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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schenken Sie Ihrem Kind doch einfach Zeit
Besonders eindrucksvolle Kindheitserinnerungen knüpfen sich oft an Erlebnisse, die völlig gratis waren. Jemand hat uns seine Zeit geschenkt und ist deshalb bis heute unvergessen. Unsere Mutter sah stundenlang mit uns gemeinsam Bauarbeitern in einer Baugrube zu, der Opa ging mit seinen Enkeln geduldig immer wieder Schiffe oder Züge ansehen, wir ernteten...
Veröffentlicht am 9. März 2011 von Buchdoktor

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts besonderes
Dieses Buch ist belanglos. Die Leseprobe ist schon das Beste was das Buch zu bieten hat. Der Rest ist eher uninspiriert und langweilig. Ich hatte den Eindruck, dass hier versucht wird, etwas Lustiges zu schreiben. Ist aber leider nicht gelungen. Da ha der Autor schon besseres abgeliefert. Allerdings muss ich eingestehen, nicht über das 20 Ding hinüber gekommen...
Vor 8 Monaten von Heiner veröffentlicht


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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schenken Sie Ihrem Kind doch einfach Zeit, 9. März 2011
Von 
Buchdoktor - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Besonders eindrucksvolle Kindheitserinnerungen knüpfen sich oft an Erlebnisse, die völlig gratis waren. Jemand hat uns seine Zeit geschenkt und ist deshalb bis heute unvergessen. Unsere Mutter sah stundenlang mit uns gemeinsam Bauarbeitern in einer Baugrube zu, der Opa ging mit seinen Enkeln geduldig immer wieder Schiffe oder Züge ansehen, wir ernteten hemmungsloses Gelächter, weil wir bei einer verrückten Unternehmung völlig schmutzig wurden. An ähnlich idyllische Kindheitserlebnisse erinnerten mich Hans Raths und Edgar Rais 88 Ideen, das eigene Kind in einem ganz neuen Licht zu sehen. Die Ideen der beiden Autoren kosten Zeit. Viele Erwachsene müssen in einer Sache ohne Ablenkung völlig zu versinken oder das Trödeln erst wieder lernen.

Bei einigen Vorschlägen wird man nass oder schmutzig, bei anderen geht man im übertragenen Sinne baden, wenn ein Projekt oder eine Idee sich leider nicht wie geplant verwirklichen lässt. Wenn das eigene Kind morgen zur Berufsausbildung das elterlich Haus verlassen würde, hat es dann zuvor gelernt, eigene Karotten auszusäen, kann es einen Brief handschriftlich verfassen und frankieren, kann es im Spiel verlieren, über sich selbst lachen oder Kritik einstecken? Noch ist Gelegenheit dazu, sich Geschichten zu erzählen, mit Abschieden umgehen zu lernen, sich selbst zu organiseren oder zivilen Ungehorsam zu probieren. Sie finden im Buch freie Anregungen wie "etwas bauen, das fliegt", Sie werden aufgefordert, einmal über den eigenen Schatten zu springen und ein Konzert oder eine Sportveranstaltung zu besuchen, für die sich nur Ihr Kind interessiert. Als Ausgleich könnten Sie sich von Ihren Kindern in Ruhe Social Media oder das derzeit angesagte PC-Spiel erklären lassen. Sie werden zum Nachdenken angeregt, wie Sie mit körperlichen Schmerzen oder Verzweiflung umgehen und was Ihr Kind aus Ihrem Vorbild lernen wird. Es geht in den Anregungen u. a. um das Wünschen, um Freundschaft, Danbarkeit, Zufriedenheit, um Wahrheit oder Lüge.

