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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvolle Bilder die Gefühle wecken und Erkenntnis bringen!
Alleine schon sein Gedicht "GLÜCK" auf Seite 50 dieses Buches ist Grund genug dieses Buch zu kaufen - um es nicht einfach ins Regal zu stellen - NEIN - sie werden es, wenn sie einmal angefangen haben darin zu lesen immer und immer wieder zur Hand nehmen.
Dieses Buch ist mir in so mancher düsteren Stunde des Lebens Ratgeber gewesen - Gefährte...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2003 von Stephan Seither

versus
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inhalt wunderschön, aber die Aufmachung..
Über die Gedichte ist nichts zu sagen, außer, dass sie wunderschön sind. Ich habe die schönsten mit Post-its versehen und es scheint, als wäre fast jede Seite damit beklebt..
besonders angetan haben mir: "im Nebel" "Wiedersehen", "Wie eine Welle".

Was mich jedoch etwas stört ist, dass es keine Ordnung gibt. Weder nach Thema...
Veröffentlicht am 6. April 2008 von L.S.


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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvolle Bilder die Gefühle wecken und Erkenntnis bringen!, 26. Dezember 2003
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Alleine schon sein Gedicht "GLÜCK" auf Seite 50 dieses Buches ist Grund genug dieses Buch zu kaufen - um es nicht einfach ins Regal zu stellen - NEIN - sie werden es, wenn sie einmal angefangen haben darin zu lesen immer und immer wieder zur Hand nehmen.
Dieses Buch ist mir in so mancher düsteren Stunde des Lebens Ratgeber gewesen - Gefährte auf meinem Lebensweg!
Hermann Hesse versteht es in seinen Gedichten Wärme zu transportieren und dem Leben seinen Schrecken zu nehmen!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inhalt wunderschön, aber die Aufmachung.., 6. April 2008
Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Über die Gedichte ist nichts zu sagen, außer, dass sie wunderschön sind. Ich habe die schönsten mit Post-its versehen und es scheint, als wäre fast jede Seite damit beklebt..
besonders angetan haben mir: "im Nebel" "Wiedersehen", "Wie eine Welle".

Was mich jedoch etwas stört ist, dass es keine Ordnung gibt. Weder nach Thema noch nach Zeit wurde geordnet und so ist z.B. ein Gedicht seiner Kindheit sehr weit hinten angesiedelt und wenn man nicht weiß, dass es aus dieser frühen Zeit stammt, so wundert man sich doch über die Beschaffenheit des Gedichtes. Man kann die Entwicklung seiner Schaffung nicht mitverfolgen und das finde ich etwas schade, denn so sind die Gedichte wild durcheinandergewürfelt..

