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62 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe Frau Köster
- machen wir uns nichts vor: das war rein für den Commerz.

Macht aber nichts, das Hörbuch hat mir trotzdem gefallen. Ich habe Ihnen gerne zugehört. Und Rotz und Wasser geheult, als es mit Frau Doktor zu Ende ging.

Nein, dieses Buch ist sicher keine Hilfe für jemanden, der hier praktische Tipps und Tricks für den Weg...
Veröffentlicht am 21. September 2011 von K. L.

versus
48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade - hatte ich mir ein bischen anders vorgestellt
Um es vorweg zu sagen - ich mag Gaby Köster und ich war immer begeisterter Zuschauer von "Ritas Welt" und "Sieben Tage, Sieben Köpfe". Wahrscheinlich waren meine Erwartungen an das Buch auch deshalb etwas zu hoch. Es ist interessant geschrieben und ich fühle mich beim hören in Gabys Leben integriert. ABER: mich nerven die ständigen Vergleiche mit...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2011 von ggsmaster


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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade - hatte ich mir ein bischen anders vorgestellt, 2. Oktober 2011
Um es vorweg zu sagen - ich mag Gaby Köster und ich war immer begeisterter Zuschauer von "Ritas Welt" und "Sieben Tage, Sieben Köpfe". Wahrscheinlich waren meine Erwartungen an das Buch auch deshalb etwas zu hoch. Es ist interessant geschrieben und ich fühle mich beim hören in Gabys Leben integriert. ABER: mich nerven die ständigen Vergleiche mit Kapitän Ahab und ähnliche Sprüchen, die was mit Schokolade im Hintern zu tun haben. An der richtigen Stelle in der passenden Dosierung finde ich das angebracht, hier ist es übertrieben. Das gleiche gilt für die ständigen Zitate aus Songs der Beatles und anderen Bands, die viele nur noch dem Namen nach kennen. Zu meinem Leidwesen werden die Zitate dann auch meistens noch aus dem englischen übersetzt. Was zuviel ist, ist einfach zuviel. Ich bin jetzt in der Mitte von CD 2 und noch nicht ganz sicher, ob ich bis zum Ende durchhalte.
Was bleibt ist mein gigantischer Respekt vor Gaby Köster dass sie am Ball bleibt, um Ihr Leben so gut als möglich wieder zurückzubekommen. Das kostet so viel mehr Kraft und Durchhaltevermögen, als sich die meisten vorstellen können.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur nervig, 5. Januar 2014
Frau Köster ist sehr von sich eingenommen. Ständige Selbstbeweihräucherung und Geschimpfe auf Gott und die Welt (alle spinnen, nur Frau Köster nicht) gingen mir so auf die Nerven, dass ich das Buch nach etwa 100 Seiten abgebrochen habe. Normalerweise lese ich ein Buch mit diesem Umfang zähneknirschend im Schnelldurchlauf zu Ende. Aber das hier war einfach nicht auszuhalten. Gespickt mit Unflätigkeiten, die wohl witzig sein sollen, aber bei diesem Thema für meinen Geschmack völlig daneben sind. "Die Arschgeigen von der Presse" z.B., muss das sein? An anderer Stelle erzählt sie, dass sie als Titelheldin einer Serie, von der ich noch nie gehört hatte, eine Vorbildfunktion habe und deshalb eine Szene, in der sie das Tagebuch ihrer Filmtochter lesen soll, nicht spielen wollte. Wie passt das denn zusammen? Frau Köster, ich bin einer von diesen Schwachköpfen, denen sie den warmen Regen zu verdanken haben, weil ich blöd genug war, dieses in meinen Augen grottenschlechte Buch zu kaufen (zum Glück nur als preisreduziertes Mängelexemplar). Interessiert hätte mich die Sicht eines von einem schweren Schlaganfall Betroffenen (ob der nun "prominent" ist oder nicht), weil meinem Vater vor zwei Jahren Ähnliches passierte, er sich aber, da die rechte Seite und damit auch die Sprache betroffen war, nicht mitteilen konnte. Leider ein absoluter Fehlgriff!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine tapfere und mutige Frau!, 30. September 2011
Am 8. Januar 2008 begann das neue Leben von Gaby Köster.
Zwangsweise.
Denn an diesem Tag erlitt die damals 47jährige einen schweren Schlaganfall, den sie nur knapp überlebt hat.
Und auch heute, 3 Jahre später ist sie durch eine Teillähmung schwerstbehindert.

