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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Hörbuch total genial.
Sehr schön!

Die Komik hier steckt im '"alltäglichen", womit ich die Eigenarten von Menschen meine die auch im Urlaub sind wie sie sind. Fernab der Heimat leidet die Hauptperson durch fehlende Adapter oder Kommunikationsmöglichkeiten und nervt damit seine Mitreisenden mit unerklärlichen Gebarden. Wer schon mal selbst so eine ähnliche...
Veröffentlicht am 31. Mai 2012 von Rebu Tigger

versus
72 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hummel-Loop
Das Erdmännchen auf dem Cover ist eigentlich das beste am Buch ;)

Nach den 3 Vorgängern hatte ich, wie einige Andere hier, wohl etwas zu Hohe Erwartungen.
Die ersten paar Seiten lesen sich noch fast in alter Jaud Manier, doch dann kommt man recht schnell in den Hummel-Loop: Ausm Touri-Bus raus, in die Lodge rein, Sundowner, wieder in den Bus, zur...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von Major Storm


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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Hörbuch total genial., 31. Mai 2012
Sehr schön!

Die Komik hier steckt im '"alltäglichen", womit ich die Eigenarten von Menschen meine die auch im Urlaub sind wie sie sind. Fernab der Heimat leidet die Hauptperson durch fehlende Adapter oder Kommunikationsmöglichkeiten und nervt damit seine Mitreisenden mit unerklärlichen Gebarden. Wer schon mal selbst so eine ähnliche Reise mitgemacht hat kann einige Reaktionen von Mitreisenden wiedererkennen oder sich die Situationen sehr gut vorstellen. Als 'außenstehende' Person habe ich bei der Vorstellung herzlich gelacht.

Wer sagt denn dass es solch eine Reisegruppe nicht gibt? Oder so einen Guide?

Natürlich ist dies leichte Lektüre, wie der ein oder andere hier schon notiert hat. Aber wer erwartet denn hier einen vollständigen Namibia-Ratgeber? Da kauft man was anderes.

Als Hörbuch hat es alle Sterne verdient-selten habe ich eine Geschichte so lebendig erzählt bekommen.
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72 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hummel-Loop, 7. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Das Roman (Broschiert)
Das Erdmännchen auf dem Cover ist eigentlich das beste am Buch ;)

Nach den 3 Vorgängern hatte ich, wie einige Andere hier, wohl etwas zu Hohe Erwartungen.
Die ersten paar Seiten lesen sich noch fast in alter Jaud Manier, doch dann kommt man recht schnell in den Hummel-Loop: Ausm Touri-Bus raus, in die Lodge rein, Sundowner, wieder in den Bus, zur nächsten Lodge. Handy alle, Handy kein Empfang...
und das auf fast 200 Seiten. Die kleinen Twists, wie den Ausgang der Überweisung, sind einfach nur Vorhersehbar wenn man sich das Buch von Oben anschaut und feststellt, dass man nocht nicht ganz zur Hälfte durch ist.

Was mich allerdings zum Weiterlesen bewegt hat, ist, dass man mit dem armen Matze doch mitfühlt und sich in dem Endlos-Hummel-Loop doch immer wieder ein paar Schmunzel-Phrasen und Passagen (z.B. Matze im Schrank) finden lassen.

