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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an West-Berlin
Nachdem ich in letzter Zeit so viele Bücher über das Leben in der ehemaligen DDR gelesen habe, fragte ich mich immer wieder, wie das Leben in der einst berühmtesten "Insel" im deutschen Sprachgebiet gewesen ist: West-Berlin. Ja, West-Berlin war, genau genommen, eine Insel.
Die Antworten auf meine Fragen stehen in Ulrike Sterblichs Buch "Die halbe...
Veröffentlicht am 18. Januar 2013 von leeresblatt

versus
2.0 von 5 Sternen schade..
Ich hatte mir mehr erhofft. Vielleicht machen die 5 Jahre Altersunterschied zu der Verfasserin doch mehr aus als ich dachte.
Vor 10 Tagen von Amazon Kunde veröffentlicht


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein lebendiger Einblick in die jüngste Vergangenheit unserer Hauptstadt, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) (Taschenbuch)
In die „Halbe Stadt, die es nicht mehr gibt“, kann man mit Ulrike Sterblich auf Zeitreise in das West-Berlin ihrer Jugend gehen. Bereits das Cover ist sehr passend gewählt, indem West-Berlin als weißer Fleck dargestellt wird, der wie eine Insel inmitten einer Karte der ehemaligen DDR liegt. Diese Aufmachung zieht sich dann sehr passend durch das ganze Buch, indem sich jedes Kapitel auf einen Teil West-Berlins bezieht, mit dem die Autorin ein bestimmtes Erlebnis verbindet. Zum jeweiligen Stadtteil ist ein Kartenausschnitt neben der Kapitelüberschrift abgebildet, der zudem auch etwas zur Orientierung beiträgt.

***

Das Buch ist weitgehend chronologisch aufgebaut, beginnend mit der Kindheit der Protagonistin, nur der Einstieg ist eine Szene, wie sie sich kurz nach der Wiedervereinigung zugetragen hat. Die beschriebenen Personen, neben Ulrike sterblich selbst, sind fiktiv, aber orientieren sich hinsichtlich bestimmter Eigenschaften an echten Freunden und Bekannten. Es handelt sich also um eine Mischung aus autobiographischen und rein fiktiven Elementen.
Im Verlauf des Buches geht es dann um die Schulzeit an einer, für Berlin eher untypischen, katholischen Schule, Freundschaften und die erste Liebe, verschiedene typische Institutionen, das West-Berliner Nachtleben und Freizeitangebot, einen Schüleraustausch mit Amerika und auch immer wieder um die Erfahrung, wie es ist, von einer Grenze komplett umgeben zu sein. Alles aber immer verbunden mit liebevoll und manchmal auch humorvoll geschilderten persönlichen Erlebnissen der Autorin, sodass es sich um alles andere als trockenen Geschichtsstoff oder die Aneinanderreihung von Fakten handelt. Dennoch merkt man, dass Ulrike Sterblich auch viel Recherchearbeit betrieben hat, indem sich am Ende jedes Kapitels immer durch eine andere Schriftart optisch leicht abgehoben, Informationen dazu finden, was mittlerweile aus den erwähnten Orten und Einrichtungen geworden ist. Und erschreckenderweise existiert vieles seit kurz nach der Wende nicht mehr, sodass der Buchtitel „Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt“, umso mehr zutrifft.

