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Kundenrezensionen

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am 25. Januar 2006
Mord im Orient Express war meine erste Begegnung mit Agatha-Christie-Werken und damit auch mit ihrem beligischen Detektiv-Charakter "Hercule Poirot".
In dieser Geschichte ist er auf dem Weg nach England und trifft durch Zufall seinen alten Freund Monsieur Bouque, der Direktor des Bahngesellschaft. Durch ihn bekommt Poirot gerade noch ein allerletztes Bett zugeteilt in dem sonst ausgebuchten Schlafwagen. Eine sehr merkwürdige Angelegenheit, besonders um diese winterliche Jahreszeit. Es befinden sich Fahrgäste aller Altersklassen und Nationalitäten in dem Zug, eine ideale Vorraussetzung für einen Roman, meint Poirots Freund beim Essen.
Doch welche Gesichte sich direkt in der Umgebung der beiden abspielen wird, können sie in diesem Moment noch nicht mal erahnen...
Das Buch glänzt für mich in seiner Beschreibung der 30er Jahre, der Charaktere und die Gedanken der Charaktere übereinander. Auch werden Klischees benutzt, jedoch nicht bezüglich der Aufbau der Geschichte, sondern im vermutlichen Verhalten der verschiedenen Landsleute.
Die Form, in der sich die Geschichte entwickelt wirkt keineswegs langatmig. Es passiert immer etwas im richtigen Moment.
Ob man allerdings mit dem Ende des Buchs zufrieden ist, muss jeder für sich selbst wissen. Ich fand es in Ordnung, aber nicht herausragend. Das ist aber bei den meisten Büchern so.
Ein großes, dickes Plus bekommt dieses Hörbuch auch für seinen Sprecher, Martin Maria Schwarz, unter anderem auch Moderator des hr2. Wie er es schafft, den Charakteren Leben einzuhauchen und sie mit einer einzigen Stimme dermaßen unterschiedlich und besonders mit akzentgetränktem Deutsch darzustellen lässt ihn mich mit Rufus Becks Lesequalität vergleichen.
Mit Freude habe ich durch eine kleine Recherche heraus gefunden, dass der Verlag für Hörbuch-Produktionen in letzter Zeit mehrere Poirot-Geschichten mit Hilfe des Sprechers Martin Maria Schwarz veröffentlicht hat.
Auf diese freue ich mich sehr!
Fazit: Den Kaufpreis ist es auf jeden Fall wert!
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Dies ist wohl der berühmteste Roman von Mrs. Christie. Er ist so berühmt, dass er sogar schon mehrfach verfilmt und ein PC-Adventure daraus gemacht wurde. Ein Mann namens Cassetti bzw. Ratchett wird tot in seinem Abteil (Schauplatz ist mal wieder ein Zug, s. "Der blaue Express") aufgefunden. Poirot ist Passagier und vernimmt während der Fahrt alle 13 Verdächtigen, inklusive Schaffner. Das Ende des Romans weist ein überraschendes und unerwartetes Ergebnis auf, mit dem man als Leser in diesem Umfang nie gerechnet hätte. Das Buch wird in "Die Tatsachen", "Die Zeugen" und "Hercule Poirot lehnt sich zurück und denkt nach" aufgeteilt.

Vielleicht sollte man diesen Roman nicht als Ersten lesen, wenn man mit Christie noch keine Erfahrungen hatte. Das Ergebnis kann sehr verblüffen, oder auch absurd erscheinen, obwohl es natürlich möglich ist. Ich habe zum Beispiel das Buch gelesen, als ich schon die Auflösung vorher durch eine Verfilmung kannte und so wusste ich schon wer der Mörder war und wer nicht und daher war es für mich gar nicht mehr spannend. Wenn man mit Agathas Art zu Schreiben nicht gewöhnt ist, kann man vielleicht wie der US-Schriftsteller Raymond Chandler denken, der das Buch nicht gut fand, obwohl es zu Christies größten Werken zählt, denn er äußerte sich folgendermaßen:

