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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam...
nun begleitet man peter greulich alias pitschi also ins argentinische buenos aires. statt nach mallorca zu fliegen (schade eigentlich...), versucht er dort vor seiner freundin zu fliehen und - zumindest pseudomäßig - ein neues leben aufzubauen.
ein sehr unterhaltsames buch mit vielen lustigen szenen. ein bisschen fränkisch und spanisch sollte man...
Veröffentlicht am 18. August 2012 von Mario Berger

versus
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon recht lustig, aber...
... dennoch reicht dieses Buch nicht an "Vollidiot" heran.

Inhaltlich behandelt "Resturlaub" eine völlig andere Geschichte als wir Sie aus dem Vorgänger kennen. Es handelt sich trotz des Untertitels "Das Zweitbuch" nicht um eine Fortsetzung. Sprachlich gleichen sich die beiden Bücher allerdings. Wer sich für "Vollidiot" erwärmen konnte,...
Veröffentlicht am 18. März 2007 von Carsten Krautwald


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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon recht lustig, aber..., 18. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Broschiert)
... dennoch reicht dieses Buch nicht an "Vollidiot" heran.

Inhaltlich behandelt "Resturlaub" eine völlig andere Geschichte als wir Sie aus dem Vorgänger kennen. Es handelt sich trotz des Untertitels "Das Zweitbuch" nicht um eine Fortsetzung. Sprachlich gleichen sich die beiden Bücher allerdings. Wer sich für "Vollidiot" erwärmen konnte, wird mit "Resturlaub" nichts falsch machen.

Neben den Fettnäpfchen, in die unser Antiheld "Pitschi" laufend tritt, entpuppt sich das Fränkische als Running-Gag. Leser aus Franken sollten deshalb eine entsprechende Portion Humor mitbringen und über sich selbst lachen können.

"Resturlaub" liest sich entsprechend schnell und flüssig, wie der Vorgänger. Eine nette Wochenende-Lektüre.

Leider fehlen diesem Buch die absoluten Kallauer. Wo man bei Vollidiot noch Tränen lachen konnte, gelangt man bei Resturlaub lediglich zum Schmunzeln. Schade, dass Tommy Jaud den Wortwitz des "Erstbuches" nicht aufrecht erhalten konnte. Deshalb nur 3 Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam..., 18. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Kindle Edition)
nun begleitet man peter greulich alias pitschi also ins argentinische buenos aires. statt nach mallorca zu fliegen (schade eigentlich...), versucht er dort vor seiner freundin zu fliehen und - zumindest pseudomäßig - ein neues leben aufzubauen.
ein sehr unterhaltsames buch mit vielen lustigen szenen. ein bisschen fränkisch und spanisch sollte man verstehen, um der handlung gänzlich folgen zu können...
etwas unnötig fand ich das ende mit der taxi-entführung, aber das ging ja zum glück schnell vorbei.
fazit: nicht ganz so gut wie vollidiot, aber immernoch ziemlich gut! wer ein buch mit ähnlichem schreibstil und vielleicht etwas mehr mallorca-feeling sucht, sollte Kommerz-Punks lesen.
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger, 18. November 2006
Von 
C. Stotz (Esslingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub (Audio CD)
Pitschi Greulich ist Mitte dreissig und unzufrieden. Unzufriden mit seinem Job, mit seiner Beziehung zu Sabine und mit seinen Freunden, die er noch antriebsloser findet als sich selbst.

Angesichts des x-ten Urlaubs auf Mallorca mit den gleichen Pärchen im gleichen Hotel und der Aussicht auf die immer gleichen Spässe und Unternehmungen tritt er spontan die Flucht an - weit, weit weg, um in Südamerika endlich das wilde Leben zu führen, von dem er träumt.

Der Rest ist ziemlich vorhersehbar und durchaus spassig erzählt. Nette, mitunter ein wenig kalauernde Unterhaltung ohne große Überraschungen. Aber wer an einem Freitagabend den Fernseher anmacht, wird durchweg schlechter unterhalten. Ein nettes Hörbuch für die ersten garstigen Herbsttage oder für eine lange Autofahrt in den x-ten Urlaub mit den immer gleichen Freunden.