Zu dieser Jahreszeit spricht mich die Idee des Digitalfastens besonders an, eine Steigerung der Aktion "6 Wochen ohne", z. B. ganz ohne Fernsehen. Sie brauchen zum Digitalfasten nicht die notleidende Selbstfindungs-Industrie finanziell zu unterstützen oder einen Hektar Wald umzugraben, lästern die Autoren. Es genüge schon, die eigene ständige Erreichbarkeit infrage zu stellen oder die Kinder zu überzeugen, dass die Sonne morgen auch dann wieder aufgehen wird, wenn die digitale Pinnwand nicht im Stundenturnus überprüft wird. Für die, die selbst noch Eltern haben, folgt auf die 88 Vorschläge ein Bonustrack für eine unkonventionelle Beschäftigung mit den Eltern.

Was Sie mit 88 Vorschlägen anfangen sollen, die Zeit kosten, aber kein Geld? Sie können eines der vorgeschlagenen Projekte verschenken oder auch für den nächsten Adventskalender 24 Zettel mit den besten Ideen der Herren Rath/Rai beschriften. Mich haben die 88 Dinge daran erinnert, dass eines meiner Lieblingsbücher Weltwissen der Siebenjährigen: Wie Kinder die Welt entdecken können noch viele weitere Ideen enthält, die nichts kosten.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal kein klassischer Erziehungsratgeber!, 9. März 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Wie erklären sich sonst Kapitel 'Zivilen Ungehorsam üben' oder "Zeit verplempern"? Die beiden Autoren sind zwar Herzblut-Väter, die aber bei aller Gewissenhaftigkeit nicht vergessen, Spaß mit ihren Kindern zu haben. Das Buch ist in einem lockeren Ton geschrieben und gibt in 88 persönlichen Geschichten Tipps und Denkanstöße, wie (und wo) man unvergessliche Erlebnisse mit seinen Kindern hat. So geht es nicht immer nur um "Aktionen", sondern auch um kleine Dinge im Alltag, die mit Bedacht was ganz Besonderes werden können: Über Liebe reden, Eine Geheimsprache erfinden, Von sich erzählen, Sich schick machen oder Mit den Fingern essen. Manche der 88 beschriebenen Dinge sind eine echte Überraschung und die mal brüllend komischen, mal anrührenden Erfahrungen der Autoren machen Lust, sich sein eigenes Kind zu schnappen und sich selbst die 88 Dinge vorzunehmen!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur ein Ratgeber für Eltern, 24. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Nur kurz zum Buch selbst: in gewohnt lockerer, lustiger Weise schildert Hans Rath (von Edgar Rai hatte ich zuvor noch nichts gelesen), welche Dinge man mit seinen Kindern zur Herstellung einer echten, dauerhaften Bindung getan haben sollte. Das eine oder andere davon mag man vielleicht nicht ernsthaft befolgen wollen, doch es bleibt:

Das Buch ist für viele Leser, nicht nur für Eltern, sehr gut geeignet, weil es auch viel über die aktuellen gesellschaftlichen Strömungen (auch: Fehlströmungen) aussagt. Der Generationenkonflikt hingegen lebt ewig.

Was mich aber irritiert: Noch bis einschließlich zur Versandmitteilung hieß der Titel noch "101 Dinge, die man....". Erst als ich das Buch in der Hand hielt und daraufhin erneut die Produktbeschreibung aufrief, war da nur noch von "88" Dingen die Rede. Wann geben die beiden Autoren den Nachfolgeband mit den 13 fehlenden Dingen heraus, denen, die man vielleicht dann doch besser nicht mit seinem Nachwuchs tun sollte?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts besonderes, 16. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist belanglos. Die Leseprobe ist schon das Beste was das Buch zu bieten hat. Der Rest ist eher uninspiriert und langweilig. Ich hatte den Eindruck, dass hier versucht wird, etwas Lustiges zu schreiben. Ist aber leider nicht gelungen. Da ha der Autor schon besseres abgeliefert. Allerdings muss ich eingestehen, nicht über das 20 Ding hinüber gekommen zu sein. Aber bis dahin war es schon recht mühsam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann man haben, muss man nicht....., 9. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Der Titel machte mich neugierig, das Buch hielt (meiner subjektiven Meinung nach) aber nicht, was er versprach. Ob man für die Erkenntnisse die sich aus dem Buch ergeben das selbige wirklich braucht ist schwer zu beantworten, ich würde es wahrscheinlich nicht mehr kaufen....
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5.0 von 5 Sternen Vielleicht werden nicht alle Dinge umgesetzt?!, 23. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Dieses Buch habe ich gekauft als "Anregung" für weitere Aktivitäten während der Vater/Sohn Zeit meiner beiden Jungs.