Fazit: Die Story ödet irgendwann doch ganz schön. Wer also auf der Suche nach einer frischen und packenden Story ist, der lasse besser die Finger von Hummeldumm. Wer aber Jaud's lockere Schreibweise mag, der sollte auch dieses Buch lesen :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humorvoller Horrorurlaub, 22. Juni 2014
Von 
Matze und Sina hatten sich ihren Jahresurlaub in Namibia wirklich anders vorgestellt. Er, IT-Projektleiter aus Köln, graut Fürchterliches, als er die Zusammensetzung der Reisegruppe am Flughafen von Windhoek betrachtet:
- Brenda Schiller, "die dümmste Wetterfee von N24" und ihr Lebensgefährte, der prollige Angeber Breitling, seines Zeichens Immobilienmakler aus Düsseldorf, starker Raucher und Freund von Hochprozentigem
- Professor Pepi "Speckhut" Gruber aus Wien mit fataler Neigung zu schlechten Limmericks und "Rosinengesicht" Käthe, seine verkniffene Angetraute
- Kevin "no" Schnabel, Veganer und Tausendelfter beim Iron Man auf Hawaii mit dem Aussehen eines "Calvin-Klein"-Modells, aus Apolda, Thüringen, und Liebeskummer.
- Karl-Heinz "Schildkröte" Sepplpeter aus Bamberg, Brauerei-Besitzer und Neu-Hobby-Filmer
- Trixi "Erdbeerigel" Sipp, eine weltfremde alte Jungfer, Verkäuferin in einem bekannten schwedischen Möbelhaus bei Zürich, geboren in Hannover
Dazu der einheimische Guide und Fahrer Bahee mit herrlich schrägem Deutsch und (fast) unerschütterlichen Humor.
Mit ihnen soll er auf eine Rundfahrt mit romantischen Wanderungen durch die Wüste gehen.
Noch am Flughafen will Matze wieder zurückfliegen, aber fügt sich dann doch seinem Schicksal und besteigt den kleinen Bus.
Schon am Abend eskaliert die Lage zum ersten Mal: Kurz vor dem Fall ins Funkloch der südwestafrikanischen Wüste erhält Matze die Nachricht, dass er vor dem Abflug vergessen hatte, die Reservierungsgebühr für die gemeinsame Traumwohnung zu überweisen. Was machen, wenn der Akku des iPhones gegen Null geht, Netz nur mit äußersten Verrenkungen auf einen Balken zu bekommen ist und - der zuständige Bankangestellte beim Anruf entweder bei irgendeiner Benefizveranstaltung Waffeln backen muss oder wegen der Zeitverschiebung im Bett? Weitere Herausforderung: Die Normung der einheimischen Stromstecker ist inkompatibel mit dem mitgebrachten Reiseadapter und die hoteleigenen auf den Rest der Reisegruppe verteilt. Sina soll schließlich auch nichts von der prekären Wohnungssituation merken.
Die Immobilienmaklerin, die er auf wunderbare Weise erreicht, setzt ein Ultimatum: Entweder überweist er bis Morgen 5000 EUR oder die Wohnung ist weg.
Stress hoch drei statt Entspannung am Swimmingpool, schließlich befindet er sich irgendwo im Nirgendwo und das nächste Internet-Café sonst wo.
Die nächsten Tage verbringt Matze daher auf der Jagd nach Adapter und Netz. Das fällt natürlich auch seinen Mitreisenden auf. Fast tut er mir schon leid, da platzt es aus ihm heraus: Sina ist an allem Schuld…

Tommy Jaud, der unter anderem auch für die "heute-Show" schreibt, schildert die zweiwöchige Rundreise der "schlimmsten Gurkentruppe aller Zeiten" in bunten Farben. Die Charaktere bis hin zu der kleinsten Randfigur sind in all ihrer Überzeichnung liebenswert mit unglaublich hohem Wiedererkennungswert. Besonders empfiehlt sich die Hörbuchversion, gelesen vom Autor selbst. Sämtliche Dialekte sitzen und die Pointen rund um die Leiden des modernen Großstadtmenschen auf digitalem Netzwerkentzug reizen vom Schmunzeln, über Glucksen bis zum lauthals Auflachen. Für tragische Momente sorgen unter anderem Trixi und ein kleines Erdmännchen namens Carlos.

Von mir gibt es hier fünf von fünf Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay, 10. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Das Roman (Kindle Edition)
Gut für zwischendurch, aber nicht zu viel erwarten.
Am Anfang war es noch ganz lustig, das wurde aber immer seltener.
Ich hatte das Gefühl es musste unbedingt eine gewisse Seitenanzahl erreicht werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Anfang, schwaches Mittelfeld, gutes Ende, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Das Roman (Broschiert)
Ich habe mir das Buch ausgesucht nach dem Lesen der ersten Seiten im Buchladen, diese waren Witzig und Gut. Leider musste ich Feststellen, das sich dieser Endruck schon am Beginn der beschriebenen Reise in Namibia merklich abkühlte und auch nur duch wenige Geistesblitze an Witz unterbrochen wurde. Ungefähr in der Hälfte hatte ich keine Lust mehr und habe einfach mal das Ende gelesen. Das Ende war dann doch noch mal so Gut, das ich mich entschlossen habe mich durch das Buch zu Kämpfen. Abschließend muss ich sagen, ich bin nicht Zufrieden und schade um das Geld und die Zeit.
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78 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Banale Massenunterhaltung - das Hörbuch, 2. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Der Hörbuch (Audio CD)
Nach "Vollidiot" (2004), "Resturlaub (2006), "Millionär" (2007) nun also "Hummeldumm" (2010). Wurden die ersten drei Hörbücher noch von Profi Christoph Maria Herbst ("Stromberg") gesprochen, wagt sich der Autor nun selber ans Mikrophon, was - wie schon an anderer Stelle ausgeführt - selten eine gute Idee ist. Das Hörbuch umfasst 5 CDs und 333 Minuten Laufzeit.

