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5.0 von 5 Sternen Konfuzius sagt: 'Die Seele aller Dinge liegt in der Wurst.
'Sülze hilft gegen alles, Bürscherl. Außer gegen Heimweh. Dagegen hilft nur, eine neue Heimat zu finden.'

ZUM INHALT:
Nachdem Moritz auf dem Kölner Karneval ein fesches Mädchen aus München kennengelernt hat, zieht er spontan in die bayerische Landeshauptstadt. Dummerweise hat Moritz schon seit geraumer Zeit sein Studium...
Vor 21 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Sülze hilft gegen alles außer Heimweh
Auf dieses Buch wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam. Das Cover ist im bayrischen Stil gehalten und es ist ein Metzger darauf zu sehen, der eine Wurst und ein Hackebeil in der Hand hält. Auf dem Tisch vor ihm sind diverse Gegenstände zu sehen, die in der Geschichte auftauchen.

Die Geschichte handelt von Moritz, der der Liebe wegen von Köln...
Vor 20 Monaten von M.T veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Karl erklärt München, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Über den Autor
Moritz Baumstieger, geboren 1982, studierte Politik- und Islamwissenschaften in Köln und ließ sich danach an der Deutschen Journalistenschule zum Redakteur ausbilden. Seine erste journalistische Station war jetzt.de der Süddeutschen Zeitung. Heute lebt er in München und schreibt als freier Journalist u.a. für NEON, Abendzeitung, SZ am Wochenende, Stern, UniSPIEGEL und DIE ZEIT.
Der Inhalt:
Die Liebe führt Moritz nach München. Aber lange hält das Glück nicht an und Moritz, der zu Julia gezogen war fliegt aus ihrer Wohnung. Zurück nach Köln kann er nicht, da sein ehemaliger WG-Mitbewohner schon sein Zimmer vermietet hat. Zum Glück gibt es Karl, den kleinen schrulligen Metzger, der den einsamen Kölner bei sich aufnimmt. Da Moritz keinen Job hat nimmt er den von Karl angebotenen Aushilfsjob in der Metzgerei an. Als er merkt, dass dies nicht das richtige für ihn ist, versucht er sich als Kellner auf der Wiesn, als Schwammerlverkäufer auf dem Viktualienmarkt und als Türsteher.
Das Cover:
Der Autor in blutroter Schrift verewigt, der Titel Sülze hilft gegen Heimweh in altdeutscher Schrift, der Untertitel Wie mir mein Metzger die Welt erklärte wieder in blutrot. Im Hintergrund der weiß gekachelte Metzgerladen. Die Hauptsache - der Metzger – befindet sich auf der unteren Hälfte des Covers. Sturmfrisur und Kaiser-Wilhelm-Bart zeichnen ihn aus, die Schürze etwas schmuddelig, vor ihm auf bayerisch-blauer Tischdecke Wurst, Messer, Bier, Sonnenbrille, Berge, das Schwein darf natürlich nicht fehlen und was ist das für ein komischer Vogel? Das soll doch wohl nicht Moritz sein? Das Bild passt gut zum dem Buch, da es darin ja auch um einen Metzger geht. Das Cover zieht die Blicke auf sich und wäre mir im Buchhandel aufgefallen.
Meine Meinung:
Moritz ist an sich eine sehr sympathische Person. Allerdings lebt er anfangs auf Kosten seiner Freundin Julia, was ihr nicht so ganz gefällt. Da er sich nicht bemüht, sein Studium wieder aufzunehmen oder Arbeit zu finden schmeißt sie ihn kurzerhand aus der Wohnung. Er findet Unterschlupf bei dem fast noch netteren Metzger Karl. Der kümmert sich rührend, wie eine Mutter, um ihn und besorgt ihm ständig neue Jobs, obwohl Moritz auch bei ihm nicht gerade der fleißigste zu sein scheint. Alles ist so humorvoll geschrieben. Man darf mit Moritz zum Oktoberfest, mit der Rikscha durch München fahren und erlebt auch sonst noch so einiges.
Der Schreibstil ist wie gesagt sehr humorvoll und lässt sich flüssig lesen. Die einzelnen Kapitel sind nicht sehr lang, so dass man sich denkt „ach eins les ich schnell noch“ und ratz fatz hat man das Buch durchgelesen und möchte doch eigentlich wissen, wie es Moritz wohl in Köln ergeht …
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5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Metzger und Bayern, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Der Liebe wegen verschlägt es den Kölner Moritz nach München: im Kölner Fasching hat der Student Julia kennen gelernt und folgt ihr kurz darauf in ihre Heimatstadt. Da er aber keine Anstalten macht, sich einen Job zu suchen oder sein Studium wieder aufzunehmen und Julia nach ein paar Wochen auch noch deswegen anschwindelt, ist es mit der Liebe ruckzuck vorbei, nachdem sie hinter seine Lügen kommt ' sie schmeißt ihn raus. Völlig verzweifelt sitzt Moritz auf der Straße, als ihn der Metzger Karl anspricht und ihn bei sich aufnimmt. Das Münchner Original ist verwitwet, hat selber so seine Päckchen zu tragen, macht dies aber mit Humor, viel Lebenserfahrung und diversen Weisheiten, die sich meistens um die Wurst drehen, aber gar nicht so falsch sind. Nachdem Karls Versuch, Moritz zu einem Metzger zu machen scheitert, verhilft er ihm zu verschiedenen Jobs, mit denen Moritz nicht nur Geld verdienen, sondern auch zu sich selber finden soll. Ob als Aushilfe auf dem Viktualienmarkt, als Museumswärter oder als Fahrradkurier ' Moritz erlebt die kuriosesten Situationen, lernt aber auch aus jedem Ereignis etwas für's Leben. Nicht zuletzt auch über die Menschen, die ihm dabei begegnen und immer wieder kommt auch Karl ins Spiel, der am Ende nicht nur gibt, sondern auch von der Begegnung mit Moritz profitiert.

