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am 4. Juni 2013
Eines muss man Spieker lassen: Mut hat er. Er holt aus zu einem Rundumschlag und prangert alles an, was aus seiner Sicht in der heutigen westlichen Welt am Willen Gottes vorbeigeht. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und macht selbst vor dem PC-indizierten Thema Homosexualität nicht Halt. Da er dies nicht als Pastor tut, sondern als ARD-Korrespondent, also als einer, der in der Öffentlichkeit steht, gebührt ihm besonderer Respekt. Zudem ist sein Stil von Wortwitz durchsetzt.

Was ich schwierig finde, ist, dass der Autor sehr defizitorientiert zu sein scheint; einer, bei dem das Glas halb leer ist. Wenn man Seite um Seite liest, was alles falsch ist und wo man noch mehr machen oder anders sein müsste, kommt für mich immer die Botschaft "Du Wurm!" rüber. Nicht sehr angenehm. Wenn Spieker nicht Journalist, sondern Pastor wäre, würde ich seine Gottesdienste meiden. Hinzu kommt, dass er viele Themen nur kurz anreißt und dann sofort weitergeht. Dadurch wirkt der Text auf mich unruhig. Schließlich ist gefühlt jeder dritte Satz ein Zitat. Damit zeigt der Autor zwar, wie viel er gelesen hat; besser lesbar wird der Text aber dadurch nicht unbedingt.

Also: Danke für den Mut. Ein zweites Mal werde ich das Buch aber wohl nicht lesen.
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Da ist es also endlich: Ein Buch über Glauben heute für Menschen, die es ernst meinen mit Jesus. Mehrwert ist ein treffender Titel für ein Buch, das beschreibt, warum Glaube gut ist und sich lohnt. Das Ganze in alltagsfester Sprache, leicht verständlich, aber genau.

Fernsehjournalist Markus Spieker hält sich nicht lange mit einer Analyse der schlechten Welt auf, er schreibt vor allem, wie es anders und besser geht. Glaube, Hoffnung und Leben (gemeint: Liebe) heißen nach dem biblischen Dreischritt die Kapitel. Der Feind ist unsere eigene Indifferenz, schreibt der Autor programmatisch und macht Mut, die Zehn göttlichen Gebote wahr- und ernst zu nehmen. An Sprachwitz mangelt es nicht: Du sollst keine anderen Götter haben neben dir selbst, lautet das erste Gebot der Konsumgesellschaft, das zweite: Du sollst deinen Feierabend heiligen. Oder: Gott stattet uns aus mit der Lizenz zum Lieben.

Aber es bleibt nicht bei der humorvollen Oberfläche: Als Hauptprobleme macht Markus Spieker unbegrenzte Selbstsucht und hemmungslose Konsumlust aus. Er empfiehlt stattdessen, nicht nach sich selbst, sondern konsequent nach Gott zu fragen. So wie es im Vaterunser heißt: Dein Wille geschehe. Und Spieker stellt gleich vorne klar: Es geht auch um Dogmen. Und es geht um Moral.

Dabei werden einige altbekannte, fast in Vergessenheit geratene Weisheiten für unsere Zeit wieder hervorgeholt. Markus Spieker scheut sich nicht, auch seine Fehler und Verführbarkeit dazustellen, aber er erinnert uns daran, dass Gott uns Jesus geschenkt hat und die Bibel als Maßstab für unser Leben. Nicht damit wir diesen Maßstab immer einhalten, sondern weil wir ihn zur Orientierung für unser Leben brauchen. Das letzte Kapitel über Weltverbesserungsfragen fällt etwas kurz aus: Um den Rat des Autors zu befolgen, es mit seinem eigenen Leben weiterzuschreiben, hätten ein paar zusätzliche Anhaltspunkte gut getan.

