Kundenrezensionen

66
4,4 von 5 Sternen
Die Physik der Zukunft: Unser Leben in 100 Jahren
Format: TaschenbuchÄndern
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2014
Kaku schafft es, Unverständliches aus der Physik verständlich zu machen und die Zukunft zu skizzieren. Ob sie so oder anders kommt, interessiert vielleicht meine Kinder. Offen ist auch, ob die Menschen das angesichts der Veränderung erleben können.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2014
Wie schwer es mitunter sein muss, dem Wissenschaftsgenre Leben einzuhauchen, lässt sich an der Erinnerung an die Resonanz auf Schulbücher ermessen, welche mit Glück als durchwachsen bezeichnet werden kann. In manchen Bereichen würde sich mehr Konkurrenz und freier Wettbewerb eben doch auszahlen und als Beispiel für die Perlen, die Sachbuchautoren gelingen können, kann diese auf Lesbarkeit für Laien und Unterhaltungswert getrimmte Sammlung zukünftiger Technologien gelten.

Wie der Autor schon in vorangegangenen Werken eine Unterteilung in mögliche, unwahrscheinliche und unmögliche Technologien vorgenommen hat, wobei die Thematik im rein theoretisch möglichen, aber noch unerprobten und unbestätigten Terrain angesiedelt war, so unterteilt er in diesem seinem aktuellen Buch das 21 Jahrhundert in 3 Zeiträume und zeigt anhand ausgewählter Themenblöcke die zukünftige Entwicklung im Zeitraffer. Der, besonders in Kategorie 3 gegen Ende des Jahrhundert mitunter schwer zu glaubende, Kniff an der Sache ist, dass sämtliche Technologien, Maschinen, Materialien und Verfahren bereits erprobt wurden und ihre Realisierung möglich ist. Natürlich sind die Zeiträume bis zur Verwirklichung Schätzungen, nur entspricht kein Gedanke des Buches bloßer Vermutung oder Science-Fiction, sondern fußt auf überprüfbaren Fakten, für deren Zusammentragung Kaku etliche Wissenschaftler interviewt, deren Laboratorien besichtigt und zu einem komprimierten Kompendium zusammengepresst hat. Besonders die übersichtliche Struktur und angenehm verständliche Sprache lassen einen die beträchtliche Seitenanzahl im Nu visuell durchwandern.

Gerade für Freunde von Futurismus und allen damit zusammenhängenden Genres finden sich Berge an Ideen und Fantasiegebilden, deren Realisierbarkeit der Imagination in keiner Weise schadet, sondern sie im Gegenteil durch die Vorstellung zusätzlich beflügelt, dass wenn in so verhältnismäßig naher Zukunft unmöglich gedachte Errungenschaften möglich sein werden, der Entwicklungsschub in Jahrhunderten noch umso erstaunlicher wird anmuten müssen. Erstaunlich ist auch, wie viele Gründerväter der Science Fiction die Entwicklung bis ins Detail richtig prognostiziert haben und wie viele aktuelle Genrevertreter aufgrund der galoppierenden Forschung Gefahr laufen, unbeabsichtigt ins normale Romangenre zu rutschen, da ihre gerade noch visionären Ideen über Nacht plötzlich Alltag werden. Die grandiose Fähigkeit Kakus, all die als langweilig und staubtrocken gebrandmarkten Naturwissenschaften so lebendig und spannend zu gestalten, sollte Autoren sämtlicher Sachliteratur ein Leitbild und, besonders wenn sie für den Bildungssektor schreiben, Mahnmal sein, da Verständlichkeit und Unterhaltungswert gerade in diesem Bereich leider häufig auf der Strecke bleiben. Womit die einzige undurchführbare Utopie wohl ist, dass international erfolgreiche und wohlhabende Autoren beginnen den antiquierten Schulstoff umzugestalten oder unterbezahlte Schulbuchautoren über Nacht von der Muse geküsst werden und zu blendenden Erzählern mutieren. Beides wird leider nie geschehen, obwohl es angesichts von Bildungsmiseren und einem auf 250 jährigen, kaum erneuerten Fundamenten ruhenden Lernstoff so wichtig wäre, die Begeisterung für Wissenserwerb dort zu säen, wo man ihn eigentlich vermuten würde. In der Schule.
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am 13. Juli 2015
... erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Expertenwissen und Expertenglauben sind schwer auseinander zu halten. Diplomgläubigkeit verstellt oft den Blick für Redlichkeit. Wissensanhäufung und Weisheit sind nicht dasselbe. Nach dieser rein materialistischen Betrachtungsweise wäre eine Symphonie nicht viel mehr als eine sequentiell geordnete Aneinanderreihung von Tonfrequenzen. Wie sollen die fünf Sinne des Menschen schon nur mal die elf Dimensionen erfassen können, von welchen die Physik heute ausgeht, von den transzendentalen gar nicht zu sprechen. Kultur hat mit dem Stand des technischen Fortschritts nur bedingt zu tun. Nicht alles technisch Machbare ist wünschenswert.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Michio Kaku weiß, wie man komplexen Stoff an Laien vermittelt, ohne dass diesen sofort alle Synapsen durchschmoren. Wären Schulbücher in diesem flockigen Stil geschrieben, käme vielleicht auch mal ein Schüler darauf, ohne Zwang hineinzuschauen.

