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am 4. Oktober 2004
Madame Mao war meine Urlaubslektüre. In dieser einen Woche musste ich dieses Buch einfach zu Ende lesen. Denn meine Gedanken drehten sich ständig um die Geschichte von La Ping oder auch Madame Mao genannt. Das Buch ist geprägt von einem individuellen Schreibstil, der sich sehr angenehm und spannend lesen lässt. Doch verlangt dieses Buch vom Leser eine hohe Lese-Konzentration und einiges an geschichtlichen Hintergrundwissen ab. Es gelingt der Autorin mit einen ganz individuellen und packendem Schreibstil, dass man in der Gedankenwelt der Madame Mao versinkt.
Madame Mao - der Rückblick eines Menschen auf sein Leben und Schaffen. Madame Mao blickt auf Ihr Leben zurück. Nicht immer kronlogisch, dafür authentisch und sehr persönlich. Manchmal habe ich mich in Ihrem Schauspiel verfangen. Man lernt eine ungewöhnliche Frau kennen. Die schon als Kind Ihren Träumen ungewöhnlich charakterstark nachgeht. Sie versucht sich Ihren Weg in einer mir völlig fremden Kultur zu bahnen und muss sehr viele Opfer bringen. Ob Sie nun aus Geldmangel sich "verkaufen" muss und einen Mann heiratet den Sie nicht liebt ... oder Ihre jahrelangen Versuche eine berühmte Schauspielerin zu sein ... wie Sie Ihre erste Liebe und wohl einzige Liebe betrügt ... ein bewegendes Leben! Nicht immer schön und nicht immer ehrlich zu sich selbst. Sie ist die geborene Schauspielerin, zwar auf den ersten Blick nicht erfolgreich auf der Bühne - dafür aber in Ihrem Leben mit MaoZ. Doch für welchen Preis? Ist Mao und die Partei Ihre wahre Liebe?...
Der Autorin gelingt ein interessanter Blick durch die Augen einer kaltblütigen, machthungrigen und sehr Ich-Bezogenen Person. Natürlich sieht das Madame Mao nicht so, Ihr Selbstbildnis versucht das Bild einer glanzvollen, getreuen Maoistin aufzuzeichnen. Doch die Zwischentöne sind nicht zu überlesen. Sie hat "gemordet", Ihre Rachegefühle ausgelebt, gelogen, manipuliert und es geschafft für einen Augenblick ein ganzes Volk zu täuschen - doch vor allem hat Sie sich selbst etwas vorgemacht.
Mich beschäftigt diese Geschichte immer noch. Ich bin von dem Leben der Frau Mao hin und hergerissen. Sie hat gelitten und sich in Ihrer Verletzung geöffnet, doch Sie lügt und verheimlicht viele Motive Ihres weiteren tun. Auch nach diesem Buch ist es mir unbegreiflich wie das chinesische Volk so handeln konnte. Was Sie voran trieb - dieser Diktatur freiwillig entgegen? Madame Mao ist an vorderster Front marschiert und die vielen Opfer versinken im vergessen ... Ich kann dieses Buch mit dieser persönliche Sichtweise empfehlen. Wen andere Menschen und Kulturen Interessieren? der erhält einen ungewöhnlichen Blick auf ein wichtiges chinesisches Geschichtskapitel, auf eine sehr individuelle Art und Weise.
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am 16. April 2005
Anchee Min Porträtiert Jiang Qing in ihrem Buch sehr menschlich. Von dem kleinen rebellischen Mädchen das sich die Füße nicht einbinden lassen wollte, der Frau die während Der Kulturrevolution aus dem Schatten ihres Mannes Mao Tse-tungs treten konnte und ihrer bis zu ihrem Suizid dauernden Inhaftierung im Gefängnis erzählt die Autorin in Romanform. Dargestellt wird eine Frau mit einer schwierigen Kindheit und einem, trotz ihres Selbstverständnisses als Künstlerin, unbedingten Machtwillen. Grade ihre schwierige Kindheit wirkt sich auf ihr Leben nachhaltig aus was in den Verheirateten Jahren mit Mao deutlich wird. Sie lässt sich als sein Werkzeug benutzen indem sie die Kulturrevolution propagandistisch formt oder es später einfach hinnimmt dass Mao sie vernachlässigt und sich mit Konkubinen vergnügt. Gerade die Kulturrevolution benutzt sie auch um mit ihr feindlich gesonnenen Leuten abzurechnen in dem sie sich auf öffentlichen Plätzen vor eine feindlich gesonnen Menge rechtfertigen müssen und erniedrigt oder Getötet werden. Ihr streben scheint nur darauf ausgerichtet zu sein die Liebe Maos, die sie vor seiner Zeit als Präsident besaß, wiederzuerlangen.