In diesem Buch beschreibt die Kölner Ulknundel sehr offen, aber immer auch mit einem Scherz auf den Lippen, wie es dazu kam, was sie alles durchgemacht hat und wie es ihr jetzt geht. Immer durchwirkt mit ein paar Schwanks aus ihrem Leben und mit viel Kritik an den Medien, die ihr abwechselnd Aids, Krebs, Pest und Cholera angedichtet hatte.
Das letzte Kapitel gehört ihrem besten Freund und Kollegen Till Hoheneder und gleicht einer Liebeserklärung - nein, es ist eine Liebeserklärung an Gabi Köster.

Ich bin nicht so der ganz große Gaby Köster Fan, auch wenn sie für mich ein Lichtblick in der ganzen Comedy-Szenerie ist.
Nun habe ich mir 6 Stunden lang ihre Lebensgeschichte angehört und ein bisschen mitgelitten und kann auch schon etwas Kölsch - denn sie spricht das Hörbuch selber.
Es ist kein literarisch großes Werk, soll es auch nicht sein. Es ist ein Werk, mit dem sie bei sich selbst ein bisschen aufräumt und sich bei ihren Fans (die ja mit einer kompletten Nachrichtensperre leben mussten) bedanken möchte.
Wer sie in den letzten Wochen in einer Talk-Show erlebt hat, weiß, dass sie sich mit ihrer Krankheit sehr mutig der Öffentlichkeit stellt.

Ich bin erschüttert und zugleich fasziniert von dem Lebenswillen und der Tapferkeit dieser Frau.

Und hier kann man viel von ihr lernen!

Man kann ihr nur wünschen, dass sich ihre Fortschritte noch recht viel vermehren, so dass sie immer mehr in der Lage ist, so zu leben, wie sie es sich vorstellt: ohne Hilfe von anderen, ohne Schmerzen und Angst, aber immer mit ihren Hunden und Mama und Sohn und tausend guter Freunde.
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214 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, von diesem Buch hatte ich mehr erwartet !!!, 10. September 2011
Von 
Annette Lunau-- Die-Rezensentin.de-- Frechen ... (Frechen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance (Gebundene Ausgabe)
Ehrlich gesagt, kann ich mich den begeisterten Rezensionen nicht anschließen.
Das eigentliche Buch hat 215 Seiten, danach schreibt der Co-Autor noch 25 Seiten aus seiner Sicht und dann kommen 10 ! Seiten Danksagungen an was weiß ich wen alles...
Da erscheint mir der Preis doch ein bißchen hoch.
Das Buch kann man bequem an einem Nachmittag durchlesen.

Der Schreibstil erinnerte mich mehr an Atze Schröder;fast in jedem Satz ein auf übertrieben lustig gemachter Spruch.
Bei Atze Schröder gefällts mir,in diesem Buch kam es für mich zu aufgesetzt und leicht verkrampft rüber.

Gaby Köster beschreibt den Drehtalltag von Ritas Welt,das ist ziemlich interessant.
Dann erzählt sie,wie sie im Januar 2008 krank wird,aber sie gibt nicht wirklich viel preis.

Ihr Privatleben ist ihr Privatleben,sagt sie.

Doch wenn man sich so ein Buch kauft,möchte man ja auch etwas erfahren über den Star.
Mir ist aufgefallen,dass z.B.ihr Lebensgefährte mit keinem Wort erwähnt wird .
Es interessiert den Leser doch auch,wie eine Beziehung so eine Belastung aushält,oder eben nicht aushält.

Während der letzten 3 Jahre durfte ja kein einziges Wort über ihren Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit und auch nicht zu ihren Fans durchdringen,aber jetzt soll man plötzlich das Buch kaufen.

Als ich das Büchlein durch hatte,hatte ich den Eindruck,das da nichts drin stand,was ich nicht schon bei ihrem TV-Auftritt erfahren habe oder diese Woche in der Zeitung lesen konnte.

Ich hatte mehr erwartet..
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gaby Köster "Ein Schnupfen hättte auch gereicht", 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance (Gebundene Ausgabe)
Wir waren schon immer große Gaby Köster-Fans, haben selten eine Sendung von ihr verpasst, wurden hier aber sehr enttäuscht!
Aus unserer Sicht ist das Buch ein dreifaches Hoch auf Sie selbst. Ich bin drei mal dem Tod von der Schippe gesprungen und habe auch Spätfolgen zu tragen. Deshalb habe ich mir dieses Buch gewünscht. Ich wollte sehen, wie Frau Köster den Weg zurück ins Leben geschafft hat.