***

Mir hat die Lektüre des Buches Spaß gemacht, weil ich einerseits viele Dinge über West-Berlin und das damalige Lebensgefühl erfahren habe, die mir bisher nicht bewusst waren und ich es zudem interessant fand, dass der Fokus hier einmal auf den Westteil gerichtet war, während ich meine Berlin-Urlaube in letzter Zeit eigentlich bevorzugt im Ostteil verbrachte. Wenn ich wieder einmal in der Stadt sein sollte, werde ich versuchen, auch einmal Dinge wahrzunehmen, die ich in diesem Buch kennenlernen konnte. Dass die Wiedervereinigung und der Wandel zur gesamtdeutschen Hauptstadt auch in diesem Teil der Stadt so große Spuren hinterlassen hat und viele liebgewonnene Dinge weichen mussten, war mir bisher auch noch nicht bewusst, da man als Außenstehender meist nur auf die Großbaustellen am Potsdamer Platz, die umstrittenen Bauprojekte an der Spree und die Luxussanierung in bestimmten Stadtteilen wie dem Prenzlauer Berg schaut.
Andererseits bot das Buch aber trotz allem Neuen viele Möglichkeiten zur Identifikation, weil sich viele Erlebnisse, die die Verfasserin in ihrer Jugendzeit hatte, doch sehr mit Erfahrungen, die ich in meiner Kleinstadt in einem anderen Teil Deutschlands machte, glichen, was bei mir immer wieder Erinnerungen wachrief. Auch der Schreibstil von Ulrike sterblich war angenehm lesbar und anschaulich. Deshalb empfehle ich das Buch gerne an alle weiter. Egal ob selbst in Berlin aufgewachsen oder einfach nur ein bisschen an dieser Zeit vor der Wende oder der Stadt interessiert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön, dass es dieses Buch gibt., 25. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) (Taschenbuch)
Wie viele Rezensenten hier gehöre ich zur Generation der Autorin und bin in West-Berlin groß geworden. Seit 1990 wurden unzählige und sicher wichtige Abhandlungen über das Leben in der DDR geschrieben. Ebenso wichtig ist aber die Geschichte einer Teilstadt, die es im modernen Zeitalter so nie vorher gab und hoffentlich auch nicht mehr geben wird. Auch hier ist das Buch sehr angenehm, da weder nachgetrauert, noch verharmlost wird.

Der Stil des Erzählens ist unaufgeregt und ohne Pathos. Es war längst überfällig, dass dieses Lebensgefühl des West-Berlins der End-80er festgehalten wird. Viele Sachen hat man schon längst vergessen und sie werden wieder lebendig. Auch finde ich gut, dass neben dem persönlichen Text der Autorin Kommentare zur Geschichte von Gebäuden etc. enthalten sind.

Die Analysen der Autorin sind treffend, als Rock It-Gänger kann man schmunzeln. Ich würde dieses Buch aber auch interessierten Neu-Berlinern empfehlen. Der nüchterne Blick der Einheimischen auf die Neuankömmlinge aus allen Landesteilen und das Bewusstsein, eben weder "Wessi" noch "Ossi" zu sein. Beides war einem irgendwie fremd. In der Diskussion ertappe ich mich noch heute dabei, gerne die Position der anderen Seite anzunehmen, man kennt sie eben einfach besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so war's !, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) (Taschenbuch)
Danke, liebe Ulrike !

Da sind so viele Erinnerungen in mir aufgekommen (Jahrgang 69) und fast nur Schöne! :-)
Gut fand ich auch die erklärenden Texte bezüglich nicht mehr existierender Orte und Gebäude ...

Ein empfehlenswertes Buch für alle, die damals "dabei" waren !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch, 1. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) (Taschenbuch)
Westberlin wie es war. Danke an die Autorin für dieses gelungene Buch, das ein Feeling vermittelt. Wer "Berlin (West)" noch kennt, muss dieses Buch auch kennen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an West-Berlin, 16. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) (Taschenbuch)
In "Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt" von Ulrike Sterblich gehen wir auf eine Zeitreise. Eine Zeitreise in die 80er Jahre, eine Zeitreise nach West-Berlin und eine Zeitreise in Ulrikes Kindheit und Jugend - und das heißt auf jeden Fall schon einmal, dass es persönlich wird. Aber nicht nur das.

Ulrike Sterblich versteht es einem ihre Heimat näher zu bringen, sie hat eine unglaublich erfrischende und humorvolle Art an sich, in der sie uns ans ihren Erlebnissen teilhaben lässt - und uns ihre Stadt präsentiert.

