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Kundenrezensionen

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am 14. Februar 2016
Kreativität in der Behörde? Fehlanzeige! Mögen sich nun Staatsbedienstete "angegriffen" fühlen, kann ich jedes Wort unterstreichen. Gegen leere Blätter kopieren, half auch mal ein Einkaufsbummel, Grillen mit allen Mitarbeitern im Hof, laufende Rauchpausen oder längeres Kaffee trinken. Mit Sicherheit gibt es auch anderes. Nach jedoch mehreren Behördenwechsel glaube ich nicht mehr daran. Und immer mehr beschleicht mich der Gedanke, man benötigt ein "Behörden-Gen", um dort zu arbeiten oder arbeiten zu wollen. Das ist nicht jedem gegeben. Und bevor ich vor lauter Langeweile, Nichdenken und reine Befehlsempfängerin ganz kaputt ging, war ein Wechsel in die freie Wirtschaft zwingend notwendig. An der persönlichen Regeneration und Integration in die Arbeitswelt arbeite ich bis heute. Und das ohne Mobbing oder ähnlichem. Die Behörde hat ihre eigene Welt und ich bin froh, dass es Menschen gibt, die damit zufrieden sind. Dafür Danke.
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am 18. Januar 2016
Ich habe dieses Buch als gutgemeintes Geschenk von einem Verwandten meiner Frau bekommen. Ihm war bekannt, dass ich kurz vor Abschluss meines verwaltungswissenschaftlichen Masterstudiums stand und dachte deshalb, er würde mir mit diesem Buch eine Freude machen. Hat ja schließlich was mit Verwaltung zu tun'
Plichtschuldigst habe ich es also gelesen, wobei ich allerdings zugeben muss, dass ich es etwa ab der Hälfte nur noch überflogen habe.
Zu billig wird dort einfach nur das Klischee des faulen Beamten abgefeiert. Hierzu erzählt Jule Mann ein paar Anekdötchen über ihre eigenen beruflichen Frustrationen aus der Froschperspektive einer nörgelnden Chefsekretärin.
In Bezug auf ihre berufliche Situation und ihre Kollegen fehlt der Autorin schlicht die Beobachtungsgabe, die nötig gewesen wäre, um ihrem Humor irgendwelchen Tiefgang zu verleihen. Eigentlich gäbe es auf deutschen Behörden ja durchaus Gegebenheiten, über die man sich treffend und pointiert lustig machen könnte.
Stattdessen hängt sie sich an Schrulligkeiten der Anderen und ihren eigenen Befindlichkeiten auf. Die einzigen Momente, an denen das Buch tatsächlich ein wenig komisch ist, ist an den Stellen wo es unfreiwillig komisch wird, nämlich dann, wenn die Autorin sich ein Stückweit als ebenso desinterressiert, verbohrt und inkompetent entlarvt, wie die Kollegen über die sie sich lustig macht.
Wer Tommy Jaud für einen genialen Autor hält, kann sich vielleicht auch für dieses Buch erwärmen, anderen rate ich dringend davon ab.
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am 23. Oktober 2014
Buch ist sehr flach. Buch ist minimal unterhaltend. Buch ist für Beamte eine Bestätigung. Buch ist etwas für Bildzeitungsleser, wirklich.
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am 16. Juli 2014
Ich kann mich dem Kommentar von Frau Gabriele Huber anschließen.

Scheinbar war da der Mut der Autorin nicht da, sich eine neue Stelle zu suchen, daher schreibt sie sich den Frust von der Seele, so mein Glaube.

Ich habe auch einiges in einer Behörde erlebt, muss dazu aber auch sagen dass in meinem Fall Mobbing (wird auch im Buch beschrieben) immer nur von zwei Personen ausging. Jetzt mache ich doch meinem Unmut nicht Luft, indem ich alle über einen Kamm schere. Dafür können andere Angestellte und Beamte doch nichts die sich sozial verhalten und fleißig arbeiten.

Insgesamt sehr übertrieben geschildert und übertrieben abgewertet.
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am 5. April 2014
Jule Mann hat sich mal ihren Frust vom Leib geschrieben. Na ja, vielleicht ist es auch kein Frust. Sie arbeitet in einem Büro auf einem Amt, und da gibt es ja so viele schöne, lustige, Schenkelklopfergeschichten.
Die hat Jule Mann allerdings weggelassen. In ihrem Buch beschreibt sie tagebuchmäßig, ähnlich eines Blogs, den Wahnsinn in ihem Büro. Der nervige, verwirrte Chef. Die Anrufer, die nerven. Die Kollegen, die nerven. Die Regeln, die nerven. Die umständliche Bürokratie, die nervt. Die Gespräche, die nerven. Kurzum: Alles, was sie nervt. Außer ihr Urlaub, der nervt sie zwar nicht, aber ihr Chef, der nervt sie da auch.