Der außergewöhnliche Titel des Romans und das witzige Cover lassen darauf schließen, dass es sich hier um sehr humorvolle Unterhaltung handelt. Genau das bietet das Buch auch, darüber hinaus allerdings noch mehr. Es lässt sich leicht lesen und brachte mich des Öfteren zum Schmunzeln, es ist aber auch stellenweise berührend. Karls Lebensweisheiten regen hin und wieder zum Nachdenken an ' man muss sie nur ein bisschen übersetzen und von über das Wurstthema hinausschauen. Die Protagonisten sind allesamt sympathisch, sogar Moritz, der mir im wahren Leben zu sehr Luftikus und Hans-guck-in-die-Luft wäre, als dass ich mich intensiver mit ihm abgeben würde. Man muss ihm aber zugute halten, dass er bis zum Ende des Buchs durchaus eine Entwicklung durchmacht ' ein Punkt, der mich den Roman neben dem Unterhaltungsaspekt noch positiver einschätzen lässt.

Die Beschreibungen des Autors von Stadt und Mentalität der Münchner ist so treffend, das Flair der bayerischen Metropole kommt so gut herüber, dass das Lesen wirklich Spaß macht. Dabei wird zwar in der wörtlichen Rede teilweise die bayerische Mundart verwendet, jedoch nie so extrem, als dass es Nicht-Bayern nicht mehr verstehen würde. 'Sülze hilft gegen alles'' ist ein ausgesprochen unterhaltsames Buch nicht ohne Tiefgang, das nicht nur Bayern, sondern auch Nordlichtern Lesespaß bieten kann. Meine Empfehlung und alle 5 Sterne sind ihm gewiss.
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3.0 von 5 Sternen Sülze hilft gegen alles außer Heimweh, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Auf dieses Buch wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam. Das Cover ist im bayrischen Stil gehalten und es ist ein Metzger darauf zu sehen, der eine Wurst und ein Hackebeil in der Hand hält. Auf dem Tisch vor ihm sind diverse Gegenstände zu sehen, die in der Geschichte auftauchen.

Die Geschichte handelt von Moritz, der der Liebe wegen von Köln nach München zieht und dort aber sitzen gelassen wird. Er sucht sich nun eine Job nach dem anderen um sich über Wasser zu halten und findet bei einem Metzger eine Unterkunft.