Ich war noch nie in meinem Leben in Berlin und dennoch hat Frau Sterblich es geschafft mir die Stadt mit ihren Worten, Eindrücken und Gefühlen nah zu bringen. So nah, dass mein Wunsch in diese unglaubliche große Metropole einzutauschen noch mehr gewachsen ist.
Sie berichtet und erzählt von dem ganz normalen Alltagsgeschehen, speziellen Erlebnissen und auch den Sehenswürdigkeiten Berlins. Aber es geht nicht nur um die Stadt, es geht auch um Ulrike Sterblich, ihren Eindruck und ihre Erlebnisse beim Erwachsenwerden. Es geht um die erste große Liebe, die ersten durchfeierten Nächte und einen Austausch nach Amerika - ein Buch mit ganz vielen Facetten und tollen Inhalten!

Und die Liebe zu West-Berlin ist immer spürbar. Das Cover des Buches ist auch wirklich schön, der Ausschnitt der Karte mit einem Kinderbild von Ulrike und auch im Buch gibt es zu jedem Kapitel einen Kartenausschnitt und Erklärungen.

"Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt" ist eine interessante, unterhaltsame und gefühlvolle Reise nach Westberlin, die ich Berlinern und Nicht-Berlinern ans Herz legen möchte! Definitiv eine Leseempfehlung!
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4.0 von 5 Sternen für Westberliner..., 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) (Taschenbuch)
...die in dieser Zeit gross geworden sind, ein tolles Buch.
Ich bin selbst in Berlin Lichtenrade groß geworden, und kann daher natürlich die Mariendorfer gut verstehen :-)
Ein Süd Berliner Schwerpunkt kann Frau Sterblich nicht verheimlichen, aber mich stört das ja nicht.
Toll, soviele Erinnerungen , z.B. Sound & Music in Marienfelde, das Blub, Forum Steglitz
Eis Hennig hat gefehlt, liebe Frau Sterblich ;-)
Das das auch für Nicht-West-Berliner lesbar ist, kann ich allerdings kaum glauben, daher auch nur 4 Sterne
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5.0 von 5 Sternen Absolute Leseempfehlung für die Ku'damm-Generation, 28. Juni 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als alter Schöneberger aus dem Akazienkiez, der seine Knallerbsen in den 70ern bei Deko-Behrendt (Seite 110) in der Hauptstraße gekauft hat (10 Stück für 60 Pfennig), war das Buch wie ein Heimspiel. Man konnte die Episoden nachempfinden; Auch wenn man nicht mit der Autorin unterwegs war, war man gefühlt wieder in der (halben) Stadt, in der man aufgewachsen ist.

Man möchte das Buch Kapitel um Kapitel ergänzen. Kleine Häppchen schöner Erinnerungen. Vielen Dank, Ulrike!

Ach ja: Für mich persönlich abgerundet wurde der Gang durch unsere Jungend durch die Nennung "meiner" Akazienstraße im ersten Satz des drittletzten Kapitels.
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5.0 von 5 Sternen Berlin West Roman, 6. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für alle, die in dieser Zeit großgeworden sind, ein Muss. So viele Erinnerungen an damals lustig geschrieben. Erstaunlich viele Parallelen. Haben wir damals wirklich alle ähnliche Dinge gemacht und uns dabei so individuell gefühlt?
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5.0 von 5 Sternen Schöne geteilte Stadt, 28. Dezember 2012
Durch dieses Buch werden Erinnerungen an die eigene Kindheit wieder geweckt. Am Ende eines jeden Kapitels werden weitere wissenswerte Informationen über die beschriebenen Dinge gegeben. So erfährt man ob es zum Beispiel beschriebene Geschäfte noch heute gibt, oder wie einige Gebäude in Berliner Mundart genannt werden. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Einfach nur großartig!, 28. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) (Taschenbuch)
Ich bin in Westberlin aufgewachsen und fand es einfach nur super, Zeitgeschichte von unten und zum nachfühlen, Danke dafür, zum verschenken und selber lesen für alle, die dabei gewesen sind, genauso wie für alle Wessis und Ossis, die nicht verstehen, dass es die Spezies der Westberliner mal gab!
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Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West)
Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt: Eine Kindheit in Berlin (West) von Ulrike Sterblich (Taschenbuch - 1. Oktober 2012)
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