Aber wer diese Erwartungen an dieses Buch hat, wird schwer enttäuscht.

Nun ja, sie erzählt den Drehalltag, die Vorzeichen, wie es dazu kam und das *Nachher*, halt mit ihrer Kölsche Schnute. Drei Jahre wurde alles über Sie komplett unter Verschluß gehalten. Da geht man natürlich davon aus, dass man gerade über diese Jahre und ihre Krankheit einiges erfährt. Wenn alles bei ihr Privatsache ist, dann soll Sie bitte auch kein Buch über sich selbst schreiben, denn das hat doch erst das Interesse geweckt. Im Endeffekt ist das Buch nur so dahingeplänkelt. Sie hat versucht, das ganze mit zu viel Humor zu erzählen, den man ihr leider nicht richtig abkaufen kann. Frau Köster ist Kabarettistin und prominent, und hat auch hier keine Chance ausgelassen, sich selbst zu vermarkten, was Millionen anderer Menschen halt nicht können. Genauso die Frage, wie konnte gerade IHR das passieren... SIE, die Frau, die dafür doch gar keine Zeit hat... das passiert Millionen von Menschen AUCH.

Manchmal habe ich nur den Kopf geschüttelt, was da geschrieben wurde. Dass es ihr egal ist, was andere davon halten, dass Sie weiter raucht, ihr Flug nach dem Schlaganfall nach... Und wer damit zu tun hat, der denkt sich im Nachhinein "Selber schuld, Frau Köster. Und der nächste Schlaganfall ist auch nicht weit".

Und mal ganz ehrlich... WEN bitte interessieren ca. 10 Seiten >Ein Danke auch an...<? ausser die selbst, die mit Namen erwähnt werden.

In meinen Augen eine richtige Enttäuschung und ich bin froh, dass ich das Geld dafür nicht selbst ausgegeben habe.
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65 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne Punkt und Komma, 10. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance (Gebundene Ausgabe)
Schade, ich hätte mir auch mehr erhofft.
Das Buch ist sehr anstrengend zu lesen, ohne Punkt und Komma, immer wieder im Thema wechselnd.
Nach einer Stunde lesen, war ich erstmal geschafft und das Wort "Driss" kann ich vorläufig nicht mehr hören.
Aber ich mag Frau Köster sehr und wünsche Ihr weiterhin viel Kraft und alles Gute für die Zukunft.
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62 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe Frau Köster, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance (Gebundene Ausgabe)
- machen wir uns nichts vor: das war rein für den Commerz.

Macht aber nichts, das Hörbuch hat mir trotzdem gefallen. Ich habe Ihnen gerne zugehört. Und Rotz und Wasser geheult, als es mit Frau Doktor zu Ende ging.

Nein, dieses Buch ist sicher keine Hilfe für jemanden, der hier praktische Tipps und Tricks für den Weg zurück ins Leben sucht. Es hat eher etwas von einer dicken frechen Zunge, die aus heutiger Sicht dem Schlaganfall rausgestreckt wird mit dem Hintergedanken: ätsch bätsch, ich war stärker als du und bin immer noch da.

Sie scheinen eher die Frau der Sprache als die Dame des hohen geschriebenen Wortes zu sein ... also bitte: das eine oder andere Hörbuch mehr darf's gerne sein. Taxi, Urlaub, Ruhe, Platz, Tussi und wie sie alle heißen, wollen ja auch leben. Da hab ich nix dagegen. Ich geb Ihnen gerne ein paar meiner Thaler ab.

Wir haben Sie so oft gesehen, da macht es nichts aus, dass Sie nicht mehr wie ein junges Wiesel über den Bildschirm hüpfen können. Und ich verrate Ihnen hier mal ein Geheimnis: auch wir Gesunden altern und hüpfen lange nicht mehr so wieselig wie früher - shit happens. Sprechen Sie uns einfach in Ihrer unnachahmlichen Art und Weise ins Ohr und das Optische erledigt die Phantasie - man sieht ja auch im Alter nicht mehr so wirklich richtig gut.

Also, mein Liebe, keine Angst vor der Zukunft, SIE gehen nicht unter - da bin ich sicher.

Mit einem höchst respektvollen Hofknicks, soweit es die müden, alten, rheumalahmen Knochen erlauben:

Vielen Dank, dass Sie sich aufraffen konnten, zu uns zurück zu kehren, Schneggala. ... und nicht einfach wieder so verpieseln wie neulich, gell?