Der Schreibstil ist eher einfach und witzig. Dies macht die Geschichte auch zu sehr leichter kost. Die kurzen Kapitel machen das ganze angenehm zu lesen. Die Charaktere sind einfach aber gut beschrieben, so dass man sich gut in sie hineinversetzten kann.

Fazit:

Ein witziges und unterhaltsames Buch für Zwischendurch.
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4.0 von 5 Sternen Mit Humor und Metzger Wedl ist München wirklich edel!!!, 1. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Ein Kölner in München - oder wie er der Liebe hinterherzog, um sein Glück zu finden

Inhalt:
Mitten im Kölner Karnevalstreiben lernen sich Julia und Moritz kennen. Die Beziehung dauert ein halbes Jahr als der Kölner Moritz beschließt, seine Zelte in Köln abzubrechen und in München, bei seiner Freundin Julia ein neues Leben zu beginnen.
Nach dem ersten trauten Miteinanderleben stellt sich aber schnell der Alltag ein. Julia ist berufstätig - und Moritz lebt in den Tag hinein.
Als Moritz Julia dann auch noch anschwindelt, endet die Beziehung ziemlich dramatisch, indem Julia Moritz kurzerhand vor die Tür setzt.
Der niedergeschlagene Moritz setzt sich auf die Stufen der anliegenden Metzgerei und lernt so den erfolglosen Fleischer und Witwer Karl kennen, der ihn bei sich aufnimmt.
Über Karl kommt Moritz an einige interessante und anstrengende Jobs, die ihm München näher bringen.
Bald hat er sich einen Freundeskreis aufgebaut, mit dem er einige Abenteuer erlebt.

Sprache:
Moritz Baumstieger weiß seine Leser zu unterhalten!
Es dauert keine Minute und man ist mitten im Buch angekommen. Das Buch ist aus Moritz' Sicht geschrieben und lässt sich wunderbar leicht lesen.
Der Humor ist trocken und somit genau mein Ding.

Cover:
Das Cover zeigt einen in die Jahre gekommenen Metzger, der sich völlig selbstsicher und majestätisch "buddhalike" präsentiert.
Der Buchhintergrund zeigt die in der Metzgerei getäfelten Kacheln.
Wunderbar ist auch die Farbwahl: rot, weiß blau, die die bayerischen Farben darstellen.
Sehr gut gelungen ist nicht nur das Cover sondern auch der Inneneinband, auf dem man Schinken, Bier, Wurst, Bretzel - und auch den Autor in einem Rahmen hängend findet.

Fazit:
Das Buch ist wirklich ein schöner leichter Roman, der mich viel zum Lachen und schmunzeln gebracht hat.
Die Protagonisten sind detailgetreu beschrieben ohne langweilig zu werden. - Was viel auf den tollen verpackten Humor zurückzuführen ist.

Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe!!!
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5.0 von 5 Sternen Sülze, Heimweh und Philosophie, 31. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Als Moritz - der Liebe wegen - aus dem heimatlichen Köln ins benachbarte Ausland, in diesem Falle München, zieht, sieht er sich einer fremden Stadt mit fremder Kultur und unergründlichen Eingeborenen Gegenüber. Die Beziehung geht schnell in die Brüche, und Moritz kommt bei Karl unter, dem patenten, erfindungsreichen und belesenen "Metzgermeister". Das Angebot einer Metzgerlehre lehnt Moritz jedoch bald ab, um sich mit verschiedenen Jobs über Wasser zu halten, jeder für sich bringt ihm seine neue Heimat näher.

Oktoberfestkellnern, Rikschafahren, Pilzeverkaufen auf dem Viktualienmarkt - das und vieles mehr probiert er aus, dabei kommt ihm München immer näher. Und auch Karllernt er besser kennen und verstehen, denn der hat seine eigenen Probleme, lebt in der Vergangenheit und trauert um seine verstorbene Frau.

