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Kundenrezensionen

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am 19. September 2010
Der Titel und das Bild auf der Buchvorderseite: witzig und genial. Und genauso ist das ganze Buch. Absolut kurzweilig, gepaart mit einer Menge zynischem Humor wird der Leser mit den kulturellen, kulinarischen und sozialen Besonderheiten dieses fernen Landes konfrontiert. Als Zugabe gibt es noch eine Menge Insidertips, die tatsächlich sehr nützlich sind. Das absolute Highlight ist am Ende das "Praktische Chinesisch-die wichtigsten Sätze".

Dieses Buch, war das erste, das ich zur Vorbereitung auf meine angehende China-Rundreise (inkl. Tibet) gelesen habe. Ich habe selten so gelacht und mir sämtliche Details so gut eingeprägt. Jedoch muss ich im Nachhinein sagen, dass tatsächlich einige Dinge inzwischen etwas anders sind. Dies will ich aber nicht als Übertreibung von Christian Schmist deuten, sondern eher als Resultat dieser imens schnellen Veränderung des Landes. So habe ich das "Spucken" oder das im "Schlafanzug herumlaufen" überhaupt nicht mehr so schlimm empfunden. Aber in all den anderen Dingen gebe ich dem Autor Recht. Es ist wirklich ein besonderes, aber für mich sehr liebenswertes Land. Ich werde sicher nochmal nach China reisen. Insbesondere mit dem Essen und dem "Chinglish" (wirklich witzig!), stimme ich absolut mit dem Autor überein. Was mir ein wenig fehlt, ist diese unglaubliche Hingabe der Chinesesen zum Buddhismus. Aber vielleicht fällt das Touristen, die ca. 50 Tempel besichtigen, stärker auf. Für mich war jedenfalls jedes nachfolgende Buch über China furchtbar langweilig. Christian Schmidt versteht es, Informationen und Erfahrungen auf dem Weg des Humors zum Leser zu transportierten. Einen schöneren und empfehlenswerteren Weg gibt es meiner Meinung nach nicht.
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am 30. September 2009
Christian Y. Schmidts literarisch- journalistische Bücher über China zu lesen ist ein echtes Vergnügen. Schon bei "Allein unter 1,3 Milliarden" fiel mir Schmidts leichter, für Reiseliteratur ungewohnt frischer Ton auf.

Sich mit dem Autor auf Reisen durch China zu begeben oder gar den "China-Crashkurs" zu belegen, ist ebenso vergnüglich wie erkenntnisreich. Hintergründig, herrlich komisch, niemals langweilig sind die Lektionen des Handbuchs für künftige Chinaversteher. Schmidts ungezwungen-witzige Diktion, kombiniert mit originellen, oftmals überaschenden Refexionen chinesischer Alltagssituationen fasziniert und macht den Drive des Buches aus.

Bei allem (wohlwollenden) Spott bleibt Christian Y. Schmidt dennoch ein klarsichtiger Beobachter, der seine unangepaßten Positionen jenseits gängiger und schematischer China-Bilder locker behauptet. Daß er mit seinen teils sehr lustigen, teils durchaus bösen Lästerattacken polarisiert, nimmt dabei nicht wunder.

