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Kundenrezensionen

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3,9 von 5 Sternen
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am 29. April 2009
Thorsten Havener ist es mit diesem Buch gelungen, eine interessante, teilweise spannende, teilweise lustige, insgesamt aber durchweg informative Übersicht über die Methoden zu verfassen, die er in seinen Shows verwendet. Geschrieben ist das Buch in einem lockeren, zeitgemäßen und dem Thema angemessen Stil, was die Lektüre wirklich angenehm macht. Aber leider ist das auch schon alles.

Was dem Buch am meisten fehlt - und was daher meine Erwartungen am meisten enttäuscht hat - ist eine wirkliche Erklärung der Methoden und in einem gewissen Sinne auch eine pragmatische Anleitung zum Erlernen einer solchen. Wahrscheinlich ist das nicht der Anspruch des Autors gewesen, was auch gut nachvollziehbar ist, denn: wer gibt schon gern seine Berufsgeheimnisse bekannt? Dennoch: meiner Meinung nach wäre es wertvoller bzw. gewinnbringender gewesen, er hätte sich auf einige wenige Methoden konzentriert und diese auch in solcher Weise dem Leser nahegebracht, dass man nach Ende der Lektüre auch behaupten könnte, etwas gelernt zu haben. Leider ist das nicht der Fall. Es fehlt ein erhellendes Aha-Erlebnis.

Das Buch also ist, wie schon angedeutet, sehr breit angelegt und in seinem Aufbau sehr logisch und gut strukturiert, so dass man letztlich einen guten Einblick in die Arbeit eines Gedankenlesers bekommt. Die Anekdoten, die er häufiger aus seinem persönlichen Erfahrungsschatz anbringt, unterstreichen diesen Eindruck zusätzlich. Mit "Ich weiß, was du denkst" hat Havener also bestenfalls eine Einführung in das Thema Gedankenlesen verfasst - denn wer sich wirklich dafür interessiert, muss nach der Lektüre dieses Buches noch einige mehr dieser Art in die Hand nehmen - schlechtestenfalls ein wenig aus seinem Berufsalltag geplaudert. Wer in keinster Weise Zugang zum Gedankenlesen hat, sollte das Buch besser nicht lesen, wer dagegen - wie ich - durchaus eine Faszination dafür entwickelt hat oder entwickeln könnte, kann mit diesem Buch einen leichten Einstieg in eine tiefergehende Beschäftigung damit finden.
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am 12. Mai 2009
Ich war von dem Buch mit dem schmissigen Titel "ich weiß, was du denkst" ziemlich enttäuscht. Dafür kann es nur bedingt etwas, da der Autor etwa fünf Bücher zitiert - und das ausgesprochen umfangreich -, die ich alle schon gelesen habe. Aber leider sind diese "Ursprungswerke" um Welten besser geschrieben als dieses hier.

Eye Cues sind ein alter Hut, und alles andere zum Thema Gedankenlesen kann man bei Derren Browns "Tricks of the Mind" wesentlich unterhaltsamer nachlesen. Der Rest hat wenig bis nichts mit dem Titel zu tun. Vieles wird angerissen und dann viel zu knapp ausgeführt.

Nochmal: Finger weg - ich empfehle den Meister himself, Derren Brown, und verschiedene NLP-Standardwerke.
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am 6. März 2009
Ein Wunschtraum eines fast jeden ist, die Gedanken anderer lesen zu können.
Auch nach diesem Buch bleibt es für die allermeisten vermutlich eine Illusion.
Was man aus vielen anderen Büchern kennt, wird hier nochmals komprimiert und einfach zusammengestellt. Anfangs als Volksanleitung verstanden geht das Buch langsam über in Übernommenes, NLP- bekanntem, Literaturhinweisen hin zu allgemeinen Ratschlägen, die eine positive Lebenseinstellung hervorrufen sollen. Nach der Rezeptur: ...ein wenig von allem.