Vor Allem die in der Beschreibung erwähnten "Aktivitäten ohne jegliche Ablenkung" & "Zeit verplempern" haben mich besonders angesprochen.
Leider schafft es mein Mann selten, mehr als 20/ 30 Minuten etwas mit dem Kind zu machen, ohne auf sein Handy zu schauen - was ich als schlechtes Vorbild empfinde. Was ist "Zeit verplempern" und können wir das überhaupt noch?! Mal schauen...
Wie erklärt man einem Kind, dass es ok ist, auf dem Bett zu liegen, aus dem Fenster zu gucken und nichts zu tun - wenn es die Eltern immer nur durch die Welt eilen sieht. Nun hoffe ich, dass mein Mann die ein- oder andere Anregung annimmt und unser Kind viele tolle Erinnerungen fürs Leben bekommt.

Ich habe mir auch schon was rausgesucht, dass ich machen möchte - freue mich auf "Essen mit den Fingern" - außerhalb einer FastFood Kette :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja, 25. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Da hatte ich mir doch deutlich mehr erwartet. Die Tipps sind zum Teil ganz nett, aber meist doch recht gewöhnlich. Dafür halte ich den Preis für zu hoch!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 88 Dinge..., 30. September 2011
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Das kleine Büchlein im handlichen Format will, so schreiben die Autoren im Vorwort, nicht gebraucht werden. Eher gehe es darum, neue Blickwinkel anzuregen, zu überraschen und zu inspirieren. Dies ist den Autoren gelungen. Mit viel Humor und teilweise etwas überspitzten Darstellungen beleuchten der Drehbuchautor Hans Rath und der freie Autor und dreifache Vater Edgar Rai den Alltag mit Kindern nicht aus dem Gesichtspunkt heraus, was ist, sondern vor dem Hintergrund der Frage, was sein könnte. Dass der Leser dabei viele bekannte Probleme und Situationen wiederfindet, ist sicher intendiert und regt dazu an, bekannte Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Nach einem kurzen, 'Gebrauchsanweisung' genannten, Vorwort folgen 88 kurze Kapitel mit verschiedenen Dingen, die Eltern mit Kindern tun können. Dabei sind so 'pädagogisch wertvolle' Anregungen enthalten wie 'Beibringen, ein Instrument zu spielen' und 'einen Sport nahebringen', wie auch eher unorthodoxe Ideen wie 'Zeit verplempern', 'Kirschen klauen' und 'Mit den Fingern essen'. Rath und Rai tragen ihre Vorschläge humorvoll vor, manchmal weiß der Leser nicht genau, ob etwas ernst oder als Parodie gemeint ist. Das ist stellenweise unerfreulich, weil der Standpunkt der Autoren nicht wirklich klar wird und hin und wieder das Gefühl entsteht, sie hätten sich nicht ganz getraut, zu ihrer Meinung zu stehen. Es ist aber auch an vielen Stellen erfrischend, weil es dem Leser so leichter fällt, Vorschläge und Ansichten, die dem eigenen Weltbild widersprechen, nicht als störend zu empfinden und sie als andere Sicht der Dinge stehen zu lassen oder gar darüber zu lachen. So wird der Leser einerseits angeregt, andererseits auch kurzweilig unterhalten. Dazu tragen die Illustrationen von Anja Filler bei, die stilistisch gut zum Text passen: unorthodoxe schwarz-weiß-Grafiken, die beim Betrachten oft ein Schmunzeln hervorrufen.
Häufig wirkt das Buch wie eine Parodie auf gängige Ratgeber zu Erziehungsthemen: So wird benannt, was Kinder aus den vorgeschlagenen Erfahrungen lernen können: Beim Kirschenklauen wird unter anderem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt, der Körper ertüchtigt und es wird soziale Kompetenz vermittelt. Dagegen klingt es eher abgedroschen, dass es Disziplin und Durchhaltevermögen braucht, um ein Instrument zu lernen.
In der Mitte hat das Buch einige Schwächen, die es möglicherweise verliert, wenn es nicht am Stück, sondern häppchenweise gelesen wird. Da liest es sich stellenweise nicht wie eine Parodie, sondern wie ernstgemeinte pädagogische Ratschläge (wie etwa zu den Vorteilen gemeinsamen Lesens). An anderen Stellen dagegen sind die Texte sehr einfühlsam, weise und tief bewegend. Ein Beispiel hierfür ist das Kapitel 'Abschied nehmen'. Abschiede kommen im Leben mit Kind vielfach vor und die Autoren plädieren dafür, das Kind darin einfühlsam zu begleiten, bewusst gemeinsam Abschied zu nehmen, egal ob es darum geht, sich von der Mutterbrust, den Kitafreunden oder der geliebten Oma zu verabschieden. Grandios ist auch das Kapitel 'Von einem Felsen springen', in dem es um Selbstüberwindung geht, und darum, unser Kind daran teilhaben zu lassen, wie es uns geht, wenn wir unsere Angst überwinden müssen und ihm die Zeit und Unterstützung zu geben, die es selbst in solchen Fällen braucht. Dass es dabei oft darum geht, sich zurückzuhalten und das Kind machen zu lassen, haben die Autoren gut im Blick.

