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am 25. April 2014
Zunächst mal ohne Umschweife, ich bin die Tante - sowas in der Art ahnt man ja schon durch die Namensgleichheit. Und natürlich habe ich das Buch in erster Linie gekauft, weil ich neugierig war, was die Nichte da geschrieben hat. Eigentlich sind Veganer nicht so richtig mein Ding und ich hatte vorsichtshalber einen Krimi mit in die Sauna genommen - sozusagen als Alternative, just in case. Aber das erwies sich als überflüssig und die anderen Saunagäste erlebten eine etwas seltsame kichernde ältere weibliche Person. Es ist halt etwas anderes, wenn man die "Akteure" kennt. Was mich da so amüsiert hat, war die erfrischende Art, wie Sarah sich selbst so total unernst nimmt. Und diese Lust auf Selbstversuche. Wir rennen so oft vor uns hin wie die Hamster im Rad und kommen nicht zum Nachdenken. Mea culpa, ich bin da keine Ausnahme, ganz im Gegenteil. Was mich beeindruckt hat, ist ihre Fähigkeit, sozusagen einen Schritt zurückzutreten und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Auf Eier und Milchprodukte werde ich auch in Zukunft nicht verzichten, aber eines haben Sarah und die vielen anderen, die sich auf die gleiche Weise einsetzen, bei mir erreicht: Ich gehe den kleinen Schritt, über meine Konsumgewohnheiten nachzudenken. Das ist doch schon etwas. Ich hoffe, dass viele andere alte Tanten dieses Büchlein auch lesen werden und einmal darüber nachdenken, welche Welt sie ihren Nachkommen hinterlassen wollen und ob sie nicht doch einen ganz kleinen Beitrag dazu leisten können, diese Welt lebenswert zu erhalten. Und vielleicht Lust bekommen, auch den einen oder anderen ganz persönlichen Selbstversuch zu starten. Das macht echt Spaß, ich kann es nur empfehlen.
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am 18. Mai 2014
...und das ganz unbewusst!
Ich mag es nicht verzichten zu müssen!Schon aus diesem Grund tue ich mich schwer zu sagen ich lebe jetzt vegan (oder ähnliches...) Ich mag keine Extreme und ziehe mir viel lieber aus allem das für mich sinnvolle heraus!
Ich esse von Natur aus wenig Fleisch und verzichte seit etwa zwei Jahren weitgehend auf Milch. Auch Plastiktüten werden bei jedem Einkauf konsequent abgelehnt. Ich kann und will allerdings nicht grundlegend auf tierische Produkte oder Plastik verzichten-und doch findet mit jeder weiteren Seite dieses Buches ein Wandel statt! Es ist erschreckend welchen Rattenschwanz das hinter sich herzieht und ich würde mir wünschen,dass jeder dieses Buch liest. Denn ich glaube, man muss nicht gleich vegan leben, wenn man sich einfach nur bewusst ernährt-einkaufen im Hofladen und in Maßen.
Sarah schreibt so unglaublich lebendig und es macht Spaß sie bei ihren Selbstversuchen zu begleiten. Sie regt zum Umdenken an ohne den Zeigefinger zu erheben und bleibt auch selber kritisch und menschlich.
Natürlich werden wir nicht sofort die Welt verändern-doch wenn jeder sich einfach ein bisschen besser bewusst macht was er tut und isst und lebt ist das schon ein sehr großer Schritt!!!
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am 19. März 2014
Das Buch hat mich inhaltlich, sprachlich, ethisch überzeugt. Es ist humorvoll ohne lächerlich zu sein, es ist persönlich ohne zu sehr ins Private abzugleiten, es ist engagiert ohne fanatisch zu werden, es informiert ohne je oberlehrerhaft oder missionarisch zu sein, es ist differenziert und zeigt das Ringen der Autorin um eine Haltung zu wichtigen Themen unseres Alltags. Es ist gut recherchiert ohne den Leser (die Leserin;)) mit wissenschaftlichen Fakten zu überfrachten......... ich könnte noch lange weitermachen. Es macht einfach Spaß zu lesen, deshalb hatte ich es auch nach 1,5 Tagen ausgelesen. Ich werde es aber noch oft in die Hand nehmen
Ein (unerwünschter;)) Nebeneffekt: es ist nicht mehr gaaaanz so gemütlich in meiner Komfortzone.
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am 20. März 2014
Bücher aus diesem Genre rühren oft zuallererst am schlechten Gewissen der eigenen Unzulänglichkeit. Also lese ich sie meist erst gar nicht, damit ich nicht daran erinnert werde, was ich alles "besser" machen sollte zum Wohle des Planeten.
Das wäre in diesem Fall ein Fehler gewesen, denn bei diesem Buch ist das ganz anders:
Ohne erhobenen Zeigefinger, Dogmatismus oder Besserwisserei bekommt man sehr interessante Zusammenhänge und Infos verdeutlicht. Aus sehr persönlicher Sicht erzählt die Autorin, passagenweise sehr witzig. Für mich ist das Ganze ein Versuch aus Lebensfreude und Lust am Sein: Erstmal die eigenen Augen nicht mehr verschließen und dann in kleinen oder großen Schritten Machbares im eigenen Alltag ändern.
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am 23. April 2014
Sarah Schill gelingt mit leichter Feder, was viele (oft erfolglos) versuchen: Ein total konsequenter, logischer und dabei auch noch amüsanter Rundumschlag gegen den Konsumwahnsinn und -terror unserer Welt. Und noch dazu mit vernünftigen Lösungsvorschlägen, die für wirklich jeden und jede umsetzbar sind. Mehr kann man nicht leisten mit einem solchen Buch und das ist eine Menge! Ich hoffe, dass viele viele LeserInnen sich finden, nachdenken und anregen lassen von diesem tollen Selbstversuch!!!
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am 5. August 2015
Ich selbst versuche seit einem Jahr in kleinen Schritten „anständiger“ zu leben und bin dann vor kurzem durch Zufall auf dieses Buch gestoßen.