Ihr Buch aber, das nervt auch. Die Geschichten, die Jule Mann da aufgeschrieben hat, sind nett. Aber leider nur selten interessant. Siehe oben. Das hat keinen Pfiff, das ist nicht sonderlich originell oder satirisch irgendwie wertvoll. Außer eine Sache: Sie hat, das erzählt sie am Anfang, einen Job angenommen, den sie eigentlich nicht sonderlich spannend fand und von dem sie nicht wusste, wie mies bezahlt er ist. Soso, und dafür habe sie einen anderen Job aufgegeben. Das ist... sehr besonders.
Aber sonderlich sympathisch kommt die Autorin in ihrem eigenen Text leider sowieso nicht rüber.
Dann doch lieber Stromberg.
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am 18. November 2013
Ein herrliches Werk! Dieses Buch hält nicht nur den Bewohner bundesdeutscher Behörden den Spiegel vor, sondern beschreibt trefflich den beruflichen Alltag recht vieler Menschen, die ihre Brötchen in Bürozusammenhängen verdienen und sich über so manchen Arbeitsablauf, aber auch den ein oder anderen Kollegen nur wundern können. Das passiert witzig und unterhaltsam, ist flott geschrieben und ist keinen Moment langweilig.

Ich werde das Buch nicht nur weiterempfehlen, sondern gezielt verschenken - damit werde ich auch verbeamteten Freunden und Bekannten eine Freude machen, denn es gibt ja durchaus Vertreter dieser Spezies, die noch über sich und ihr teils absurdes Treiben im Beruf lachen können. Und falls nicht, können sie das Buch zum Anlass nehmen, mal wieder drüber nachzudenken, was sie so alles im Dienste des Steuerzahlers veranstalten.
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am 6. Oktober 2013
Bisher habe ich nie eine Rezension zu einem von mir gelesenen Buch geschrieben, aber jetzt muss das einfach mal sein. Ich habe mir das Buch im Frühjahr, nach einem Interview der Autorin in der Welt, gekauft und wurde nicht entäuscht. Das Buch ist kurzweilig und witzig. Mittlerweile habe ich dieses Buch auch an diverse Freunde verschenkt und jeder fand es ebenso witzig und kurzweilig, wie ich. Ich würde mich freuen, wenn mir die Autorin die kommenden tristen Winterabende mit weiteren witzigen Werken verschönern würde.
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TOP 500 REZENSENTam 4. September 2013
Um es vorwegzunehmen: dieses Buch ist in der Gesamtschau ebenso dröge wie die Amtswelt, über die sich die Autorin lustig macht. Das eigentlich Schlimme an diesem Werk ist aber nicht die Perpetuation der Langeweile und der vermeintlich unsinnigen Handlungen in einer deutschen Amtsstube - das hätte man pointiert in 30 Seiten abhandeln können und hätte nicht mehr als 200 Seiten verbrauchen müssen. Die Crux des Werks ist die Selbstentlarvung der Autorin als inkompetentes Lästermaul: spätestens in der Mitte des Werks offenbart sie nämlich - sie, die sich zuvor als den anderen durch moderne Kleidung, Lebensweise und Einstellung überlegen beschrieb und sah - dass sie selbst nach mehreren Wochen als Sekretärin eines Abteilungsleiters keine Ahnung vom dort gängigen Fachvokabular hat und nicht die gewünschten Dokumente oder Vorlagen heraussuchen kann, geschweige denn dass sie es schafft, übliche Gesetzesbezeichnungen fehlerfrei über die Lippen zu bekommen. Dies führt beim herkömmlichen Leser, beim nennen wir ihn mal halbwegs amtskundigen Leser noch viel mehr, zu erheblichen Irritationen, denn mit dieser überheblichen Polemik gegen den Lebens- und Arbeitsstil der anderen Amtsmitarbeiter startet die Autorin, die weiterhin im Amt tätig natürlich unter Pseudonym schreiben muss, einen respektlosen Frontalangriff gegen ebendiese Mitarbeiter selbst, nicht nur gegen die Art und Ausübung ihrer Tätigkeit.
