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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2011
Angesichts der vielen eher negativen Tendenzen in den Rezensionen muß ich doch mal für das Buch in die Bresche springen. Ich habe das Buch im englischen Original gelesen und mir die deutsche Ausgabe gleich hintendran nochmal gekauft.

Ganz klar: das hier ist sicherlich keine brilliante tiefenphilosophische Ausarbeitung über Glück oder Glücklichsein.

Für mich zieht sich jedoch ein ansprechender roter Faden durch das ganze Buch: Gretchen Rubin legt ihren Finger dort in die Wunde, wo es unsere Wohlstandsgesellschaft immer wieder nötig hat. Sie ist ehrlich genug, um einzusehen, daß sie nicht ihr Leben ändern muß, sondern meist nur ihre Einstellung zu ihrem (guten) Leben, in dem sie mit vielem beschenkt ist (Mann, Kinder, Beruf...).

Besonders bewegt hat mich das Kapitel, in dem sie die Einstellung zu ihren Kindern überdachte und feststellte, daß sie durch eine einfache Kommunikationsänderung (nicht ständig schimpfend die verknoteten Haare ihrer Tochter kämmen) schon etwas Neues schuf.

Das Buch enthält für mich persönlich keine Instantrezepte dafür, wie man sein eigenes Leben ändert, aber es kann sehr wohl auf unterhaltsame Art zum Nachdenken über eigene unzufriedene Lebenseinstellungen anregen.

Das Buch ist aus einem Blog entstanden und wer es so liest (leichte Unterhaltung mit ein bißchen Denkanregung gewürzt), kann seine Freude daran haben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2011
Ich habe das Happiness Projekt gelesen und ich finde es regt zum Nachdenken an.
Das Buch ist ein persönlicher Bericht und kein Schritt-für-Schritt Ratgeber. Ich finde es etwas unfair das Leben der Autorin zu bewerten und das Buch dementsprechend abzuwerten. Gretchen Rubin lebt vor, wie sie in ihrem Leben versucht etwas glücklicher zu sein. Man kann sich ein paar Tipps entnehmen, aber besser ist es wohl, wenn man sich selbst darüber Gedanken macht, was so im eigenen Leben glücklicher laufen könnte. Das kann man sich dann selbst in Etappen einteilen und in kleinen Häppchen vornehmen. Während man für sich das Projekt dokumentiert, können die eigenen Fortschritte verfolgt und reflektiert werden. Daher ist das Buch eher ein "Wie kann ich ein Happiness Projekt angehen"-Tool als ein direkter "So wird man glücklich" Ratgeber. Auf ihrer Homepage gibt es dazu auch eine gute Toolbox, die man für ein eigenes Projekt verwenden kann. Man muss es einfach selber ausprobieren und darf sich nicht mit der Autorin in Vergleich setzen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2010
Dieses dicke Buch ist ein weiteres Exemplar der immer zahlreicher werdenden Glücksratgeber auf dem Büchermarkt. Es scheint tatsächlich so, dass es eine Korrelation gibt zwischen dem real existierenden Unglück der Menschen, oder was sie dafür halten, und der Zahl der veröffentlichten Glücksratgeber.

Ich persönlich glaube, dass es noch einen weiteren Grund gibt: viele Menschen haben vergessen, was wahres Glück ist. Sie haben die Glückswerte ihrer Vorgängergenerationen zu lange links liegen lassen oder gar verachtet, als dass sie ihnen heute noch irgendeinen Zugang zum eigenen Glück geben könnten. Ihre Vorstellung von Glück ist materiell und medial verseucht.

Was das vorliegende Buch über viele Seiten versucht, ist, einige dieser alten, überkommenen Vorstellungen von Glück, von der Freude am eigenen Leben und am Leben generell wieder lebendig zu machen. Es gleich als "Happiness-Projekt" aufzubauschen ist wieder jener Medienwelt geschuldet, die mit ihren angeblichen Bedürfnissen, die sie den Menschen suggeriert, sie dann aber damit alleine lässt, so viel Un-Glück verursacht.

Doch vielleicht spricht es den einen oder anderen erst richtig an und verleitet ihn mit dem Kauf und hoffentlich auch der Lektüre dieses Buches, seinen eigenen Glückswurzeln, klein aber fein, auf die Spuren zu kommen.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Januar 2011
Frau Rubin entspricht dem amerikanischen Klitsche einer wohlstandsverwöhnten Ehefrau des American Lifestyles in NYC: Studieren, Kinder kriegen und Ehefrau sein. Für den Lebensunterhalt sorgen andere Familienmitglieder.

