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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 23. Juli 2013
Das Buch ist zwar leicht, locker und mitunter auch recht witzig (Beispiel S. 57) geschrieben, dennoch nicht unbedingt leicht zu lesen. Dies mag zum Teil an der Übersetzung liegen, die nicht immer optimal wirkt. Textprobe (164f.):

"Sogar heute, wo wissenschaftliche Veröffentlichungen viel leichter in elektronischer Form zugänglich sind, gibt es noch immer die Möglichkeit, nichts von früheren Arbeiten zu wissen. Obwohl Forscher eigentlich recherchieren, um ältere Quellen zu finden, und die Literatur kennen sollten, gerät alte Forschung, die zu ihrer Zeit als Sackgasse galt, leicht in Vergessenheit. Es war damals also kein Wunder, dass Gamows Ideen, die ins Abseits geraten waren, als man ihm nachgewiesen hatte, fälschlicherweise zu glauben, schwere Atome seien im Urknall erzeugt worden, Penzias und Wilson oder der Gruppe Dicke nicht unbedingt geläufig waren. (...) Ein weiteres Beispiel für die fehlende Fähigkeit, Fakten aus allen möglichen Disziplinen zusammenzutragen, ist die überraschende Tatsache, dass die Hintergrundstrahlung bereits indirekt beobachtet worden war, als Gamows Team sie erstmals vorhersagte. Aber niemand erkannte, dass es passiert war, und verknüpfte die Beobachtung mit Gamows Theorie."

Ich tue mich jedenfalls schwer mit solchen Schachtelsätzen, die man im Buch zu Hauf findet.

Der andere Grund für die schwere Lesbarkeit ist die enorme Vollständigkeit, mit der das Thema Kosmologie abgehandelt wird. Das Buch beginnt mit einer umfangreichen historischen Abhandlung, angefangen bei den obligatorischen alten Griechen, führt dann durch alle weiteren Entwicklungen und endet bei allen erdenklichen (überwiegend recht spekulativen) Theorien, die zum Sein und Beginn des Universums in den letzten Jahrzehnten entwickelt worden sind.

Brian Clegg macht keinen Hehl daraus, dass er viele kosmologische Theorien, Vorstellungen und Resultate für spekulativ hält (15): "Die Kosmologie stellt selbst bei nüchternster Betrachtung die spekulativste aller Wissenschaften dar ..." Dabei räumt er ein, dass sich die Kosmologie in einer spezifischen Situation befindet (101): "Manchmal kommt uns der Begriff 'die wissenschaftliche Methode' zu Ohren, als gebe es nur einen einzigen Weg, Wissenschaft zu betreiben. Ohne experimentelle Bestätigung muss die Kosmologie einen geringfügig anderen Ansatz wählen. Angesichts der Urknallhypothese versuchen Wissenschaftler zu beschreiben, was die Auswirkungen einer solchen Annahme sind, und suchen anschließend nach Beweisen, die mit diesen Folgen übereinstimmen. Falls die Beobachtungen zu anderen Ergebnissen führen, dann stimmen womöglich die Beobachtungen nicht. Auch könnten die Ableitungen falsch sein, die zur Folgerung führten, oder die ursprüngliche Hypothese war nicht korrekt."

Allerdings übt Clegg auch mehrfach Kritik an der Haltung der beteiligten Wissenschaftler (100): "Zu Recht oder zu Unrecht tragen Wissenschaftler zu der Verwirrung bei, indem sie sich auf die Bestandteile der aktuellen populären kosmologischen Theorien so beziehen, als wären sie absolute Wahrheiten." Auf S. 273f. unterstellt er einigen Wissenschaftlern gar, wesentlich durch die Science-Fiction-Literatur motiviert zu sein: "Wenngleich Kaku ein angesehener Wissenschaftler und verantwortlich für einen Teil der Stringtheorie ist, so ist er doch stark beeinflusst von Science-Fiction, insbesondere von Star Trek. Als ich kürzlich in Kakus Radiosendung zu Gast war, schien er irritiert zu sein, als ich nicht akzeptieren wollte, dass Zeitreisen in absehbarer Zukunft wahrscheinlich seien. Er schätzte diesen Science-Fiction-Standard höher ein als die wissenschaftliche Beweislage zur Wahrscheinlichkeit von Zeitreisen. Leider trifft dasselbe auf seine Spekulationen über Reisen zwischen Universen zu."