Für alle die sich für die Zukunft interessieren und die abenteuerlichen Technologien die uns erwarten könnten, einmal genauer betrachten möchten, ist diese Buch ideal. Es behandelt alle relevanten Themen, von virtueller Realität über Nanotechnologie, künstliche Intelligenz, Robotik in allen Variationen bis zur Gentechnik wird so ziemlich alles detailliert erklärt. Kaku spekuliert nicht wie einige Science Fiction Autoren, sondern stützt sich auf Erfindungen und Forschungen, die bereits jetzt existieren und die er zum Teil schon selbst testen durfte.

Fast jedes Thema ist recht clever in nähere Zukunft, Mitte des Jahrhunderts und Ende des Jahrhunderts gegliedert, so dass man einen guten Einblick bekommt, wo die Forschungen grade stehen und was die größten Herausforderungen und Probleme sind. Das Buch liest sich locker runter und auch ohne Vorwissen ist man selten von den wissenschaftlichen Erklärungen überfordert. Mir hat es noch besser gefallen als das ebenfalls großartige Die Physik des Unmöglichen.

Man kann nur hoffen, dass die optimistische Sicht auf die Zukunft welche der Autor vermittelt, zutreffend ist und die raffgierigen und egoistischen Menschen nicht vorher den Planeten und sich selbst vernichten.
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am 19. Juni 2015
Ich war neugierig, wie ein Wissenschaftler die Zukunft sieht. Michio Kaku hat mich nicht enttäuscht. Sein Buch ist leicht verständlich und regt die Fantasie an. Wer ebenfalls neugierig darauf ist, wie es einmal sein könnte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2015
Michio Kaku ist vor allem ein großartiger Optimist, was dieses Buch wieder beweist. Trotz der ganzen Schreckensszenarien die in Zukunft auf uns lauern könnten, zeichnet er ein scharfes und fantastisches Bild möglicher zukünftiger Errungenschaften der Menschheit.
Mit Hilfe herausragender Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen entwirft Kaku mögliche Situation und Trends, welche die Menschheit zu meistern hat.
Dabei unterteilt sch das Buch in die Kernbereiche der kommenden Entwicklungen, Phasen der Entwicklung und der konkreten Ausprägung einer möglichen Zukunft als Abschluss.

Interessant ist auch Kakus Ansatz warum es aktuelle Bedrohungen für de Menschheit gibt und inwieweit man sie lösen kann, hierbei bedient er sch der Klassifizierung von Zivilisationen nach Entwicklungsgrad.

