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Kundenrezensionen

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Wieder ein Großstadtbewohner der den Lärm und den Dreck satt hat und sich letztendlich dazu entscheidet aufs Land zu ziehen. Von der Großstadt aufs Kuhdorf - in diese Richtung haben schon viele Leute ihre Erfahrungen gesammelt und mindestens genau so viele haben ein Buch darüber geschrieben. Ist es also großartig spannend, wenn es noch ein Buch dazu gibt? Spannend im Sinne von Nägelkauen vielleicht eher nicht, obwohl das Dorfleben manchmal schon einem Krimi ähnelt, aber es ist auf alle Fälle sehr amüsant!

Pierre M. Krause arbeitet seine zum Teil traumatischen Erlebnisse auf dem kleinen badenwürtembergischen Dorf sehr detailverliebt und äußerst satirisch auf. Da bekommt so ziemlich jeder Bewohner sein Fett weg, angefangen beim wortkargen Vermieter bishin zu den prolligen Opel-Fanatikern. Es ist schon interessant, was so alles auf dem Dorf vor sich geht und amüsant sowieso. Wer vom Dorf kommt oder dort lebt, der wird sicherlich häufiger schmunzeln, weil er so ähnliche Sachen bestimmt schon einmal am eigenen Leib erfahren hat. Und der Städter, der wird sich auch amüsieren, weil er mit Sicherheit seine Vorurteile gegenüber den schrulligen Dorfbewohnern bestätigt sieht.

Es ist also für alle Zielgruppen etwas dabei und daher geht dieses "Dorflucht-Buch" auch nicht in der grauen Masse unter, sondern unterhält bis zur letzten Seite. Wobei ich aber ehrlich zugeben muss, dass ich nicht über alle Witze oder Seitenhiebe des Autors lachen konnte, nicht, dass ich verklemmt bin und nicht auf Humor stehe, im Gegenteil, aber manches, was zum Lachen gedacht war, wollte mich einfach nicht dazu bringen.

Ein lustiges Büchlein für Zwischendurch, zum Schmunzeln. Wer auf die Thematik steht, der wird mit großer Sicherheit seinen Spaß haben!
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am 5. April 2012
Es gibt sie zuhauf: Bücher, in denen stressgeplagte Großstädter von ihrer Landflucht erzählen und ihr neues Leben fernab von Staus, Smok und Sushi-Bars beschreiben. Dessen war sich auch Pierre M. Krause bewusst, als er sich auf humoristische Weise dem Genre "Provinzidyll" näherte. Doch sein Erstlingswerk "Hier kann man gut sitzen" ist anders: Er sucht Ruhe, Anonymität, gute Luft und preiswerte Mieten. Die Desillusionierung folgt alsbald: Was er findet, sind Traktorenlärm, ratternde Rasenmäher, minderbemittelte Klavierspieler und stalkende Nachbarn. Lediglich die Mieten sind tatsächlich billig.
Auf 235 Seiten erzählt der Fernsehmoderator von skurrilen Begegnungen mit seinem Banker, der Bäckerin oder dem neuen Postbooten. Wie Krause in einem selbst inszenierten Dialog im Rahmen einer fiktiven Promo-Tour im Epilog preisgibt, entspringen die Geschichten seiner Phantasie, basieren aber auf wahren Begegnungen oder tatsächlich erlebten Situationen. Dabei entpuppt sich Krause als hervorragender Beobachter. Sehr detailliert schildert er den Besuch in einer Dorfdisco, der im Fiasko endet, eine Familienfeier im holzvertäfelten Nebenzimmer eines örtlichen Gasthauses oder die unfreiwillige Einladung auf eine Grillparty, die nur durch den übermäßigen Schnapskonsum einigermaßen erträglich wird - zeitweise wohlgemerkt. Grandios sind seine Erlebnisse mit lokalem Fasnachtsbrauchtum oder seine Abneigung gegen Terrakotta, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht.
Zugegeben, einige Klischees sind nicht neu, beispielsweise das verstaubte Image der Kurstadt Baden-Baden, die nicht wirklich gut wegkommt. Doch Krauses genaue Beobachtungsgabe und seine Ironie sorgen nahezu durchweg für Lacher. Ob erlebt oder erfunden, die Geschichten sind derart authentisch, dass man als Provinzler schonungslos den Spiegel vorgehalten bekommt und sich im Einzelfall vielleicht die Frage stellt, ob man nicht wieder in Großstadt ziehen oder zumindest einen Hauch von kosmopolitischer Attitüde an den Tag legen sollte. Kurzum: Das Buch von Pierre M. Krause kann man sehr gut lesen.
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am 27. Dezember 2015
Lieber Pierre,
da ich dich aus dem Radio und dem Fernsehen kenne und deinen Moderationsstil meist recht amüsant fand, war ich neugierig auf dein Buch. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich aus einem sehr kleinen Schwarzwalddorf komme, das allerdings nicht in der Nähe eines namhaften Kulturzentrums liegt, sondern wirklich in der tiefsten Provinz. Vieles von dem, was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. (Öffnungszeiten der Post, der Bank??? Die forcierte Fröhlichkeit an Fasnacht? Ich stimme dir zu, das ist zum Gruseln.) Aus Karlsruhe stammend, kommt dir Baden Baden womöglich sehr provinziell vor, und du denkst wahrscheinlich, dein neues Domizil wäre der Rand der Welt. Aber, vertraue mir, es geht noch viel provinzieller. Damit wären wir auch schon bei meinem Hauptkritikpunkt gelandet. Dieses Jahr habe ich ein anderes humorvolles Buch eines deiner Kollegen gelesen, der ebenfalls aufs Dorf gezogen ist. Auch er wundert sich über die ungeschriebenen Regeln der Alteingesessenen und spürt den kritischen Blick, mit dem er als Fremdling beobachtet wird. Anders als du macht sich Dieter Moor jedoch nie über die Leute lustig, die dort leben, sondern freut sich über deren freundliche und freundschaftliche Gesten, während er versucht, zum Bestandteil der Gemeinde zu werden. Er spricht stets mit Respekt über seine neue Heimat und deren Bewohner. Du jedoch pflegst den Habitus des Spötters und Bildungsbürgers, der aus intellektuellen Gründen weit über der Dorfbevölkerung steht. Auch der spaßige Grundton vermag daran nichts zu ändern.
Grundsätzlich fand ich deinen Humor immer sehr unterhaltsam, und ich habe über deine Beobachtungen mehrmals geschmunzelt; das Problem ist jedoch, dass in einer solchen Publikation die Formelhaftigkeit deiner Sprüche durch deine kurzweilige Prosa hindurchschimmert und schnell vorhersehbar wird. Insgesamt fand ich dein Buch stellenweise lustig, aber insgesamt völlig vergessenswert.
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am 20. Februar 2015
Ein witziges Buch, sehr schön zu lesen. Gutes Geschenk für alle, die etwas über den Dingen stehen und über sich selbst lachen können.
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am 21. Mai 2012
Normalerweise lese ich weder Geschichten aus dem Schwarzwald, noch Bücher von irgendwelchen Comedians, über die ich schon mal im Fernsehen gezappt bin. Manchmal lohnt es sich aber, wie in diesem Fall, eine Ausnahme zu machen.