Bleibt zu hoffen, dass die Auftritte, Vorträge und Vorführungen von Thorsten Havener erfolgreicher, aufschluss- und hilfreicher und letztlich spannender sind.

Vermutlich befindet sich das Buch derzeit auf der Bestsellerliste, weil es die breite Masse anspricht und in der Öffentlichkeit in Sendungen wie J.B. Kerner und durch Stefan Raab bei TV-total vorgestellt wurde. Ohne diesen Werbe-Push wäre ich sicherlich nicht auf dieses Buch gekommen.

Auf jeden Fall ist das Buch sehr einfach geschrieben, was nicht nachteilig ist.
Man liest sich sehr schnell hindurch und muss sich nicht durch aufgeblähte Seiten quälen.
Das Geheimnis wird am Ende jedoch nicht gelüftet. Wenn das ganze mit Tricks zu tun haben sollte, werden diese nicht verraten. Schon eher die Techniken.
Gewisse Techniken werden schon beschrieben.
Beispielsweise die eines Kellners, der mehr Trinkgeld bekommen hat als die Kollegen. Weil:Wenn seine Gäste ein teures Essen bestellten, sagte er zu Ihnen, sie sollten doch lieber ein günstigeres Gericht wählen, da das teure Gericht heute nicht so hervorragend sei wie sonst, was allerdings nicht stimmte. Das zeugte von einer Ehrlichkeit, die ein höheres Trinkgeld versprach. Nun ja!!