Das letzte Kapitel des Buches, '89. Bonustrack ' Eltern sind auch nur Kinder' benennt einen Aspekt des Buches, den die vorigen Kapitel auch schon enthalten. Wahrscheinlich könnte vor dem Hintergrund der dort gegebenen Anregung das gesamte Buch gewinnbringend noch einmal gelesen werden. : Das Buch schließt mit der Anregung, dass auch nach dem Ende des gemeinsamen Wohnens gemeinsame Erlebnisse von Eltern und Kindern möglich sind ' und manches vielleicht sogar nachgeholt werden könnte.
(Dr. Katja Rose)
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5.0 von 5 Sternen Auch zum Verschenken, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Lustig aufgebaute Buch. es eignet sich auch sehr gut als Geschenk für werdenden Väter. Hat rund herum grossen Anklang gefunden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anti-Erziehungsratgeber, 7. September 2012
Rezension bezieht sich auf: 88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht (Taschenbuch)
Schade, dass es nur wenige Anti-Erziehungsratgeber wie „88 Dinge“ gibt, denn sie vermitteln etwas sehr Wertvolles: dass das Leben mit Kind nicht nur anstrengend und von potentiellen Fallstricken durchzogen, sondern spannend und bereichernd ist. Auch für alle, denen das schon bewusst ist, lohnt sich die Lektüre, denn Hans Raths Buch lädt ein, bekannte Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dabei muss man nicht unbedingt „von einem Felsen springen“ oder „zivilen Ungehorsam üben“, wenngleich die Anleitung dazu praktischerweise gleich mitgeliefert wird. „Etwas bauen, das schwimmt“ (oder zumindest gemeinsam untergehen) oder „Angst und Schrecken verbreiten“ kann schon sehr bereichernd sein.

Die schwungvoll geschriebenen, merklich an Jesper Juul angelehnten Überlegungen zu Themen wie „Wünschen lernen“ und „Grenzen respektieren“ sind unterhaltsam, inspirierend und philosophisch zugleich. „88 Dinge“ liefert schöne Ideen für den Alltag (lassen Sie sich doch einmal von Ihrem Kind Liebe erklären!) und vermitteln eine wundervolle Botschaft: Kinder sind ein grosses Abenteuer.
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