Ich habe mich sehr über diese witzigen, lebendigen Schilderungen sehr amüsiert und bin persönlich dankbar für diesen unabhängigen, klugen Blick nach "dlüben" und ein großes Lesevergnügen.
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am 19. Juli 2011
Dieser Einführungskurs in das "China von heute" lebt von der Rasanz des Erzählers. Es ist teilweise lustig geschrieben und entlockt dem Leser immer wieder einen "Lacher". Dennoch wird es nie albern oder zwanghaft comedymässig - sondern findet immer wieder den "roten Faden" und bringt dem Leser ein fremdes Land, eine fremde Kultur erklärend näher.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Februar 2011
Da mir das Reisebuch vom selben Autor ("allein unter 1,5 Milliarden") ausgesprochen gut gefallen hat, habe ich dieses zweite Buch blind gekauft.
Ich wurde nicht enttäuscht! Nach wie vor ist Christian Y. Schmidt ein ausgezeichneter Beobachter mit witziger Schreibe, der nebenbei mit vielen Vorurteilen über China aufräumt und so einen angenehmen Gegenentwurf dur China-Kritik liefert. Er macht aus seiner Liebe zu China keinen Hehl, hat aber als Insider eben mehr Argumente als die üblichen hina-Basher (auf die er z.T. auch eingeht).
Zusammengefasst also: Tolle Infos, sehr aktuell (2010!) und zum Loslachen komisch (Selbst die "wichtigsten Sätze" auf chinesisch sind urkomisch - "Ich bin kein Deutscher, ich bin aus Lichtenstein"), da springt eine dicke Empfehlung heraus!
Einziger Kritikpunkt: Man merkt dem Buch deutlich an, dass die einzelnen Teile aus einer Kolumne stammen. Jedes Kapitel ist eine solche Kolumne, geht über 2-3 Seiten und hat (außer "Leben in China") nichts mit dem vorheriegen oder nachfolgendem Kapitel zu tun. Also kein echter Schmöker, sondern mehr ein Happen für Zwischendurch.
Aber ein Guter!
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am 2. März 2011
Sarkastisch, böse und spitzzüngig, aber durch und durch wahr. Ein tolles Buch über Leute, die schon länger in China waren und auch eine tolle Einstimmung für einen bevorstehenden Trip. Ich selbst habe 3 Jahre in Shanghai gelebt und habe mich selbst immer wieder beim Nicken erwischt. Selbstverständlich sehe ich die Peking vs. Shanghai Diskussion etwas anders, aber das war absehbar und hat den Lesespaß in keinster Weise getrübt.
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am 28. Oktober 2009
Ich hab das Buch auf dem Hardseat im Zug von Dunhang nach Xian gelesen. Ich muss gestehen, das ich bisher noch bei keinem Buch so viel gelacht, gewiehert und fast unter der Bank gelegen habe. Ich glaube die Chinesen neben mir haben gedacht, ich hab bestimmt einen an der Klatsche. Aber mal im Ernst, wer lange in China ist und auch den derben Humor hier kennt, der wird sich auf dieses gewaltige Lesevergnuegen freuen. Eins mal ganz ohne Exotic-Ethno-Kitsch!!! Dafuer aus dem Herzen gut und auch schoen boese schwarz im Humor. Wuerde es nur mehr solcher Buecher geben. Aber dazu muessten wohl auch mehr solcher Schreiberlinge hier unterwegs sein. Jedenfalls spiegelt das Buch eines gut wieder, naemlich wie China zu nehmen ist, vordergruendig auf jeden Fall mit Humor! Also lesen, anschnallen und ganz gut festhalten.
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am 11. März 2016
Genau nach so einem China-Hand-Buch suchte ich schon längere Zeit. Es hat Spaß gemacht, sich durch den "schnellsten Weg bis zum China-Abitur" zu lesen. Die chinesische Vorschule beginnt in Singapur, wo die dort lebenden Westler seltsamerweise kaum Kritik an dem politischen System üben, obwohl es zuweilen noch härter zugehen würde als in dem öfters kritisierten China. Für den Autor war das eine gute Vorbereitung auf den Alltag in China, über den er locker, kurzweilig und sehr scharfzüngig mit vielen Details berichtet. Aktuell lese ich "Im Jahr des Hasendrachen. Zwei weitere chinesische Jahre".
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"Eine Masse Mensch, geduckt, im einheitlich ausgebleichtem Look, drängt schweigend durch staubige Straßen eines Großstadt-Molochs, hin zu ihrem Tagwerk, von dem sie erschöpft nach 12 Stunden in eine der Millionen Bienenwaben-Einheitsstätten heimkehren, dort die Schüssel Reisgericht mit Stäbchen löffelnd im schweigenden Kreis der Großfamilie auf einen flimmernden Flatscreen stieren, um den grauen Alltag auszublenden. Demgegenüber eine korrupte Elite, die asozial Millionen rafft und ihren Reichtum protzig in den Metropolen zur Schau stellt."

Über kaum ein Land, das ich bislang bereiste, waren meine unreflektierten Klischees so weit weg von der Wirklichkeit wie von China. Und das, obwohl wir chinesische Freunde haben, die uns im vorvergangenen Jahr in Deutschland besuchten und ich vor Jahren schon geschäftlich intensive Beziehungen zu China hatte. Doch erst jetzt sind wir endlich der Einladung unserer Freunde gefolgt und haben – meine Frau, mein siebenjährige Sohn und ich – eine 14tägige Reise nach China gemacht. Danach kann ich nur sagen: ich bin tief beeindruckt, ziehe den Hut und verbeuge mich ganz tief vor den Leistungen, die die Menschen in diesem Land vollbracht haben und noch vollbringen werden.

Sicher, in 14 Tagen kann man nur wenigen Einwohnern der über 1,3 Mrd. Chinesen die Hand schütteln und zulächeln. Sowieso ist China als „Land des Lächelns“ ein unhaltbares Operetten-Klischee, das wir Franz Lehár verdanken, der keine Ahnung von dem Land hatte, wie Christian Y. Schmidt in seinem satirischen China-Crashkurs „Bliefe von dlüben“ bestätigt. Und bestätigen kann ich, dass die Chinesen ähnlich sparsam lächeln wie wir, doch dafür lachen sie viel schamloser. Schadenfreude ist nicht verpönt, sondern eine bevorzugte Form eines deftigen Humors. Feinsinnige Ironie und amüsante Witze zählen hingegen nicht zum Repertoire des humorigen Chinesen wenn man Christian Y. Schmidt glauben mag.