Zur heute priorisierten Urknalltheorie bzw. dem damit zusammenhängenden Lambda-CDM-Modell stellt er fast lyrisch fest (180):

"Zusammengefasst sind die Probleme mit der Urknalltheorie plus Inflation nicht etwa winzige vernachlässigbare Lücken zwischen Beobachtung und Theorie. Es sind tiefe Schluchten, durch die man eine kosmologische Kutsche samt Pferden jagen könnte. Die meisten Kosmologen tun so, als seien diese Probleme gelöst, aber die Lösungen sind in Wirklichkeit kolossale Korrekturfaktoren, die an die Einführung des 'lichttragenden Äthers' vor einigen hundert Jahren erinnern. Nicht nur die Inflation ist hinzugefügt worden, es war obendrein nötig gewesen, andere unerwartete Bestandteile wie Dunkle Materie und Dunkle Energie hinzuzuquetschen, damit das aktuelle Modell des Universums mit den beobachtbaren Daten übereinstimmt."

Ganz entsprechend erhebt er erhebliche Zweifel am heute allgemein in der Öffentlichkeit kommunizierten Alter des Universums (97): "Falls einige der anderen Modelle des Universums, denen wir später noch begegnen werden, besser als das Lambda-CDM-Modell sind, dann sind die 13,7 Milliarden, die Sie häufig als Tatsache aufgeführt sehen, nicht substanziell begründet ..." Ein Beispiel, wo das genannte Alter des Universums als bereits erwiesene Tatsache kommuniziert wird, ist das Buch von Lawrence M. Krauss: Ein Universum aus Nichts: ... und warum da trotzdem etwas ist.

Gleichfalls fundamental ist seine Kritik an der Stringtheorie. Den beteiligten Wissenschaftlern unterstellt er, sie nur deshalb noch nicht aufgegeben zu haben, weil sie zu viel darin investiert haben (224):

"Aber eine Angelegenheit macht den Befürwortern der Stringtheorie und der neueren M-Theorie schon Sorgen. Enorme Anstrengungen wurden in sie investiert, seit 1968 die ersten Funken der Stringtheorie zu sehen waren. Manche Physiker haben ihr ihre gesamte Karriere gewidmet, und deshalb, so behaupten manche Forscher, sei eine Theorie, die längst aufgegeben worden sein müsste, noch immer aktuell: Es ist bereits zu viel in sie investiert worden.
Diese Haltung 'Sie muss stimmen, ich habe ihr meine Karriere gewidmet!' kommt in einem Kommentar des Stringtheoretikers und Autors populärer Wissenschaftsbücher, Michio Kaku, zum Ausdruck: 'Wenn die Stringtheorie selbst falsch ist, dann sind viele Millionen Stunden, Tausende von Veröffentlichungen, Hunderte von Konferenzen und unzählige Bücher (auch meine eigenen) umsonst gewesen.'"

Und auch die Theorie der Multiversen, wie sie z. B. sehr eingehend in Stephen Hawkings Buch Der große Entwurf: Eine neue Erklärung des Universums vertreten wird, bekommt ihr Fett weg (260):

"Ich sollte vielleicht klarstellen, dass nicht jeder Kosmologe und Astrophysiker das Konzept des Multiversums unterstützt. Liest man einige Bücher zum Thema, könnte man denken, es sei eine Idee, die genauso viel Zuspruch findet wie der Urknall plus Inflation (in unserer eigenen Region des Multiversums, falls nötig), aber das ist nicht der Fall."

Brian Cleggs Buch ist sicherlich nicht schlecht und liefert auch sehr viele interessante Informationen (z. B. zum Problem der Entfernungsschätzung von Sternen oder anderen Himmelsobjekten). Allerdings hätte ich mir an vielen Stellen unterstützende Grafiken gewünscht. Beispielsweise glaube ich, dass man die verschiedenen Techniken zur Entfernungsmessung von Himmelsobjekten (z. B. bei den "Standardkerzen") mit Illustrationen noch viel besser und nachhaltiger hätte erklären können. Auch handelt es sich über weite Strecken eher um eine Geschichte der Astronomie und Kosmologie, mit einer kurzen Beschreibung und Charakterisierung der verschiedenen Beteiligten (z. B. über die Angewohnheiten Hubbles) und den Schwierigkeiten (bzw. dem Nichtwissen und der fehlenden Technologie), mit denen man zu den verschiedenen Zeiten zu kämpfen hatte.

