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Kundenrezensionen

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am 5. November 2012
Eigentlich hat Frl. Krise kein Buch geschrieben, sondern ein online-Tagebuch, welches nun (mit leichten Kürzungen und Abänderungen, die einen leichteren Lesefluss erlauben) als Buch gepresst und veröffentlich wurde. In kurzen Einträgen/Episoden erzählt sie uns aus ihrem Alltag als Lehrerin einer 8. bzw. 9. Klasse einer Gesamtschule in einer beliebig angelegten Großstadt. Nach und nach lernt der Leser das Ensemble der Klasse kennen und mögen. Letzteres ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, denn so ziemlich jeder der wiederholt auftretenden Charaktere ruft mit seinen Ansichten oder Äußerungen teils kräftiges Haareraufen beim Leser hervor.

Frl. Krise ist die Klassenlehrerin einer kleinen Klasse, für die sie von ihren Kollegen offen bemitleidet wird. Denn diese Schüler haben ganz schön was auf dem Kerbholz und mehr als einmal schwahnt der Krisi, dass ihre Schüler wohlmöglich gar nicht beschulbar sind; ganz zu schweigen von der bald akut werdenden "Ausbildungsreife". Zur den schlechten schulischen Leistungen gesellen sich ein ums andere Mal auch persönliche Ansichten der SuS, die so antiquiert und unhaltbar sind, dass einem nicht einmal mehr zum Lachen zumute ist. Und selbst Krisi, die sonst alles mit einer ordentlichen Portion Humor nimmt, bezieht Stellung, wenn es um Ehre, Ehrenmorde, Kopftücher und Heirat geht.

Es mag den ein oder anderen Leser geben, der sich denkt "Die übertreibt!", doch aus der Perspektive eines Lesers, der den Beruf mit der Autorin teilt sei gesagt: sie tut es nicht. Es gibt diese Klassen, in denen Unterricht nicht möglich ist, in denen nur 2 Biodeutsche SuS sitzen und doch alle in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Vallah!

Ich habe Krisis Blog früher regelmäßig verfolgt, sodass mir die Geschichten um Azzize, Emre und Ömür schon zum Großteil bekannt waren. An einige erinnerte ich mich dunkel, andere hatte ich noch recht präsent. Angetan war ich von den Einschüben und Rückblicken auf Frl. Krises Werdegang als Lehrerin, vor Ömür und Co. Allerdings kamen mir auch dort Passagen bekannt vor und nach kurzer Recherche handelt es sich dabei auch um Blogeinträge. Das bringt mich auch gleich zu meiner Kritik: Braucht die Welt wirklich solche Bücher? Nicht falsch verstehen - ich mag Frau Freitag und Frl. Krise, aber dieser Trend, jeden gut laufenden und beliebten Blog jetzt auch in Buchform rauszubringen, geht mir wirklich gegen den Strich.Es handelt sich bei diesen Blogs um kurzweilige Geschichtchen, die gerne übertrieben oder anderweitig ausgeschmückt werden - nicht um wirkliche Literatur. Alle Geschichten sind für jedermann frei nachlesbar im Internet. Wozu die Buchform? Des Geldes wegen. Sehr schade!

Ich würde mir dieses oder ähnliche Bücher niemals selbst kaufen, sehe aber, dass sie ein unglaublich großes Geschenkpotential innerhalb ihrer Berufsgruppen besitzen ((richtig, auch ich bekam es geschenkt). Unterhaltsam und kurzweilig war es ja auch, das sei an dieser Stelle betont und nicht bestritten.
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am 12. November 2012
Ich habe, als großer Fräulein Krise- Fan, mir dieses Buch sofort vorbestellt und somit pünktlich ab Veröffentlichung vorliegen gehabt.
Und was ich dann lesen musste, war absolut enttäuschend (also für mich). Insbesondere für all diejenigen die ihren Blog schon länger verfolgen, fühlt es sich wie böse gesagt- verarsche- an. Denn fast alle Episoden des Buches sind Original so auf dem Blog zu finden. Ganz umsonst, frei zugänglich für jeden. Und vor allem- bereits bekannt. Das hätte ich jetzt so nicht nochmal in Buchform gebraucht....
Das ich dafür tatsächlich Geld ausgegeben habe, ärgert mich im nachhinein wahnsinnig. Das einzig für mich Neue, waren die Rückblicke. Aber allein für diese lohnt es sich trotzdem nicht dieses Buch zu kaufen.