Mit viel Spaß beschreibt Moritz Baumstieger den jungen Moritz, der in den Tag hineinlebt und auch dabei immer wieder kuriose Erlebnisse hat. Und auch, wenn das Buch humorvoll geschrieben ist, liegen darin versteckt doch einige Weisheiten. Nicht jeder Metzgermeister denkt nur an die Wurst, manche auch an altgriechische Vokabeln und Philosophien. An jeder Ecke Münchens finden sich interessante Leute, man muss nur die Augen aufmachen. Geld lässt sich überall verdienen, wenn man die richtigen Beziehungen (in Moritz' Fall Karl) hat. Und wenn man sich auf Menschen einlässt, sie kennenlernt, werden sie alle irgendwie liebenswert, so verschroben sie auch sein mögen. Wenn man diese Aussage aus dem Buch verstanden hat, dann ist es nicht so platt, wie man auf Grund des Titels annehmen könnte, im Gegenteil ist es eine nette Lektüre mit doch ein wenig Tiefgang und Philosophie.

Am Ende bewahrheitet sich dann auch Karls Grundweisheit: Sülze hilft nämlich wirklich gegen alles außer Heimweh. Dagegen hilft nur, eine neue Heimat zu finden.
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5.0 von 5 Sternen Wurstologische Studien, 4. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Inhalt:
Moritz fliegt raus bei seiner geliebten Julia. Aber zum Glück findet er in Karl einen guten Freund und Metzger, der ihn allerhand über das Fleischereihandwerk zeigt und ihm als Untermieter aufnimmt. Leider währt auch das nicht lange, denn Moritz wollte nie Metzger werden und will es auch jetzt nicht. Aber als Bedienung auf dem Münchner Oktoberfest läßt sich sicher schneller das heißgeliebte Geld verdienen. Außerdem lernt er dort ein paar schrille Typen kennen. Moritz erlaubt sich viel, doch eines Tages passiert etwas außergewöhnliches und Moritz ist auch diesen Job los. Irgendwo muss das Geld für die Untermiete jedoch herkommen. So schlaucht sich Moritz von Job zu Job durch. Der Leser kann an seinen verkorksten Gedanken und den komischsten Erlebnissen aus dem ach so anstrengenden Arbeitsleben teilhaben.

Meine Meinung:
Mir gefällt das außen und innen farbenfroh gestaltete Cover, welches gut zum Buch passt. Auch die Aufteilung in vierundzwanzig Kapitel mit den originellen 'Fliesenseiten' ist gut gelungen und unterteilt das Buch in übersichtliche Leseabschnitte. Moritz versucht sich in verschiedenen Jobs und der Leser hat Freude ihm dabei 'über die Schulter' zu schauen. Es gibt viele heitere Episoden und 'durchgeknallte' Charaktere. Ein vergnüglicher Lesespaß!
Der Schreibstil ist flüssig, wenn man den bayrischen Dialekt nicht scheut. An manchen Stellen dachte ich: 'Na so ein Schmarrn.' Aber dies gehört sicherlich zum Stil des Buches. Man muss ja auch nicht über jede Art Humor lachen können. Größtenteils hat mir das Buch gut gefallen. Je weiter man liest, desto besser wird das Buch. Die Story mit der Eismaschine und der Schneewanne, am Ende des Buches, konnte ich mir bildhaft vorstellen und herzhaft lachen. Zum Schluß geschieht etwas Unerwartetes, aber Karls 'Wurstpsychologie' hat auch dafür eine Lösung parat.

Meine Lieblingstextstelle:
'Wenn du einen Touristen als Gast hast, dann fährst du vom Schinken über die Wurst zum Schnitzel zum Turm zum Hack.' (S. 204) - (Muss man im Zusammenhang gelesen haben, um den Satz zu verstehen.)

Fazit:
Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, gewürzt mit etwas Humor und einer Prise Ironie. Aber garantiert kalorienfrei! Es sei denn, man bekommt beim Lesen Appetit, was durchaus passieren kann.
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5.0 von 5 Sternen Moritz ist eine Wurst, 28. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Bei Vorablesen.de kann man die Leseprobe lesen:
[...]