In ihrer scheinbar viel vorhandenen Freizeit spielt Frau Rubin Autorin und macht sich Gedanken um die Dokumentation der Entwicklung ihrer Kinder (Boxen kaufen mit Hängelaschen und die Laschen regelmäßig füllen) sehr origineller Tipp und klar warum nicht - wer die Zeit hat, in aller Regelmäßigkeit..."Kauforgien gönnen"...fördert das Glück (!), die Kinder bei Krankheit wenn möglich auf den arbeitenden Partner abwälzen (Supertipp!), dann frage ich mich: wer betreut eigentlich die Kinder den lieben langen Tag (..."die Tage sind lang, die Jahre kurz...") bei Frau Rubin wenn ihre Zeichenkurse um 17.30h enden und 2 mal die Woche Sport angesagt ist, neben diversen anderen Aktivitäten.

Wenn man soviel Zeit hat wie Frau Rubin bleibt genug Zeit um zu grübeln (was sie ja viel macht wie sie schreibt) und schlechte Laune zu kriegen, in dem man sich über den alltäglichen Kleinfurz aufregt.

Ich habe das Buch zuende gelesen in der Hoffnung, dass noch was lehrreiches kommt, wo es doch derzeit in aller Munde ist. Leider vergeblich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2014
Ich liebe die Aufmachung des Buches... sooo tolle Farben. Kann ein Buchcover Ausstrahlung haben? Mir hat das Buch sehr gut gefallen, aber es hat mir nicht immer gut getan. Ich kenne auch Leute die aufgehört haben zu lesen, weil es ihnen zu unrealistisch vorkam. Die in New York lebende Autorin hält einem den Spiegel vor. Sie hat so unglaublich viel erreicht in ihrem Leben - beruflich, privat und finanziell - das man sich einfach manchmal "minderwertig" vorkommt. Aber das Gefühl hält nicht lange an, denn letzendlich kommt es nicht darauf an. Jeder hat eine andere Vorstellung von Glück und wenn ich ehrlich bin, möchte ich ihr Leben nicht leben. Ich stelle es mir total anstrengend vor, da sie auch nie wirklich zufrieden ist und immer nach Höherem strebt. Dennoch ist ihr Ratgeber eine schöne Lektüre mit tollen Anregungen das Leben ein klein wenig schöner und einfacher zu gestalten.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2011
Gleich zu Beginn: das ist so ziemlich was vom Schlechtesten, was ich je in Händen hatte! Der Umschlagsentwurf ist recht gelungen, aber das war's dann auch schon.

Aufgrund des Umschlagtextes wurden vor dem Kauf Assoziationen zu "Die Bibel und ich" oder "Britannica und ich" geweckt, denn es handelte sich auch um ein Interessantes Projekt, welches in diesem Buch beschrieben sein sollte: "Ein Jahr daran arbeiten, glücklich zu werden" mit verschiedensten Vorgaben, Regeln, Zielen usw. - mit einem Unterschied: in diesem Buch ging das gründlich in die Hose!

Etwas was mir wirklich noch nie unter gekommen ist, war, dass mir die Autorin als Person von Seite zu Seite unsympatischer wurde. Sie ist ein - für meine Begriffe - typisches "American Girl"! Ein wenig verwöhnt, hochnäsig und trendy... und einfach unzufrieden mit allem und jedem, solange sie sich keine "kleinen goldenen Sternchen" verdient.
Darüber hinaus sind Ihre Ziele schwammig und kaum greifbar... noch dazu erreicht sie kaum ein solches und somit ist es auch immer wieder ein Scheitern, das beschrieben wird.

Dieses Scheitern zieht sich durch alle Seiten des Buches und irgendwann fragt man sich, warum das überhaupt alles... selbst die Autorin schreibt immer wieder mal, dass Sie sich eigentlich nicht glücklicher oder zufriedener fühlt.

Zu guter Letzt sind die Wege auch meist die selben: hierfür ein Tagebuch, dafür ein Tagebuch, eine Liste für Jenes, eine Liste für Dieses! *waaaaahhhhhh*

Irgendwann war ich einfach versucht das Buch aus dem Fenster zu werfen, aber ich wollte dies keinem Finder zumuten!

