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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wichtige Forschungslücke geschlossen..., 7. März 2013
Von 
"Hamburger Jung" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger (Gebundene Ausgabe)
... hat Oberst Gerhard P. Groß mit seinem neuen Buch "Mythos und Wirklichkeit. Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d.Ä. bis Heusinger".

Erstmalig wird das operative Denken im deutschen Heer in Kaiserreich, Weimarer Republik, Drittem Reich und den Anfangsjahren der Bundesrepublik einer kritischen und umfassenden Gesamtbetrachtung unterzogen, Kontinuitäten sowie Brüche in der Entwicklung aufgezeigt und die Stärken und Schwächen gleichermaßen offengelegt. Im Gegensatz zu vielen apologetischen Schriften aus dem Aus- und Inland, die den deutschen Generalstab und die operativen Fähigkeiten seiner Generalstabsoffiziere über den Klee loben, analysiert Groß sachlich und nüchtern auf reichhaltiger Quellenbasis die Grundgedanken der von den Generalstabsoffizieren entwickelten Operationsführung, deren Fortentwicklung und deren Anwendung an den Beispielen des Krieges von 1870/71, des I. sowie II. Weltkrieges. Groß legt dabei schonungslos offen, wie schnell das Prinzip deutscher Operationsführung mit dem Gedanken durch schnelle, überraschende und bewegliche Operationsführung mit den Ziel den Gegner durch Umfassung zu vernichten, sowohl im I. als auch im II. Weltkrieg an seine Grenzen geriet, die durch die vorhandenen Kräfte, überwiegend Infanteriedivisionen deren Geschwindigkeit stets durch die Marschgeschwindigkeit des Soldaten und des Pferdefuhrwerkes bestimmt wurde und durch die mangelnden logistischen Möglichkeiten und Planungen, die nur für räumlich begrenzte Operationen im infrastrukturell gut ausgebauten Mittel- und Westeuropa ausreichten, scheiterte.

Die verständlich geschriebene und gut lesbare Darstellung überzeugt in ihrer Gesamtheit. Man merkt allerdings ein wenig, dass der Forschungsschwerpunkt von Oberst Groß auf der Zeit des Kaiserreiches und der des I. Weltkrieges liegt, die Darstellung für diesem Zeitraum ist deutlich überzeugender, als der doch etwas schmal geratene Abschnitt zur Entstehungszeit der Bundeswehr. Insgesamt aber für alle militärhistorisch interessierte Leser ein sehr empfehlenswertes Buch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überblick über die Entwicklung des operativen Denkens in deutschen Streitkräften, 24. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Helmuth Graf von Moltke über Alfred Graf von Schlieffen, Hans von Seeckt, Erich von Manstein bis Adolf Heusinger ist Forschungsgegenstand dieses Buches. Mit ihm soll offensichtlich eine militärwissenschaftliche Lücke geschlossen werden, da es bis zum Erscheinen dieses Werkes wohl keine wissenschaftliche Studie über die Geschichte des deutschen operativen Denkens bis in die Anfangsjahre der Bundeswehr gab. Und wirklich: Der Autor versteht es in hervorragender Weise mit vielen Mythen, die sich um das deutsche operative Denken und seine Protagonisten ranken, aufzuräumen und auf der Basis einer umfangreichen Quellenarbeit seine Thesen zu belegen. Dabei ist das Buch durchaus "flüssig und verständlich geschrieben", gut zu lesen und verzichtet auf umfangreiche und überflüssige Illustrationen, die nur schönes Beiwerk sind. Dem Buch und seinem Thema ist es durchaus zu wünschen, Eingang in die militärhistorische Ausbildung der Offiziere - insbesonders der Generalstabsoffiziere - zu finden.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groß "Mythos und Wirklichkeit", 13. November 2012
Von 
Udo Von Massenbach (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger (Gebundene Ausgabe)
Oberst Groß ist ein ausgewiesener Kenner der Materie. Akten- und Stellungnahmen, Gedenkschriften und Propaganda stellt er machbaren und wirklichen,vor Ort überprüften Realitäten gegenüber. Auch der Gang über Schlachtfelder dient der Plausibilitätskontrolle, um der Gefahr, die damalige Realität mit heutigen Maßstäben zu beurteilen, zu entgehen. Man muss Groß hören - und ich hatte die Gelegenheit, ihn bei der Präsentation seines Buches im MGFA zu hören - um auch die Lebendigkeit des Stoffes aufzunehmen. Groß "Mythos und Wirklichkeit" wird Klassiker. Udo v. Massenbach
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Objektive und historisch korrekte Darstellung der Weltkriege in Deutschland, 10. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger (Gebundene Ausgabe)
Kriege sind heute meist Bürgerkriege mit erheblicher Guerilliatätigkeit. Bis zum 1. Weltkrieg ging das Militär noch davon aus eine Trennung zivil-politisch- wirtschaftlich und militärisch sei sichgestellt. Der Autor schafft es durch detailierte Planungs- und Durchführungsschilderung die deutschen Bemühungen um Kriege in Unterzahl durch operative sowie strategische Gedanken zur Kriegsführung seit der postnapoleanischen Zeit objektiv darzustellen. Die Bedeutung der Politiker und der führenden Generalstabsoffiziere wird dabei kritisch hinterfragt. Ein Buch von einem Militär- Historiker, der seine persönlichen Meinungen zu militärischen Entscheidungen immer zurückhält.
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vorzügliche Studie, 2. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger (Gebundene Ausgabe)
Der Autor bietet einen exzellent recherchierten und souveränen Überblick über das operative denkendes deutschen Heeres im genannten Zeitraum.
Die Ursachen der deutschen Verkürzung der Kriegsplanung auf operative Lösungen werden klar benannrt:
Das Unvermögen aus der seit dem Abgang Bismarcks deutlich werdenden strategischen Unterlegeheit, politisch-strategisch angemessene Schlüsse zu ziehen und darausfolgend die Illusion diese operativ ausgleichen zu können.
Damit verbunden war eine bemerkenswerte und folgenreiche Unterschätzung logistischer Probleme der Kriegsführung.
Insgesamt m.E. ein wichtiger Beitrag zur Entmythologieserung der preussisch-deutschen Militärgeschichte.
Außerdem ist der Band eine gut und verständlich geschriebene Lektüre - vielleicht außer für schwarz-weiß-rot-braune
Patrioten".
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger (Gebundene Ausgabe)
Ich kann den Anbieter aufgrund der Qualität und der sehr schnellen Lieferzeiten nur weiterempfehlen. Das passende Produkt zum angemessenen Preis.
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Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger
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