Für Interessenten:
Ich glaube nicht, dass das gelesene Buch dem gesprochenen Hörbuch das Wasser reichen kann. Wenn man die Wahl hat: Hörbuch (ich bin im Übrigen Hörbuchablehner, aber Frau Köster brilliert durch ihre Sprache, ihren Ausdruck, ihre Intonation, nicht mit Rechtschreibung, Grammatik und Syntax.

Wer könnte dieses Lebenszeichen nicht lieben, wenn er Rita Kruse liebt?
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich sinnvoll für Frau Köster, für alle anderen Quatsch, 1. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Hörbuch gekauft, weil ich Interesse daran hatte, wie Gaby Köster mit ihrem Schicksal umgeht - ich selbst habe vor knapp drei Jahren Ähnliches durchleben müssen.
Ich war allerdings sehr enttäuscht, als ich die CDs hörte. Mir ging es wie der Rezensentin vor mir: schon spätestens nach der 2. CD fragte ich mich, ob ich den Rest "durchhalte". Ich habe die Zähne zusammen gebissen und alle CDs gehört, allerdings leider ohne etwas für mich daraus mitnehmen zu können.

Frau Köster beklagt sich mindestens eine CD lang über die Paparazzi. Liebe Frau Köster, auch Sie haben die Wahl: keiner hat Sie gezwungen, bekannt zu werden! Und kein Job hat nur gute Seiten. Dass es nicht schön ist, so belauert zu werden, kann ich mit vorstellen. Allerdings interessiert es mich auch nicht so sehr, dass ich mir so lange Ihr Wehklagen darüber anhören möchte!

Die permanenten Vergleiche "das ist wie...", nur um noch einen Lacher zu provozieren, werden deutlich überstrapaziert. Das, was Frau Köster passiert ist, ist nicht lustig! Es ist sicherlich hilfreich und auch notwendig, einige Dinge des "neuen Lebens" mit Humor zu nehmen - in dem Hörbuch wirkt aber gerade dieser Humor nicht natürlich, sondern aufgesetzt und verzweifelt.

Ich verlange von keinem Deutschen die englische Aussprache eines Native-Speakers (die habe ich auch nicht), aber was Frau Köster da so in englisch ausspricht, ist schwierig zu ertragen. Das Buch als Hörbuch zu erstehen, kann ich sowieso nur eingefleischten Köster-Fans empfehlen: die lallige Aussprache ist ansonsten kaum erträglich. Ich weiß nicht, ob sie schon immer so gesprochen hat - ich bin kein Köster-Fan und sehe nie fern. Sollte die Aussprache sich seit dem Ereignis so verschlechtert haben, wäre es eine Option gewesen, weiterhin logopädische Hilfe in Anspruch zu nehmen und das Buch später zu lesen; oder gar es lesen zu lassen.

Ich bin froh, dass ich mich vor dem Hören des Buches weitestgehend durch eigene Kraft regeneriert und es nicht gekauft habe, um daraus Mut und Kraft zu tanken. Beide hat es mir nämlich definitiv nicht gegeben.
Es kann durchaus sein, dass das Schreiben dieses Buches für Gaby Köster diesen Wert hat - und das wünsche ich ihr auch -, aber ich halte es für alle Anderen für ein absolut überflüssiges Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Hörbuch ist eine absolute Katastrophe, 11. Juni 2014
Von 
Ich habe das Buch als Hörbuch auf CD geschenkt bekommen. Ich bin ein großer Fan von Hörbüchern und höre diese sowohl bei langen Autofahrten als auch zum entspannen im Fernsehsessel.

Ich habe mir nicht allzuviel unter dem Thema versprochen, aber was man auf dieser CD bekommt, ist eine Zumutung! Ich habe selten so ein langweiliges, eintöniges und trantütoges Vorlesen gehört. Keine Emotionen, keine Gefühle, nur eine langweilige leier von Sätzen, die ständig mit irgendwelchen Vergleichen versuchen, witzig zu sein.

Bei allem Respekt vor der Krankheit von Gaby Köster. Ich bewundere ihre Kraft, wie sie diese Krankheit durchgestanden hat und wieder ins Leben zurückgekehrt ist. Aber dieses Hörbuch hätte sie mal besser jemanden anderen lesen lassen oder am besten gleich ganz bleiben lassen.