Auch bin ich von der Anordnung der Kurzgeschichten nicht angetan. Es wirkt alles ziemlich durcheinnander, fängt mitten drin irgendwo an, hat keinen wirklichen roten Faden. Man merkt eben, dass es aus bereits vorhandenen, im Blog chronologisch geschilderten, Geschichten zusammengebastelt wurde.

Das ganze Buch liest sich somit ziemlich schlecht und auch abgehackt.

Dieses Buch ist also höchstens zum Verschenken an Lehrer bzw. Referendare gedacht, die kein Internet haben, und Kurzweile während S-Bahnfahrten benötigen.
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am 5. November 2012
Das Taschenbuch "Ghetto Oma" ist am 01. November 2012 im Rowohlt Verlag erschienen und wurde von "Fräulein Krise" verfasst, hinter diesem Pseudonym verbirgt sich eine erfahrene Lehrerin, die manchem Leser wahrscheinlich schon aus den Büchern von "Frau Freitag" bekannt ist, da sie eine Freundin von "Frau Freitag" ist und jede auch jeweils im Buch oder in den Büchern der anderen Lehrerin auftaucht.In ihrem Nachwort bedankt sich "Fräulein Krise" auch bei "Frau Freitag", dass sie sie dazu motiviert hat, ihre Erlebnisse aufzuschreiben. Allzu viel kann man über "Fräulein Krise" nicht in Erfahrung bringen, nur dass sie selbst ein Lehrerkind ist, Biologie und Kunst auf Lehramt studiert hat und zunächst 20 Jahre an einer Gesamtschule in Hessen gearbeitet hat, bevor sie dann an eine sogenannte Brennpunktschule gewechselt ist. Verheiratet war sie auch lange Zeit mit einem Lehrer, das Thema Schule spielte in ihrem Leben also definitiv schon immer eine wichtige Rolle.

Nun aber zum Buch selbst. Den Titel "Ghetto Oma" finde ich ehrlich gesagt, nicht so passend gewählt, da mir hier der eindeutige Bezug zur Schule fehlt. Ich habe den Buchtitel bereits zuvor einmal irgendwo gelesen und verband ganz andere Assoziationen damit, zumal die Frau im altmodischen Kostüm auf dem Titelbild auch andere Vermutungen zulässt. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man eine Tafel im Hintergrund und den Untertitel "Ein Leben mit dem Rücken zur Tafel", womit dann doch alles klar ist. Der Verfassername trägt sein Übriges dazu bei, zumindest wenn man schon die "Frau Freitag" -Bücher gelesen hat. Gegen Ende des Buches wird aber immerhin erklärt, woher die Idee zum Buchtitel stammt und dadurch erscheint er mir nun doch ganz sinnvoll. Frau Freitag verspricht sich in ihrer Klasse und gibt, verwirrt von den ganzen grammatikalisch falschen Sätzen ihrer Schüler, eine Satz von sich, bei dem sogar die Kinder merken, dass der so nicht korrekt ist. Deshalb sind sie stolz auf ihre Lehrerin und küren sie zur "Ghetto Oma".

