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90 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Poesie quer durch die Wissenschaft...
... führt dieses Buch von Dawkins.
Wenn man ein gut geschriebenes Buch über ein wissenschaftliches Thema, wie zum Beispiel über Evolutionsbiologie mit einem lecker belegten, nahrhaften Kanapee vergleicht, dann hat man mit Dawkins Buch gleich ein ganzes kaltes Buffet vor sich.
Es wird die Geschichte von der Entdeckung der Lichtbrechung bis hin zur...
Veröffentlicht am 14. Mai 2003 von isy3

versus
3.0 von 5 Sternen Schwierig zu bewerten
Mit einer Bewertung dieses Buches habe ich mich sehr schwer getan. Da ist einerseits das Hauptanliegen des Buches: Wissenschaft zerstört nicht etwa die Poesie des Lebens (das Märchenhafte am Regenbogen), sondern kann selbst gute Poesie sein. Auch können wissenschaftliche Arbeiten ähnlich kreative Leistungen sein, wie echte Kunst. In allen diesen...
Veröffentlicht am 22. März 2011 von Lulu


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90 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Poesie quer durch die Wissenschaft..., 14. Mai 2003
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
... führt dieses Buch von Dawkins.
Wenn man ein gut geschriebenes Buch über ein wissenschaftliches Thema, wie zum Beispiel über Evolutionsbiologie mit einem lecker belegten, nahrhaften Kanapee vergleicht, dann hat man mit Dawkins Buch gleich ein ganzes kaltes Buffet vor sich.
Es wird die Geschichte von der Entdeckung der Lichtbrechung bis hin zur Spektralanalyse erläutert, es kommen die Quantenphysik und die Neurobiologie zur Sprache. Anthropologie und Astrophysik, Ökologie und Vererbungslehre, dazu etwas Psychologie. Alles ist rechtschaffen und sauber belegt und dabei sehr humorvoll geschrieben.
Daneben wird mit allerhand Aberglauben aufgeräumt und seine Ursachen erklärt. Hier teilt Dawkins ordentlich aus und beschreibt witzig bis beißend-ironisch die typischen Erscheinungsformen des Aberglaubens vom Regentanz bis zum religiösen Massenwahn.
In dem Buch setzt sich der Autor vehement für die Poesie und die Phantasie in der Wissenschaft ein. Es werden zu den einzelnen Themengebieten klassische Gedichte in den Wissenschaftstext eingefügt. Das macht das Buch zu einem literarischen Vergnügen. Dawkins hat auch selbst schriftstellerische Qualitäten zu bieten. Er schreibt spannend, präzise, elegant und bleibt doch stets allgemeinverständlich, und er nennt auch seine Quellen.
Da Dawkins aus dem englischen Sprachraum kommt, zitiert er natürlich hauptsächlich Keats, Shakespeare und andere, um sein Anliegen zu illustrieren. Ein vergleichbarer deutscher Wissenschaftsautor fällt mir aber nicht auf Anhieb ein; ich wünschte, wir hätten einen solchen.
Ich las das Buch mit großem Vergnügen und wachsender Begeisterung. Es ist auch ein empfehlenswertes Geschenk für wissenschaftlich interessierte Leser.
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wissenschaft trifft Kunst, 16. September 2003
Da ist Richard Dawkins, dem Autor des "egoistischen Gens" oder des "Blinden Uhrmachers" und zoologischen Rebell, wieder einmal ein Meisterstück gelungen. Ernsthafte Wissenschaft sucht man hier vergeblich, aber wie immer gelingt es Dawkins, wissenschaftliche Theorien so aufzuarbeiten, dass sie selbst für einen Laien verständlich werden.
Das beste an diesem Buch aber ist, dass es die Schönheit der Wissenschaft herausarbeitet. Es zeigt auf, wie faszinierend wissenschaftliche Erkenntnis sein kann und welche Anregung für Musik und Dichtung sie bieten könnte.
An Dawkins begeistert mich am meisten, dass es ihm gelingt, die Dinge auf den Punkt zu bringen. An vielen Stellen denkt man einfach "Ja, genauso ist es!" Gleich die ersten Seiten, wenn er darüber philosophiert, was für Glückskinder wir doch alle sind, bieten ein sprachliches und inhaltliches Highlight. Doch am meisten fasziniert mich das letzte Kapitel "Ein Ballon zum Denken" in dem er über Miniaturisierung sowie die Entwicklung der höheren menschlichen Fähigkeiten nachdenkt und wiederum einen Beitrag zur Memetik (seinem Lieblingskind) liefert. Grundtenor: Vielleicht liegt die Zukunft der "menschlichen" Kultur im Internet und wir werden als Träger derselben überflüssig.
