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Die Jobs' Story verdient eigentlich volle fünf Punkte. Nicht nur als langjähriger beruflicher Nutzer von Macintosh und (heute auch) iPod bin ich von der Persönlichkeits dieses Egomanes fasziniert. Jobs beweist mit seiner Lebensgeschichte wie kein anderer, dass Erfolg zu 50% aus Talent, zu 40% aus Glück besteht - nur noch 10% Arbeit und Connections machen den Rest aus - und dass zwischen Spinner und Visionär nur der Unterschied besteht, dass der Visionär Erfolg hat.

Dass eine herrliche, gut recherchierte Story ein ebensolches Buch nicht automatisch ergibt, beweisen die zahreichen Durchhänger im Werk. Die detailliert beschriebene Disney/Pixar-Geschichte ist ungefähr so spannend wie so manche genealogische Aufzählung im Alten Testament. Wer mit wem wann und wer wem warum was wie, das tangiert die Geschichte von Jobs nun wirklich marginal. 1 Punkt Abzug.

Schließlich - hier mehrmals schon erwähnt: die Übersetzung. Warum die meisten Übersetzer der meisten computerbezogenen Bücher zumindest ihre Kinder nicht nach Fachbegriffen fragen, bleibt mir schleierhaft. Besser noch: im Falle Macintosh den Grafiker im Verlag fragen, der wird sicher mehr Informationen in deutscher Sprache beisteuern können. Dafür zwei Punkte Abzug.

Schade.
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am 10. April 2007
An Steve Jobs scheiden sich die Geister. Die Apple-Gemeinde verehrt den Mitbegründer des kalifornischen Hightech-Unternehmens als Visionär und geschmackvollen Computerpionier. Etliche Zeitbeobachter und Journalisten halten den Chef von Apple Computer dagegen für einen durchtriebenen Egomanen mit schlechten Manieren, der seine Erfolge fast immer auf Kosten seiner Mitarbeiter erzielt hat. Die Autoren Jeffrey S. Young und William L. Simon gehören zweifelsfrei zu den Kritikern von Steve Jobs.

Als im Frühjahr 2005 in den USA die nicht autorisierte Biografie "iCon" von Young und Simon erschien, entsprach die Reaktion von Jobs dem Bild, dass die beiden Autoren von dem Apple-Boss gezeichnet hatten. Tobend vor Wut verbannte Jobs mit einer persönlichen Anweisung sämtliche Titel des Verlags John Wiley & Sons aus den firmeneigenen Apple-Stores, darunter die populäre "Dummies"-Reihe. Schon der Titel des Buchs empfand Jobs als Provokation. "iCon" heißt zum einen "Ikone", kann als "I con" aber auch "Nein-Sager" sowie als "Hochstapler", "Bauernfänger" oder "Schwindler" gelesen werden.

Der Frankfurter Scherz-Verlag, der rechtzeitig zum 30-jährigen Firmenjubiläum von Apple Computer am 1. April 2006 die deutsche Übersetzung des Buches auf den Markt gebracht hat, will diesen Angriff nicht schon auf dem Buchcover führen. "Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens" lautet der harmlose Titel der deutschen Ausgabe und zeigt die Silhouette von Jobs vor dem Apple-Symbol. Dabei beschäftigt sich das Buch nicht nur mit Apple, sondern mit drei Unternehmen: Apple, NeXT und Pixar.

Charlotte Lyne, die "iCon" aus dem Amerikanischen übersetzt hat, verliert denn auch in dem Firmengeflecht den Überblick und ordnet zum Börsengang von Pixar auf Seite 317 vier führende Mitarbeiter des Studios fälschlicherweise Apple zu. (Aus "Within the company, four man were blessed by the IPO but not through Steve's willing generosity." wird in der deutschen Ausgabe "Bei Apple gab es vier Männer, für die sich der Börsengang als ein Segen erwies, aber das hatten sie keinesfalls Steves Großzügigkeit zu verdanken.")