Deswegen gibt es für dieses Gedichtsband auch Abzüge, weil ich soetwas sehr wichtig finde und eine enorme Bandbreite hier auf jeden Fall vorhanden ist..
Ansonsten, wie gesagt, top! und auch das Cover gefällt mir sehr gut, auch, dass hinten die Gedichte nochmals nach Titeln, sowie nach Anfängen aufgelistet sind!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwindende Jugend, aufbegehrende Poesie., 6. Februar 2013
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Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Hermann Hesse, für mich bisweilen bekannt als der Volksnahe, verständliche Dichter verschiedener Romane, wie dem "Steppenwolf", dem "Glasperlenspiel" oder "Siddharta", dem Appell an die Bewahrung des eigenen Selbst, an die Selbstbestimmung, - durch diese er in der Lage war und vermittels seiner Bücher immer noch die Stimme seiner Innerlichkeit in die Herzen der Leser trägt; - wie kein anderer, klar, direkt, feinfühlig Vertrauen erweckt. Man will ihm vertrauen, vertraut ihm; ohne darüber nach denken zu müssen, gibt man sich dem Klang seiner Sprache frei, die unmittelbar an das Gehör des Lesers und die Hauseigenen Wünsche, Sehnsüchte, an die Themen des Lebens eines Jeden anknüpft und seine Erlebnisse, die er ohne Zweifel mit seiner Dichtung verarbeitet, in die Herzen des Lesers entlässt. Sofort versteht man sein Anliegen, seine Gefühlswelt, den seelischen Hintergrund der uns mittels lesen geradewegs durch die freudig schweifenden Augen dringt und sich in unserer Empfindungswahrnehmung einnistet. Seine Romane führen dazu, sich selbst näher zu treten, so rein, so echt, so wahrlich menschlich sind seine Themen und die Personen die sie im Leibe tragen und durchleben, dass man sich sofort, ohne Abschweife damit verbinden kann, eins werden kann mit dem Werk, eintauchen und mitschwärmen kann, was für mich den Glanz großer Dichtung ausmacht. Als ich das Lied des Lebens begann zu lesen, war ich erst enttäuscht, da ich mit einer sehr großen Erwartungshaltung zu lesen begann. Ich dachte in diesem Gedicht- Band würde ein großer, utopischer, schwebender, leichthafter Traum der Stimmen der Menschen gesponnen werden; ich dachte Hermann Hesse würde hiermit das Unbewusste auf eine Reise der Sehnsucht, der Elegie, der Hoffnung, der Wehklage, der Liebe entsenden, und einen kosmischen Vers weben und demnach dem Leben widmen, voller Pathos und Bewegung und Stillstand. Überrascht war ich dann, als ich feststellen musste und mir wieder bewusst wurde, dass er eigentlich ein sehr aufrichtiger Autor war/ist; seine Intention, sofern er mit seinen Werken etwas vermitteln oder erreichen wollte, war stets klar, also zumindest für mich "Wintermondesnacht" klar umrandet und beseelt worden, woraufhin ich deren Charakter sofort erahnen konnte. Und so war, ist, es auch mit dem Lied des Lebens. Gefühlvolle Offenbarung seiner Liebe, die dem jugendlichen Leben, der Leichtlebigkeit und Unbekümmertheit derer gelten, weiters die Verbindung zur Natur bis hin zu feinsten Äußerungen diesbezüglich; - unter anderem aber auch das Verarbeiten seines Älter- werdens, seiner Reife, und die ins Leben kriechende Unbeweglichkeit und Gleichtönigkeit; der Frost des Todes, den er sehr gut zu verkraften scheint, er nur das blütenreiche Jugendalter lobschätzend vermisst, nagt oder formt seine Poesie, man merkt, es ist die Poesie eines älteren Mannes, der seiner Vergangenheit schwärmerisch nachhängt, und die sich inmitten, dazwischen eröffnende Spanne zwischen den beiden Stadien zeichnet. Überwiegend kürzere, leicht verständliche Verse, die einem unumwunden ins Gemüt dringen, schnell verständlich sind, und eine Aura der fröhlich warmen Lebenswinterlichkeit auf der Schulter spazieren tragen. Ich wurde gebannt: Denn als Mann, der sich vom altern eher herauswinden will als ihm entgegenströmt und sich vorm starr - werden scheut, wurde ich mit diesem Stück Manifest der Natur Hesse' s darauf vorbereitet, - nun sehe ich dem Stadium des Lebenswinters mit anderen Augen entgegen, es wirkt jetzt warm und freundlich, leicht bitterlich, aber ruhig, gelassen und lebensnah. Dichtkunst höherer Gefilde, wie die eines Goethe, meisterlich genial ist sie nicht, aber ehrlich, wahrhaftig, dem Manne aus gewöhnlichem Haushalt verständlich und eine Bereicherung für trübe Stunden, denn im Schoße der Poesie die so leichtmütig, frei über die Landschaften des Menschen und der Natur und der Fröhlichkeit des Schaffens streicht, ruht, keimt und erwächst ein lichterner Schein, ein Funke, wärmend, erhellend, der direkterlich dem Gemüt, umhaucht und ein Lied des Lebens, ein persönlich einzigartiges, das des wahrlich einzigen Hermann Hesses, singt - und einfach schön ist, wie ein goldener, samtener Regenguss in darbenden Tagen des Sonnenbrandes. Jedermann zu empfehlen.
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43 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Lied des Lebens. Die schönsten Gedichte, 7. März 2006
Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Tolle Bücher - Lyrik
Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse. Sie sind einfach und gehen zu Herzen. Ein Ferienbegleiter, der überall Platz findet.
Manchmal sogar entspannend für Ingenieure.
Dazu folgendes Erlebnis:
Grete Ruile
Auf Hermann Hesses Spuren
Mit einer Freischaffenden Journalistin, erlebten wir einen interessanten Wandertag in Gaienhofen. Hier befindet sich das Hermann Hesse Museum. Es war sein erster Wohnsitz, bevor er hier am Ort ein selbst erbautes Haus bezog. Gaienhofen liegt vis-a-vis von Steckborn, auf der Deutschen Seite, auf der Höri.
Wir wanderten vom Museum aus durch das Dorf hinauf, auf dem Ludwig Finckh -Weg, vorbei am Ludwig Finckh Haus. Dieser Herr Finckh war der Freund von Hermann Hesse in Gaienhofen, ein Heimatdichter. Er schrieb wie Hesse Lyrik und den Roman der Rosendoktor, wurde aber nicht bekannt. Er war ein grosser Naturliebhaber. Er setzte sich 1914-1918, als man versuchte den Stoffel, einen der Hegauberge abzutragen, um für kriegerische Zwecke zu verwenden, d.h.: Schiesspulver für Gewehre herzustellen, vehement zur Wehr. Dieser Berg ist vulkanischen Ursprung und schwefelhaltig. Mein Begleiter bemerkte humorvoll: »Siehst du, es gab schon viel früher die Grünen«. Gott sei Dank, blieb dem Hegau dieser schöne Berg erhalten.
Den Finckhweg spazierten die beiden Freunde jeden Morgen diskutierend hinauf zur Höri. Die Bauern verstanden die beiden kaum. Es gab nur Landwirtschaft in diesem Dorf. Man erzählte, dass hinter ihrem Rücken getuschelt wurde: Da gehen sie wieder die Faulenzer! Schreiben und diskutieren das ist doch kein Handwerk. Im Dorf gab es keine Läden zum einkaufen. Die Bauern hatten was sie benötigten. Noch ein Grund mehr, weshalb ihnen die beiden sehr suspekt vorkamen, war, weil sie sich ein Ruderboot nahmen, nach Steckborn ruderten um sich dort frische Backwaren und sonstige Leckerbissen einzukaufen.
Auf einem schmalen Strässchen, rechts und links von Feldern und Wiesen eingerahmt die warmen Sonnenstrahlen im Rücken, ging es hinauf zur Höri. Oben angelangt, am Rande einer grossen Wiese, gab es eine Verschnaufpause. Von hier aus hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf den See, zur Insel Reichenau, Konstanz, zum Napoleon Schloss Arenenberg und nach Steckborn. Sogar die Schweizer Berge mit dem Säntis erblickten wir in der Ferne, das ist nur bei guter Sicht möglich. Nun öffnete unsere Begleiterin ihre Handtasche, nahm einen Lyrikband von Hermann Hesse heraus und las uns auf der Wiese vor. Sie wählte die Gedichte so wunderbar aus, es war dabei das Flimmern des Sees zu sehen, das emsige Schaffen der Bauern, man spürte das warme Sonnenlicht über den reifen Ährenfeldern, hörte Vogelgezwitscher und sah bunte Schmetterlinge fliegen. Es war rührend wie diese Gedichte in die Landschaft passten.
Amüsant und nachdenklich zugleich war es, als unsere Wanderleiterin erzählte: »Eines Tages wurde ich gefragt, ob ich mit einer Gruppe von Entwicklungsingenieuren, auch auf Tour gehen würde.« Sie waren hier in Gaienhofen, bei einem Kongress. Ihre Firma, ein Grosskonzern aus Süddeutschland, wollte ihnen auf diese Weise eine Entspannung anbieten. »Selbstverständlich«, war meine Antwort. Aber wie erschrak ich, als die Menschen kamen! Alle waren sie elegant gekleidet, hatten Krawatten umgebunden, dazu trugen sie feines Schuhwerk. Aber ihre Gesichter! Furchtbar blass und angespannt. Ich dachte heimlich: Was kommt denn da für ein gestörter Haufen! Mehr und mehr entspannten sich diese Gesichter beim Wandern. Als wir oben auf der Höri angekommen waren und ich die Gedichte von Hermann Hesse rezidierte, sah ich, dass Menschen hervorkamen. Es war ein schönes Erfolgerlebnis für mich. Die Ingenieure fanden mich so nett, dass sie mich zu ihrem Abschiedsessen einluden. Da sie den Weg zum Restaurant nicht kannten, baten sie mich, ihnen den Weg zu weisen. So fuhr ich also mit meinem kleinen, klapprigen Auto voraus. Mir folgten die grossen Limousinen, – dekoriert mit dem bekannten Sterndekor – , in einer langen Schlange. Es war ein lustiges Erlebnis.
Zum Abschluss der Wanderung führte uns die Journalistin zum Haus von Hermann Hesse, das er selbst erbaute. Das Haus wird zum Verkauf angeboten Nachkommen die in der Schweiz leben haben kein Interesse an dem Haus. Die Gemeinde, ist unschlüssig was sie tun wollen. Man hörte, dass eine Gruppe aus Japan hier war, die das Haus erwerben möchten. Hermann Hesse ist inzwischen in Japan viel gelesen und wird sehr verehrt. Das Haus soll Stein für Stein abgetragen werden und in Japan zum Kultpunkt werden. Wäre es nicht schön, wenn ein Buchverlag einspringen würde? Wie oft wird Kulturgut erst wichtig, wenn es verloren ist. Hoffen wir auf eine gute Lösung!
Ein Lieblingsgedicht
"H. Hesse Stufengedicht"
STUFEN
1 Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
2 dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
3 Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
4 zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
5 Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
