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4.0 von 5 Sternen Brillant und Naiv zugleich
Brillant sind die Teilanalysen wie z.B. das Modell Mekiavelli - Zögern als Zähmungstaktik.
Dies ist psychologisch durchdacht und sprachlich virtuos dargestellt wie Merkel absolutistisch
regiert. Ferner wird Brüssel mit Demokratiedefizit karikiert und als technologisches Nirwana.

Unberücksichtigt ist eine Gesamtschau. Wo ist die...
Vor 19 Monaten von Bonobo_Pensif veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viergliedrige Architektur Europas wäre Voraussetzung für volle Solidarität!
Zwar hat Beck Recht damit, vor einem "deutschen Europa", also einem Europa unter deutschen Spar- und anderen Zwängen, zu warnen. Großzügige Solidarität stünde uns Deutschen an, doch erst unter der Voraussetzung einer neuen systemischen Architektur Europas. Was einen neuen Gesellschaftsvertrag" angeht, den Beck fordert, so erkenne ich unter aller...
Vor 4 Monaten von Johannes Heinrichs veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viergliedrige Architektur Europas wäre Voraussetzung für volle Solidarität!, 19. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Zwar hat Beck Recht damit, vor einem "deutschen Europa", also einem Europa unter deutschen Spar- und anderen Zwängen, zu warnen. Großzügige Solidarität stünde uns Deutschen an, doch erst unter der Voraussetzung einer neuen systemischen Architektur Europas. Was einen neuen Gesellschaftsvertrag" angeht, den Beck fordert, so erkenne ich unter aller Vielfalt seiner Einfälle nicht die theoretisch und praktisch weiterführende Idee. Eine solche liegt nicht in den rhetorisch teils glänzenden, doch vage bleibenden und relativ folgenlosen Beschwörungen einer reflexiven Moderne, sondern in reflexions-systemtheoretisch begründeten, institutionellen Neuerungen: institutionelle Unterscheidung von Europa als Wirtschaftsgemeinschaft, als im engeren Sinn politische Einheit, als Einheit in der bleibenden Vielfalt der nationalen Kulturen sowie als Grundwertegemeinschaft. In der Tat können die tieferen Aspirationen der Moderne - gekennzeichnet eben durch die Differenzierung der Subsysteme oder "Wertsphären" (Max Weber) - nur durch systemische Reflexionstheorie erfüllt werden. Die aber fehlt dem weltläufigen Soziologen und sprachschöpferischen Vielschreiber bisher leider.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwaches Niveau, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Ich habe inzwischen etliche Bücher zur EURO- und Kapitalismuskrise gelesen. Querbeet: Streeck's "Gekaufte Zeit" (sehr empfehlenswert), Sahra Wagenknecht, Nouriel, Enzensberger, mich interessieren die Analysen und Sichten der Intellektuellen aller Lager. Jedes dieser Bücher erweiterte meinen Horizont. Bis auf dieses. Beck's "Essay" ist trivial. Es fehlt an Analyse, Perspektive, Originalität, intellektueller Substanz.

Es bewegt sich etwa auf dem Niveau eines voreingenommenen Fernsehzuschauers, der gelegentlich Zeitung liest und auf die Weisheiten von Bekannten hört, denen das alles langsam zuviel wird und deshalb nicht mehr zur Wahl gehen.

Da wird "die Krise" (anonym) zur "Notwendigkeit" zu handeln. Da sind alle Gegner der Bankenrettung "EURO-Gegner" oder gleich Nationalisten. Beck erzählt uns vom verletzten Nationalstolz der Spanier hält Bedenken gegen Bankenrettungspakete aber für "deutschen Nationalismus".

Die reihenweisen Vertrags- und Verfassungsbrüche hält er für Notwendigkeiten "angesichts der Dimension der Krise". Wenn Beck hier überhaupt etwas verfolgt, dann unreflektierte Argumente gegen zuviel Demokratie.