In der zweiten Hälfte des Buches kommt er dann endlich zum eigentlichen Thema des Buches. Dabei versucht er so ziemlich jede kosmologische Theorie zur Struktur und Historie des Universums, die jemals ernsthaft erdacht worden ist, kurz zu erläutern, leider in vielen Fällen viel zu knapp, sodass ein unbedarfter Leser sie nicht einmal ansatzweise verstehen wird (das gilt insbesondere für die Theorien aus Kapitel 9: "Das Murmeltier-Universum", 10: "Das Leben in einer Blase", 11: "Willkommen in der Matrix, 12: "Das Schnappschuss-Universum").
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TOP 500 REZENSENTam 9. Februar 2012
Brian Clegg ist bekannt als Autor einiger allgemeinverständlicher Büchern zu den Themen Physik, Wissen, Gehirntraining und Kreativität. Mit VOR DEM UKNALL wagt er sich an die Ebene höherwertiger populärwissenschaftlicher Bücher und versucht dem Nichtfachmann oder -Physiker komplexe Themen wie unter anderem Urknall- und Stringtheorie, schwarze Löcher, dunkle Materie und Multi-Universen näher zu bringen. Meines Erachtens ist ihm dies mittels gut lesbarer Sprache, dem bewussten Nichtgebrauch physikalischer Formeln und einer ansprechenden deutschen Übersetzung in jeder Hinsicht gelungen.

Stets sollte man wie immer allerdings nicht den Blick für die Fakten verlieren, auch in diesem Buch sind einige Themen relativ spekulativ aufgenommen. Das macht es natürlich spannend und lesenswert, auch wenn der geneigte Leser nicht jede Ausführung unbedingt komplett für bare Münze nehmen und auch anderweitig hinterfragen sollte. Die Anschaulichkeit des Buches ist durch die einfache Sprache hoch, allerdings verzichtet der Autor auf Grafiken um gewisse Zusammenhänge zu verdeutlichen. Dies ist schon relativ ungewöhnlich und somit ist das Buch ein gewisser Gegenentwurf eines anderen relativ neuen allgemeinverständlichen Buches DAS VERSTÄNDLICHE UNIVERSUM von Andreas Mücklich, welches gerade durch den extensiven Einsatz von schönen und anschaulichen Zeichnungen glänzt.

Auf ca. 310 reinen Textseiten ohne Anhang gliedert sich das Buch in 12 Hauptkapitel die zwischen 10 und 50 Seiten einnehmen, diese sind aufgelockert durch sinnvolle Zwischenkapitel, die Hauptkapitel sind für Kenner der Materie leicht inhaltlich einzuordnen:

1. Der Zündsatz des Urknalls
2. Der Schöpfer tritt in Erscheinung
3. Was und wie groß ?
4. Wie alt ?
5. Ein Knall oder ein Winseln ?
6. Steady State
7. Die aufgeblasene Wahrheit
8. Es werde Zeit
9. Das Murmeltier-Universum
10. Das Leben in einer Blase
11. Willkommen in der Matrix
12. Das Schnappschuss-Universum

Das gut gegliederte und ausführlich kommentierte Literaturverzeichnis bildet eine gute Basis bestimmte Themen mittels der entsprechenden Primärliteratur zu vertiefen. Für Anfänger in den oben genannten Themengebieten ist das Buch deutlich einfacher zu lesen und verstehen als z.B. Martin Bojowalds ZURÜCK VOR DEN URKNALL welches sich mehr auf die Schleifen-Quantengravitation bezieht. Dieser Umstand ist selstverständlich von beiden Autoren so beabsichtigt.