6 bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
7 um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
8 in andre, neue Bindungen zu geben.
9 Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
10 der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
11 Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
12 an keinem wie an einer Heimat hängen,
13 der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen;
14 er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
15 Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
16 und traulich eingwohnt, so droht Erschlaffen
17 nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
18 mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
19 Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
20 uns neuen Räumen jung entgegen senden;
21 des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
22 Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Hermann Hesse
Die Botschaft des Gedichts in eigenen Worten
1 Das Gedicht wendet sich, Hilfe anbietend, an die zu vielen Orientierungslosen, weiter an Menschen die einen neuen Lebenssinn finden wollen und an Hoffnung Suchende.
2 Das Leben ist ständig fliessend, man spricht auch vom Lebensfluss. Ein Fluss hat Anfang und Ende „von der Quelle bis zum Meer von Geburt bis zum Tod.“ Oder: Alles ist Übergang, je eher man sich dessen im Leben bewusst ist, um so leichter vermeidet man Probleme.
3 Wie die Natur uns stets Frühling, Sommer, Herbst und Winter schenkt, die 4 Jahreszeiten genauso kann in jeder Lebensstufe Neues erblühen.
4 H. Hesse sagt uns, dass wir viel Freude am Leben haben können, wir sollen das nutzen, nicht erstarren, offen sein für Neues aber auch bedenken, dass unser Leben begrenzt ist.
5 Er sagt auch: Dass man trotz allen traurigen, negativen Dingen die wir erleben versuchen sollen, bejahend in die Zukunft zu schauen.
6 Eine naturbelassene bunt blühende Sommerwiese, die uns, ohne dass wir säen, jedes Jahr neu entzückt. So ist es im Leben stets möglich, dass verschiedene neue Inspirationen stattfinden, die das Leben lebenswert machen.
7 Ich würde das Gedicht vortragen oder verschenken wollen, als Versuch für Menschen, die Lebenshilfe brauchen, um Gelassenheit zu vermitteln.
8 Es kann Dimensionen geben, die das Ausmass unseres normalen Bewusstseins und Denkens überschreiten. – Seelenwanderung –Auferstehung - Wiedergeburt.-
9 Man erkennt zwar das „Hoffnungsvolle“ im Gedicht, muss aber, besonders nach einem schweren Schicksalsschlag lernen, diese Hoffnung wiederzufinden.
12 Besitz betreffend: dies Haus ist mein und doch nicht mein, dem Nächsten wird es auch nicht sein.
An keinem wie an einer Heimat hängen, kann auch als Warnung, oder Selbstschutz verstanden werden. Je eher das Leben es uns lehrt, dass es keine Besitzgarantie gibt, umso
zuverlässiger schützt man sich gegen Schäden jeglicher Form und Art bei Verlusten.
Politisch gesehen: Unzähligen wurde der Missbrauch der Begriffe wie Heimat, oder erst recht Vaterland „politisch gesehen“ zum Verhängnis.
z.B. Vietnam: Nach Aussage einer jungen Journalistin die 25 Jahre nach dem Vietnam-Krieg das Land bereiste.
Wer in Europa gewöhnt ist, „in Gedanken“ durch mentale Landschaften zu wandern, begegnet in Vietnam einem gegenteiligen Phänomen: Dem festen Willen, nicht zurückzublicken.
Fast die Hälfte des Volkes wurde nach dem letzten ihrer Kriege geboren.
Ihre Eltern lehrten sie weder erinnern, noch hassen, obwohl jede Familie einen stillen Schmerz hütet, um verlorene Väter, Söhne, Töchter.
Kinder loslassen können:
Aus dem Anfangs - Zitat aus der (Prophet Kahlil Gibran) Eure Kinder sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
19 Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
20 Uns neuen Räumen jung entgegen senden.
Dieses „vielleicht“ ist eine zentrale Frage, auch für mich.
H. Hesse setzte sich sehr mit „Glauben und Religion“ auseinander.
Aber er blieb vielleicht ein ewig „Suchender“?
Noch eine Lebensweisheit die Prof. Dr. Hermann Levin Goldschmidt, bei dem ich in jungen Jahren Philosophie belegte rezidierte:
Die Jugend ist ein Stück gestickten Stoffes
- ihre Vorderseite ist schön und glänzend –
Das Alter ist wie die Rückseite lehrreicher, denn man sieht die einzelnen Fäden.
Gedanken an H. Hesses Grab:
An Hermann Hesses Grab.
Was hätte er uns heute wohl gesagt ?
Was ich mir wünsche
Wenn ich auch tot bin, so bin ich doch bei euch. Mit jeder Blume die ihr seht, will ich euch grüssen und so den Tag mit Duft und Heiterkeit versüssen.
Ja, wenn das so einfach wäre !
Ein Traum war`s nur, aus höherer Sphäre.
Grete Ruile
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5.0 von 5 Sternen Voller Gefühl, 27. September 2014
Von 
Sternfahrerin - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Als ich begann zu lesen habe ich auch eine Liste begonne um die Seitenzahlen der Titel aufzuschreiben, die mir besodners gut oder einfach gute gefielen. Ich muss wohl kaum beschreiben, dass dieser zettel recht schnell gut gefüllt war, was mich doch beeindruckt hat.

