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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter Druck
Ich muss zugeben, dass ich diesem Buch skeptisch gegenüber stand. Warum? Ich dachte, da macht es sich wieder einmal jemand leicht, indem er BILD basht. BILD-Bashing zieht ja immer. Wer keine Freunde hat oder auf einer Party Anschluss sucht, muss nur über BILD herziehen – sofort hat er Kontakt.

Aber bei Onken geht es nicht um BILD. Die Redaktion...
Vor 2 Monaten von Bettina Hennig veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Aussteiger?
Aussteigen und mit dem Werdegang der Karrieregeilheit, dem sogenannten "Protokoll eines Ausstiegs" in Form eines Buches noch Kohle rauskloppen.
Möchte nicht wissen welche Abfindung als Chefredakteur Herr Onken, welcher 3 Jahre älter ist als ich, "ausgestiegen" ist?!....wenn die Rede davon ist,
erst mal vom Erspartem zu leben.
Herzlichen...
Vor 14 Tagen von Pierre veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter Druck, 11. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Ich muss zugeben, dass ich diesem Buch skeptisch gegenüber stand. Warum? Ich dachte, da macht es sich wieder einmal jemand leicht, indem er BILD basht. BILD-Bashing zieht ja immer. Wer keine Freunde hat oder auf einer Party Anschluss sucht, muss nur über BILD herziehen – sofort hat er Kontakt.

Aber bei Onken geht es nicht um BILD. Die Redaktion ist nur Kulisse. Das, was er erlebt hat, hätte überall stattfinden können. Onken erzählt die Geschichte eines Menschen, den die Leidenschaft für seinen Job in die Chefetagen befördert, wo er zum Apparatschik wird. Die Anforderungen sind so hoch, dass ihm Zweifel kommen – an sich, an seinen Fähigkeiten, seiner Person. Was auf der Strecke bleibt, ist der Spaß am Job. Und sein Charakter. Soviel zum Inhalt.

Es ist ein ungeschminkter Bericht über eigene Schwächen, hausgemachte Ängste und über Notlösungen wie Alkohol, Bordellbesuchen, Drogen. Die Ehrlichkeit, mit der Onken seine Gefühlslage offen legt, ist beeindruckend. Es mag Stimmen geben, die ihm das als Jammern auslegen. Das wäre es auch gewesen, wenn er so weiter gemacht hätte. Aber die Entscheidung auszusteigen zeigt, dass es ihm nicht darum geht, über den Kopf gestreichelt zu bekommen, sondern darum, einen Ausweg zu finden – und nun auch aufzuzeigen. Sein Ausstieg ist mutig und hat Vorbildcharakter. Gerade in Zeiten, in denen viele um ihren Job bangen. Aber man muss nicht jeden Job machen, wenn der Preis dafür zu hoch ist. Diese Botschaft gefällt mir. Sie kann zu mehr Zufriedenheit führen.

Das einzige Manko, wenn es denn eins zu benennen gibt, ist, dass Onken allen Druck, den er spürt, auf seine eigene Konstitution zurückführt. Er macht sich und nicht das System verantwortlich. Wo er die Chance hat, nutzt er sie zu Selbstkritik. Das ist gut so. Was fehlt, ist die Kritik an den z.T. menschenverachtenden und familienfeindlichen Arbeitsstrukturen, die selbst wohlmeinende Menschen zu Arschlöchern machen. Nicht nur bei BILD, sondern überall.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle Workoholics!, 23. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Beim Lesen überträgt sich fast der Stress, unter dem der Autor in seinen beruflich "erfolgreichsten" Zeiten gestanden hat und immer wieder stellt sich die Frage: Was läuft in deinem Leben ähnlich oder zumindest tendenziell ähnlich?! Auch die Facette der persönlichen Eitelkeiten wird angesprochen, sind doch Lob und Erfolg der Speck, mit dem die Maus Workoholic in die Falle gelockt wird.