Das gesamte Buch handelt vom Schulalltag von "Fräulein Krise", einmal von dem an ihrer heutigen Schule, der Brenntpunktschule an welchem genauen Ort auch immer. Hier erlebt man ein Schuljahr von "Fräulein Krises" Problemklasse mit, einer Neunten, für die sie sich die Klassleitung mit einem Kollegen namens Karl teilt, weil die Schüler einen erhöhten Bedarf an Aufmerksamkeit seitens der Lehrer haben. Diese Teile des Buches erinnern oft an "Frau Freitag", da sich die Schüler in ihren Ausdrucks- und Verhaltensweisen sehr ähneln. Diese werden dann auch immer ungeschönt wiedergegeben, sodass es viele Dialoge im Sprachstil der Schüler gibt, der selten Artikel oder grammatikalisch korrekte Endungen aufweist. Das macht das Buch realitätsnah und manche Begebenheiten sind dann doch auch recht lustig. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich "Frau Freitag" und ihren Schülern doch etwas näher gefühlt habe und mich mehr amüsiert habe. "Fräulein Krise" stellt auch verschiedenste Schülercharaktere in ihren Eigenheiten und übertriebenen ("Ich werde Polizei") oder auch nicht vorhanden Zukunftsvorstellungen vor, aber mit "Frau Freitag" konnte ich mich mehr identifizieren, vielleicht auch, weil sie eher meiner Altersklasse entspricht. Was man "Ghetto Oma" stattdessen aber zugute halten muss, ist, dass man einen recht guten Einblick in das private Umfeld der Schüler bekommt und auch davon, wie sie vom muslimischen Glauben und den herrschenden Wertevorstellungen in ihren Familien geprägt werden. Das blieb bei "Frau Freitag" eher oberflächlich. Auch die verschiedensten Angebote zur beruflichen Orientierung an solchen Schulen, mit denen man versucht, die Jugendlichen doch noch für einen geeigneten Beruf zu begeistern, werden hier recht stark thematisiert.
Dazu kommen, immer durch eine dickere Schriftart optisch abgehobene, Rückblicke von "Fräulein Krise", die sich thematisch immer auf das vorher beschriebene Ereignis mit ihrer aktuellen Klasse beziehen. Dabei erinnert sie sich an ihre eigene Referendarszeit und die Fehler, die sie als junge Lehrerin begangen hat, an Unterschiede (wie an die Zeit, als es noch Tamagotchis anstatt von Handys im Klassenzimmer gab), an Referendare, die sie ausgebildet hat und natürlich auch an besondere Schüler, die ihr immer im Gedächtnis geblieben sind. Durch ihr langes Lehrerdasein verfügt sie natürlich über einen immensen Erfahrungsschatz, den sie in dieses Buch einbringt, sodass sich auch hier noch einmal interessante und auch amüsante Anekdoten finden, die gleichzeitig deutlich machen, dass sich an unseren Schulen und in unserer Gesellschaft doch vieles verändert hat, worauf die Schulen auch reagieren müssen.
Insgesamt vergebe ich vier Sterne, da ich Manches in letzter Zeit doch schon öfter gelesen habe, es aber insgesamt dennoch eine interessante und abwechslungsreiche Lektüre war.
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am 25. Oktober 2012
Die Protagonistin dieses Buches - Frl. Alice Krise - ist seit fast 40 Jahren Lehrerin und berichtet aus ihrem Schulalltag als Klassenlehrerin einer 8./9. Klasse an einer Brennpunktschule. Zu ihr gehören überwiegend unmotivierte Schüler auf Haupt-schulniveau mit Migrationshintergrund.

Die Erzählung beginnt kurz vor den Sommerferien im 8. Schuljahr und endet in chronologischer Reihenfolge in den Sommerferien nach dem 9. Schuljahr. Sie gliedert sich in zahlreiche kurze Kapitel, in denen immer wieder ein neues Ereignis in der Schule thematisiert wird, z.B. Wandertag, Berufsberatung, Betriebspraktikum, Weihnachtsfeier. Jedes Kapitel ist aus sich heraus verständlich, und deshalb eignet sich das Buch m.E. gut zum Vorlesen z.B. in einer letzten Deutschstunde vor den Ferien in der Schule.
Eingestreut sind drucktechnisch abgehobene Kapitel, in denen Frl. Krise über ihre vergangenen Schulerlebnisse, insbesondere am Beginn ihrer Lehrerlaufbahn, er-zählt. Auf diese Weise wird gut deutlich, wie sich das Schulleben sowohl für Schüler als auch Lehrer gewandelt hat.

Der Erzählstil ist sehr humorvoll. Der Leser muss unentwegt still in sich hinein lächeln. Absolutes Highlight insoweit war für mich das Kapitel "Lesen bildet" (S.156 ff.), in dem es im Deutschunterricht um den Schlagzeilenvergleich in der Bild- und einer "guten" Zeitung geht. Aus diesem Kapitel muss ich einfach zitieren, so lustig ist es: "Die Bild-Schlagzeile 'Schade, dass Di das Glück ihres Sohnes nicht mehr erleben kann!' verwirrt den armen Ömür. 'Frl. Krise, ist voll falsch geschrieben', sagt Ömür. 'Die haben die nur mit i geschrieben.' … 'Lady Die, das ist die Mutter von William', sage ich zu Ömür, damit es endlich weitergeht. 'Was Williams?', fragt Ömür. 'Formel 1, wa?' "

Dass der Schreibstil so lustig rüberkommt, liegt im wesentlichen an der deutsch-türkisch-arabischen Jugendsprache. Frl. Krises Schüler reden unentwegt in falschem Deutsch. Fast besteht die Gefahr, dass nach der Lektüre des Buches Sprache und Verhalten der Schüler auf den Leser abfärben. So ist es immerhin auch Frl. Krise ergangen (in dem Kapitel "Da staunt der Männe"/S. 243 ff., in dem sie wider besseres Wissen abstreitet, ein Bobonpapier im Auto ihres Mannes auf den Boden geworfen zu haben).

