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TOP 500 REZENSENTam 3. November 2012
Moritz folgt seiner Freundin Julia nach München. Doch mit seiner Arbeit als Hausmann ist sie nicht lange zufrieden. Sie borgt ihm Geld, damit er sein in Köln begonnenes Studium in München fortsetzen kann. Als sie erfährt, dass das Geld in andere Kanäle gewandert ist, setzt sie Moritz vor die Tür.
Beim Metzger Karl findet Moritz Kost und Wohnung. Doch als Metzgerlehrling ist er unbegabt.
Auf humorvolle Weise ließ mich der Autor die Weltstadt München kennenlernen. Die wechselnden Beschäftigungen von Moritz, die ihm Karls Beziehungen ermöglichten, führten mich zum Oktoberfest, auf den Viktualienmarkt, in diverse Kneipen und Parks in München.
Neben den Örtlichkeiten wird ironisch überspitzt das Verhalten von Touristen beschrieben.
Fast keine Nation bleibt verschont. Nicht nur Fahrradtouren durch München mit Leuten, die nie auf einem Fahrrad gesessen haben, geben immer wieder Anlass zum Lachen.
Die Protagonisten sind sehr gut herausgearbeitet. Karl, der Metzger, hilft Moritz nicht nur bei der Orientierung in München. Er überrascht auch durch sein Wissen. Welcher Metzger kann schon griechisch oder kennt sich in der Einsteinschen Relativitätstheorie aus? Nicht nur Lebensweisheiten, auch manch andere Sprüche hat er parat.
Auch die Vergleiche zwischen Köln und München, sei es historisch oder bezüglich des Karnevals, sprühen vor Wortwitz.
Das Buch ließ sich flüssig lesen. Es ist ein gelungener Erstling.
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am 26. August 2012
Moritz verschlägt es der Liebe wegen von Köln nach München. Doch Julia, seine Liebe, setzt den Träumer schnell vor die Tür. Gut, daß es da Karl gibt, den Metzger um die Ecke, der Karl nicht nur in seiner Wohnung aufnimmt, sondern sich auch um ihn kümmert..............

Ein heiter Roman, den Moritz Baumstieger in Ich-Form geschrieben hat. Die Hauptfigur heißt auch Moritz, witzig ! Durch Moritz erhält der Leser kuriose, liebevolle, nachdenkliche, witzige, Eindrücke vom Münchner Leben, nicht nur vom Oktoberfest oder Viktualienmarkt, sondern auch vom Metzgerhandwerk und der bayrischen Sprache. Nachdem das erste Kapitel für mich etwas schleppend ging, bin ich aber schnell in die Geschichte hineingekommen, die kurzen Kapitel sind angenehm, gerade dann, wenn man nur zwischendurch mal kurz weiterlesen will. Nachdem ich alles durch habe, könnt ich glatt mal einen Wochenend-Trip nach München machen, nur vielleicht nicht grad zu "Wies'n-Zeiten"..................

Fazit: Das Cover hat mich zwar nicht so angesprochen, auch der Titel nicht, aber als ich dann angefangen hatte, fand ich es doch so fesselnd, dass ich es schnell durch hatte. Wer mal zwischendurch ein bisschen leichten bayrischen Humor braucht, ist hier bestens aufgehoben.
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am 5. August 2012
Auf dieses Buch wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam. Das Cover ist im bayrischen Stil gehalten und es ist ein Metzger darauf zu sehen, der eine Wurst und ein Hackebeil in der Hand hält. Auf dem Tisch vor ihm sind diverse Gegenstände zu sehen, die in der Geschichte auftauchen.

Die Geschichte handelt von Moritz, der der Liebe wegen von Köln nach München zieht und dort aber sitzen gelassen wird. Er sucht sich nun eine Job nach dem anderen um sich über Wasser zu halten und findet bei einem Metzger eine Unterkunft.

Der Schreibstil ist eher einfach und witzig. Dies macht die Geschichte auch zu sehr leichter kost. Die kurzen Kapitel machen das ganze angenehm zu lesen. Die Charaktere sind einfach aber gut beschrieben, so dass man sich gut in sie hineinversetzten kann.