Das Buch ist gut geschrieben und leicht zu lesen aber die geschichtlichen Ereignisse der Zeit sollten dem Leser ein Begriff sein, wie der Sprung nach Vorne und die Kulturrevolution, da diese schwerpunktmäßig aus der Sicht der Frau Maos beschrieben werden und die Tragweite der Ereignisse nur Erahnen lassen.
Fazit: Eine gute Romanbiografie die viele Details aus dem Leben Jiang Qings erzählt und bei manchem Leser vielleicht zum Verständnis ihrer Handlungsweise Beiträgt.
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am 12. März 2004
Das Buch finde ich sehr gut geschrieben. Der geschichtliche Hintergrund war gut beschrieben, doch einige Hintergründe haben mir doch gefehlt. Ich habe im nachhinein "Wilde Schwäne" gelesen und muss sagen, das dieses Buch (was die historische Seite betrifft) einfach besser war.
Doch für mich war es interessant zu sehen wie hasserfüllt eine Frau sein kann und zu was sie fähig war. Im ganzen ist das Buch eine gute Ergänzung zu anderen Bücher, die das kommunistische China darstellen. Also lesen und eine fremde Kultur kennenlernen.
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am 27. April 2015
Die Geschichte der Jiang Qing, die als Ehefrau Maos die Kulturrevolution maßgeblich vorantrieb und später ihr Leben im Gefängnis beendete, ist schockierend und faszinierend zugleich. Der biografische Roman gewährt Einblicke in die Psyche der Madame Mao, die einerseits ihr Leben lang nach Liebe und Zuneigung suchte, andererseits über Leichen ging, wenn sie ihre Ziele durchsetzen wollte. Die Biografie und die historischen Begebenheiten sind offensichtlich gut recherchiert. Durch die kurzen Abschnitte ist das Buch leicht lesbar.
Irritierend fand ich das Switchen zwischen der Ich-Form und der 3. Person, zumal dies von der Handlung her meist keine Notwendigkeit war.
Insgesamt eine gute Story mit Umsetzungsschwächen.
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am 19. August 2007
,wenn man dieses Buch liest, aber wenn man "auf die leichte Art" etwas über Mao und sein Regime erfahren möchte, ist dies das richtige Buch. Bis etwa zur Mitte des Romans hin, fand ich es sehr interessant, doch wurde es sperrig und "nur" noch gut. Jiang Qing ist, zumindest in diesem Buch, eine schillernde Persönlichkeit gewesen, die irgendwie Opfer ihrer selbst wurde. Ich finde Anchee Min ist eine gute Autorin, von der mir auch "Rote Azalee" gut gefallen hat.
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am 25. Juli 2013
Schon sehr interessant, wie unterschiedlich sich die Leute sehen.
Das Buch basiert auf Tagebüchern und anderen Quellen von Maos Witwe .
die Autorin mischt Authentisches mit Fiktivem.
Man weiß nicht, was "wahrer" ist.
Auf jeden Fall lesenswert.