Denn - so schlimm ist das alles gar nicht.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Witziges Buch nicht nur für Franken....., 20. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Taschenbuch)
Ein sehr witziges und leicht zu lesendes Buch, das ich im Urlaub an nur einem Tag gelesen habe.

Ein besonderes Vergnügen ist dieses Buch für alle die schon mal in Franken waren und die die Stadt Bamberg kennen.

Das Thema ist unspektakulär: ein Mittdreißiger bekommt seine Krise als seine langjährige Freundin wissen will, wie es weitergeht (Hochzeit, Kinder, Haus).

Was macht unser Held?

Er flieht in einem Akt der Verzweiflung und fliegt ans Ende der Welt, naja fast bis ans Ende der Welt, um genau zu sein nach Buenos Aires.

Dort erlebt unser Pidschi dann so manches Abenteuer, von einem fränkischen Abend in seiner WG bis zu einer heißen Nacht mit einer attraktiven Fremdsprachenlehrerin.

Und wie geht es aus? Nun wie solch eine Kömödie halt ausgehen muß, aber lesen Sie selbst.....

Von mir 4 Sterne.......
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superwitzig!, 20. Juni 2007
Von 
M. Heinrich (Wien Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Taschenbuch)
Also ich hab "Vollidiot" noch nicht gelesen, aber dank "Resturlaub" bin ich ab sofort bekennender Tommy Jaud-Fan! Selten so ein kurzweiliges und lustiges Buch gelesen. Zum Beispiel kommentiert er auf die Aufforderung seiner argentinischen Affaire, mitten in der Nacht eine halbe Stunde zum nächsten Club zu fahren: "Irgendwie kann ich mir in diesem Augenblick vorstellen, warum Lunas Ehe mit dem Schweizer in die Brüche ging, denn wenn ein Schweizer eine halbe Stunde fährt, dann ist er in der Regel schon außer Landes"... Oder auf die Tatsache, daß ihn jeder argentinischer Taxifahrer auf die Nazi-Vergangenheit Deutschlands anspricht schreibt er "Wenn ich mal richtig viel Geld habe, dann kaufe ich Deutschland auf jeden Fall eine neue Geschichte zu Weihnachten". :-) Freu mich auf alle Fälle schon auf "Vollidiot" und kann die Negativ-Rezensionen hier zu "Resturlaub" nicht wirklich verstehen. Wer ein lustiges, kurzweiliges und zeitgemäßes Buch (ohne Mord und Totschlag) für den Urlaub sucht, ist mit "Resturlaub" bestens bedient.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Resturlaub, respektabel aber keine Pflichtlektüre!, 25. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Broschiert)
Tommy Jaud's erstes Buch, Vollidiot, riss mich sofort in den Bann. Einfach lustig geschrieben -als Kölner- die bekannte Sprache sehr gut eingesetzt und wirklich ein Buch, welches einen absolut zum Lachen bringt.

In der Vorfreude, ein ähnliches Meisterwerk wie "Vollidiot" zu bekommen habe ich mir auch "Resturlaub" bestellt.

Ich muss sagen, dass man an einigen Stellen durchaus schmunzeln kann ( Klischeés, wie das jeder verheiratete Mann in einem Reihenhaus auf dem Land, fernab vom Großstadttrouble wohnen will...).

Die Personenbeschreibung ist sehr gut und auch lustig und ich denke, dass einige, besonders im Mitte/Ende-Dreissiger Alter sehr oft an sich selber erinnert werden, oder eben an die Situation, welche Sie mit Freunden durchlebt haben.

Alles in allem durchaus ein lesenswertes Buch, für das die von "Vollidiot" vorgegebene Messlate jedoch leider zu hoch ist.