Fazit:

Ein witziges und unterhaltsames Buch für Zwischendurch.
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am 15. August 2012
Über den Autor
Moritz Baumstieger, geboren 1982, studierte Politik- und Islamwissenschaften in Köln und ließ sich danach an der Deutschen Journalistenschule zum Redakteur ausbilden. Seine erste journalistische Station war jetzt.de der Süddeutschen Zeitung. Heute lebt er in München und schreibt als freier Journalist u.a. für NEON, Abendzeitung, SZ am Wochenende, Stern, UniSPIEGEL und DIE ZEIT.
Der Inhalt:
Die Liebe führt Moritz nach München. Aber lange hält das Glück nicht an und Moritz, der zu Julia gezogen war fliegt aus ihrer Wohnung. Zurück nach Köln kann er nicht, da sein ehemaliger WG-Mitbewohner schon sein Zimmer vermietet hat. Zum Glück gibt es Karl, den kleinen schrulligen Metzger, der den einsamen Kölner bei sich aufnimmt. Da Moritz keinen Job hat nimmt er den von Karl angebotenen Aushilfsjob in der Metzgerei an. Als er merkt, dass dies nicht das richtige für ihn ist, versucht er sich als Kellner auf der Wiesn, als Schwammerlverkäufer auf dem Viktualienmarkt und als Türsteher.
Das Cover:
Der Autor in blutroter Schrift verewigt, der Titel Sülze hilft gegen Heimweh in altdeutscher Schrift, der Untertitel Wie mir mein Metzger die Welt erklärte wieder in blutrot. Im Hintergrund der weiß gekachelte Metzgerladen. Die Hauptsache - der Metzger – befindet sich auf der unteren Hälfte des Covers. Sturmfrisur und Kaiser-Wilhelm-Bart zeichnen ihn aus, die Schürze etwas schmuddelig, vor ihm auf bayerisch-blauer Tischdecke Wurst, Messer, Bier, Sonnenbrille, Berge, das Schwein darf natürlich nicht fehlen und was ist das für ein komischer Vogel? Das soll doch wohl nicht Moritz sein? Das Bild passt gut zum dem Buch, da es darin ja auch um einen Metzger geht. Das Cover zieht die Blicke auf sich und wäre mir im Buchhandel aufgefallen.
Meine Meinung:
Moritz ist an sich eine sehr sympathische Person. Allerdings lebt er anfangs auf Kosten seiner Freundin Julia, was ihr nicht so ganz gefällt. Da er sich nicht bemüht, sein Studium wieder aufzunehmen oder Arbeit zu finden schmeißt sie ihn kurzerhand aus der Wohnung. Er findet Unterschlupf bei dem fast noch netteren Metzger Karl. Der kümmert sich rührend, wie eine Mutter, um ihn und besorgt ihm ständig neue Jobs, obwohl Moritz auch bei ihm nicht gerade der fleißigste zu sein scheint. Alles ist so humorvoll geschrieben. Man darf mit Moritz zum Oktoberfest, mit der Rikscha durch München fahren und erlebt auch sonst noch so einiges.
Der Schreibstil ist wie gesagt sehr humorvoll und lässt sich flüssig lesen. Die einzelnen Kapitel sind nicht sehr lang, so dass man sich denkt „ach eins les ich schnell noch“ und ratz fatz hat man das Buch durchgelesen und möchte doch eigentlich wissen, wie es Moritz wohl in Köln ergeht …
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am 5. August 2012
Der Liebe wegen verschlägt es den Kölner Moritz nach München: im Kölner Fasching hat der Student Julia kennen gelernt und folgt ihr kurz darauf in ihre Heimatstadt. Da er aber keine Anstalten macht, sich einen Job zu suchen oder sein Studium wieder aufzunehmen und Julia nach ein paar Wochen auch noch deswegen anschwindelt, ist es mit der Liebe ruckzuck vorbei, nachdem sie hinter seine Lügen kommt ' sie schmeißt ihn raus. Völlig verzweifelt sitzt Moritz auf der Straße, als ihn der Metzger Karl anspricht und ihn bei sich aufnimmt. Das Münchner Original ist verwitwet, hat selber so seine Päckchen zu tragen, macht dies aber mit Humor, viel Lebenserfahrung und diversen Weisheiten, die sich meistens um die Wurst drehen, aber gar nicht so falsch sind. Nachdem Karls Versuch, Moritz zu einem Metzger zu machen scheitert, verhilft er ihm zu verschiedenen Jobs, mit denen Moritz nicht nur Geld verdienen, sondern auch zu sich selber finden soll. Ob als Aushilfe auf dem Viktualienmarkt, als Museumswärter oder als Fahrradkurier ' Moritz erlebt die kuriosesten Situationen, lernt aber auch aus jedem Ereignis etwas für's Leben. Nicht zuletzt auch über die Menschen, die ihm dabei begegnen und immer wieder kommt auch Karl ins Spiel, der am Ende nicht nur gibt, sondern auch von der Begegnung mit Moritz profitiert.