Das Buch ist auf jedenfall zu empfehlen genauso wie die Videosw auf Videoplattformen von Kaku.
Auch seine Vorlesungen in New York sind ein Genuss und wärmsten zu empfehlen, sollte man sich einmal dort aufhalten.
5/5
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2014
Wer sich mit der Zukunft beschäftigt, wird an diesem wichtigen und besonders lesenswerten Buch seine Freude haben. Jenseits von Science Fiction beschreibt der Physiker und Autor Michio Kaku sachlich und nüchtern, dabei sehr verständlich und höchst interessant mögliche "Zukünfte", die sich aus dem Stand der heutigen Forschung ableiten lassen. Er gewährt dem Leser/der Leserin einen breiten und zugleich verständlichen Einblick in die "Werkstätten" der Forschung und Wissenschaft, regt dabei die Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen und Aspekten an, die sich auf dem Weg in die Zukunft ergeben. Dabei wird klar, dass wir Zeitzeugen der Entstehung einer neuen Zivilisation sind, die vielfältige neue Anforderungen an uns stellen wird. Er verspricht dem Leser weder das Paradies noch reiht er sich in die lange Schlange der Schwarzmaler und Berufspessimisten ein. Die Lektüre des Buches macht Mut und weckt Hoffnungen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2015
3 Sterne, doch der Buchkauf wird dennoch nicht bereut, selbst wenn es insgesamt dann doch nicht ganz so rund war, wie ich es mir erhofft hatte, war es aber in keinem Falle ein schlechtes Buch !

Die Struktur des Buches ist logisch und geschickt aufgebaut, es sind Kapitel, die aufeinander aufbauen und man das Buch somit vom Anfang bis zum Ende durchgängig lesen kann oder eben nicht, denn trotz dieses klaren Aufbaues hatte der Autor wohl darüber hinaus noch versucht, dass der Leser auch Zwischendurch einsteigen kann. Dieser Versuch führte zu nervigen Wiederholungen, teilweise erzählt er ca. 8 bis 10 mal die selbe Information, manchmal nur wenige Seiten voneinander entfernt und mit identischen Satzbau. Die Krönung dieser Problematik ist das Schlusskapitel, in dem er versucht, das Leben im Jahr 2100 anhand einer kleinen Geschichte darzustellen. Hier versammeln sich tatsächlich noch einmal fast alle Informationen in einer Art Kurzgeschichte, diese zeigt aber nochmal ganz klar die Schwächen des Buches bzw. des Autors. So ist die Recherche der vielen Informationen über die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen und möglichen Perspektiven, die er bis zum Jahr 2100 immer in drei Abschnitte stufenweise gliedert und beschreibt, sicherlich zutreffend, auf Fakten beruhend und verständlich beschrieben, aber alle Darstellungen über dieses Faktenwissen hinaus wirkt eher ungelenk. Dem Autor mangelte es an einer gewissen Kreativität mögliche Beeinflussungen und Entwicklungspotentiale, die durch die neuen Technologien entstehen könnten auch glaubhaft darzustellen. Aus diesem Grund bedient er sich vermutlich auch immer und immer wieder an Verweisen zu bekannten SciFi Serien und einer Zahl an Filmen, was entweder darauf hinweist, wer das Buch finanziert haben könnte oder das der Autor keinerlei Vertrauen in die Phantasie des Lesers hat, es wird mit der Zeit schlicht langweilig, immer wieder die letzten Hollywoodtitel genannt zu bekommen. Insbesondere am Kapitel zur sozialen Zukunft der Menschheit gegen Ende des Buches erscheinen die Umschreibungen unglaubwürdig und schwach. Der Autor nimmt zu oft den Blick des typischen Amerikaners ein und ist beseelt von einer geradezu romantischen Sichtweise auf den Kapitalismus, die bürgerliche Demokratie und die Wissenschaft selbst, sodass spannende Entwicklungsmöglichkeiten schlicht ignoriert werden.