Dieses Buch ist insgesamt (ein Versuch) eine Anleitung dazu, vielleicht in Zukunft intensiver und genauer auf die Mimik und Gestik anderer zu achten und zu beurteilen.
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am 4. April 2009
Ich bin in einer TV Show auf ihn bzw. sein Buch aufmerksam geworden und erhoffte mir - etwas aufreißerisch und daher gut leserlich formulierte - für den alltagsgebrauch interessante Informationen bezüglich der Körpersprache, wurde jedoch enttäuscht.
Auf ein paar Seiten geht er zwar auf den Alltag ein, im Großen und Ganzen ist das Buch eher etwas für Hobby-"Magier", die in Shows auftreten wollen, um dort mit angeblichlicher Gedankenleserei zu glänzen. Das macht das Buch meiner Meinung nach sinnlos, da er das Thema viel zu oberflächlich behandelt. Sein Buch reißt vieles kurz an, gibt jedoch nur einen minimalen Überblick.
Es ist demnach meiner Meinung nach weder für Shows, noch für den Alltag sein Geld wert. Havener hätte sich auf eins von beidem konzentrieren sollen.
Im Schlusswort, so scheint es, entschuldigt er sich sogar für die Oberflächlichkeit und versucht sich zu rechtfertigen: "Beim erneuten Lesen dieses Textes ist mir aufgefallen, dass ich...". Man hätte das Buch natürlich auch nochmal überarbeiten können... aber Qualität stand hier wohl im Hintergrund - und Geldmacherei im Vordergrund, wie so oft. Schade.
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am 16. Mai 2010
Im TV wirkt der Autor sympathisch und kompetent. Deswegen wollte ich das Buch 'vom blauen Elefanten' kaufen. Daneben lag 'Ich weiss, was du denkst'. Dem Leser werden Gedanken lesen ohne Hellseherei oder übersinnliche Fähigkeiten versprochen. Ich möchte das können, zumal dafür nur ein gutes Beobachten des Gegenübers notwendig ist.
Aufgeteilt ist das Buch in sechs Kapiteln. Kapitel 1: 'Die Welt ist das, wofür wir sie halten'. Die Wichtigkeit der Erwartungen und Erfahrungen wird aufgezeigt. 'Ein Erlebnis ist so, wie es ist. Erst unser Denken macht es zu einer guten oder schlechten Erfahrung. Je nachdem wir an eine Sache herangehen, können wir etwas als Problem oder Herausforderung betrachten (S.35)'. Kapitel 2: 'Der Körper verrät unsere Gedanken'. Experimente zeigen den Einfluss der Gedanken auf den Körper. NLP, Carpenter-Effekt und die Körpersprache sind die Themen. 'Unser Körper hat Auswirkungen auf unsere Gedanken, und unsere Gedanken haben konkrete Effekte auf unseren Körper (S.96)'. Kapitel 3: 'Mit unseren Gedanken die Welt bestimmen', das wäre doch etwas. Suggestionen sind wichtig. Sie wirken durch die Kraft des Bildes. Willen allein nützt nichts. Um ein Ziel zu erreichen muss man auch daran glauben. 'Positiv zu denken führt ins Nichts, wenn keine Handlung folgt (S.105)'. Da Suggestion meistens mit Sprache zu tun hat, werden Zauberwörter unter die Lupe genommen. Man lernt ein wenig zu manipulieren. Für mich das interessanteste Kapitel. Kapitel 4: 'Es gibt keine Grenzen: Ein Mentaltraining', ist oberflächlich. Es gefällt mir nicht, wenn unter dem Begriff 'Autogenes Training' ein Entspannungstraining vorgestellt wird, das nichts mit Schultz zu tun hat (klar, ein Beweis dafür, dass meine Erwartung die Wirklichkeit bestimmt). Kapitel 5: 'Der Augenblick der Macht'. Sie müssen ein Vorhaben innert 72 Std. angehen, wenn es erfolgreich sein soll. Wie auch Kapitel 6: 'Es ist mehr möglich als sie denken' sind mit ca. je 5 Seiten small-talk.
Fazit: Ein leicht zu lesendes, unterhaltsames Buch, das aber mehr verspricht als das es hält.
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am 26. Juni 2009
Dieses Buch gibt einen einfachen Überblick über verschiedene Bereiche der Wahrnehmung anderer Menschen. Auch gibt es Alt-Bekanntes aus NLP und Suggestionsarbeit wieder. Leider Nichts Neues! Wie auf den ersten Seiten des Buches angedeutet, sind die Geheimnisse Gedanken lesen zu können, das Kapital von Thorsten Havener und dieses gibt man so einfach nicht her. Hat der Autor auch nicht getan. Wer also glaubt nach diesem Buch eine Anleitung, ein Nachschlagewerk oder ein Übungsbuch zu besitzen, um Gedanken lesen zu können, wird sehr enttäuscht sein. Wer allerdings leichte Lektüre wünscht... Schade Thorsten...
Danke an den Autor für das umfangreiche Literaturverzeichnis.
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am 27. Februar 2009
Voller Erwartung habe ich das Buch von T.H. bestellt. Wer auf eine Anleitung für das Arbeiten von T.H. erwartet, wir wahrscheinlich enttäuscht.
Vielmehr sehe ich das Buch als Zusammenfassung der verwendeten Methoden.
Sollten die Themen NLP, Körpersprache und Ekman nichts neues für Sie sein, dann könnten einige Passagen langweilig erscheinen, jedoch im Kontext eine gute Zusammenfassung.
Für mich ein Sachbuch, dass leicht zu lesen ist. Sollte man sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen, ist das Literaturverzeichnis eine große Hilfe.
Mir persönlich fehlt die Tiefe, deswegen 4 von 5 Sternen.
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am 28. April 2010
Was sagt die Farbe der Handflächen über die Gesundheit eines Menschen. Woran kann man im Gesicht einen Raucher erkennen, der gerade keine Zigarette im Mund hat. Was sind typische Ja- und Neinreaktionen in der Körpersprache, in der Mimik und Gestik, in den Augenbewegungen und so weiter.