Hesse-Gedichte liest man so nebenbei immer mal, aber ich finde, so geballt zusammen und mit Aufmerksamkeit gelesen entfalten sie einen ganz neuen Zauber - oft im Detail.

Die Gedichte sind recht durcheinander - scheinbar, aber in dieser Mischung mag ich es besonders gerne, denn irgendwie sind die Emotionen so gut aufeinander abgestimmt. Traurige oder eher trübsinnige Gedichte werden so z.B. durchbrochen von Hoffnungsvollen oder gar solchen, bei denen ich dann plötzlich schmunzeln musste.

Hinten im Anhang gibt es aber noch eine alphabetische Übersicht mit Seitenzahlen.
Zusatzinformationen zu den Gedichten oder Hermann Hesse gibt es nicht.

Das Büchlein ist gebunden und von der Größe her recht klein und handlich - das mag ich.
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38 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hesse in Bestform, 28. August 2000
Von 
Kathrin Weisenstein (Kaiserslautern, RLP Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch steckt voll von Gefühl und Liebe. Hesse schreibt sensibel, liebevoll und prägnant. Das Buch gehört einfach in jede Gedichtsammlung!!
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5.0 von 5 Sternen Immer wieder berührend!!!, 9. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Hermann Hesse ist in diesem schönen und ansprechenden Buch als einer der feinsinnigsten Lyriker zu erlesen - immer wieder ein Genuss!
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5.0 von 5 Sternen Poesie und Musik, 25. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Hermann Hesse 's Poesie ist eine Lebensquelle und Trost!

Wer sie noch nicht kennt, sollte die Chance nicht versäumen sich hineinzudenken und genießen :
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5.0 von 5 Sternen Gegen die Enge, 18. Dezember 2013
Von 
Roland Breuer (Buxtehude) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Das Leben von Hermann Hesse wurde ursprünglich bestimmt durch sein Aufbegehren gegen die Enge seiner Heimatstadt Calw in Württemberg, am Rande des Nordschwarzwalds und seine Flucht vor dem religiösen Pietismus. Er schuf sich eine eigene Welt, die wir aus seinen Romanen kennen. Der Lyrikband mit Gedichten aus den verschiedenen Lebensabschnitten des großen Schriftstellers ist aber nicht minder interessant, wenn man ihn auf Einflüsse, Eindrücke, Einstellungen und Einschnitte untersucht. Kaufen!
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5.0 von 5 Sternen Das Lied der Lebens von Hermann Hesse, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: »Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe)
Hat alles zu vollen Zufriedenheit und auch schnellstens geklappt. Das Lied des Lebens - sind wundervolle Gedichte - bin ganz begeistert.
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»Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse
»Das Lied des Lebens«: Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse von Hermann Hesse (Gebundene Ausgabe - 25. März 1986)
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