4 Sterne für ein humorvolles und realitätsnahes Buch !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon deutlich schwaecher ..., 11. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Broschiert)
Das Erstlingswerk von Jaud wusste durchaus zu gefallen. Etwas Neues, etwas Witziges. Die Fortsetzung setzt auf Altbewaehrtes, ohne wirklich Neues zu zeitigen. Witzig ist es nach wie vor, doch an einigen Stellen sehr weit hergeholt und aufgesetzt wirkend. Dennoch gut zu lesen und auch des Schmunzelns wert. Doch das herzhafte Lachen will diesmal nicht gelingen. Strandlektuere, aber die dann doch von etwas hoeherem Niveau als sonst ueblich. Aber auch nicht mehr.
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4.0 von 5 Sternen Fiesling als Sympathieträger, 14. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Taschenbuch)
Peter Greulich hält es nicht mehr aus. In seiner Brauerei will der um die 90 Jahre alte "junge" Seppelpeter nix an den bescheuerten Konsonanten in seinen Produkten ändern, alle seine Kumpels heiraten, wollen Blagen in die Welt setzen und ein beknacktes Reihenhaus im Grünen, das nicht so weit von Bamberg entfernt ist, weil das geht net, weil das wirklich net geht. Wie gut, dass seine Biene nicht so vorhersehbar ist. Als sein letzter - normaler - bester Freund Arne dann jedoch eine "Ente" heiratet, kann Biene auch nicht anders. Man hat hinter seinem Rücken bereits ein Grundstück erworben, ein Baby wäre wohl auch schon in Planung, das man auf Malle zeugen könnte. Peter hat nämlich seinen Resturlaub aus dem letzten Jahr retten können und will jetzt mit seinen Kumpels und seiner Perle - wie jedes Jahr - nach Malle. Doch eigentlich will er gar nicht. Peter möchte aus seinem viel zu vorhersehbaren Leben ausbüxen. Da kommt ihm eine teuflische Idee. Er täuscht einen Überfall vor und lässt die Bande fliegen. Selbst fliegt er ohne Gepäck und mit seinen Sommerklamotten nach Buenos Aires. Allerdings hat der Trottel nicht wirklich überlegt, was er da macht, denn wenn auf der Nordhalbkugel Sommer ist, heißt es nicht unbedingt, dass es in Buenos Aires auch warm ist...

Zunächst habe ich nur "Hummeldumm" gelesen und damit eigentlich die falsche Reihenfolge. Da die Bände aber unterschiedliche Charaktere und Handlungen beinhaltet, ist das eigentlich auch egal. Es fällt mir auf, dass der Autor - jedenfalls in den mir bekannten beiden Romanen - eigentlich nicht die großen Sympathieträger als Hauptakteur nutzt. Peter ist gelinde gesagt ein Kotzbrocken und Egoist. Midlife Crisis hin oder her, aber er hat nicht genügend Mumm seiner Freundin reinen Wein einzuschenken und spätestens nachdem, was in Buenos Aires mit seiner Spanisch-Lehrerin Luna passiert, kann dieser Typ in Bezug auf seine Freundin keine sympathischen Züge mehr aufweisen. Der Band ist zwar witzig, kommt aber nur schwer in Fahrt und benötigt etwas Anlaufzeit. Mein Spanisch ist so gut wie überhaupt nicht vorhanden. Von daher tut der Autor gut daran, die meisten Sätze auf Spanisch nicht zu übersetzen, so ergeht es dem Leser wie dem Protagonisten, der überhaupt nix versteht. Außerdem lernt der ortsunkundige Leser mit Peter zusammen etwas Land, Leute und Kultur kennen.
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5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, weil megalustig!, 18. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Taschenbuch)
Mein erstes Buch von Tommy Jaud war "Vollidiot", das ich allerdings nicht sooo lustig fand, wie alle sagten. Dafür hat mir "Resturlaub" umso besser gefallen, ich habe mich sehr oft weggeschmissen vor lachen! Das lag wohl hauptsächlich daran, dass Pitschi Greulich wesentlich sympathischer ist als Simon Peters, der total grummelig ist, seine Freunde ständig beleidigt und sich andauernd betrinkt, während er niemals aufhört zu rauchen. Es ist mir leichter gefallen, mich mit Pitschi G. zu identifizieren.