Es hat mir sehr aus der Seele gesprochen. Die Autorin ist das Ganze zwar anders angegangen als ich – sie hat radikal planlos von einem Tag auf den anderen vegan gelebt *lach*, ich selbst bin da schrittchenweise und mit Plan am Werk (das heißt ich lese und informiere mich erst wochenlang über z.B. Aluminium, überlege mir dann tagelang Alternativen, wie ich z.B. zuhause diese verdammte Alufolie verbannen kann, ohne dass mein Mann (ein leidenschaftlicher Griller) sich von mir scheidet, und wache dann erst eines morgens auf und verbanne. Aber sie hatte die gleichen Gedanken wie ich beim Ergründen, warum man „anständig“ leben will. Sie hatte die gleichen Gedanken wie ich beim Suchen nach einer praktikablen Lösung für sich, wie sie künftig ihr Gewissen und ihre Lust in ihrem Alltag vereinbart gestalten kann und möchte. Und sie kann das Ganze trotz allem genauso humorvoll betrachten wie ich. Obwohl Otto Normalverbraucher zu diesem Thema nur ein „mhm“ von sich gibt, wenn ich einen Dialog mit ihm suche (auch ich bin nur ein Herdentier).

Umso schöner, dass es dieses Buch gibt!

Nun weiß ich, dass ich doch nicht ganz allein auf dieser Welt so denke (und handele). Und: ich kenne jetzt den Test im Internet, meinen ökologischen Fußabdruck zu ermitteln.

Dieses Buch ist ein humorvoller Roman und wissenschaftlicher Ratgeber in einem!
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am 4. November 2014
Ich bin bereits vorher seit einigen Monaten damit eingestiegen, mich über die doch zahlreichen Missstände, die uns täglich umgeben, zu informieren. Zusammen mit zwei veganen Kochbüchern nach einem eigenen Monat des Selbstversuches bin ich dann über dieses Buch gestolpert und habe den Kauf nicht bereut.

Die Autorin hat einen angenehmen, gut zugänglichen Schreibstil, jeden drei Abschnitte habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen. Es ist locker, amüsant, menschlich, nachdenklich und greift v.a. nicht nur das Thema tierischer Nahrung auf (auch wichtig, klar), sondern es geht auch um Plastik, Verschwendung, Projekte und Ideen rund um andere Dinge, über man sich dringend mal klar werden sollte. Das gefällt mir sehr gut. Dabei geht sie nicht als geläuterte Konsumentin mit der Moralkeule auf die Welt los, sondern beginnt einfach selbst recht unbedarft und neugierig und reflektiert die Dinge auf eine Art, wie jeder Durchschnittsbürger das selbst kann, ohne Ernährungswissenschaftler oder ähnliches zu sein. Und stößt dabei auf diverse Hürden bei sich selbst und bei ihrer Umwelt (was mir sehr sympatisch war, einiges davon habe ich selbst schon erlebt).