Meine Wertung: interessanter und anregender Lesestoff - 4 Sterne
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49 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das neue Sprachrohr der Wissenschaft, 10. August 2002
Es zeigt sich endgültig, dass Richard Dawkins am besten dazu geeignet ist, den zu früh verstorbenen Carl Sagan als Sprachrohr der Wissenschaft zu ersetzen. Dawkins plädiert in diesem Werk dafür, dass "jedem Poeten, der die Bezeichnung <<Romantiker>> verdient, ... das Herz im Leibe hüpfen (muss), wenn er das Universum eines Einstein, Hubble oder Hawking betrachtet." In bekannter Art und Weise provoziert Dawkins bereits zu Beginn den Leser zum Nachdenken: "Überhaupt zu leben, ist Wunder genug" (Mervyn Peake zitierend). Schreibt Dawkins selbst: "Wir alle müssen sterben, das heißt, wir haben Glück gehabt. Die meisten Menschen sterben nie, weil sie nie geboren werden."
Dawkins beschreibt im ersten Teil des Buches die Wissenschaft und ihre Rolle in unserer neuen Kultur. In einer Art, dass einige seiner Kritiker dazu übergingen ihn außergewöhnlich bissig und persönlich anzugreifen, wobei keiner im entferntesten auch nur ein wissenschaftlich fundiertes Argument hervorbrachte. Wer Dawkins kennt, weiß dass dies ihn nur zu noch größeren Leistungen animiert, so muß also den Kritikern letztendlich gedankt werden. Dawkins schreibt weiterhin über den "Strichcode in den Sternen", "Märchen, Geister, Sternendeuter", "Berechnete Schauer (wo er sich mit den "normalen Abergläubischen, die nicht als hehre Poeten den Regenbogen verteidigen, sondern sich im Rätselhaften aalen und sich verraten fühlen, wenn man ihnen eine Erklärung liefert", auseinandersetzt). In den Schlußkapiteln kehrt Dawkins zu seinen bekannten Grundthemen zurück (Evolution, Genetik etc.), was Naturwissenschaftler tun können; über das genetische Totenbuch; wie die Welt neu verwoben wird und über einen Ballon zum Denken.
Waren schon seine "Der blinde Uhrmacher. Ein neues Plädoyer für den Darwinismus"; "Und es entsprang ein Fluß in Eden. Das Uhrwerk der Evolution"; "Gipfel des Unwahrscheinlichen. Wunder der Evolution" und "Das egoistische Gen" hervorragende Werke, so ihm jetzt endgültig das Meisterwerk gelungen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zauber der Entzauberung, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie (Taschenbuch)
Ich bin immer wieder erstaunt, wie zwanghaft Menschen sich an die Vorstellung eines "Sinn des Lebens" klammern und ohne diesen in Depressionen und Hoffnungslosigkeit zu versinken drohen. Für mich war dieser vielbeschworene "Sinn" schon immer einfach das gesamte Leben in seiner vielfältigen und wunderbaren Beschaffenheit an sich. Nach der Lektüre von "Das egoistische Gen" vor über einem Jahrzehnt war ich eher absolut euphorisch gestimmt, wie genial in diesem Universum alles seinen geradezu unglaublich erscheinenden verschlungenen und doch im Grunde so einfach logischen Bahnen folgt, und was für ein Phantasieland um uns herum dadurch geschaffen wurde. Ich liebe es!!! Und gerade dies ist es, was Dawkins in seinem entzaubertem Regenbogen den Lesern verständlich zu machen versucht: Selbst die genaue wissenschaftliche Sezierung und Erklärung unserer Umwelt, nimmt dem wahren Forschenden keineswegs den emotionalen Bezug und Genuß zu alledem, sondern verstärkt ihn eher sogar noch. Und da er sich selbst und auch die geistigen und materiellen Schöpfungen der Menschheit als Teil dieser für uns schier unerschöpflichen Wunderwelt begreifen kann, wird er auch nie in Gefahr laufen, die Bedeutung seiner Existenz durch eine konstruierte Sinnsuche legitimieren zu müssen. Er wird auch ohne dies in der Lage sein, zutiefst glücklich sein zu können - jedenfalls geht es mir seit Jahrzehnten so: Je mehr ich erfahre, lerne und erkenne, desto zufriedener und lebensfroher werde ich - und desto mehr freue ich mich auf jeden neuen Tag, der mir noch mehr Erkenntnisse beschert. Ich danke Dawkins für seinen Teil an meinem Glück, den er mir durch seine brillant geschriebenen Bücher beschert.