Man mag sich über muffige Teppiche, ineffektive Besprechungen, trübe Kantinengespräche, noch trüberes Einheitsessen bei festlichen Anlässen, altbackene Kleidung oder den umständlichen Amtssprech gerne auslassen, wenn man denn die Ernsthaftigkeit des Tuns der Personen nicht diskreditiert. Das geschieht hier aber und es ist nicht einmal als ironische Volte oder anderweitig kunstfertig gemacht. Wenn noch dazu die vorherige Beschäftigung der Autorin in einer Agentur der freien Wirtschaft als heilsbringender Gegenentwurf präsentiert wird, obwohl dort der hemdsärmelige und protzende Chef die Firma in die Insolvenz getrieben und damit auch die Existenz von Mitarbeitern und Zulieferern gefährdet hat, ist einem eine trutschige Amtsstube allemal lieber - das immerhin ist ein Verdienst der Autorin, unverhofft Sympathie für das von ihr so übel beleumundete Amt zu wecken.
Es ist dazu bezeichnend, dass die lustigste Szene des Buches auch als Aufreißer auf der Rückseite des Buches abgedruckt ist: eine Amtsdame kopiert ein Blatt und schreddert danach Original und Kopie. Brüller. Es wird leider nicht besser. Klischees jagen einander, werden aber sprachlich nicht lustig vertieft und auch die ständigen sprachlichen Wiederholungen machen das Buch nicht sympathischer. Auch insoweit kann man das Buch also nicht weiterempfehlen. Insgesamt war es stilistisch und inhaltlich eine Enttäuschung.
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am 21. Juli 2013
Auf der Rückseite des Buches stand u.a. "Herrlich komisch". Ich konnte während des gesamten Buches weder schmunzeln, geschweige denn lachen!
Ein Drittel habe ich nur überflogen, weil es sich irgendwie um Wiederholungen von bereits beschriebenen Situationen handelt. Manche Szenen sind einfach nur peinlich.
Keine Ahnung, woher die Autorin ihre Eindrücke hat. Sollte sie tatsächlich das alles so selbst erlebt haben, ist sie selten dämlich. Wie kann man einen angeblich gut bezahlten Job kündigen, ohne sich vorher genau zu erkundigen, was im neuen Job alles auf einen wartet - einschließlich Gehalt. Gerade eine Behörde kann man sich vorher anschauen und es müssen einem die dunklen muffigen Gänge und die trostlose Umgebung auffallen. Es gibt eine Probezeit! Man kann jederzeit kündigen. Die Dame hat ja anscheinend mehrere Jahre dort ausgehalten und sich auch angepasst, auch wenn sie immer wieder beteuert, mit dem Behördendasein nicht umgehen zu können. Alle anderen sind "echte" Behördenmenschen, wie es dem Klischee entspricht, nur sie selbst ist die Lichtgestalt. Warum bleibt sie dann dort, wo weder der Aufgabenbereich noch die Kolleginnen und Kollegen bis rauf zum Chef passen und auch das Gehalt eine Unverschämtheit ist. Am Rande bemerkt, dem muss ich aus eigener Erfahrung zustimmen: Die Bezahlung bei vielen Behörden ist tatsächlich grauenhaft schlecht. Ich weiß, warum sich der Staat so sehr gegen den Mindestlohn sträubt. Dann müsste er nämlich vielen seiner eigenen Angestellten und Beamten mehr bezahlen.
Es gibt sicherlich Behörden, die der im Buch beschriebenen ähneln. Ich habe an Behörden gearbeitet, wo es zutrifft, dass die Zeit mehr oder weniger abgesessen wird, wo sich Aktenberge türmen, wo furchtbar umständlich und bürokratisch gearbeitet wird. Aber ich kenne auch Behörden, wo man von den Beamten und Angestellten freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend behandelt wird.
Vorausgesetzt man fragt höflich und anständig. Die Beamten und Angestellten können auch nichts dafür, dass es teilweise unsinnige Gesetze und Vorschriften gibt. Die meisten machen nur ihre Arbeit.
Bücher dieser klischeehaften Art tragen dazu bei, dass viele Bürgerinnen und Bürger meinen, ihre guten Manieren bei Behörden vergessen zu können, denn es ist ja bekannt, dass A L L E! Angestellten und Beamten faule und unfähige Menschen sind.
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am 12. Juni 2013
Die Autorin stellt hier treffend Protoypen der Verwaltungsmitarbeiter und Arbeitsumstände dar, wie sie tagtäglich auf deutschen Ämtern - egal welcher Hierarchieebene - anzutreffen sind. Egal ob kommunal, landes- oder bundesstaatlich, jeder der einmal in einem Arbeitsverhältnis mit "dem Amt" stand, oder jemanden kennt, der von seiner Arbeit im Amt erzählt, wird darin sich und seine Kollegen wiederfinden. Eine hervorragend recherchierte "Satire" mit Augenzwinkern erzählt, einfach nur witzig und sehr empfehlenswert.
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