"Und nun noch ein Mord von Agatha Christie, in dem M. Hercule Poirot, der einfallsreiche Belgier, der ein Französisch spricht, das das Niveau der wörtlichen Übersetzung eines Quartaners hat, mitwirkt, wobei er pflichtschuldigst mit seinen "kleinen grauen Zellen" manövriert. M. Poirot entscheidet, daß niemand in einem bestimmten Schlafwagen den Mord allein begangen haben könne, und kommt deshalb zu dem Schluß, daß alle zusammen daran beteiligt waren, und teilt den Prozeß in eine Reihe einfacher Handlungen auf wie die Montage eines Schneebesens für die Küche. Das ist die Sorte, vor der selbst der schärfste Verstand kapituliert. Nur ein Halbidiot könnte auf diesen Einfall kommen."

~Bücher-Liebhaberin~
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Das frisch vermählte Paar Gwenda und Giles bezieht ein Anwesen an einer schönen Küste Englands. Gwenda findet bald heraus, dass sie als 3-jährige bereits hier gewohnt und zudem noch einen Mord beobachtet hat. Ihre Stiefmutter, Helen, lag regungslos im Hausflur und Gwenda fällt nur eine furchteinflößende Tierpfote hierzu ein. Gemeinsam mit ihrem Mann und Miss Marple versucht sie den Mörder aufzuspüren und rüttelt so sehr an der Vergangenheit, dass der Mörder sich gezwungen sieht, erneut Morde zu begehen, um sein Antlitz zu schützen...

"Ruhe unsanft" ist Miss Marples letzter Fall. Dieser Krimi ist zwar gut, aber nicht raffiniert genug geschrieben, darum gibt es einen Stern Abzug. Wenn man als Leser sehr aufmerksam mitliest weiß man schon mit Sicherheit wer der Mörder ist noch bevor Miss Marple ihr berühmtes, aufdeckendes Plädoyer am Ende des Buches zum Besten gibt. Der Roman hat aber eine schöne atmosphärische Dichte, die Figuren sind farbig gezeichnet, das große Anwesen, in dem Gwenda glaubt, dass es spukt, macht einen großen Eindruck beim Lesen, man möchte mehr erfahren und hier, in die Vergangenheit tauchen. Leider ist der Mörder diesmal nicht jemand, von dem man nicht gedacht hätte, dass er es tut und so liest man die letzten 20-30 Seiten bereits mit dem gleichen Wissen wie Miss Marple. Dieser letzte Miss-Marple-Krimi ist durchaus würdig und lesenswert, wenn auch mit einer kleinen Schwäche.

~Bücher-Liebhaberin~
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TOP 500 REZENSENTam 26. Oktober 2011
Warum ich es liebe Agatha Christie zu lesen!

Wer eine quasi einleitende und etwas ausführlichere Rezension über Agatha-Christie-Bücher und ihren, wie ich finde, besten Roman lesen will, lese meine Rezension zu Der Tod auf dem Nil.

Der ganze Roman "Mord im Orientexpress" ist ein einziges ominöses Rätsel. Der größte Teil besteht aus Zeugenausagen und Gesprächen zwischen dem Detektiv Hercule Poirot und den Mitreisenden, von denen einer zuvor ermordet worden war, kurz nachdem er Poirot noch eine Position als sein Leibwächter angeboten hatte. In diesem Sinne ist es weder ein gewöhnlicher (im Verlgeich), noch ein ungewöhnlicher (grundsätzlich) Krimi; aber er ist einer der Urtypen des Kriminalromans und briliert vor allem auf der Ebene der Beziehung des Lesers zum Text. Denn obgleich Poirot der Detektiv ist, sind alle Leser ebenfalls Detektive, denn jede Aussage kann genau unter die Lupe genommen werden...

Einmal sollten man dieses Krimimeisterwerk gelesen haben!