Fazit: Das Buch ist ein Plädoyer für einen selbstbewussten christlichen Glauben. Es ermutigt zu Schwimmen gegen einen Strom der Zeit, der allgegenwärtige Pornographie gut so findet und sich über Beziehungsschwierigkeiten wundert. Wir brauchen Konzentration auf das Wesentliche, und Markus Spieker erinnert uns an das göttliche Ziel für uns. Unbedingt lesen und weiterschreiben!
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am 27. Januar 2007
Da liegt eine Bestandsaufnahme vor, die Breitband unser Dilemma schildert, gespickt mit vielen Zitaten aus Filmen, Büchern und Musiktiteln. Markus Spieker versteht es meisterhaft dieses Bild der Irrungen zu zeichnen. Nüchtern, ohne erhobenen Zeigefinger und stehts bezogen auf das ganz persöhnliche Dilemma. Wer interessiert am Thema ist, wird das Buch vorm Ende nicht weglegen.
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am 8. Februar 2008
Dieser kleine Buch von Markus Spieker ist für mich eine sehr gutes Plädoyer für den christlichen Glauben, auch in einer aufgeklärten humanistischen Gesellschaft. Spieker argumentiert immer nachvollziehbar und auch selbstkritisch ohne den Leser "vollzupredigen". Für mich war es sehr lohnenswert, mich auf Spiekers Gedankengänge einzulassen und mir selbst einmal Gedanken zu machen, welche Werte ich eigentlich wirklich vertrete. Der Glaube an Gott und christliche Werte sind nicht etwa naiv, "blind" oder wirklichkeitsfremd. Diese für viele sicherlich überraschende Erkenntnis bringt Markus Spieker ausgezeichnet auf den Punkt.
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am 21. März 2013
Man kann einzelne Schlußfolgerungen in Spiekers Mehrwert für diskussionsbedürftig halten, die Analyse ist in höchstem Maße zutreffend.
Gelegentlich vermißt man unterschwellig prägnante Lektüre zu einem bestimmten Thema,z.B. Glauben in der heutigen Zeit. Spiekers Buch füllt diese Lücke in einmaliger Art und Weise. Schönen Dank dafür an den Autor.
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am 18. Dezember 2012
Markus Spieker schreibt als ein scharfer Beobachter, belesener Zeitgenosse und als demütiger Christ ein ehrliches
Buch über christlichen Glauben heute.
Ein aufstellendes, lesenswertes Buch!
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am 20. Februar 2011
Ein sehr informatives Buch für alle, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind und nach Werten fragen, auf die
es ankommt. Keine Panikmache, sondern spannend und leicht verständlich geschrieben.
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am 6. August 2010
Ich halte es für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, dass die Welt von einem transzendenten Wesen erschaffen wurde. Wer glaubt, mit diesem Wesen aus welchen Grund auch immer in Verbindung treten zu müssen, soll das tun.
Die Geschichte hat aber überdeutlich gezeigt, dass monotheistische Religionen, vor allem das Christentum zu Machterwerb- erhalt und -ausübung geführt haben.
Ein instrumentalisierter Glaube führt zwangsläufig zu Machtmissbrauch.

Was ich an Spiekers Buch auszusetzen habe, ist folgendes:

1. Das Gejammer über die ach so schlechte Welt ist alles andere als neu.
Wenn der Autor Berlin für ein solches Sündenbabel hält, sollte er vielleicht den Umzug in eine eher ländliche Gegend in Betracht ziehen. Seine Kritik kommt mir so vor wie die Anzeige einer alten Frau, die sich bei der Polizei über einen Nachbarn, der immer nackt am Fenster steht, beschwert und auf den Einwand des Polizisten, man sähe ja gar nichts, entgegnet, er müsse auf einen Stuhl steigen, dann sähe er alles. Ich habe den größten Teil meines Lebens auf dem Land verbracht und wünsche mir manchmal eine etwas modernere Haltung der Bewohner.