Der erste Teil des Buches stützt sich weit gehend auf die Recherchen des Journalisten Michael Moritz, der schon in der Neujahrsausgabe des Time Magazine 1983 Steve Jobs als charismatisches, aber charakterschwaches Computer-Wunderkind porträtiert hatte. Time wollte damals eigentlich Steve Jobs zum "Mann des Jahres" auf das Titelblatt heben, rückte aber nach warnenden Hinweisen ihres Silicon-Valley-Korrespondenten Moritz von diesem Plan ab und ernannte den Personal Computer zur "Maschine des Jahres". Die Schilderungen von Moritz, die dieser später in seinem Buch "The Little Kingdom" ausarbeitet hatte, werden von Young und Simon durch dünn belegte, unappetitliche Details ergänzt. Jobs ist der junge Schnösel, der zu beschäftigt ist, die Toilettenspülung zu bedienen. Der nicht weiß, wann man sich mal besser duschen sollte. Der Tyrann, der Mitarbeiter mit obszönen Bemerkungen provoziert.

Young und Simon versuchen zwar auch, das Charisma von Jobs zu beschreiben, mit dem dieser seine Ingenieure zu Höchstleistungen antreibt, Finanzmogule um den Finger wickelt oder seine Kunden in den Bann zieht. Doch schnell landen die beiden Autoren wieder im kritischen Stakkato. Wer diese Seite von Steve Jobs näher kennen lernen möchte, kann sich beispielsweise auf der Website [...] ein Bild machen. Hier hat Andy Hertzfeld, einer der maßgeblichen Schöpfer des ersten Apple Macintosh, Episoden aus dieser frühen Apple-Geschichte gesammelt.

Der zweite Teil des Buchs orientiert sich dagegen so stark an der Biografie "The Second Coming of Steve Jobs" von Alan Deutschmann, so dass der Reporter des US-Magazins "Fast Company" sich lautstark über die Übernahme kompletter Textpassagen durch Young und Simon beschwerte. Im Mittelpunkt steht hier der spannende Abschnitt der Karriere von Jobs, nachdem er 1985 vom damaligen Apple-Chef John Sculley gefeuert worden war.

Mit seinem Geld aus dem Börsengang von Apple gründete Jobs die Computerfirma NeXT und kaufte die Trickfilmabteilung von George Lucas, aus der dann das Animationsstudio Pixar wurde. Nach einem holprigen Weg und kurz vor der persönlichen Pleite gelang es Jobs dann, Pixar mit Trickfilmen wie "Toy Story" und "Findet Nemo!" zum Erfolg zu führen. Das letzte Kapitel dieses Stücks, der Verkauf von Pixar an Disney, ging dann nach der Drucklegung des Buches über die Bühne.

1996 wurde Steve Jobs von Apple in das krisengeschüttelte Unternehmen zurückgeholt. Mit Hilfe des Designcomputers iMac und der unglaublichen Erfolgsgeschichte des Musikplayers iPod führte er dann Apple wieder in die erste Reihe der Hightech-Gesellschaft zurück. Diese Phase wird von den beiden Autoren vergleichsweise wohlwollend begleitet. Sie haben auch eine Ursache für die Erfolgssträhne von Steve Jobs ausgemacht: das Familienglück mit Laurene Powell, die er im März 1991 heiratete, und den drei Kindern.
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am 20. Juni 2008
Das Buch bringt viel Information, ist sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben. Bei manchen Inhalten (die ich aus anderen Quellen schon kannte) war es allerdings sehr ungenau (zeitliche Abläufe, es fehlen entscheidende Inhalte).

Zudem wird Steve Jobs eher als demagogischer Guru dargestellt, dessen einzige Begabung seine fesselnde Aura sei. Er wird beinahe nur als Querulant und Ekelpaket dargestellt, sein Beitrag zu den Erfolgen von Apple wird als Zufall dargestellt.
Die letzte "Revolution" bei Apple (Einführung des iPod und Positionierung als Multimedia-Unternehmen) wird auch als eher zufälliger impulsiver Einfall von Jobs dargestellt und geht nicht auf die Hintergründe ein.

Schade ist auch, dass Apple als Unternehmen in seiner ganzen Bestehenszeit als einziger Hort von Streitereien und unprofessioneller Unternehmensführung dargestellt wird. Es fehlt eindeutig ein "Gesamtbild" des Unternehmens.