Platz 5# auf meiner interenen Agatha Christie-Liste.
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am 1. Mai 2005
Monsieur Poirot befindet sich auf der Rückreise von Bagdad nach London, will in Istanbul in den Orient-Express einsteigen und erlebt die erste Überraschung dieser Reise: Der Kurswagen ist komplett ausgebucht, zu dieser Jahreszeit! Da auch der Direktor der Wagon-lit anwesend ist, findet sich aber doch noch ein Bett.
Der erste Tag verstreicht ereignislos, Poirot hat Zeit genug, seine Mitreisenden zu beobachten: Einen ungarischen Diplomaten mit seiner schönen Gattin, eine nervtötende Amerikanerin, eine leicht beschränkte schwedische Missionarin, die extravagante Gräfin Dragomiroff und ihre grundsolide deutsche Zofe, einen temperamentvollen italienischen Autohändler, einen leicht ordinären amerikanischen Handelsreisenden und den undurchsichtigen Mr Ratchett mit Sekretär und Kammerdiener. Die junge energische Lehrerin Miss Debbenham und den bis ins Mark britischen Oberst Arbuthnot hat er schon auf der Fahrt von Bagdad nach Istanbul kennengelernt.
Doch am zweiten Tag ändert sich die Lage: Der Zug ist im Schnee steckengeblieben und: Mr Ratchett wird erstochen aufgefunden. 12 Messerstiche, einige kraftvoll, andere kaum Kratzer, der oder die Täter waren zugleich Links- und Rechtshänder, und bemerkenswert viele widersprüchliche Spuren liegen in Ratchetts Abteil herum. Poirot erinnert sich, dass er in der Nacht mehrmals durch alle möglichen Geräusche gestört wurde, und an eine unbekannte Dame im Kimono, die er aber nur von hinten gesehen hat.
Zunächst einmal findet Poirot das einzige Indiz in Ratchetts Abteil, das dort bestimmt nicht zur Irreführung zurückgelassen wurde. Bald weiß er, dass der Ermordete wenige Jahre zuvor ein kleines Mädchen entführt und ermordet hat, und dass im Zusammenhang mit diesem Verbrechen eine ganze Familie zugrunde ging.
Der Zug ist eingeschneit, vor dem Fenster im Schnee sind keine Spuren zu erkennen. Der Täter muss sich also noch in diesem Schlafwagen-Waggon befinden. Aber wer ist der Täter? Alle Reisenden haben für die Tatzeit ein Alibi, aber alle machen sich auch verdächtig. Nach und nach findet Poirot heraus, dass nicht nur der erstochene Ratchett nicht der war, für den er sich ausgab; jeder seiner Mitreisenden hat eine Vergangenheit...
Ein vertrackter Fall, wie geschaffen für Poirots kleine graue Zellen, die auch diesmal wieder streng logisch all die Fäden entwirren und ihn alle Finten durchschauen lassen.
"Mord im Orientexpress" ist nicht umsonst einer der berühmtesten Krimis von Agatha Christie, die diesmal ihre Leser auf besonders auserlesenen Holzwegen tappen lässt -- bis Poirot mit der überraschend einfachen Lösung des Falles aufwartet.
Sollte man noch erwähnen, dass Agatha Christie auf die Idee zu diesem Roman kam, als sie 1928 ihr Zug in Nordgriechenland im Schnee feststeckte, und sich unter den Fahrgästen u.a. ein ungarischer Minister mit seiner Frau, ein leitender Angestellter der Waggon-lit und eine russische Großfürstin im Exil befanden? Eine hübsche Anekdote ist's allemal.
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am 10. September 2007
Nach vielen Jahren habe ich diesen Roman nochmals gelesen, der wohl einer der bekanntesten Krimis von Agatha Christie ist. Das Buch ist fast 80 Jahre alt und dennoch verfolgt man die Geschichte mit Interesse. 'Spannung' ist zu viel gesagt, aber ich war neugierig und - na ja - auch gespannt, wie die Sache ausgeht. Das in einer Zeit, in der Autoren wie Stephen King, Dean Koontz oder Henning Mankell moderne und spannende Thriller schreiben!