2. Das kleine Buch strotzt nur so von Zitaten, von denen ich einige nicht verstehe, das liegt vielleicht an mir, aber es entsteht schon der Verdacht, dass hier Zeilen geschunden werden.

3. Die Schlussfolgerung, an den menschlichen Emotionen, die ja nicht zahlen- und wertmäßig erfasst werden können, erkenne man das Walten Gottes, ist abenteuerlich. Frage: Erkenne ich Gott auch, wenn mich ein Hund schwanzwedelnd begrüßt?

4. Der Autor verwendet eine flotte Sprache, das ist positiv anzumerken. Bei dem Zitat: "In dubio pro deo" ist meiner Frau und mir spontan die Übersetzung eingefallen: "Im Zweifelsfall ein Deo (benutzen)".

5. Auf Seite 28 klärt ein Partygast den Autor über geschichtlichen Unsinn, der in der Bibel steht, auf, woraufhin Spieker sich in der Stadtbibliothek kundig macht:
"Gott sei Dank: Die Behauptungen des Bildungsbürgers waren nicht neu und schon gar nicht bewiesen" Ob sie neu sind, hat keinen Einfluss auf den Wahrheitswert und daß z.B. zu keiner Zeit eine größere Menge Juden in Ägypten waren, ist erwiesen. Da sollte man die Quellen schon ein wenig gründlicher erforschen. Über den sonstigen in der Bibel verzapften Unsinn geht der Autor damit elegant hinweg.

6. Die Indizien für die Existenz Gottes auf Seite 30: "Von nichts kommt nichts"
soll wohl heißen, dann muss Gott ja wohl die Welt erschaffen haben - okay, aber wer hat dann Gott erschaffen, denn "Von nichts kommt nichts". An diesem Problem ist bereits Thomas von Aquin gescheitert.
Weiter: "Kein Sein ohne Design". Mit "Sein" ist hier vermutlich Leben gemeint. Da sollte der Autor aber mal, wenn's auch schwer fällt, Dawkins lesen: Der hat die Entstehung des Auges auf eine Art erklärt, dagegen ist die Bibel schlichter Humbug.
Und ich bin ziemlich sicher, dass die Biochemie das bisherige Rätsel um die Entstehung des Lebens lösen wird. Dann wird sich die Kirche zum wiederholten Male anpassen wie bei der Evolutionstheorie und die Entstehung des Lebens dem göttlichen, schöpferischen Bereich entziehen.
Weiter: "Wir würden nicht von Gott reden, wenn es ihn nicht gäbe". Das heißt im Umkehrschluss: Wenn ich mich mit einem Freund über das fliegende Spaghettimonster unterhalte, gibt es das auch. Logisch gesehen gibt es das Monster übrigens tatsächlich mit derselben Berechtigung, mit der es Gott gibt, bzw. seine Nichtexistenz ist genauso wenig zu beweisen.

Man könnte jetzt noch lange so weiter kritisieren, irgendwann wird's langweilig.
Nur noch ein paar prinzipielle Fragen an den Autor:
- Was ist mit dem ungelösten Problem der Theodizee?
- Was ist mit der Prädestination: Wenn Gott allwissend ist, kennt er die Zukunft.Damit ist sie festgelegt. Dann haben wir Menschen aber keine Entscheidungsfreiheit. Ohne die können wir aber nicht sündigen. Was nun?
- Was macht Gott eigentlich, wenn es mal keine Menschen mehr gibt? Und das ist wohl ziemlich sicher.
Und was mich auch interessiert: Wie kann es sein, dass ein so ungeheuerlich mächtiges Wesen wie der christliche Gott ein so perverses Vergnügen daran hat, wenn winzige Kreaturen sich vor ihm im Staub wälzen?
Woher kennt die Kirche Gottes Charaktereigenschaften nur so genau?
Tja - Fragen über Fragen.
Wer sein Haus nicht verlässt, kann über die Farbe des Außenputzes nur spekulieren.
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