Thorsten Havener kann beobachten und interpretieren. Was wir anderen eher beiläufig wahrnehmen und worauf wir oft unsere Intuitionen aufbauen, ohne zu wissen, woher wir sie nehmen, das nimmt Havener bewusst wahr. Spätestens seit der amüsanten wenn auch vollkommen überzogenen Serie The Mentalist weiß man: Mentalisten sind keine Hellseher. Sie sind nur einfach die besseren Beobachter. Seine eigene Beobachtungsfähigkeit wird man mit diesem Buch wohl kaum steigern können. Das haben schon andere Rezensenten vor mir bemerkt. Dafür gibt es hervorragendere Bücher, wie zum Beispiel so ziemlich alles von Samy Molcho (seine DVD's sind Gold wert).
Was an diesem Buch etwas unangenehm auffällt, dass ist das völlig Überzogene in Titel, Aufmachung. Die Mystifizierung des Mentalisten, die Havener im Buch selbst entlarvt, stört. Havener weiß nämlich nicht, was du denkst. Er beobachtet und führt mit Tricks, die man zum Beispiel bei Bandler im NLP-Seminar lernen kann, den Mitspieler in seiner (Lebens-)Show in die Richtung, ihm die rechten Jareaktionen und Neinreaktionen zu geben. Es ist sicherlich beeindruckend, dass er das auch mit verbundenen Augen kann. Ohne Frage. Aber der irreführende Titel, der schon fast an telepathische Fähigkeiten erinnern will, der ist doch ärgerlich unpassend und spricht das leichtgläubige Publikum an, das schon immer den scharlatanischen Schaustellern auf den Jahrmärkten hinterherlief.
Ich fasse also zusammen: Ganz nett zu lesen, man möchte fast schon "niedlich" dazu sagen, aber den Bombastus Prastus, den der Verlag hier aufzieht, den muss man als abstoßend empfinden. Hier geht's ganz klar um Geld. Das ist kein Sachbuch, und es hat auch nicht wirklich Wert im Bücherregal.
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am 23. Februar 2010
Durchweg positiv zu vermerken finde ich, dass Thorsten Havener von Anfang an bemüht ist ehrlich zu sein. Dies sowohl auf der persönlichen Ebene, dass er erzählt von seiner eigenen Motivation das Zaubern und speziell Mentalmagie zu lernen, als auch auf der wissenschaftlichen Ebene. So gibt er so manches Mal zu, dass weder er, noch die Wissenschaft manche der Dinge erklären kann, die er beschreibt. Dies vor dem Hintergrund, dass die Neurowissenschaft einfach noch nicht genug weiß. Trotzdem funktioniert es. Angenehm finde ich auch, dass er durch diverse Experimente, den Leser ermuntert, Dinge selbst zu probieren und damit zu lernen. Es ist besonders angenehm von einem Deutschen bzw. ein deutschsprachiges Buch zu lesen, da es viel englischsprachiges auf dem Gebiet gibt und Deutsche, die weniger englisch können damit im Nachteil sind.
Was mich teilweise sehr nervte war jedoch, dass er manche Ausführungen überaus kurz hielt. Regelrecht entsetzt hat mich ein Absatz von nur wenigen Zeilen über eine Methode, wie man sich Namen von Personen merken kann. Ich fürchte, ein einziger Absatz ist für jemanden, der darüber noch nichts weiß, einfach nicht genug, um effektiv und praktisch Anwendung zu finden. Havener erwähnt im Buch selbst das Buch Tricks of The Mind von Derren Brown. Ich habe es vor einigen Monaten selbst gelesen und vieles davon in sehr abgespeckter Version in Haveners Buch wieder gefunden. Nur einmal zur Verdeutlichung: Havener verwendet einen einzigen Absatz zur Methode Namen zu merken. Derren Brown beschreibt das gleiche auf 8 Seiten und verwendet für Techniken und Methoden zum Gedächtnistraining, Merkfähigkeit und Erinnerung gut 56 Seiten. Sicherlich sind Seitenzahlen nicht alles. Ich denke trotzdem, dass ein Absatz mit wenigen Zeilen für Neulinge nicht unbedingt alles nötige enthält, was jemand mit wenig bis keiner Ahnung braucht, um effektiv zu sein. Hingegen ausführlich (mit ca. 60 Seiten) beschreibt er Methoden, wie Hellseher vorgehen und wie der Leser selbst Fragetechniken anwenden kann, um Informationen vom Gegenüber zu erfahren und diese zu nutzen, ohne dass es dem anderen auffällt. Doch wo er hier ausführlich wird, ist die Frage, wie viele der Leser überhaupt selbst in diese Richtung gehen wollen so etwas anzuwenden, für welchen Zweck auch immer.
Alles in allem würde ich empfehlen für spezielle Bereiche, die interessieren gezielt Literatur darüber zu suchen. Wen also Körpersprache interessiert, in die Richtung zu gehen, oder auch im Bereich NLP dann Bandler und Grinder. Wer des Englischen mächtig ist und doch thematisch breiter gefächertes sucht, der ist mit Derren Browns Buch Tricks of The Mind bestens beraten. Haveners Buch ist selbst für einen Überblick meiner Meinung nach zu oberflächlich, um gerade als Neuling solide anzufangen und Fortgeschrittene wissen sowieso, worauf es an kommt.
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am 1. Januar 2010
"Ich weiss, was Du denkst", der Titel des Taschenbuchs von Thorsten Havener, macht neugierig. Die Rezensionen der Tagespresse über seine Gedankenleser-Show auf dem Buchrücken, erwecken den Eindruck, dass man in dem knapp 190-seitigem Buch die geheimsten Geheimnisse eines Mental-Magiers erfahren darf. Mit entsprechender Neugier habe ich mir das leicht zu lesende, manchmal jedoch etwas verwirrend formulierte Buch zu Gemüte geführt.