Der Mord wird erst auf den letzten Seiten aufgelöst, bis dahin wendet sich der Fall immer wieder, weil Hercule Poirot ständig neue Details aufdeckt. Man kann natürlich mitdenken, hat aber wohl kaum Chancen, den Fall selber zu lösen.

So folgt man zwei Versionen, wer der Mörder ist, die Poirot am Ende den versammelten Verdächtigen vorstellt. Und dann gibt es ganz am Ende doch noch eine erstaunliche Wendung ...

Mir sind die Miss-Marple-Krimis von Agatha Christie lieber. Denn Christie lässt 'ihren' Poirot unzählige Sätze mit einem französischen Ausruf beginnen. Und das nervt, wenn man nicht völlig frankophil ist.

Eine wunderbare Lektüre für Leser, die z.B. die Krimis von Georges Simenon mögen, der den Leser ebenfalls mit wenigen Worten und vielen Wendungen bei der Stange hält.

Empfehlenswert ist übrigens auch der gleichnamige Film von 1974 mit Albert Finney als Hercule Poirot Mord im Orient-Express! Wer selber kombinieren und einen 'Mord' lösen möchte, sollte bei 'Cluedo' zugreifen Parker 40613100 - Cluedo Classic Neuauflage, einem Detektiv-Spiel der Extraklasse!
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am 18. November 1999
Hercule Poirot gerät auf seiner Fahrt im Orientexpress in einen Schneesturm. Der Zug bleibt in den Schneemassen stecken und jedes Ein- bzw. Aussteigen wird unmöglich. Und plötzlich verliert ein Passagier auf grausame Weise sein Leben. Übersät mit Messerstichen liegt er tot in seinem Abteil. Hercule Poirot findet die Vergangenheit des Opfers Schritt für Schritt heraus. Jeder im Zug scheint verdächtig. Doch die Ermittlungen werden immer schwieriger, den jeder der Mitreisenden ist scheinbar in Besitz eines perfekten Alibis. Außerdem gibt eine Frau im roten Kimono Rätsel auf, die von Poirot ungefähr zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts gesehen wurde. Wo ist der Kimono jetzt und ist seine Inhaberin ein brutaler Mörder...? Einfach großartig, was Agatha Christie mit einem ihrer wohl bekanntesten Romane gelungen ist. Und jeder noch so gewiefte Krimileser kann überzeugt sein, die Lösung überrascht jeden ... Tip: Die großartige Kinoverfilmung mit Albert Finney als Hercule Poirot und u.a. Sean Connery als einer der Passagiere.
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am 15. September 2014
Mord im Orientexpress war mein erster Krimi von Agatha Christie. Gleich zu Anfang hat es mir die altertümlich anmutende Sprache (wenn es sich auch nur um die deutsche Übersetzung handelt) angetan und ich freute mich über die betont höflichen, mit etlichen Floskeln gespickten Dialoge wie es zur damaligen Zeit üblich war. Als nächstes fielen mir die gelungenen Beschreibungen der vielen unterschiedlichen Charaktere auf. Insgesamt sind es in etwa zwanzig, eine überdurchschnittlich hohe Zahl für ein Buch ohne nachfolgende Teile; nichtsdestotrotz gelingt es Christie alle Charaktere so individuell zu gestalten, dass man sich kein einziges Mal dazu verleitet fühlt, zwei Personen zu verwechseln oder zu vergessen, was bislang in Verbindung mit einem Namen erwähnt wurde. Da gibt es beispielsweise die ewig brabbelnde Mrs. Hubbard, die kühle Engländerin Mary Debenham, den in Indien stationierten Offizier Arbuthnot usw … Besonders mag ich es, dass Christie jeder Figur für ihr Land typische Züge verliehen hat, sei es die Distanziertheit der Briten, die Redefreudigkeit der Amerikaner oder der besondere Charme der Französinnen. Der