Schmidt lebt seit 2005 in Peking, ist mit einer Chinesin verheiratet und kann sich überhaupt nicht mehr vorstellen, in einem Kleinstaat wie Deutschland zu leben. Sein Buch war ein perfekter Begleiter für unsere Reise, obwohl es – 2009 erschienen – nicht mehr ganz aktuell ist. Eine Deutschlandreportage würde in fünf Jahren sicher nicht all zu sehr an Aktualität verlieren. Doch bei Berichten über China muss man mindestens den Faktor 4 ansetzen. Hier verändert sich in 5 Jahren so viel wie bei uns in 20. Und wenn es um Stadtplanung, Bauten und Infrastruktur geht, kann man den Faktor locker auf 10 erhöhen. In Shanghai, die letzte Station unserer Reise, trafen wir Freunde, die dort geboren sind. Seit 25 Jahren leben sie im Ausland, sind aber regelmäßig in Shanghai. Sie gestanden uns, dass sich ihre Geburtsstadt in den vergangenen 20 Jahren stetig so verändert, dass sie sich alle Jahre neu orientieren müssen. Und das in einer 25 Mio. Metropole.

Wer so "geblieft" China vorbehaltlos und ideologiefrei heute 2014 begegnet, ahnt, dass es auch in absehbarer Zeit keinen wirtschaftlichen Kollaps in China geben wird. Wer in China war oder dort lebt wie Schmidt, sieht, dass es dort noch reichlich zu tun gibt und die Menschen danach gieren, es auch zu machen. Christian Y. Schmidt macht sich wohl mit Recht über westliche Menetekel von irgendwelchen Wirtschaftsexperten lustig, die seit Jahren den asiatischen Infarkt prognostizieren. Dienen sie doch eher als Augenwischerei und Selbstbeschwichtigung über schwindende Agilität und Dynamik in unseren Luxusdemokratien. Es ist zu befürchten, dass wir irgendwann den Anschluss an die Moderne verlieren, wenn wir uns nicht an unsere langen Nasen fassen und uns fragen, wie wir zukünftig noch mit Leidenschaft, Tatkraft und mitreißender Begeisterung unsere Zukunft gestalten wollen.

Sich vor Ort und/oder Autoren wie Schmidt ein Bild über dieses Land zu machen, kann ich nur jedem empfehlen, der bislang mit ähnlichen Klischees wie ich über China belegt ist.
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am 27. November 2009
Der Autor hat sein Wissen über China in kleine Lektionen aufgeteilt, an deren Ende das große China-Abitur steht. Auf Partys kann man seiner Meinung nach mit dem in diesem Buch erworbenen Wissen hervorragend glänzen. Davon abgesehen ist es ein gelungener und witziger Versuch die chinesischen Eigenarten einzufangen, die zu Beginn beim Autor durchaus Irritationen hervorgerufen haben, mittlerweile aber purer Begeisterung gewichen sind. Beispielsweise hat sich der Autor damit abgefunden, dass die Chinesen besonders gerne nicht mit ihm, sondern über ihn lachen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Chinesen, so der Autor, seien einfach unglaublich schamlos, nicht nur in ihrem Benehmen, sondern auch in ihrer Kleidung. So sind pyjama- und puschentragende Mofafahrer nichts Besonderes auf Pekings Straßen, auch wenn die chinesische Regierung ein Gesetz erlassen hat, das das Pyjamatragen in der Öffentlichkeit verbietet. Außerdem fummele der Pekinger dauernd an sich rum oder schneide sich bei Geschäftsverhandlungen die Fingernägel. Diese schamlosen Pekinger werden nie ausgelacht, weswegen der Autor überlegt, sich ein orangefarbenes Netzhemd zu kaufen, dazu eine mit Pokemon-Figuren bedruckte Schlafanzughose und gelbgrüne Gummischlappen, und auf der Straße alle fünfzig Meter gedankenverloren seine Brustwarzen zu reiben, in der Hoffnung dann völlig unbehelligt durch die Stadt zu gelangen.

Christian Y. Schmidt lebt mit seiner chinesischen Frau in China und ist begeistert von dem Land und seinen Bewohnern. Dem allgemeinen bierernsten China-Bashing in den deutschen Medien setzt er seinen augenzwinkernden China-Crashkurs entgegen, der vor allem Skurriles seines chinesischen Alltags einfängt, es verdichtet und ungemein unterhaltsam und witzig dem Leser präsentiert. Nur selten schießt sein Witz über das Ziel hinaus, wirkt seine Komik eher verkrampft als amüsant. Meist lacht man herzhaft auf und würde am liebsten sofort nach China reisen.

Für alle, die mal einen vergnüglichen Blick aufs große China im Allgemeinen und die Pekinger im Besonderen werfen wollen, eine ungemein erhellende Lektüre.
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am 29. September 2009
Sehr amüsant geschrieben, aktuell und treffend - wenngleich punktuell etwas überspitzt (wie man dies aber auch von einem Titanic-Redakteur erwartet). Ansonsten ein hoher Wiedererkennungswert für Freunde dieses Landes. Es wird ein schöner Querschnitt durch das moderne China geboten. Vom obligatorischen Kapitel über Da Shan bis hin zum Phänomen der ren2rou4sou1suo3 ("Menschenfleischsuche").

Gefallen hat mir vor allem, wie Herr Schmidt mit vielen Vorurteilen aufräumt, die gerade in der deutschen Chinaberichterstattung eisern gepflegt werden. Ansonsten gilt: Das freundliche Augenzwinkern beachten, mit dem der Autor dieses Buch verfasst hat.
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