Es tut mir leid... ich bin nicht anspruchsvoll... aber das geht wirklich nicht!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2011
Gretchen Rubin hat von außen betrachtet alles: ist gebildet, hat einen tollen Job, den sie sogar hinschmeissen kann, um Autorin zu werden, hat einen netten Mann, der alles mitmacht, zwei entzückende Kinder, lebt in New York und dennoch fragt sie sich, wie sie glücklicher sein könnte. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau und viele würden sagen, sie solle sich doch erstmal Menschen anschauen, die es wirklich nicht so gut haben im Leben. Aber irgendwie kommt es doch auf die Sichtsweise an und Frau Rubin hatte eben das Gefühl, dass sie etwas verbessern kann in ihrem Leben, um glücklicher zu sein. Und das Gefühl kennen wir alle, auch wenn unsere Leben vielleicht auch nicht ganz unglücklich von außen aussehen.
Also fing sie ein Projekt an und nahm sich für jeden Monat einen anderen Bereich vor, denn oft sind es die kleinen Dinge, die zu mehr Zufriedenheit im Leben führen. Und so begann sie z.B. mehr Ordnung in ihr Leben zu bringen, räumte ihren Schrank auf, mistet ordentlich aus und war glücklich über diese neue Ordnung in ihrem Leben. Genau das habe ich in diesem Jahr, in dem ich mich sehr meiner Wohnung gewidmet habe, auch erlebt, dieses Glücksgefühl, Ballast abzuwerfen und gleichzeit ein paar Teile umzustellen - schon fühlte ich mich ein wenig glücklicher.
In einem anderen Kapitel widmet sie sich ihrer Ehe, die eigentlich ganz wunderbar ist, aber sie wusste, dass sie einiges dazu beitragen konnte, dass sie noch glücklicher werden könnte. Und so beobachtete sie sich, wie sie in Situationen reagierte und veränderte dies mit ein paar anderen Worten oder einem Wutanfall weniger. Gut, hier kommt ihr Mann manchmal ein bißchen wie ein treues Schaf rüber, aber im Prinzip hat sie recht: ein freundliches Miteinander, das man selbst steuern kann, führt zu einem glücklicheren Leben, weil es zu weniger Konflikten kommt und man vor allem glücklicher über sch selbst ist.
Oder das Kapitel über den Umgang mit ihren Kindern. Statt immer Elternsätze abzusondern, ging sie mehr auf ihre Kinder ein und dieses Verständnis, dass sie signalierte führte zu einem friedlicherem Umgang, was ja wohl mehr als glücklich macht. Natürlich kostet das alles mehr Zeit als mal kurz loszubrüllen, dass es jetzt zur Schule geht, aber glücklicher macht die Brülllösung nicht.
Und so handelt sie alle möglichen Bereiche des Lebens ab wie Job, Freundschaften, Leidenschaften wie lesen, wozu man sich Zeit nehmen soll.
Natürlich klingt einiges wie das Jammern einer erfolgsverwöhnten amerikanischen Frau, aber aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, gibt Frau Rubin doch ein paar gute Tipps auf den Weg, die man vielleicht ohnehin schon intuitiv angewendet hat oder eben neue Tipps, die nicht die Welt erändern, aber vielleicht das eigene Gefühl zum eigenen Leben. Handele als wärst du glücklich und schon wirst du dich glücklicher fühlen - ist mein Lieblingssatz aus diesem Buch, weil er so sehr stimmt.
Und das schreibt Gretchen Rubin mit einer Leidenschaft, als wolle sie alle überzeugen, dass es jeder schaffen kann, ein bißchen glücklicher zu sein. Diese Leidenschaft hat 4 Sterne verdient.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2010
Das Buch ist in einigen Kapiteln recht gut, was z.B. das Entrümpeln betrifft, die Tipps für die Wiederbelebung einer Beziehung sind richtig gut und funktionieren auch, aber weitere Themen sind zu sehr auf die Autorin selbst ausgelegt, also für andere oft gar nicht so umsetzbar. Z. B. hat die Autorin noch ganz kleine Kinder, ein Kapitel dreht sich darum, wenn man schon ganz große Kinder hat - leider nicht anwendbar. Ebenso dreht es sich um die Schriftstellerei - auch bei anderen Berufsbildern meiner Meinung nicht so einsetzbar, da sie ja immer zu Hause arbeitet usw.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2012
Mir gefiel da Buch gut, denn es regt einem an, "alltägliches Einerlei" und "Normales" zu überdenken und auch zu schätzen. Nicht alle Ideen und Gedanken der Autorin sind wirklich neu und zum Nachahmen aber man sieht einiges aus einem anderen Blickwinkel. Ich fand das Buch leicht zu lesen und recht gut.
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2011
Schränke ausmisten, E-Mails an Verwandte schreiben, Bilderalben der Kinder anlegen, Blogs schreiben, Themengroups bilden...
Das sind die Tipps zum Glücklichwerden von Gretchen Robin. Ich musste herzlich Lachen. Werde ich so glücklicher? Wohl kaum. Glück ist, wenn ich all das nicht machen muss.
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