Die Leseprobe: Sülze hilft gegen alles außer heimweh ist sehr unterhaltssam und lustig geschrieben. Mit einen ziemlich einfachen amüsanten Charakter des Mezgers und den tolpatschigen Moritz, verspricht das Buch sehr gut zu sein. Ich würd es sofort durchlesen wollen. (war ganz erstaunt, als ich nicht mehr scrollen konnten.)
Mal sehen was Moritz weitermacht, denn wie es den Anschein macht, würd er Metzgerlehrling....

Dann habe ich das Buch gelesen und war begeistert:

Moritz, die Wurst

Schade, dass das Buch schon zu Ende ist, ich hätte es noch ewig weiterlesen können. Ich freute mich in jede freie Minute, von Moritz, der eigendlich kein Metzgerlehrling wurde und den Metzger, der eigendlich kein Metzger war, zu lesen.

Das Buch ist sehr einfach und amüsant geschrieben und in kleine Kapiteln eingeteilt, was ich beim lesen als sehr angenehm empfinde. Die Einleitungen jedes Kapitels verwirren erst und machen es kurz spannend, bis dann die Aufklärung kommt und die lustige Art des Moritz, wie er die Welt sieht, einen immer weiter mitreist zum nächsten Kapitel.

Moritz ist ein Tagträumer, der sich die wurstigen Ratschläge des Karl's etwas zu wörtlich nimmt und damit erstaunlich weit in München rum kommt.

Der Meztger Karl ist dabei immer die Poente, durch seine Sicht der Welt, die noch viel chaotischer ist als die von Moritz, würd die Geschichte nochmals aufgepeppt.

Das Ende ist daher etwas traurig, aber auch offen für eine Fortsetzung. Ich würde mich freuen.

Wer Spannung erwarten, ist hier fehl am Platz, das ist ein wirklich schöner und ruhiger Schmöcker, für alle, die es lieben in andere Welten, als die ihre, ein zu tauchen. Die Figuren wirken real und ich denke die Umgebung würd auch sehr real sein. (Ich war noch nie in München).Ich kann es nur empfehlen.

Das Buch hat 316 Seiten und kostet 8,99 euro
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sülze hilft gegen alles, außer Heimweh, 23. Juli 2012
Von 
Steffi - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Der Inhalt:
Moritz verliebt sich beim Kölner Karneval in Julia. Kurz darauf zieht er zu ihr nach München. Einige Zeit ist die junge Liebe perfekt, aber nachdem Moritz Julia angelogen hat, fliegt er aus ihrer Wohnung. Aber wo soll Moritz nun hin? Zurück nach Köln kann er nicht, da sein ehemaliger WG-Mitbewohner schon sein Zimmer vermietet hat. Niedergeschlagen wandert er durch München und schüttet Karl, dem Metzger, sein Herz aus. Dieser handelt ziemlich schnell und lässt Moritz bei sich wohnen. Aber wie soll es dann weiter gehen? Moritz hat keinen Job und auch keine Aussicht auf einen Platz an der Uni. Karl bietet ihm kurzerhand an, ihm in seiner Metzgerei zu helfen. Nach einiger Zeit merkt er aber, dass dies nicht das richtige für ihn ist. Durch Karls Hilfe bekommt er schließlich einen neuen Job nach dem anderen. Erst kellnert er auf der Wiesn, dann versucht er sich als Pilzverkäufer auf einem Markt, als Türsteher im P1 oder als Touristenführer durch München. Aber findet Moritz hier zu sich selbst und lernt endlich zu verstehen was er im Leben will?

Das Cover:
Der Hintergrund des Covers ist weiß. Darauf ist ein Metzger in seiner Metzgerei abgebildet. Das Bild passt optisch super zu dem Buch, da es darin ja auch um einen Metzger geht. Das Cover ist auf jedenfall ein Hingucker und wäre mir im Buchhandel sofort aufgefallen.