Das Cover passt sehr gut zum Buch und seinem Untertitel. Es nimmt Bezug auf den Beginn der Lehrtätigkeit von Frl. Krise in den 70er Jahren.

Wer das Buch wie ich als reine Unterhaltungsliteratur ansieht, wird von ihm begeis-tert sein. Insbesondere, wenn er bereits das ähnlich gehaltene Buch "Voll streng, Frau Freitag" gelesen hat. Übrigens sind beide Protagonisten befreundet. Negativ anzumerken ist jedoch, dass es beim deutschen Leser evtl. vorhandene Vorurteile und Vorbehalte gegenüber ausländischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund bzgl. ihres Integrationswillens bestärken könnte.
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am 26. März 2015
Der Artikel kam mehr als pünktlich. Er war genau wie beschrieben "gebraucht und gut erhalten"... Top Preis-/Leistungsverhältnis!
Frl Krise ist in der Art sehr verwandt mit Frau Freitag. Wer mit Kindern und Jugendlichen vor allem beruflich zu tun hat, sollte nicht auf diese Art lustig-humorvolle und trotzdem empatische Lehrwerke verzichten!
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am 21. Dezember 2014
Mit Begeisterung habe ich die Bücher von Frau Freitag gelesen, die hin und wieder ihre Freundin und Lehrer-Kollegin Frl. Krise erwähnt. Nach dem gemeinsamen Krimi "Der Altmann ist tot" der beiden Lehrerinnen wollte ich nun auch endlich das "Solo"-Buch von Frl. Krise lesen. Ich war gespannt, inwiefern es sich von den Büchern von Frau Freitag unterscheidet. Prinzipiell ähnelt es ihren Büchern schon sehr. Auch sie erzählt von Erlebnissen aus der Schule, die richtig lustig sind, mich aber gleichzeitig dazu bringen, oftmals den Kopf zu schütteln, da man sich fragt, wohin das ganze mit unserer Jugend heutzutage noch hinführen wird. Neben dem Cover unterscheidet sich dieses Werk aber von Frau Freitags Büchern dadurch, dass Frl. Krise schon einige Zeit länger als Lehrkraft arbeitet und uns Einblicke in Zeiten liefern kann, die Jahrzehnte zurückliegen. Sie berichtet von Erlebnissen aus ihrem Referendariat und Anfängen als Lehrerin. Und schon damals war es nicht so einfach. Sie zeigt uns, dass es damals wahrscheinlich nicht besser war als heute und die Erde noch immer steht. Das gibt Hoffnung. Mir hat dieser Wechsel von heutigen zu vergangenen Zeiten sehr gut gefallen. So wurde es nicht langweilig. Insgesamt ist das Buch superwitzig und jeder, der einmal eine Schule von innen gesehen hat, wird sich damit amüsieren. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht, sodass ich es an einem einzigen Tag verschlungen habe.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2013
Frl. Krise kommt allen vage bekannt vor, die Frau Freitag kennen. Diese hat Frl. Krise hin und wieder erwähnt. Jetzt also ergreift auch Frl. Krise das Wort - na, das kann ja interessant werden!

Und tatsächlich - Frl. Krise liest sich so geschmeidig wie Frau Freitag. Auch wenn Frl. Krise älteren Semesters ist, sie hat die selben Sorgen und Nöte mit den Kids ihrer Klassen, wie wir das von Frau Freitag kennen. Trotzdem macht das Lesen Spaß und man kann sich köstlich amüsieren, aber auch nachdenklich werden. Von mir aus kann die komplette Lehrerschaft um Frau Freitag und Frl. Krise über ihre Klassen schreiben, solange es in genau diesem Stil ist: lockerflockig, selbstironisch, mit viel Liebe (auch und gerade bei Aufregerthemen) und am Ende auch noch lehrreich.

Frl. Krise ist ein wenig ernster (auch ihr Buch) als Frau Freitag, aber dennoch köstlich. Solche Lehrer/innen sind es, die auch die schwierigsten Schüler früher oder später erreichen. Frl. Freitag erzählt sogar davon, dass sie eine Schülerin nach sieben Jahren wieder trifft und diese erschrocken ist über die Kids von heute - und hofft, sie waren damals nicht so schlimm!