Der Vergleich mit Stephen Hawking auf dem Buchrücken ist allerdings sehr bemüht und populistisch. Hawking hat sich ja schon vor Jahrzehnten als wissenschaftliche Größe mit entsprechenden nachhaltigen Beiträgen zur Kosmologie (z.B. "Hawking Strahlung") hervorgetan, seine populärwissenschaftlichen Bücher sind ja nur als das populär-kommerzielle Sahnehäubchen zu sehen. Dennoch ist das vorliegende Buch weit anspruchsvoller als die anderen, eher trivialen Bücher von Brian Clegg und aus den oben genannten Gründen der Verständlich- und Vollständigkeit sehr zu empfehlen.

5/5 Punkten
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am 21. Juni 2014
Ich habe jetzt fast alle Seiten durch gelesen bis auf 10 und quäle mich diese letzten auch noch zu lesen.

Das Buch beschäftigt sich mehr mit der Chronik der Astronomie der Antike bis in die heutige Zeit hinein, selbiges gilt für die Kosmologie die zwar auf den letzten Seiten ausgepackt wird,aber wenig neues zu berichten weis. An einer stelle ,fordert der Autor den Leser dazu auf sein Lieblings Getränk sich zu gönnen, weil der nachfolgende Inhalt könnte den Leser so weit überfordern, dass er den Verstand verlieren würde. Und was kam bei rum , gar nichts , es wurde lediglich über Kosmologische Welten -Bilder im Mittelalter gefaselt. In einem Kapitel wo das Multiversum endlich mal in den Fokus rutscht, schreibt der Autor über das CERN Forschungs-Zentrum in der Schweiz, und erwähnt dann auch noch Dan Browns "Illuminaten" die überhaupt nicht mit dem Thema des Buches zusammen passen.
Auch ein paar Philosophische und Theologische Denkgebäude fließen mit rein, aber ganz ehrlich, das Buch ist sau Langweilig und teils kitschig geschrieben.
Ich rutsche beim Lesen immer wieder in meine eigenen Gedankengänge ab, und habe so dann vom Inhalt des Buches wenig mitbekommen,dann wiederhole ich die stelle und merke, das über Gerätschaften und Streitgespräche usw. gefaselt wird.

Teilweise habe ich einige stellen mehr überflogen als ernst gelesen, weil das Thema kaum angesprochen wird; das Buch hat selbstverständlich viele Infos parat, die man Durchaus zum besseren Verständnis für Astronomie und der Kosmologie nutzen kann,z.B als Geschichtliche Werdegang beider Sachgebiete, aber das Thema geht nicht in die Tiefe, und das Philosophische Konzept zur Lösung was "vor dem Urknall" war, bleibt quasi auf der Strecke.

Ich finde das Buch ist einfach langweilig geschrieben und fasst die einzelnen Abschnitte zu kurz auf den Punkt, die Beispiele sind viel zu Irdisch und zu wenig Philosophisch dargebracht,und das Thema wird am Ende des Buches nur leicht angeschnitten meist aus anderen Überlegungen abgeschrieben.

2 Punkte für den chronischen Sachverhalt der wissenschaftlichen Publikationen.
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am 6. April 2016
Gewöhnlich bewerte ich recht positiv (siehe meine bisherigen Rezensionen). Hier liegt aber nun wirklich ein Ärgernis vor. Die meisten bisherigen Rezensionen sind viel zu positiv und in keiner Weise nachzuvollziehen! Ich kann vom Kauf dieses Buches nur dringend abraten!!

Wie konnte es zu diesem Buch kommen! Rowohlt ist hier wohl auf einen Zug aufgesprungen, während Clegg die Gelegenheit genutzt hat, wahllos alte Fernsehschnipsel (Entwürfe zu Sendefolgen) noch mal eben so zu verwerten.

Der Titel heißt: "Vor dem Urknall. Eine Reise hinter den Anfang der Zeit". Das ist glatter Betrug. Wer allerdings eine oberflächliche und eher anekdotenhafte Einführung in die Frühgeschichte der Astronomie (Babylon bis 1970er-Jahre) mit kleinen Ausflügen in die Astrologie, die Mythologie und die Häresie sucht, dem kann hier geholfen werden.