Ich habe nach einer zähen und nervigen Stunde des zuhörens aufgegeben und die CDs weiterverschenkt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr mutig, 28. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance (Gebundene Ausgabe)
Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Bücher, in denen Prominente erzählen, was ihnen im Leben Schlimmes widerfahren ist. Seelenbeichten und Befindlichkeitsstörungen zwischen Buchdeckeln zum Zweck der Aufbesserung einer ohnehin meist prall gefüllten Kasse sind nicht so meine Sache. Hier liegen die Dinge anders. Stellt euch vor, liebe Bücherfreunde, ihr seid allein erziehende Mutter eines Kindes. Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte? Genau. So etwas ist Gaby Köster passiert, und nachdem sie, die ihr Geld mit Fernsehen verdient hat, über drei Jahre lang nicht arbeiten konnte, hat sie ein Buch geschrieben. Über sich, ihren Schlaganfall, der sie um ein Haar das Leben gekostet hätte, ihren Kampf zurück in ein immer noch nicht selbstbestimmtes Leben, ihren Sohn, der ihr Zivi" wurde, ihre Familie, ihre Freunde, ihr Seelenleben. Ziemlich privat. Privater geht es eigentlich nicht. Krankheit als Buchthema, das ist wohl eines der letzten Tabus. Mutig ist das. Wobei man nicht unterscheiden kann, ob dieses Buch nur Mut oder auch ein Stück weit eine Verzweiflungstat bedeutet. Schließlich hat Gaby Köster den Verkaufsstart ihres Buches im September 2011 mit Auftritten in mehreren Talkshows gepusht. Ein normaler Vorgang in ihrem Beruf, nur nicht, wenn man nach einem Schlaganfall immer noch schwer behindert ist. Und die Zuschauer, die einen noch als schnoddrige, schlagfertige, lustige Comedian mit großer Klappe kennen, nun einen schwer kranken und gezeichneten Menschen erleben. Betroffenheit und Mitleid auf breiter Basis hat Gaby Köster damit ausgelöst. Das muss ihr klar gewesen sein. Wie leicht oder schwer sie das erträgt, vermag man kaum zu beurteilen.
Die sachliche Rechnung zumindest ging schon mal auf: Zwischen September und Dezember 2011 liegen fünf gedruckte Auflagen, und man darf davon ausgehen, dass schon die erste nicht allzu klein ausgefallen ist.
Und inhaltlich? Gaby Köster erzählt, wie sie ihren Schlaganfall und die Zeit danach erlebt hat und streut Kapitel aus ihrem früheren Leben" ein, so dass sich eine Art biografisches Puzzle ergibt. Fast in jeder Zeile sieht man sie vor sich, wie man sie aus dem Fernsehen in Erinnerung hat. Sie schreibt wie sie spricht, deshalb ist dieser Seelen-Striptease in der Form nicht intellektuell anspruchsvoll, sondern schnoddriges Kölsch, und der Ton nimmt an so mancher Stelle dem Thema ein wenig die Schwere. Was nicht darüber hinweg täuscht, dass wir hier inhaltlich harte Kost vorgesetzt bekommen. Manch körperliches Detail wollte der Leser vielleicht gar nicht wissen, aber das hat Gaby anders entschieden, Sekt oder Selters, also Flucht nach vorne. Offen, authentisch, man glaubt ihr jedes Wort. Und damit die Lektüre nicht nur traurig wird, hat sie, wir atmen beinahe auf, noch ein paar Nettigkeiten aus der Abteilung Hinter den Kulissen eines Prominentenlebens" eingestreut. Freizeit Revue, die Aktuelle und BILD, aber auch die Herren Ritas Welt"-Produktioner von RTL kommen dabei gar nicht gut weg. Nix mehr zu verlieren, die Frau, die Zeiten der diplomatischen Freundlichkeiten sind im Leben von Gaby Köster vorbei - wenn es sie jemals gegeben hat. Auch aus der Comedy-Szene gibt es Anekdötchen, und darüber freuen sich bestimmt sogar die Leser, die gar nicht scharf auf Interna waren, sondern einfach nur froh sind, dass es zwischendurch was zu Lachen gibt. Ich klappe das Buch zu mit dem Gefühl, diese Frau jetzt gut zu kennen, ob ich wollte oder nicht. Wollte sie das?
Bewertung: Mutig. Respekt.

Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance
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Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance
Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance von Till Hoheneder (Gebundene Ausgabe - 5. September 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,33
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