Nehmen wir es gleich vorweg, "Hummeldumm" (soll "dumm wie eine Hummel" bedeuten) ist grenzwertig. Jaud übertreibt es hier deutlich mit Stereotypen über andere Landsmannschaften und Nationen, wenn neun deutsche "Kulturreisende" zu einer Reisegruppe in Namibia zusammentreffen.

Ansonsten erlebt der Hörer / Leser zunehmend "Slap-Stick Effekte", das heißt, er erlebt, wie der Protagonist Matze Klein von einem Ungemach ins nächste stürzt und verharrt zwischen einem Gefühl von Mitleid und Schrecken.

Man merkt dem (Hör-) Buch, seiner Diktion, seiner Handlung an, dass Jaud im TV im "Comedy"-Bereich ("Ladykracher") angekommen ist (deshalb auch der Untertitel "Comedy-Roman"). Sätze wie "Der Stecker passte in etwa so gut in die namibischen Steckdosen wie eine Holzofenpizza in den Kartenschlitz eines Geldautomaten." sind symptomatisch. Manche finden das auch "echt witzig, absolut, ne"?

Dass der Titel zu den meistgelesenen Deutschlands gehört, passt in die Zeit: Schadenfrohe, niveaulose Breitenunterhaltung. Wenn man Gag-Schreiber für Harald Schmidt war, auch für die Sat.1-Wochenshow und für Anke Engelke und Bastian Pastewka, dann nimmt das nicht Wunder. Wir erleben damit den Übergang des privaten TV-Abendprogramms in die Literatur. Das muss man nicht feiern.