Man wird doch so langsam Kulturpessimist: So ein Buch hätte noch vor einigen Jahren (als es noch ein Lektorat und einen Verantwortung tragenden Herausgeber gab) so nicht bei Rowohlt erscheinen können.
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am 3. September 2014
Das Buch behandelt die aktuellen Thesen zur Entstehung des Universums. Einige, wenn nicht alle werden kritisch hinterfragt. Auf das "davor" - wie es der Titel verspricht - geht der Autor leider nur an sehr wenigen Stellen ein.

Da ich mir mehr "davor "und weniger "danach" erwartet habe, war ich sehr enttäuscht. Über den Urknall und das danach habe ich schon wesentlich bessere Literatur gelesen. Mir scheint das hier mehr eine "Resteverwertung" zu sein. Angereichert mit einem vielversprechenden Titel...
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am 3. April 2016
Für den, der an dieser Materie interessiert ist, ist das Buch weitgehend wertlos geworden.
Auch ich bin hereingefallen!
Bei dieser Art Literatur wird die Altersangabe im Verkaufsprospekt dringend angeraten!
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am 9. November 2012
Wer sich für die moderne Kosmologie interessiert muß dieses Buch gelesen haben!
In - für interessierte aber vorbelastete Laien - verständlicher Form informiert der Autor über alle derzeit vorhandenen Theorien zur Entstehung und zum Aufbau unseres Universums (der Universen).
Endlich werden fast alle derzeit ernsthaft wissenschaftlich diskutierten Theorien verständlich erläutert und aus der Sicht des Autors diskutiert.
Ich will keine langen Worte machen - ich bin begeistert!

Wer in das Gebiet schon mal reingerochen hat sollte diese Buch unbedingt lesen!!!
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am 2. Februar 2014
Mit großen Worten wird das Buch angepriesen ("Fußstapfen von Stephen Hawking").

Gleichwohl kann ich dieses Werk überhaupt nicht weiter empfehlen. Das Buch ist ziemlich langweilig und wenig informativ - gemessen an seinem Titel. Und der lautet nun einmal "Vor dem Urknall". Der Autor verliert sich in einer Vielzahl von Kapiteln in Themen, die mit der eigentlichen Erwartungshaltung des Lesers nur wenig zu tun haben. So wird auf verschiedene Vorstellungen über das Weltall eingegangen, bspw. jene der Griechen; es wird die Schöpfungsgeschichte dargelegt und es werden weitere Ausflüge in vom eigentlichen Thema des Buches abgewandte Bereiche gemacht. Hierbei vergisst der Autor wohl leider, wie der Titel seines eigenen Buches lautet. Der erwartungsweckenden Überschrift "Die Herkunft des Urknalls" folgen noch nicht einmal zwei Seiten Text. Das Buch erweckt den Eindruck, als versuche der Autor von allen Themen rund um den Urknall und das Weltall samt seiner Ausdehnung, seien sie auch noch so wenig damit verbunden, etwas in seinem Buch unterzubringen. Die ersten 150 Seiten des Buches hatten mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Auf das eigentlich Thema, was "vor dem Urknall war" bzw. was der Autor als "Gottes letzten Schlupfwinkel" bezeichnet, wird nur rudimentär eingegangen.

Wer eine möglichst oberflächliche (wirre) Zusammenstellung aller möglichen Themen rund um die Fragen des Weltalls sucht, dürfte mit dem Buch glücklich werden.

Ich war froh, als ich das Buch endlich fertig gelesen hatte.

Fazit: Verschenkte 9,99 Euro.

Dr. D.
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am 26. Oktober 2013
über alle komologischen Theorien, obwohl, die Stringtheorie hätte etwas ausführlicher erklärt werden können. Der Autor beginnt bei den Weltbildern der alten Griechen und endet bei den neuesten Modellen und erläutert auf dieser Zeitreise alles wesentliche, das man zum Verständnis benötigt. Gut geschrieben, gut verständlich, Thema erfüllt, deshalb 5 Sterne.
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am 27. Oktober 2013
Das Buch liest sich spannend, ohne den eher thematisch unbedarften Leser zu überfordern. Es wird ausreichend viel Basiswissen vermittelt, so dass, dauf aufbauend, die spekulative Reise hinter den Anfang der Zeit verstanden werden kann. Ich habe das Buch sehr gern gelesen.
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