Ich habe im Bekanntenkreis so den einen oder anderen Gefährdeten, die mit diesem Buch beschenkt wurden, sich begierig drauf stürzten, sozusagen auf Erlösung hoffend. Den Ausstieg haben fast alle als Vision, aber es fehlt an Entschlossenheit und allzu oft auch an materieller Ressource. Diesen letzten Aspekt hätte ich mir etwas kritischer beleuchtet gewünscht. Ausstieg ist purer Luxus!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP! Tolles Buch - sehr anschaulich geschrieben, 5. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Sollte man lesen, wenn man in der Verlagsbranche arbeitet! Vor allen Dingen im "Tageszeitungsbereich". Ich kann nur aus Erfahrung sagen: Sehr gute Lektüre!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packende Lebensbeichte, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Wer Matthias Onkens Buch gelesen hat, wird auch seine Tageszeitung mit anderen Augen lesen. Denn der ehemalige Chefredakteur der Hamburger Morgenpost und von BILD Hamburg berichtet offen und kompetent aus der Machtzentrale der Zeitungswerkstätten. Im Mittelpunkt des offenen, schonungslosen und uneitlen Lebensberichtes steht sein Burnout - der zwanghafte Weg aus der Begeisterung für den Journalismus ins das Hamsterrad der permanenten Überforderung. Das alles schildert Matthias Onken, der versierte Boulevard-Schreiber, so mitreissend und eindringlich, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Diese Karusselfahrt zwischen zwei Buchdeckeln ist das packendste „Sachbuch“, dass ich seit Jahren gelesen habe!Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn nichts mehr geht, geht nur noch das ..., 19. Dezember 2012
Von 
Neuschäfer "Lesenslust" (Erkelenz, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Beeindruckend ist dieses Druckerzeugnis, das mit leichter Hand und doch nicht leichtfertig vom Top-Journalisten Matthias Onken verfasst wurde.

Auf gut 170 Seiten wird eindrücklich, eingängig und beklemmend aufgezeigt, wie es zu einem Ausstieg aus dem Hamsterrad kommen kann und kommen muss. Wenn man mit Ende 30 schon einen solchen Zusammenbruch erlebt hat, wird deutlich, wie groß der Druck sein muss, den man sich selbst gemacht hat und der einen von außen belastet. Einfache Rezepte und hilfreiche Hinweise, die alles auf die leichte Schulter "Burn-out" nimmt, wird man auf den schnell zu lesenden Seiten nicht finden. Vielmehr wird weder beschönigt noch bloss Schuld zugewiesen.

Stattdessen wird Mut gemacht, sich selbst und seine Umgebung kritisch wahr zu nehmen und voll Achtsamkeit den vielen Symptomen Beachtung zu schenken und sich damit selbst etwas zu schenken!

Vielleicht wird hier auch deutlich, welchen Stellenwert Werte in unserer Gesellschaft wieder haben sollten und wie die fehlende Strukturierung vieles Problematische begünstigt.

Matthias Onken betreibt keine Nabelschau, sondern beschreibt, wie er sein Leben durch einen Nebel weiter treibt und unfähig zum Leben im Alltag macht. Macht und Ohnmacht spielen überhaupt eine große Rolle in diesem kurzweiligen (kurzatmigen?) Buch.

Eine lohnende Lektüre - nicht nur, wenn es schon zu spät ist, aber auch dann.

Überaus empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi des Alltags, 17. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Für alle, die sich ab und zu mit ihrem eigenen Zustand beschäftigen, öffnet dieses Buch einem weitere Türen in diesem Feld. Unfassbar ehrlich, aufreibend und sehr berührend stellt sich Matthias Onken seiner ganz eigenen Wahrheit und seinem Leben. Ein Buch, dass sich lohnt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn ein Chefredakteur ausbrennt, 28. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Hamburg (RP). Der Top-Journalist Matthias Onken arbeitete bis zum Burnout. Jetzt hat der 40-Jährige ein Buch über seinen Zusammenbruch geschrieben. Der Autor beschönigt nichts.

Er wollte immer schon Journalist werden. Also wurde er Journalist, ein sehr erfolgreicher zumal. Heute ist Matthias Onken nicht mehr Journalist. Ausgebrannt zog er mit Ende 30 die Reißleine und arbeitet nach einer Therapie als Kommunikationsberater in Hamburg. Nun legt der mittlerweile 40 Jahre alte frühere Chefredakteur der "Hamburger Morgenpost" und Redaktionsleiter der wichtigen Hamburger "Bild"-Ausgabe das Protokoll seines Ausstiegs vor. Der Titel ist Programm: "Bis nichts mehr ging".

Am Anfang geht viel für Onken. In gutbürgerlichen Verhältnissen in Hamburg aufgewachsen, lässt er sein Studium sausen und wird Polizeireporter des liberalen Boulevardblatts "Morgenpost", von den Hamburgern nur liebevoll "Mopo" genannt, dann Ressortleiter, schließlich Chefredakteur. Als ein britischer Finanzinvestor das Blatt übernimmt und einen harten Sparkurs fährt, wechselt Onken entnervt als Redaktionschef zur "Bild".