Zudem gibts in der Übersetzung viele Fehler (z.B. "Board of Directors" wird als "Vorstand der Direktoren" übersetzt, was ja eindeutig falsch ist).

Ich werde auf jeden Fall ein weiteres Buch zum Thema lesen, beim Lesen dieses Buches hatte ich ständig den Eindruck es wäre einseitig und ungenau.
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am 12. Dezember 2007
Obwohl ich das Buch in kürzester Zeit durch hatte - es liest sich gut und flüssig - bin ich dennoch enttäuscht. Ich hatte mir unter den Titel "Steve Jobs und die Erfolgsgeschichte von Apple" etwas mehr über Apple erwartet.

Der Autor stellt im wesentlichsten das Leben von Steve Jobs dar. Beschreibt ihn meist, wie ihn seine Mitmenschen wahr nehmen und schildert dessen Engagements bei Apple, NeXT und Pixar. Im letzten Drittel widmet sich der Autor fast ausschließlich nur noch einer Fehde zwischen Disney und Pixar und stellt Steve Jobs eher in den Hintergrund.

Auch wenn diese Sicht von Steve Jobs eine sehr interessant ist - fehlt mir persönlich die Story Apples obwohl die doch im Titel gleichrangig betont wird. Auch nach dem Lesen bin ich nicht wirklich schlauer, warum Apple denn heute so toll ist und wie es dazu kam. Betriebswirtschaftliche Informationen fehlen zu Gänze. Strategische ebenso. In den über 10 Jahren in denen Steve Jobs sich um NeXT und Pixar (also nicht um Apple) kümmerte und die doch einen beachtlichen Teil der Unternehmensgeschichte einnehmen werden eher nebensächlich kurz die Rochaden an der Unternehmensspitze erzählt. Die Erfolgsgeschichte des ersten iMacs, in den vier knalligen Farben, die bestimmt noch jeder kennt, wird gerade einmal in einem Absatz erwähnt und zwei Seiten später sind wir bereits im Jahr 2005 und am Ende des Buchs.

Fazit: Das Buch schildert eine interessante Sichtweise (die seiner Mitmenschen) über Steve Jobs. In wieweit diese auch tatsächlich zutrifft, kann man sicher nur beurteilen, wenn man eine von ihm akzeptierte Biographie gelesen hat. Möchte man jedoch mehr über Apple erfahren, eignen sich andere Bücher bestimmt wesentlich besser.
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am 26. Juli 2007
Das Buch hat bei mir recht seltsame Empfindungen ausgelöst. Auf der einen Seite beschreiben die Autoren Steve Jobs als den Messias, der auf dem Wasser laufen kann, um ihm dann wieder nur Glück, Unverfrorenheit und (mentale) Brutalität zu attestieren. Es kam mir zeitweise vor, als wenn die Autoren eine Rechnung mit Jobs begleichen wollten, sie aber zwischen drin der Mut verlassen hat. Ein richtiger Fan von Steve Jobs wird man durch das Buch auf jeden Fall nicht. Zudem sind die privaten Einblicke in das Leben recht oberflächlich. (Die müssen ja bei einer Biographie sein, aber Mühe sollen Sie halt keine machen...)
Der Schreibstil lässt sich nicht schlecht lesen, die Geschichten und Anekdoten (ohne Berücksichtigung des Inhalts) sind ordentlich verpackt.
Ich werde auf jeden Fall noch eine "zweite Meinung", sprich ein anderes Buch zum Thema lesen.
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am 29. Mai 2007
Das Buch liest sich nicht sehr flüssig, was wahrscheinlich an einer unübersichtlichen Struktur und vielen überflüssigen Anekdoten liegt. Oft ist es aber sehr unterhaltam und selten auch mal spannend.

Wirklich ärgerlich sind die vielen Rechtschreibfehler. Auch beim Preis von 20,- Euro sollte sich im Scherz-Verlag ein Lektor finden, der die 5 Fehler auf wirklich jeder Buchseite findet.
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