Unterm Strich also eher ein Totalausfall.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Meister des Zeitgeistes aus Deutschland, 6. April 2013
Von 
Kempf, Volker "Bücherwurm" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Nach Beck haben wir ein zu deutsches Europa, deshalb überall die Probleme mit der EU. Wir brauchen nun ein kosmopolitisches Europa, dann wird alles gut. Pädagogische Hinweise fehlen nicht, wie Journalisten aus unterschieldichen Nationen in unterschiedlichen Nationen unterschiedliche Blickwinkel einnehmen könnten. Sogar der Holocaust kommt ins Spiel, Deutschland drohe sich abermals mit Schuld zu bekleckern, wenn es ein deutsches Europa durchsetze, zitiert Beck Dritte zustimmend. Wer etwas anders meint, der hat damit gleich den Holocaust am Bein, ist also moralisch defizitär. Das waren die Euroskeptiker vor der Euro-Einführung auch immer, zu wenig kosmopolitisch, also zu nationalistisch. Deshalb wurden deren Einwände regelmäßig in die rechte Ecke gestellt und igrnoriert. Weniger Moralismus, mehr Debatten um Sachgesetzte, das wäre eine übefällige Lektion. Ist aber nicht mit Beck zu haben. Beck hat nicht dazu gelernt und weist weiter als Meister des Zeitgeistes aus Deutschland den Weg. Gut finden werde ich das nicht müssen. Immerhin kann man sich daran reiben, deshalb zwei Sterne.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brillant und Naiv zugleich, 17. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Brillant sind die Teilanalysen wie z.B. das Modell Mekiavelli - Zögern als Zähmungstaktik.
Dies ist psychologisch durchdacht und sprachlich virtuos dargestellt wie Merkel absolutistisch
regiert. Ferner wird Brüssel mit Demokratiedefizit karikiert und als technologisches Nirwana.

Unberücksichtigt ist eine Gesamtschau. Wo ist die Grenze? Wer gehört zum auserwählten
Club der Europäer und wer ist Ausländer zweiter Klasse. Müssten wir nicht den Regionen der Welt, die durch unsere Ressourcengier und den damit hervorgerufenen Umwelt- und Klimaschäden gebrandmarkt sind, eher verpflichtet sein. Stichwörter wie Klimawandel oder
entfesselter Finanzkapitalismus fallen zwar, aber die Wirkungen werden nicht beschrieben und der Bedarf an Korrekturen unserer Globalisierung nicht gesehen. Wie können wir ökologisch überleben und genügend Arbeitsplätze schaffen ohne die Regionen aufzuwerten. Da ist mit weltweit ein paar Global Player nicht gedient. So regional wie möglich, so global wie nötig - ist nicht nur eine Maxime von Globalisierungsskeptikern, sondern eine Bedingung für die Lösung unserer Hauptzukunftsfragen.

Vieles ist zu naiv und zu vereinfacht. Mit - Doing Europe - wird appelliert und mit dem Geiz der Deutschen wird gahadert (sind wir nicht immer noch Milliardenschwer im Minus jedes Jahr?). Mit einem freiwilligen europäischen Jahr soll Verständnis aufgebaut und Vorurteile abgebaut werden. Die Welt besteht aber nicht nur aus Studenten, die von Auslandsaufenthalt
zu Auslandsaufenthalt jetten!
Vielmehr sollte man Ernst nehmen, daß manche Intellektuelle die Europäischen Rettungsschirme schon polemisch, aber auch aufrüttelnd - mit Ermächtigungsgesetz II bezeichnen!