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am 10. November 2006
Der Roman von Min Anchee ist lediglich ein Einblick in ihre eigene Phantasie, keine Biographie mit Faktengenauigkeit. Mühselig sind für den Leser die permanenten Betrachtersprünge. Die Aussagen zum Weg von Maos Frau, befassen sich in erster Linie mit der Schauspielerkarriere. Von der ersten Seite an, wird Maos Frau (ohne jeden Beleg) eine besondere Boshaftigkeit angedichtet. Wer sich für biographische Informationen zu Persönlichkeiten der chinesischen Revolution interessiert, dem seinen andere Quellen empfohlen:

1 .Während des revolutionären Befreiungskrieges gab Mao Tsetung in Yenan im Jahr 1937 dem amerikanischen Journalisten Edgar Snow ausführliche Interviews, in denen er auch über seine Kindheit und Jugend erzählte. Edgar Snow, der mit Mao Tsetung bis zu seinem Tod 1972 eng befreundet blieb, hat diese Berichte in dem Buch Roter Stern über China. Mao Tse-tung und die chinesische Revolution. verarbeitet.

2. Die amerikanische Journalistin und Internationalistin Agnes Smedley verbrachte in dieser Zeit viele Monate in China und lernte Mao Tsetung persönlich gut kennen. In ihren Reportagen für die deutsche ,,Frankfurter Zeitung" berichtete sie darüber. Zusammengefasst erschienen diese Artikel unter dem Titel China kämpft. - Vom Werden des neuen China. als Buch.

3. Die Schriftstellerin und Ärztin Han Suyin schrieb eine zweibändige Mao Tsetung-Biografie. Sie versteht sich nicht als Marxistin, hegt aber Sympathien für die Sache ihres Volkes. Ihre Bücher TB - Die Morgenflut : Mao Tse-tung, ein Leben für die Revolution. und Der Flug des Drachen. Mao Tse- Tung und die chinesische Revolution. sind nicht nur gründlich recherchiert, sondern auch ausgesprochen spannend geschrieben.

Achee Min 1957 geboren erklärt den Roman als Abrechnung mit ihrer Jugendzeit als Aktivistin der Kulturrevolution: "Es handelt eigentlich mehr von mir selbst", sagt sie, "von meiner Generation, davon, wer wir eigentlich waren, und weniger von Madame Mao." ([...]) Die Ausführlichkeit meiner Rezension ist nicht der Bedeutung des Buchs, sondern dem faszinierendem Verlauf der chinesischen Geschichte gewidmet, die ihm Buch leider auf der Strecke bleibt.
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am 25. Juni 2002
Madame Mao ist ein ärgerliches Buch. Ein bedeutendes Thema, die Metamorphose einer jungen, klugen Frau aus den ärmsten Schichten der chinesischen Bevölkerung zu einer machtbesessenen,rachsüchtigen und hasserfüllten Herrscherin ist zu rührseligem Kitsch verkommen. Sicher, das Produkt wird "Roman" genannt, und erhebt damit keinen wissenschaftlichen Anspruch auf sorgfältige Recherche, aber auch Romanbiografien sollten den Anspruch erfüllen, die Figur in ihrer historischen Bedeutung darzustellen. Hier verkommt das Ganze zu einem unverständlichen Gerangel um Liebe und Macht. Daß es um das Leben von Millionen geht, die nach der siegreichen Revolution von 1949 an den Experimenten des alternden Maos zugrunde gingen, erfährt der Leser nur so ganz nebenbei. Die Quälerei einer Millionen zählenden Schicht von Intellektuellen, die Verdummung einer ganzen Generation durch die Kulturrevolution, das namenlose Leid dieser Menschen zählt nichts und findet kaum Erwähnung, während die Befindlichkeit von Madame Mao, ihre Wehleidigkeit und ihre Ehrsucht die Wirklichkeit der Geschichte verkleistern. Schade! Ein großes Thema vergeigt.
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am 14. August 2002
Dieses Buch ist auf jeden Fall ein gut zu lesendes Buch. Allerdings fehlte mir manchmal ein wenig der historische Bezug. Der aber durch den Anhang und die umfangreichen Literaturhinweise wettgemacht wird. Manchmal versteht man die Beweggründe der handelnden Peronen nicht so ganz, beziehungsweise die Motive der "Madame Mao" sind nicht immer nachvollziehbar. Dennoch kann ich dieses Buch empfehlen, als angenehme und leichte Lektüre, die Appetit auf mehr von Anchee Min macht. Also lesen und eintauchen in eine fremde Welt.
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