Das sind die äußeren Fakten. Zeitungsliebhaber dürfen in "Bis nichts mehr ging" einen Blick hinter die Kulissen des Boulevardjournalismus werfen. Onkens Verdienst ist, dass er nicht schönfärbt, sondern ein realistisches Bild des täglichen Kampfs um die beste Schlagzeile zeichnet.

Bedeutender ist jedoch das beklemmende Protokoll einer Überforderung. Für Onken vermischen sich äußerer Druck seines Verlags, des Marktes und aus der Redaktion mit dem selbst gemachten Druck, immer der Beste sein zu wollen. Es sind die stärksten Szenen des kurzweilig, bisweilen kurzatmig geschriebenen Buchs, in denen Onken beschreibt, wie er den Kontrollverlust über sein Leben wie durch einen Nebel erlebt. Dann tritt er als Erzähler neben sich als Hauptfigur seines Buches und beobachtet staunend, wie es ihm über Jahre gelang, alle über seinen tatsächlichen Zustand zu täuschen: seine Chefs, seine Redaktion, vor allem aber sich selbst. Dabei ist er längst körperlich und seelisch am Ende: aufgeputscht mit Alkohol, außer Form, schlaflos, beziehungsunfähig.

Hier beschreibt Onken mehr als nur sich, er beleuchtet das unter dem Modebegriff "Burnout" zusammengefasste Krankheitsbild des erschöpften modernen Menschen. Der Karrieremensch und seine Suche nach dem Ausstieg aus der Überforderungsfalle, das ist Onkens tieferliegendes Thema und das Verdienst seines Buchs.

Wer auch die quälenden, nichts beschönigenden Passagen von "Bis nichts mehr ging" liest, lernt, mehr auf sich zu achten.

Quelle: gö-
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert, 16. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Bemerkenswert offen, ehrlich, selbstkritisch! Ein sehr mutiges Buch, das nachdenklich macht. Und nebenbei auch noch gut geschrieben - unbedingt lesen!
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3.0 von 5 Sternen Aussteiger?, 7. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Aussteigen und mit dem Werdegang der Karrieregeilheit, dem sogenannten "Protokoll eines Ausstiegs" in Form eines Buches noch Kohle rauskloppen.
Möchte nicht wissen welche Abfindung als Chefredakteur Herr Onken, welcher 3 Jahre älter ist als ich, "ausgestiegen" ist?!....wenn die Rede davon ist,
erst mal vom Erspartem zu leben.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Intellekt! sicher kommt man nicht in die Chefetage wenn man nicht alles gibt und clever genug ist sich nicht unter
Preis zu verkaufen.

Fakt ist nunmal das ich diesen "Ausstieg" nicht als das Ziehen der "Reißleine" sehe sondern als clevere Strategie, die ich Herrn Onken natürlich zu
Gute heiße! Baujahr 1972 und mit 41 finanziell saniert, das unterstelle ich jetzt einfach mal, aussteigen, nach exzessiven Malochen inkl. dem Konsum
von Hasch, Kokain und Bordsteinschwalben.

Wie macht das ein gleichaltriger Arbeitnehmer, ohne Drogenkonsum, Professionellen, Hungerlohn und ebenso zu Grunde gerichteter Gesundheit durch die
Arbeitsbedingungen in unserer "freien Marktwirtschaft" nicht "sozialen"?!
Die Antwort liegt schon in der Fragestellung, man wird zum Sozialfall!

Wieder ein Buch, was die Welt nicht braucht!
Wie gesagt sehr clever!

Normalerweise gilt: Jeder ist ersetzbar, auf Einzelschicksale wird keine Rücksicht genommen oder auch das Motto: ist halt ein Kollaterallschaden!
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4.0 von 5 Sternen War ein Geschenk, 22. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs (Taschenbuch)
Ich habe den Bericht von ihm im TV gesehen und habe sehr viele parallelen zu meinem Schwiegersohn entdeckt,der ebenfalls Journalist ist und an Depressionen und Burn out leidet. Mein Schwiegersohn bekam dann dieses Buch von mir zu Ostern. Leider kann ich nicht sagen wie es bei ihm ankam, er sprach noch nicht darüber und ich möchte ihn auch nicht so gerne darauf ansprechen - ein heikles Thema. Ich jedoch fand das Buch klasse und vielleicht auch hilfreich. Wir werden sehen, vielleicht macht es auch etwas Mut.
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Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs
Bis nichts mehr ging: Protokoll eines Ausstiegs von Matthias Onken (Taschenbuch - 2. Januar 2013)
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