Der außergewöhnliche Titel des Romans und das witzige Cover lassen darauf schließen, dass es sich hier um sehr humorvolle Unterhaltung handelt. Genau das bietet das Buch auch, darüber hinaus allerdings noch mehr. Es lässt sich leicht lesen und brachte mich des Öfteren zum Schmunzeln, es ist aber auch stellenweise berührend. Karls Lebensweisheiten regen hin und wieder zum Nachdenken an ' man muss sie nur ein bisschen übersetzen und von über das Wurstthema hinausschauen. Die Protagonisten sind allesamt sympathisch, sogar Moritz, der mir im wahren Leben zu sehr Luftikus und Hans-guck-in-die-Luft wäre, als dass ich mich intensiver mit ihm abgeben würde. Man muss ihm aber zugute halten, dass er bis zum Ende des Buchs durchaus eine Entwicklung durchmacht ' ein Punkt, der mich den Roman neben dem Unterhaltungsaspekt noch positiver einschätzen lässt.

Die Beschreibungen des Autors von Stadt und Mentalität der Münchner ist so treffend, das Flair der bayerischen Metropole kommt so gut herüber, dass das Lesen wirklich Spaß macht. Dabei wird zwar in der wörtlichen Rede teilweise die bayerische Mundart verwendet, jedoch nie so extrem, als dass es Nicht-Bayern nicht mehr verstehen würde. 'Sülze hilft gegen alles'' ist ein ausgesprochen unterhaltsames Buch nicht ohne Tiefgang, das nicht nur Bayern, sondern auch Nordlichtern Lesespaß bieten kann. Meine Empfehlung und alle 5 Sterne sind ihm gewiss.
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am 1. August 2012
Ein Kölner in München - oder wie er der Liebe hinterherzog, um sein Glück zu finden

Inhalt:
Mitten im Kölner Karnevalstreiben lernen sich Julia und Moritz kennen. Die Beziehung dauert ein halbes Jahr als der Kölner Moritz beschließt, seine Zelte in Köln abzubrechen und in München, bei seiner Freundin Julia ein neues Leben zu beginnen.
Nach dem ersten trauten Miteinanderleben stellt sich aber schnell der Alltag ein. Julia ist berufstätig - und Moritz lebt in den Tag hinein.
Als Moritz Julia dann auch noch anschwindelt, endet die Beziehung ziemlich dramatisch, indem Julia Moritz kurzerhand vor die Tür setzt.
Der niedergeschlagene Moritz setzt sich auf die Stufen der anliegenden Metzgerei und lernt so den erfolglosen Fleischer und Witwer Karl kennen, der ihn bei sich aufnimmt.
Über Karl kommt Moritz an einige interessante und anstrengende Jobs, die ihm München näher bringen.
Bald hat er sich einen Freundeskreis aufgebaut, mit dem er einige Abenteuer erlebt.

Sprache:
Moritz Baumstieger weiß seine Leser zu unterhalten!
Es dauert keine Minute und man ist mitten im Buch angekommen. Das Buch ist aus Moritz' Sicht geschrieben und lässt sich wunderbar leicht lesen.
Der Humor ist trocken und somit genau mein Ding.

Cover:
Das Cover zeigt einen in die Jahre gekommenen Metzger, der sich völlig selbstsicher und majestätisch "buddhalike" präsentiert.
Der Buchhintergrund zeigt die in der Metzgerei getäfelten Kacheln.
Wunderbar ist auch die Farbwahl: rot, weiß blau, die die bayerischen Farben darstellen.
Sehr gut gelungen ist nicht nur das Cover sondern auch der Inneneinband, auf dem man Schinken, Bier, Wurst, Bretzel - und auch den Autor in einem Rahmen hängend findet.

Fazit:
Das Buch ist wirklich ein schöner leichter Roman, der mich viel zum Lachen und schmunzeln gebracht hat.
Die Protagonisten sind detailgetreu beschrieben ohne langweilig zu werden. - Was viel auf den tollen verpackten Humor zurückzuführen ist.

Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe!!!
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am 31. Juli 2012
Als Moritz - der Liebe wegen - aus dem heimatlichen Köln ins benachbarte Ausland, in diesem Falle München, zieht, sieht er sich einer fremden Stadt mit fremder Kultur und unergründlichen Eingeborenen Gegenüber. Die Beziehung geht schnell in die Brüche, und Moritz kommt bei Karl unter, dem patenten, erfindungsreichen und belesenen "Metzgermeister". Das Angebot einer Metzgerlehre lehnt Moritz jedoch bald ab, um sich mit verschiedenen Jobs über Wasser zu halten, jeder für sich bringt ihm seine neue Heimat näher.

Oktoberfestkellnern, Rikschafahren, Pilzeverkaufen auf dem Viktualienmarkt - das und vieles mehr probiert er aus, dabei kommt ihm München immer näher. Und auch Karllernt er besser kennen und verstehen, denn der hat seine eigenen Probleme, lebt in der Vergangenheit und trauert um seine verstorbene Frau.

Mit viel Spaß beschreibt Moritz Baumstieger den jungen Moritz, der in den Tag hineinlebt und auch dabei immer wieder kuriose Erlebnisse hat. Und auch, wenn das Buch humorvoll geschrieben ist, liegen darin versteckt doch einige Weisheiten. Nicht jeder Metzgermeister denkt nur an die Wurst, manche auch an altgriechische Vokabeln und Philosophien. An jeder Ecke Münchens finden sich interessante Leute, man muss nur die Augen aufmachen. Geld lässt sich überall verdienen, wenn man die richtigen Beziehungen (in Moritz' Fall Karl) hat. Und wenn man sich auf Menschen einlässt, sie kennenlernt, werden sie alle irgendwie liebenswert, so verschroben sie auch sein mögen. Wenn man diese Aussage aus dem Buch verstanden hat, dann ist es nicht so platt, wie man auf Grund des Titels annehmen könnte, im Gegenteil ist es eine nette Lektüre mit doch ein wenig Tiefgang und Philosophie.

Am Ende bewahrheitet sich dann auch Karls Grundweisheit: Sülze hilft nämlich wirklich gegen alles außer Heimweh. Dagegen hilft nur, eine neue Heimat zu finden.
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am 4. Juli 2012
Inhalt:
Moritz fliegt raus bei seiner geliebten Julia. Aber zum Glück findet er in Karl einen guten Freund und Metzger, der ihn allerhand über das Fleischereihandwerk zeigt und ihm als Untermieter aufnimmt. Leider währt auch das nicht lange, denn Moritz wollte nie Metzger werden und will es auch jetzt nicht. Aber als Bedienung auf dem Münchner Oktoberfest läßt sich sicher schneller das heißgeliebte Geld verdienen. Außerdem lernt er dort ein paar schrille Typen kennen. Moritz erlaubt sich viel, doch eines Tages passiert etwas außergewöhnliches und Moritz ist auch diesen Job los. Irgendwo muss das Geld für die Untermiete jedoch herkommen. So schlaucht sich Moritz von Job zu Job durch. Der Leser kann an seinen verkorksten Gedanken und den komischsten Erlebnissen aus dem ach so anstrengenden Arbeitsleben teilhaben.

Meine Meinung:
Mir gefällt das außen und innen farbenfroh gestaltete Cover, welches gut zum Buch passt. Auch die Aufteilung in vierundzwanzig Kapitel mit den originellen 'Fliesenseiten' ist gut gelungen und unterteilt das Buch in übersichtliche Leseabschnitte. Moritz versucht sich in verschiedenen Jobs und der Leser hat Freude ihm dabei 'über die Schulter' zu schauen. Es gibt viele heitere Episoden und 'durchgeknallte' Charaktere. Ein vergnüglicher Lesespaß!
Der Schreibstil ist flüssig, wenn man den bayrischen Dialekt nicht scheut. An manchen Stellen dachte ich: 'Na so ein Schmarrn.' Aber dies gehört sicherlich zum Stil des Buches. Man muss ja auch nicht über jede Art Humor lachen können. Größtenteils hat mir das Buch gut gefallen. Je weiter man liest, desto besser wird das Buch. Die Story mit der Eismaschine und der Schneewanne, am Ende des Buches, konnte ich mir bildhaft vorstellen und herzhaft lachen. Zum Schluß geschieht etwas Unerwartetes, aber Karls 'Wurstpsychologie' hat auch dafür eine Lösung parat.