Mit diesem vierten (Hör-) Buch verhält es sich ähnlich wie mit Schwarzwälder Kirschtorte: Ein Stück ist lecker, das zweite isst man auch mit Genuss, das dritte mit Schwierigkeiten, das vierte erzeugt spontane Übelkeit. Doch wer's mag, mag's mögen.
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57 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Urlaubsstimmung fliegt dahin, 22. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Der Hörbuch (Audio CD)
Ist es nicht schön, man hört ein Hörbuch über eine Busrundreise in Namibia und freut sich mit jedem Satz, dass man gerade nicht in Namibia ist und im Vergleich doch recht zufrieden zu Hause den Alltag genießt. Genau so erging es mir beim Hören dieses Hörbuches.
Matze und seine Freundin Sina begeben sich auf eine Gruppenreise durch Namibia. Es soll noch ein schöner Urlaub werden bevor die beiden in ihre neue Wohnung ziehen. Doch natürlich kommt alles anders. Die Reisegruppe ist alles andere als Matzes Geschmack. Ob rassistische Kommentare seiner Mitreisenden oder das pausenlose Filmen des Seppelpeters, alles scheint ihm von einem Urlaubsgefühl abzuhalten. Als er dann auch noch ausrechnet, dass er ganze 84h in den 14 Tage mit dieser Gruppe im Kleinbus verbringen muss, will er nur noch weg. Schuld ist natürlich seine Freundin, da sie für das Buchen des Urlaubs und er für die Wohnung zuständig waren. Es kommt natürlich noch schlimmer, als er bemerkt, dass er die Reservierungsgebühr für die neue Wohnung vergessen hat zu überweisen. Handyakku leer, neuer Reiseadapter passt nicht, überall Funklöcher und Internet ist nicht in Sicht. Was nun? Und das 'was nun?' muss jedoch heimlich passieren, da Sina von dem Problem nichts mitbekommen darf. So entwickeln sich einerseits Spannungen zwischen dem Paar, aber auch die Reisegäste untereinander leben nicht immer in Harmonie. Am besten weiß es jedoch der Versteh-nur-ein-bisschen-Reiseleiter zusammenzufassen: 'Da guckst du mal in dein Prospekt. Da steht nicht Urlaub, da steht immer Reise.'
Dass dieses Mal Tommy Jaud selbst das Buch liest, ließ mich anfangs skeptisch werden. Keinesfalls steht er jedoch im Schatten von Christoph Maria Herbst. Gekonnt schafft er sprachliche Nuancen, die es dem Hörer leicht machen, die einzelnen Charaktere zu unterscheiden. Und wer, wenn nicht der Autor, könnte den Witz einer Geschichte am besten hervorbringen. An für sich ist das Hörbuch ganz nett. Es lädt ein an der einen oder anderen Stelle zu schmunzeln, aber leider ist es nicht der Schenkelklopfer, den ich erwartet hatte. Auch wenn es bei weitem nicht an 'Millionär' herankommt, ist es doch eine gelungene Geschichte und von meiner Seite zu empfehlen.
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108 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schmunzel-Mittelmaß!, 28. Februar 2010
Von 
Thilo Grimpe (Porta Westfalica) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Das Roman (Broschiert)
Leider nicht mehr!
Die ersten Bücher waren wirklich originell: Resturlaub (ich erinnere mich nur an "Asphaltpeeling") war zum Krümmen witzig, Vollidiot gespickt mit klasse Sprüchen und Millionär lebte u.a. von einer super Geschäftsidee. Alle Bücher zusammen waren, nein sind perfektes Kopfkino (um mal einen Mitrezensenten zu zitieren). Doch Hummeldumm schafft dies nicht:
Eine Gruppenurlaubsfahrt durch Namibia, mit schrägen Typen und netten kleinen Klischees, so wie es sich gehört. Die Witze, die Sprüche kommen aber leider nicht besonders gut 'rüber und das die komplette Geschichte auf typischen Missverständnissen à la "Notlügen-Klamotte" und "Es-ist-nicht-so wie-Du-denkst" - Basis aufbaut, ist auch nichts Neues. Kennt man aus allen dummen und dümmeren Comedys, die auch nur davon leben, dass Missverständnisse zu weiteren Missverständnissen etc. p.p. führen. Leider häufig alles vorhersehbar!
Einzig das Ende der Geschichte hob das Buch ein wenig, wobei auch hier das Unerwartete eher im Vordergrund steht, nicht das Witzige.
Während die ersten 3 Bücher bei mir wirklich einschlugen, mich lachend Tränen vergießen ließen, konnte ich bei Hummeldumm leider meist nur grinsen.
Vielleicht kann ein anderer Komiker meine Gedanken, meine Meinung zu diesem Buch etwas verdeutlichen: War Mario Barth zu Beginn seines Schaffens wirklich witzig, originell und etwas Besonderes, so fällt es mir heute immer schwerer, seine Gags witzig zu finden. Da läuft er heute über die Bühne, schmettert permanent seine altbekannten Wiederholungen über die Zuschauer hinweg und ... eine Hoch auf die Regie, die es schafft, einen frenetischen Applaus sowie Bilder von sich vor Lachen krümmenden Zuschauern einzufangen. Ich jedenfalls kann kaum noch Lachtränen vergießen. Vielleicht hat sich mein Humor verändert und über Geschmäcker (und sicherlich auch Humor) kann man ja bekanntlich streiten, doch wirklich witzig wie in den Anfangstagen ist unser Mario halt nicht!
Und dieses gleiche Schicksal verbindet ihn aktuell mit Tommy Jaud. Aber wer weiß: Vielleicht wollte Hr. Jaud ja nur eine kurze Unterbrechung seiner schreibenden Schaffenspause machen? Und wer die Messlatte schon zu Beginn so hoch gelegt hat, der darf auch mal ein bisschen durchatmen, ... um dann (hoffentlich) wieder durchzustarten!
Fazit: Wer ein oder zwei langweilige Nachmittage etwas verkürzen möchte, ist mit Tommy Jauds Hummeldumm gut bedient. Wer aber eine hierbei eine Fortsetzung seiner ersten 3 Megahammer erwartet, wird meiner Meinung enttäuscht sein. Es ist halt nur "Schmunzel-Mittelmaß"!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geht es noch unsympathischer?, 23. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Das Roman (Taschenbuch)
Nachdem mir "Resturlaub" trotz einiger Längen ob des Variantenreichtums und der wirklich witzigen Beschreibungen öfter mal ein Grinsen entlockt hatte, war ich auf "Hummeldumm" gespannt.
Ja, ein "Antiheld" ist Matze Klein schon, aber bestimmt keiner, der im Leser auch nur die geringsten positiven Gefühle wie Mitleid oder vielleicht einen Hauch von Sympathie entfachen würde.
Er ist feige,unmännlich, asozial,inkompetent,versoffen,arrogant,aggressiv und als Krönung noch rassistisch, und zwar gegenüber seinen eigenen Landsleuten und den Österreichern. Letzeres ist allerdings nicht überzogen, denn solche Schnösel und Schnöselinnen, die sich im Urlaub über die schrecklich vielen Deutschen aufregen und sich peinlich und unobjektiv an jeden verfügbaren Einheimischen heranwanzen, die gibt es leider schon.