So sind die Problematiken unserer Umweltprobleme immerhin genannt, aber an entscheidenden Stellen nicht wirklich thematisiert, so nennt er das Kyoto-Protokoll, nennt auch weiterhin die Dringlichkeit der Lösung dieser Probleme in der Gegenwart, erwähnt aber mit keinem Wort das fehlende Engagement der USA oder beschreibt den womöglich ansteigenden Meeresspiegel nicht einmal mehr als abwendbar.
Die Gegenwart und Zukunft des "Kapitalismus" sieht der Autor geradezu romantisch. Aus den positiven Seiten des 19ten Jahrhunderts und den positiven Seiten (aus deutscher Sicht) der Sozialen Marktwirtschaft des 20ten Jahrhunderts wird im Buch ohne deren negativen Bestandteile eine Art Fragestellung "irgendwie" weitergesponnen, die letztlich das kapitalistische System zwar völlig in Frage stellt, aber dennoch nicht überwindet. Statt der Überwindung führt er den Begriff eines Intellektuellen-Kapitalismus ein, der dem gegenwärtigen, dem Konsum-Kapitalismus entgegen stünde. Anhand allein dieser Begrifflichkeit merkt man schon, wie wenig Ahnung er auf diesem Gebiet besitzt, so wundert es auch nicht mehr, dass in diesem Buch im Grunde auch keine möglichen ökonomischen Zukunftsperspektiven auftauchen.
Das gleiche Spiel zum Thema Politik. Auch wieder ähnlich romantische Vorstellungen der parlamentarischen Demokratie und zu der großen Frage von Krieg und Frieden. Man meint, es gäbe gar kein Entwicklungspotential mehr (Dabei gibt es genug Literatur zur Postdemokratie, Direkter Demokratie und digitaler Partizipation), aber alles nicht in den USA. Die Höhe ist die Aussage, dass gar nur böse Diktaturen Kriege beginnen würden - einen ungetrübten Blick in die jüngste Geschichte hat er wohl gescheut.
Was auch immer wieder negativ aufstößt sind die (fehlenden) Aussagen zur aktuellen Verbreitung von Technologie und Lebensqualität. Man meint, dass die gesamte Welt mit Computern ausgestattet sei, fließend Wasser und Wohnraum habe. Er streift zwar hin und wieder durchaus die Probleme, aber ein richtiges Bewusstsein dafür, das 2/3 der Menschheit keinen Computer besitzt, 1 Milliarde in Slums leben und etwa genauso viele keinen Zugang zu trinkbaren Wasser besitzen wird nicht geschaffen, dabei sind dies eben die brennenden Fragen der nahen Zukunft.

Das gleiche Urteil muss damit auch über die abschließende Geschichte zum Tag im Jahr 2100 fallen. Man mag es kaum lesen, es wiederholen sich die längst aufgezählten Fakten in einer langweiligen Geschichte, in der Menschen wieder Armbanduhren tragen, die gleichen Rollenhierarchien wie heute nachspielen, identische Arbeitsweisen ausführen und ein Recyclingsystem besitzen, dass selbst gegenwärtig völlig überholt ist, denn Computerschrott wird in Zukunft einfach unter der Erde zum verrotten eingelagert, denn es kostet ja alles nichts mehr und da darf man mit den Schwermetallen die Erde natürlich bedenkenlos durchseuchen.

Das im Buch immer und immer wieder bemühte "Steinzeitmensch-Prinzip" schützt den Autor (und die zukünftige Menschheit) durchgängig vor allen wirklich spannenden Fragen zur individuellen wie kollektiven Entwicklung der Menschheit in den nächsten 100 Jahren. Die Erklärung dieses Prinzips ist weder sinnvoll noch stichhaltig und beschreibt den Menschen als rein biologisch-evolutionäres Wesen, dass seine Verhaltensweise wohl kaum bewusst zu regeln vermag. (Dabei betont er im Buch durchgängig selbst immer wieder, wie sehr sich doch die Lebensweisen gewandelt haben, oder wieso fahren wie Auto, fliegen oder schreiben mit Tatstaturen ?)

Letztlich findet man also in diesem Buch primär nur technische Entwicklungen. Nur mit diesen Erwartungen hat das Buch 4 oder wohl auch 5 Sterne verdient, da aber alle sozio-kulturellen Dinge praktisch untauglich sind oder gleich ganz entfallen, gibt es von mir nur 3 Sterne.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juli 2013
ich habe mit 75 Jahren, ein Leben mit Erfahrungen in der Technik und der Physik, vieles was er beschreibt ist richtig ich kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Daher kommt man aus dem Staunen nicht heraus was es noch alles geben wird, wohin die Reise geht. Das Buch ist wirklich empfehlenswert. ich werde ein Weiters bestellen um es zu verschenken.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2014
Sehr interessantes Buch, bin gespannt, ob die zukunft sich so gestalten wird. Die Ersten Nudeln sollen ja bereits per HD 3 Drucker möglich sein.

Schnelle unkomplizierte Übersendung
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