Meine Meinung:
Moritz kommt der Liebe wegen nach München und lebt so in den Tag hinein. Während seine Freundin arbeiten geht, verbringt er den ganzen Tag zuhause. Mit der Zeit stört sich Julia daran und möchte das er sich einen Job sucht, oder sein Studium fortsetzt. Da Moritz aber keinen Job findet und es nur bis vor die Tür der Uni schafft, flunkert er Julia an. Als diese das nach einer Zeit raus bekommt, setzt sie ihn vor die Tür. Aber wo soll man hin, wenn man sonst niemanden in der Stadt kennt? Anfangs kam mir Moritz wie der typische ewige Student vor. Er hatte nicht wirklich Lust etwas zu machen und wollte lieber so in den Tag hinein leben. Während des Buches hat er allerdings eine ziemliche Wendung durchgemacht und so ziemlich jeden Job angenommen den es gibt. Hier war er sich auch für nichts zu schade, was ihn wieder sehr sympatisch gemacht hat.
Als ich anfangs von Karl lass, dachte ich nur, Oh mein Gott, was ist das für einer? Er nimmt einfach Moritz bei sich auf und verschafft ihn einem Job nach dem nächsten. Und das alles ohne Hintergedanken. Zusätzlich gibt er Moritz noch Ratschläge und hat immer ein offenes Ohr für ihn. Seine Weisheiten waren teilweise etwas haarsträubend aber in allem steckte irgendwie etwas Wahrheit, wie Moritz auch mit der Zeit festgestellt hat. Karl hat keine Ausbildung zum Metzger, hat aber die Metzgerei seines Vaters nach dessen Tod übernommen. Kunden verirren sich auch nicht wirklich in seinen Laden und ich habe mich öfters gefragt, wie kann er nur finanziell überleben. Allerdings scheint es irgendwie zu funktionieren. Karl ist ein lieber und netter Kerl den ich richtig ins Herz geschlossen habe.
Auch die anderen Charaktere im Buch haben es mir angetan und jeder hatte seine Stärken und Schwächen.
Der Schreibstil des Buches war locker und es ließ sich flüssig lesen. Sehr schön fand ich immer wieder die bayrische Sprache. Viele Dialoge wurden so geschrieben, wie man sie in München ausspricht. Einfach nur klasse, ich liebe diesen Dialekt.

Mein Fazit:
Moritz Baumstieger ist mit diesem Buch ein unterhaltsames und amüsantes Buch gelungen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und es war sicherlich nicht das letzte Mal das ich dieses Buch in meinen Händen hielt. Ich kann es nur weiterempfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.
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2.0 von 5 Sternen Die Story entwickelt sich nicht, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Sülze hilft gegen alles außer Heimweh: Wie mir mein Metzger die Welt erklärte (Taschenbuch)
Die Idee der Story ist gut, aber das war's dann auch. Irgendwie fehlt da der Schwung und die Entwicklung in der Geschichte.

Der eine Protagonist soll wohl eindeutig der Symphatieträger sein - der verkappte Metzgermeister, der in seinem eigenen Wurstuniversum lebt.
Beim zweiten Protagonisten bin ich mir nicht so sicher, ob der Autor will dass man ihn symphatisch findet, und ob ich ihn symphatisch finden will. Der Kerl ist einfach ein völliger Loser! Abiturient, Uni-Abbrecher, zu blöd und zu unwillig für die niedersten Jobs unserer Gesellschaft.

Ich wurde mit dem Buch einfach nicht warm.
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5.0 von 5 Sternen Schwacher Anfang. Schönes Ende, 10. September 2013
Das Buch ist wie ein Wein aus der Angebotsecke vom Supermarkt. Auffälliges Cover, Unbekannter Autor, Der erste Schluck ein bisserl geschmacksneutral, nach ein paar Minuten werden die Geschmacksnerven dann doch positiv angesprochen und der Abgang ist erstaunlich gut.

Kölner Jung verliebt sich im Karneval in eine Münchnerin und zieht Hals über Kopf mit Ihr zusammen. Sehr unglaubwürdig. Nach nem Streit wird er von Ihr rausgeschmissen und wird von "seinem" Metzger aufgenommen.

Die verschiedenen Jobs mit denen sich der Kölsche Jung in München durchs Leben schlägt werden sehr detailliert beschrieben.
Allein deshalb ist dieses Buch schon lesenswert.
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