Kurz zur Geschichte:
Pitschi, der Protagonist, hat keine Lust zu heiraten, Kinder zu zeugen und in ein idyllisches Häuschen in einem Vorort zu ziehen. Doch leider tun fast alle seiner Freunde genau das und das passt ihm gar nicht. Denn er ist jung geblieben, will bei dem Junggesellenabschied seines besten Freundes auf den Putz hauen und auch mal woanders Urlaub machen als zum millionsten Mal auf Mallorca in immer demselben Hotel. Also beschließt er unvermittelt und auf abenteuerliche Weise eine gewagte Begebenheit zu inszenieren um kurzfristig nicht mit nach Mallorca fliegen zu müssen. Stattdessen folgt er einer spontanen Eingebung und fliegt nach Buenos Aires, um dort ein völlig neues Leben zu eröffnen. Jedoch merkt er schon im Flugzeug, dass er wohl in seinem Abschiedsbrief, den er seiner Freundin hinterlassen hat, falsch lag, als er ihr mitteilte, dass er nun direkt am Meer lebe und das Wetter fantastisch sei. Dort ist nämlich gerade Winter und so richtig am Meer liegt Buenos Aires leider auch nicht. So passieren ihm viele witzige Missgeschicke und lustige Faut Pas auf seinem Weg zur Selbstfindung. Als er dann endlich fündig wird, fiebert man richtig mit ihm ins Ende!

Absolut empfehlenswert, lese ich bestimmt irgendwann wieder!
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3.0 von 5 Sternen die gute seite, 21. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Resturlaub: Das Zweitbuch (Taschenbuch)
zugegeben ich war misstrauisch. Ein spiegelbestseller (so der aufkleber auf dem cover) der als männerroman" (klappentext) angepriesen wird und den ich bisher immer nur in händen von frauen gesehen habe, lädt mich nicht gerade dazu ein, mich voller vorfreude ins lesevergnügen zu stürzen. Ich lese als mann ja schließlich auch keine frauenromane - sollte man mich je mit einem Buch von maeve binchy erwischen, bitte sofort einweisen -...
Was kann man also erwarten, wenn einem buch so irreführendes anhaftet? ich hatte tommy jaud aus besagtem grund schon im verdacht, so ein richtiger frauenversteher zu sein. aber nach einigen seiten vorsichtigen testlesens (zuhause, unbeobachtet) stellte sich heraus, als frauenversteher könnte der ich-erzähler seinen lebensunterhalt sicher nicht verdienen. so ist er denn auch marketingmanager einer fränkischen brauerei und erleidet so einiges, was mittdreißigern mitunter passiert, wenn sie zur guten seite gehören: der chef hasst ihn, freunde werden sesshaft, stehen unter dem pantoffel ihrer freundinnen (oder schon gattinen), als große sause geplante junggesellenabschiede enden vor 23:00 in der eigenen stammkneipe, die freundin bebaut im geiste irgendwelche grundstücke mit doppelhaushälften und so fort. (ein richtiger) Man(n) selbst steht da und ist eigentlich noch gar nicht bereit, die jugend gegen ein bürgerliches durschnittsleben einzutauschen. Die böse seite engt pitschi greulich also immer mehr ein, und so flüchtet dieser kurzerhand nach südamerika um seinen (achtung titel) resturlaub auf den kopf zu hauen und sich der sinnsuche eines (noch) nicht sesshaft werden wollenden hinzugeben. Elementare fragen werden aufgerworfen wie Kann das wirklich alles sein?" warum ist die jagd nach der nächsten anekdote, dem nächsten abenteuer, der nächsten frau irgendwann vorbei?"

Merken sie was? Klischeebehaftete handlung mit allerlei stereotypen figuren; die frage, warum frauen diesen männerroman" lesen, kann man beantworten mit: "wie bei maeve binchy geht es auch hier um liebe". und die ja angebliche eh nicht vorhandene tiefe männlicher psychologie wird erst gar nicht näher ausgelotet. pitschi greulich ist ja schließlich auch kein stilles wasser...
Aber trotzdem: das buch macht spaß, ist kurzweilig und enthält einige wirklich komische passagen. geeignet also für alle, die auf der morgens schon mit dem schalke-badetuch markierten sonnenliege am pool des mittelklassehotels auf malle etwas zum lesen brauchen, was handfester ist als die bild, aber nicht zu sehr fordert, denn da hat man ja auch mal wieder zeit für ein buch.
oder sollte die zielgruppe doch breitgefächerter sein? ich bin jedenfalls eine schwarzgelbe zecke, die den nächsten urlaub bestimmt nicht auf malle plant und auch vor hemingway nicht zurückschreckt. Wer etwas mehr tiefgang braucht der lese mein fast perfekte leben" von jonathan tropper. ansonsten: viel spass!
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Resturlaub: Das Zweitbuch
Resturlaub: Das Zweitbuch von Tommy Jaud (Broschiert - 15. Dezember 2006)
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