Thorsten Havener liefert mit "Ich weiss, was Du denkst" einen leicht oberflächlichen Abriss über etliche Konzepte aus Therapie und Coaching ab. Er beginnt mit einer vereinfachten Darstellung der Theorie des Radikalen Konstruktivismus (die Basis hypnotherapeutischer Arbeit), stellt eine Vielzahl von Übungen und Techniken aus der Hypnotherapie, dem NLP (neurolinguistischen Programmieren), dem Cold Reading und der Überzeugungspsychologie vor, um dann bei einer einfachen Form von Selbsthypnose (im Buch Alpha-Training genannt) zu landen. Dabei sind die einzelnen Konzepte an teilweise sehr guten Beispielen exemplarisch griffig dargestellt. Zugleich hätte etwas mehr Unterbau hier dem Buch sicherlich sehr gut getan. Insofern man in diesen Themen schon etwas belesen ist, merkt man, dass Havener hier oft nur an der Oberfläche kratzt und vor allem die Beispieldarstellungen wirken lässt.

Ab der Hälfte des Buches überkommt einen mehr und mehr der Eindruck, dass man einen Lebenshilfe-Ratgeber liest, als ein Buch, in dem ein Mental-Magier, wir angekündigt, Einblicke in seine Techniken gewährt. Und in Sachen Ratgeber gibt es sicherlich das eine oder andere Buch, dass in dieser Hinsicht mehr zu bieten hat. Sicherlich ein gut gemeintes Buch - das zumindest, glaubte ich, zwischen den Zeilen zu lesen. Aber gut gemeint ist dann eben nicht in jeder Hinsicht gut. Für Menschen, die noch nie soetwas wie einen Lebenshilfe-Ratgeber gelesen haben, kann dies aber ein erster Einstieg sein.

Eins jedoch hat Havener geschafft: sollte seine Show in der Zukunft in meiner näheren Umgebung zu sehen sein, werde ich auf jeden Fall hingehen. In der Praxis, d.h. in seinen Shows, ist er bestimmt ein Magier - das Buch macht neugierig auf den Entertainer und Menschen Thorsten Havener.

Mein Fazit: für Menschen die sich noch überhaupt nicht mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Lebensenergie und -ziele auseinandergesetzt haben, kann das Buch ein erster Einstieg sein. Für Menschen, die bereits auf ihrem Weg sind, bietet das Buch sicherlich wenig Neues. Für professionelle Berater und Begleiter unbrauchbar.
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