Befremdlich wirkt neben den überzeichneten Charakteren vor allem die schreiend unrealistische Beschreibung ihrer Reaktionen. Glaubt man Jaud, so ist es also völlig folgenlos, wenn man
a) sich im Schrank eines Mitreisenden versteckt, diesen heimlich beobachtet und mitten in der Nacht vor dem noch wachen Zimmerbewohner selbigen Schrank verlässt.(Alles, was man dafür erwarten kann, ist ein irritierter Blick.)
b) auf einer Wanderung einen Mitreisenden aus dem Nichts heraus einen Dünenhang hinunterschubst, so dass dieser sich überschlägt und verletzt, aber natürlich später kein Wort mehr darüber verliert und so tut, als sei nichts geschehen.
c) den Rucksack einer Mitreisenden durchwühlt und als Toilette benutzt (!!!) Selbstverständlich hat auch dies kein Nachspiel, außer, dass die Mitreisende verstimmt ist. Ihren Rucksack benutzt sie natürlich brav weiter, nachdem sie ihn wahrscheinlich selbst(!) fluchend gereinigt hat.

Was eine relativ normale Frau wie Sina mit einem solchen Vollpfosten anfängt, ist sowieso völlig unklar. Andererseits auch, ob sie die richtige Partnerin ist, wenn sie bei der Urlaubsbuchung einen dermaßen spektakulären Fehlgriff tut.

Wer sich nicht die Birne wegsäuft und nicht mindestens eine Schachtel Zigaretten pro Tag qualmt und auch Fleisch nicht unbedingt immer essen muss, ist natürlich ein ätzender Langeweiler, der mit seinen Fitnessgeräten verheiratet ist und zum Überfluss auch noch Kevin heißt. Warum dieser Kevin die Fitness seines gestählten Körpers nach all den Unverschämtheiten/tätlichen Angriffen nicht wenigstens am Ende des Buches dazu gebraucht, um Matze eine ordentliche und haushoch verdiente Abreibung zu verpassen, ist nur ein weiterer dieser unvollendeten, seltsamen Handlungsstränge. Oder wollte uns der Autor damit verklickern, dass Muskelprotze grundsätzlich merkbefreite, aber sanfte Riesen sind, die keiner Fliege was zuleide tun können?

Schlimm ist auch der kitschige Schluss des Buches. Nach einem peinlichen Seelenstrip aller Beteiligten mitten in der Wildnis werden also alle Menschen Brüder; alles, ja, alles ist vergessen, Hass verwandelt sich in Liebe oder zumindest ordentliche Pfadfinder-Kameradschaft und alle zusammen tun in trauter Eintracht etwas für die Hebung des Lebensstandards in einem Schwellenland. Würg!

Witzig geht jedenfalls anders.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittelmäßig unterhaltsam....mittelmäßig lustig, 22. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Das Roman (Broschiert)
Das Buch hätte gut werden können!
Wäre da nicht Matze und seine ewige Jagd nach einem Adapter. Als ich endlich dachte, nun kann das Buch ja doch noch gut werden, er hat endlich seine Überweisung getätigt, ging dieser Krampf wieder von vorne los. Ich fand da nichts lustig, Matze war nur nervig und eigentlich der "Hummeldumme" in der Truppe, weil er sich selbst seinen Urlaub vermiest hat und ziemlich arrogant über seine Mitreisenden geurteilt hat. Mit seiner Aktion beim Adapterklau hat er sich dann zum Vollhorst abgestempelt und ich fand das eher Geschmacklos als lustig.

Alle anderen Charaktere fand ich lustig und unterhaltsam und es gab einiges worüber ich richtig lachen konnte.

Fazit: Matzes Überweisung-Problem hat zeitweise das Buch so nervig gemacht, dass ich gar nicht mehr wusste, ob ich weiterlesen soll. Nur die anderen Mitglieder der Reisegruppe sowie der Guide haben hier die Kastanien aus dem Feuer gehohlt und für einige Lacher gesorgt. Sie waren einfach menschlich und haben ihren Urlaub genossen, so wie es sein soll.
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Hummeldumm: Das Roman
Hummeldumm: Das Roman von Tommy Jaud (Broschiert - 19. Februar 2010)
EUR 13,95
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