Ursprünglich hat Frl. Krise ein entzückendes Blog geschrieben. Die Highlites davon sind nun als Buch zusammengestellt - eine clevere Entscheidung! Und noch besser: das Blog läuft noch immer und somit stehen die Chancen gut, dass es einen weiteren Band geben könnte. Vorerst ist aber erst einmal ein Gemeinschaftsprojekt mit Frau Freitag in Arbeit. Ab 24. Mai 2013 ist "Der Altmann ist tot - Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln" zu bekommen. Na, das ist doch mal ein Grund, sich zu freuen!
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am 27. April 2014
Die Autorin arbeitet seit 39 Jahren als Lehrerin und hat unter dem Pseudonym " Frl. Kriese" von ihren Erfahrungen im Lehrberuf berichtet. Diese sind meist lustig, manche regen aber auch zum Nachdenken an.
Meine Meinung:
Ein gutes Mittelmaß. Die Geschichten sind schon lustig, aber absolute Knaller sind nicht dabei.
Neben den Eskapaden ihrer "aktuellen Klasse" erfahren wir viel über den Werdegang der Autorin.
Oft war sie mir sympatisch, aber manchmal hatte ich den Eindruck, sie ist doch ein bisschen oberflächlich.
Aufgefallen ist mir auch, dass sie sich in ihrem Sprachgebrauch an die vielen vielen ausländischen Schüler mit schlechten Sprachkenntnissen ( wie sie immer betont) angleicht - was ich nicht gerade förderlich halte, wenn diese die deutsche Sprache ja lernen sollen.

Aufgefallen sind mir die Betonungen wie " die deutsche Jenny", oder " kleines dickes Ömür (S. 272)" (was für mich wirklich eine Beleidigung ist!).
Dann zieht sie gerne noch über die Erwachsenen her, die ja alle unterbelichtet sein müssen, wenn sie Galileo gucken ..
..ganz ehrlich. Wenn man in einem Buch (und somit über 39 Jahre), die wirklichen Erfolgserlebnisse von guten Schülern fast an einer Hand abzählen kann, sollte man vielleicht froh sein, wenn diese dummen Schüler als Erwachsene Galileo sehen.
Das sind so sachen, da hab ich wirklich einen kleinen Hals bekommen...
Sie als Lehrerin kann ihren Schülern oft nicht ein Minimum an Lehrstoff beibringen, meint aber über " unterblichtete" Erwachsene herziehen zu müssen.

Insgesammt 3 Punkte, für viele Schmunzler und einige Kopfschüttler
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am 13. Januar 2015
Das Buch ist köstlich. Ich habe auch meinen Kindern daraus vorgelesen. Ihre Reaktion war: "So werden wir nie!" Mal sehen, ob das klappt.
Nun muss ich nur noch den Vergleich zu einer befreundeten Lehrerin ziehen. Daraus ergibt sich, dass das Lehrerdasein viel stressiger ist und ganz schön an die Gesundheit geht. Aber sicherlich wäre das Buch nicht so beliebt, wenn es mehr davon erzählte. Es ist aber schön kurzweilig.
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am 3. Mai 2014
Ein tolles Buch, das mir gleichzeitig die Lachtränen in die Augen getrieben hat, die Haare zu Berge stehen ließ und mich auch betroffen und nachdenklich gemacht hat.
All das schafft Frl. Krise, Lehrerin mit fast 40 Dienstjahren, mit Anekdoten aus einer 9. Klasse einer Brennpunktschule. Treffend und pointiert schildert sie den täglichen Wahnsinn mit einer Horde Pubertierender, die den Ernst des Lebens noch nicht so wirklich begriffen haben. Ich habe während des Lesens oft laut gelacht über die kuriosen Begebenheiten oder die naiv-kindliche Sichtweise der Schüler, die Frl. Krise überaus witzig wiedergibt, aber auch oft gedacht "Auweia, die Jugend von heute....".
Interessant fand ich Frl. Krises Vergleiche zum Unterricht in den 70iger und 80iger Jahren und der aktuellen Situation an den Schulen, die manchmal nachdenklich machen (Integration, schwierige Familienverhältnisse etc.), aber auch oft zum schmunzeln sind (Handy versus Tamagochi…).
Fazit: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich hoffe mit Frl. Krise, dass Aynur, Ömür, Hanna & Co. der Weg in die Zukunft gelingen wird!
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