Aufbau des Krimis war sehr nüchtern gehalten. Mr. Ratchet, ein Geschäftsmann mit einem abstoßend hässlichem Gesicht, von dem das Böse in Wellen auszugehen scheint, wird auf der Fahrt von Istanbul nach Calais in seinem Abteil erstochen. Nacheinander werden die zwölf Fahrgäste des Orientexpresszuges verhört, sie liefern etliche Hinweise und ebenso viele widersprüchliche Zeugenaussagen. Hin und wieder - wenn sich eine Person offensichtlich verspricht oder wenn Detektiv Poirot wiederholt seine Begleiter auf etwas aufmerksam macht - gelingt es dem Leser, einige treffende Schlüsse auf den Tathergang zu ziehen. Bis zum Schluss jedoch war es mir unmöglich, die endgültige Lösung zu finden, da sie meiner Meinung nach doch sehr anspruchsvoll und etwas umständlich ist. Alles in allem überzeugen Poirots analytische Fähigkeiten und sein durchdachtes ruhiges Auftreten; er ist zu jedem Zeitpunkt Herr der Lage. Als nette Lektüre für Zwischendurch, beispielsweise auf einer Zugfahrt (nicht zwangsläufig im Orientexpress) oder im Auto oder beim Warten auf den Bus sehr zu empfehlen. Der Krimi wurde zu keiner Zeit langweilig und wartete in regelmäßigen Abständen mit Überraschungen auf.
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am 14. Juni 2013
Ich habe den Film bereits zweimal gesehen und fand das Ende irgendwie nicht so gut. Das Buch lag schon zwei Jahre bei mir im Regal. Aufgrund eines Magazins von Agatha Christie habe ich wieder ein paar Bücher von ihr zur Hand genommen. Unter anderem auch Mord im Orientexpress. Und was soll ich sagen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von drei Tagen durchgelesen.
Es ist einfach ein Vergnügen, wie Poirot nach und nach alles logisch zusammenfügt. Die ganze Zugatmosphäre kommt auch sehr gut herüber.
Für alle Christie Fans ein absoluter Pflichtkauf und alle anderen können auch bedenkenlos zugreifen.
Action bekommt man natürlich nicht geboten, aber das erwartet man bei Christie auch nicht. Man bekommt hingegen eine tolle Atmosphäre, interessante Charaktere, eine spannende Geschichte und viele seltsame Hinweise, die sich zum Ende hin alle ineinander einfügen. So kann man, während man liest, sehr schön mitraten.
Wie gesagt, absolut genial. Absolut fünf Sterne.
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am 1. Dezember 2015
Bei diesem Kriminalfall handelt es sich wohl um einen der berühmtesten Hercule-Poirot-Krimi, den Agatha Christie geschrieben hat.

Unser Meisterdetektiv Hercule Poirot ist auf dem Weg nach England und hat sich eigentlich auf eine ruhige Reise mit dem berühmten Luxuszug gefreut - aber es kommt natürlich anders:
ein Mitreisender wird mit 12 Messerstichen ermordet und wenn er schon einmal da ist, soll Hercule Poirot auch die Ermittlungen durchführen, zumal der Zug im Schneesturm steckengeblieben ist.....

Ich war schon von dem Film richtig begeistert und bin es auch von dem Hörbuch. Die Geschichte wird von Stefan Wilkening perfekt vorgelesen.Seine Stimme lässt die einzelnen Figuren richtig lebendig werden und passt perfekt zu Hercule Poirot. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und hat das Gefühl live dabei zu sein. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten...

Dieses Hörbuch kann ich jedem Krimi-Fan empfehlen - es ist ideal um es sich bei ungemütlichem Wetter so richtig gemütlich zu machen....
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