Meine Lieblingstextstelle:
'Wenn du einen Touristen als Gast hast, dann fährst du vom Schinken über die Wurst zum Schnitzel zum Turm zum Hack.' (S. 204) - (Muss man im Zusammenhang gelesen haben, um den Satz zu verstehen.)

Fazit:
Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, gewürzt mit etwas Humor und einer Prise Ironie. Aber garantiert kalorienfrei! Es sei denn, man bekommt beim Lesen Appetit, was durchaus passieren kann.
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am 28. Juni 2012
Bei Vorablesen.de kann man die Leseprobe lesen:
[...]

Die Leseprobe: Sülze hilft gegen alles außer heimweh ist sehr unterhaltssam und lustig geschrieben. Mit einen ziemlich einfachen amüsanten Charakter des Mezgers und den tolpatschigen Moritz, verspricht das Buch sehr gut zu sein. Ich würd es sofort durchlesen wollen. (war ganz erstaunt, als ich nicht mehr scrollen konnten.)
Mal sehen was Moritz weitermacht, denn wie es den Anschein macht, würd er Metzgerlehrling....

Dann habe ich das Buch gelesen und war begeistert:

Moritz, die Wurst

Schade, dass das Buch schon zu Ende ist, ich hätte es noch ewig weiterlesen können. Ich freute mich in jede freie Minute, von Moritz, der eigendlich kein Metzgerlehrling wurde und den Metzger, der eigendlich kein Metzger war, zu lesen.

Das Buch ist sehr einfach und amüsant geschrieben und in kleine Kapiteln eingeteilt, was ich beim lesen als sehr angenehm empfinde. Die Einleitungen jedes Kapitels verwirren erst und machen es kurz spannend, bis dann die Aufklärung kommt und die lustige Art des Moritz, wie er die Welt sieht, einen immer weiter mitreist zum nächsten Kapitel.

Moritz ist ein Tagträumer, der sich die wurstigen Ratschläge des Karl's etwas zu wörtlich nimmt und damit erstaunlich weit in München rum kommt.

Der Meztger Karl ist dabei immer die Poente, durch seine Sicht der Welt, die noch viel chaotischer ist als die von Moritz, würd die Geschichte nochmals aufgepeppt.

Das Ende ist daher etwas traurig, aber auch offen für eine Fortsetzung. Ich würde mich freuen.

Wer Spannung erwarten, ist hier fehl am Platz, das ist ein wirklich schöner und ruhiger Schmöcker, für alle, die es lieben in andere Welten, als die ihre, ein zu tauchen. Die Figuren wirken real und ich denke die Umgebung würd auch sehr real sein. (Ich war noch nie in München).Ich kann es nur empfehlen.

Das Buch hat 316 Seiten und kostet 8,99 euro
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am 4. November 2012
Auf dem Karneval in Köln lernt Moritz Julia kennen und zieht kurzerhand der Liebe wegen zu ihr nach München. Dort lässt er sich von ihr aushalten, lebt in den Tag hinein und belügt sie auch noch, als sie dies herausfindet. Julia macht kurzen Prozess und setzt Moritz vor die Tür. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe trifft er auf den schrulligen Metzger Karl, der ihm eine Unterkunft bei sich anbietet. Als Gegenzug dafür verlangt Karl von Moritz Hilfe bei den Arbeiten in seiner Wurstküche, und schon bald ist Moritz mit dem Wurstherstellen gut vertraut. Da Karl selbst nie Metzger werden wollte, versteht er Moritz nur zu gut, dass dies nicht die Erfüllung seiner Träume ist und besorgt ihn von nun an eine Arbeit nach der anderen, bei denen er München und seine Einwohner immer besser kennenlernt. Und Karl hat Recht, auf diesem Weg verblassen die ständigen Gedanken an Julia am ehesten.
Wir lernen hier den schrulligen, aber liebenswerten und hilfsbereiten Metzger Karl und den sympathischen Moritz kennen, der sich im Laufe des Buches ziemlich zum Positiven wandelt. Es hat Spaß gemacht, sie durch die Story zu begleiten und ganz nebenbei auch noch München kennenzulernen. Der Schreibstil ist einfach und verständlich, bis auf bayrischen Einlagen, womit ich etwas Schwierigkeiten hatte. Das unterhaltsame und witzige Buch, bei dem man oft aus dem Grienen nicht mehr herauskam, ist eine nette Lektüre für zwischendurch.
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