Bei diesem Buch ist mir auf dem Cover der Herr Krause aufgefallen, wie er völlig deplatziert neben einer älteren Dame aus dem Schwarzwald sitzt. Als ich dann auf der Rückseite las, dass Herr Krause vom PULSIERENDEN Innenstadtleben Baden-Badens aufs Land gezogen ist, um Ruhe zu suchen, musste ich grinsen und war interessiert.

Pierre M. Krause gelingt es in vielen kurzen, zumeist erfundenen Geschichten einen satirischen Blick auf das typische Dorfleben zu werfen. Dabei kommt ihm zugute, dass er ausgezeichnet beobachten kann und die Gabe einer höchst amüsanten Spracheloquenz besitzt, um die ich ihn wirklich beneide. Er erzählt beispielsweise davon, wie er samstagmorgens um 8 Uhr von Rasenmähergeräuschen geweckt wird, obwohl der doch lieber noch zwei Stunden geschlafen hätte (so viel zum Thema "Ruhe auf dem Land") und wie es ist, allein unter Frauen eine Tupperparty zu besuchen. Ferner stellt er fest, dass laute Traktorengeräusche durchaus angenehm sein können, wenn sie das Spiel eines unbegabten Pianisten übertönen.

FAZIT: Das Buch nimmt trefflich das Dorfleben aufs Korn und ist zu großen Teilen sehr amüsant. Ich weiß nur nicht, ob sich Herr Krause noch einmal in sein Dorf wagen kann.
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am 20. Januar 2016
Pierre Krause schreibt sehr flott und unterhaltsam.

Vieles erkennen wir Südwest-Deutsche wieder. Man wundert sich, wie badisch Herr Krause erlebt und fühlt.
Eine spaßige, kleine Bettlektüre und auch Gebrauchsanweisung für Baden.
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am 30. Dezember 2013
Wunderbare Kurzgeschichten, direkt aus dem Leben gegriffen. Sehr unterhaltsam für alle, ganz besonders aber für aufs Land gezogene Großstädter und auch für diejenigen, die die andere Richtung gewählt haben!
Unbedingt lesen!
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am 5. September 2015
Geniales Buch, gehört zu meinen Lieblingsbüchern
Es gibt nix weiter dazu zu sagen, genauso ist es auf dem Land Hurra
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am 27. Januar 2013
Dieses Buch wurde mit sehr viel Humor geschrieben und macht einfach nur Spaß. Die einzelnen Kapitel sind auch immer in sich abgeschlossen, so dass man dieses Buch gut als "Betthupferl" nehmen und jeden Abend vor dem Schlafen ein Kapitel lesen kann.
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am 15. August 2013
Sehr treffende Beschreibungen der Gegend. Die Geschichten sind meiner Meinung nach noch nicht einmal übertrieben. Genau so habe ich auch schon Einiges erlebt.
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