Außerdem ist dies das erste Buch, bei dem ich mir tatsächlich die Quellenangaben durchgelesen habe! Eine klasse Übersicht für den geneigten Leser, um sich weiter zu informieren. Ein bischen ist sogar mein Freund neugierig geworden, das soll grad schon was heißen ; ) Also, werft einen Blick rein!
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am 5. Juli 2014
Das Buch fing ganz gut an bis die Stelle kam, wo die Autorin einer Schlachtung beiwohnte, die sie so von deren "Humanität" überzeugte, dass sie doch gleich ein Stück Schinken probieren wollte. Wer anständig leben will, dem geht es in erster Linie um Erfurcht vor dem Leben und bei einem Buch, bei dem ich von veganem Leben ausgegangen bin, hätte ich nicht erwartet, dass mit humaneren Formen der Schlachtung samt geht-vielleicht-doch-was hinsichtlich Fleischessen geliebäugelt wird. Entsetzt war ich allerdings von dem Kapitel "Wald vor Wild" wo auch noch Jägern etwas abgewonnen wurde, nur weil z.B. Felle abgeknallter Füchse gegerbt statt entsorgt wurden und etwas mehr darüber nachgedacht wurde, wann man welchem Tier das Leben nimmt. Dass man durch die Jagd das Gleichgewicht der Natur stört (Füchse vermehren sich z.B. nachweislich mehr) und dass es dem Menschen einfach nicht zusteht Gott zu spielen und "Wald wichtiger als Wild" einzustufen (man muß sich nur mal vorstellen, man würde den Menschen mit seiner Zerstörungswut hinsichtlich Waldrodung mit solchen Maßstäben messen), wäre eine Überlegung gewesen, die in ein solches Buch gehört. Theodor Heuss sagte einmal hierzu: "Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit". Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen und bei der Jagd gibt es NICHTS zu beschönigen. Wer wirklich ein Buch lesen will, das mit "anständig leben" zu tun hat, dem empfehle ich "GUT SEIN UND WAS DER EINZELNE FÜR DIE WELT TUN KANN" von Thich Nhat Han. Dieses hier ist nur ärgerlich (wenn man es bis zum Schluß liest).
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TOP 500 REZENSENTam 22. Juli 2014
Nachdem Sarah Schill, Drehbuchautorin, Lektorin und Journalistin, ihren ökologischen Fußabdruck berechnet und ein Ergebnis erhält, das weit über dem erwarteten Wert liegt, beschließt sie, den Versuch zu wagen, diesen durch eine bewusstere Lebensweise auf ein Level zu bringen, das sich mit ihrem Gewissen vereinbaren lässt. Dieses Experiment dokumentiert sie in „Anständig leben: Mein Selbstversuch rund um Massenkonsum, Plastikmüll und glückliche Schweine“. Nicht dogmatisch sondern mit einem Augenzwinkern beschreibt sie ihre Bemühungen, ein besserer Konsument zu werden und lässt ihre Leser an den drei Phasen ihres Projektes teilhaben.

In der ersten Phase macht sie sich Gedanken über ihre Essgewohnheiten und stellt konsequent auf vegane Ernährung um, was natürlich nicht unproblematisch bei häufigen Auswärtsterminen ist. Aber nach einigen Anlaufschwierigkeiten klappt das schlussendlich sehr gut. Haken dran!

Phase zwei beschäftigt sich mit dem Verpackungswahn und massenhaften Einsatz von Plastik in unserem täglichen Leben. Hier wird die Sache schon kniffliger, denn viele Produkte, die wir ohne Nachdenken tagtäglich verwenden, werden nur mit Plastikanteilen bzw. -verpackungen angeboten (speziell im Bereich der Körperpflege wie z.B. Zahnbürsten, Duschgel etc.). Auch die Autorin muss hier einiges an Einsatz und Improvisationstalent zeigen, damit sie ihr selbst gestecktes Ziel erreicht. Mittlerweile nimmt allerdings gerade in Großstädten die Anzahl der Läden (auch im Food-Bereich) zu, die konsequent auf den Einsatz von Plastik verzichten. Erledigt!

In der abschließenden dritten Phase bemüht sich Sarah Schill, die elektronischen Medien aus ihrem Alltag zu verbannen und dafür verstärkt am „Real life“ teilzunehmen und aktiv zu werden, was sie ohne größere Anstrengungen prima hinbekommt. Chapeau!

Sarah Schill gelingt es, ihren Lesern Anstöße zu geben, und das macht sie nicht verbissen mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf sehr sympathische Art. Wenn nur ein Bruchteil der Leser die eine oder andere Anregung der Autorin aufgreift, im Alltag umsetzt und etwas bewusster lebt und konsumiert, ist schon sehr viel gewonnen.
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am 30. April 2014
Dieses Gefühl kenn ich nur zu gut: Ja, ich will mich gut und gesund ernähren; Ja, ich will was für die Umwelt tun; Nein, ich will nicht zu den Fatalisten gehören, die immer sagen: "Da kann man eh nix machen." Also ja: Ich will anständig leben!
Zu lesen wie schwer das in unserem zivilisierten Umfeld ist, macht nachdenklich und lässt einen auch oft verzweifeln. (Wieso gibt es die Biogurken bei Edeka nur in Plastikfolie?) Fazit: Aufgeben ist feige und kommt nicht in Frage, denn jeder kann was machen - auch wenn es nur wenig ist.
Es macht Spaß und Mut das Buch zu lesen und ich hatte gleich selber wieder einige Ideen, was ich in meinem kleinen Kosmos zum Besseren verändern kann. Danke!
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