Dieser Essay ist lesenswert und bietet einen guten Einstieg in eine Diskussion, die dringend zu führen ist.
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20 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dreist, unverfroren und gewollt naiv - ein Musterbeispiel für Leser-Verdummung!, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Das schmale Bändchen ist zwar von einen "Professor" der Uni München geschrieben. Es handelt sich aber nicht um eine wissenschaftliche Schrift. Eher um eine normativ (von "Empörung") geprägte Streitschrift, die auch nur von einem Kunstgriff lebt. Und dabei handelt es sich um eine von Beck aufgegriffene "Radionachricht": "Das deutsche Parlament- nicht das griechische- entscheidet über das Schicksal Griechenlands". Dieses eher metaphorisch gemeinte und sonst von keiner Sachbegründung gestützte Zitat nimmt der Autor dann bewusst für bare Münze, um sich so richtig zu ereifern: "Mit welchem Recht? Mit welcher demokratischen Legitimation?... In was für einem Land, in was für einer Welt, in was für einer Krise leben wir eigentlich, wenn eine solche Entmündigung einer Demokratie durch eine andere kein Aufsehen erregt?". Beck "vergisst" dabei leider, dass es dabei bloß um eine Kreditvergabe an Griechenland ging, über die der Bundestag zu entscheiden hatte. Sein Umkehrschluss lautet aber: Wer Kredit verweigert, "entmündigt" und "entscheidet über das Schicksal Griechenlands". Nur zur Erinnerung: Niemand(!) hat Griechenland gezwungen, in die Währungsunion einzutreten und sich damit des hilfreichen Instruments flexibler Wechselkurse zu begeben und in der Weltwirtschaft mit einem für griechische Verhältnisse überteuerten Euro dem Wettbewerb zu stellen. Und hatten sich die Griechen nicht sogar mit geschönten Bilanzen in die Währungsunion geschummelt?? Und sind "die Deutschen" wirklich dafür verantwortlich, dass Griechenland seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse lebt?? Offenkundig bejaht Beck dies alles: Deutschland - nicht die Griechen selbst - ist für die Misere in dem südeuropäischen Land verantwortlich. Also - so Beck - ist Deutschland verpflichtet, mit den Griechen "solidarisch" zu sein und für deren Misswirtschaft finanziell aufkommen. Alles andere wäre die "Aushöhlung der Selbstbestimmung des griechischen Volkes". Chuzpe!? Ich würde bei jemandem, der so demonstrativ dreist und naiv daher kommt, nicht studieren wollen. Das Büchlein repräsentiert kein Universitäts-Niveau; als Pamphlet für Agitationszwecke einer Partei"hochschule" käme es allenfalls infrage. Eher aber für den Papierkorb.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessantes Thema, 23. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Sehr interessantes Thema, aber leider etwas zu "akademisch" geschrieben. Etwas weniger Schachtelsätze und jeder versteht alles auf Anhieb ohne manche Sätze zweimal lesen zu müssen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein überfälliges "Essay" - gerade angesichts der z.Zt. aktuellen Frage nach der Kaiserin neuen Kleidern, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Becks "Versuch" ist einer der zur Zeit leider wenigen ernsthaften und ernst zu nehmenden "intellektuellen" Bemühungen um ein umfassenderes (nicht zuletzt transnationales) Verständnis der europolitischen Zusammenhänge -- gegen die real existierenden bzw. herrschenden 'politischen' Prinzipien: Korruption und Doppelmoral (auf der einen Seite die Lehre von der Gottesgnade bzw. -gefälligkeit, auf der anderen der wuchernde Eigensinn und das vermeintliche Natur-Recht des Stärkeren). Schön und redlich finde ich auch den Schluss: die Risikogesellschaft bleibt nicht das letzte Wort der Geschichte - der Leser wird ihn weiterdenken.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ulrich Beck liegt immer richtig, 17. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Veröffentlichungen von Ulrich Beck, z:B. Der dritte Weg immer gelesen und auch gekauft. Gerade im neuen Buch liegt er 100%IG RICHTIG; DA MAN JA VIELES NACHVOLLZIEHEN KANN. Hoffentlich liest die Kanzlerin es auch. Sie kann nur lernen.
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen man spricht wenig darüber, 26. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Sehr informativ, vor allem weil dieses Thema praktisch nicht besprochen wird. Vielleicht braucht man dafür mehr Toleranz und mehr Offenheit.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich bestimmt !!!, 11. März 2013
Von 
Emil Leonkev (Bischberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise (Taschenbuch)
Ich habe das Buch, wie es beschrieben wurde. Ich bin mit der Lieferung sehr zufrieden. Es hat ales geklappt. Das Thema interessiert mich schon und deswegen bin ich froh, dass ich das Buch gekauft habe. Es ist weiter zu empfehlen.
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Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise
Das deutsche Europa: Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise von Ulrich Beck (Taschenbuch - 13. Oktober 2012)
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