Ein wahrer Wissenschaftler ist immer auch ein wahrer Philosoph, auch wenn Außenstehende einem allzu gerne unterstellen, man wäre eine pragmatische und emotionslose "Maschine", nur weil man die Abläufe seiner Umgebung zu begreifen versucht. Sie verstehen nicht, daß eben dadurch nicht wirklich eine "Entzauberung" stattfindet, sondern ganz im Gegenteil ein immer größeres Erstaunen und Bewundern. Vielleicht kann "Der entzauberte Regenbogen" zum Verständnis beitragen. Allerdings fürchte ich, einem "Wissenschafts-Ungläubigen" wird dieser besondere und beglückende Zauber wahrscheinlich eher verschlossen bleiben. Schade eigentlich ...
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch!, 11. Februar 2003
Von Ein Kunde
Dawkins rechnet mit einer Gesellschaft ab, die sich der Wissenschaft zwar in Form von Technik bedient, aber davon nicht mehr verstanden hatals die Kuh von der Botanik, die sie mit Wohlbehagen frisst (Einstein). Gleichzeitg räumt er jedoch mit dem Vorurteil auf, Naturwissenschaften und Poesie wären unvereinbar. Dawkins: "Ein Newton und ein Keats, die einander lauschen, könnten die Galaxien singen hören."
Dieses Buch eröffnet mitunter völlig neue Blickwinkel, das Leben zu betrachten, weshalb es unbedingt lesenswert ist.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Original statt Comedy-Kopie, 12. Februar 2009
Dieses Buch ist gewissermaßen die Vorlage für all die Eckhart-von-Hirschhausen-oder Vince-Ebert-Büchlein, die da gegenwärtig die vorderen Rängen der Bestsellerlisten besetzen. Nur: Hirschhausen, Ebert & Co sind nicht Dawkins, weder als Wissenschaftler noch als Literaten. Ich glaube auch nicht, dass Dawkins bei Schmidt&Pocher aufträte... Wer also das "Original" haben will und nicht bloß comedymäßig aufgebretzelte Kopien von Kopien von Kopien, sollte zu Dawkins greifen. Es lohnt sich.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wissenschaft aus künstlerischer Perspektive, 12. August 2010
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie (Taschenbuch)
Richard Dawkins behandelt in diesem Werk das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Poesie. Er findet es schade, dass viele künstlerisch begabte Menschen den Naturwissenschaften eher negativ gegenüber stehen und meint, dass man in den Wissenschaften bei richtiger Betrachtung durchaus viele ästhetische Aspekte finden kann.
Andererseits tritt er aber auch schlechter wissenschaftlicher Poesie entgegen, da diese die wahren Zusammenhänge eher verschleiert als erhellt und gerade Laien oft falsche Eindrücke vermittelt.

Der Beginn des Buches ist aber leider nicht wirklich gelungen. Diverse literarische Zitate werden in den Text eingestreut, ein roter Faden ist aber kaum erkennbar. Auch werden einige Ausflüge in die Welt der Physik unternommen, denen man anmerkt, dass es sich hierbei nicht um das Spezialgebiet des Autors handelt.

Im weiteren Verlauf wird die Sache aber immer besser. So werden etwa die Hintergründe und Möglichkeiten einer DNA-Analyse zu Beweiszwecken erläutert. In weiteren Kapiteln kritisiert Dawkins beispielsweise Pseudowissenschaften wie die Astrologie und zeigt, dass scheinbar übernatürliche Phänomene oft auf relativ einfache Weise entzaubert werden können. Dabei hatte ich aber bisweilen den Eindruck, dass er etwas über das Ziel hinausschießt und diverse Praktiken nicht mit sachlichen Argumenten, sondern eher mit pauschalen Verurteilungen kritisiert.

Im letzten Drittel des Buches wendet er sich wieder seinem Spezialthema, der Evolution, zu. Er erklärt nochmals die Theorie vom egoistischen Gen, wobei klar wird, dass es hierbei in Wirklichkeit vor allem um das Zusammenleben und die Kooperation von Genen geht. Weiters befasst er sich mit der Art, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und geht der Frage nach, wieso das menschliche Gehirn innerhalb der letzten Jahrmillionen eine derart explosive Entwicklung durchgemacht hat.
Vor allem wird in diesem Buch aber auch ein sehr schönes poetisches" Bild eingeführt, wonach man aus den Genen eines Individuums eine genaue Beschreibung der Lebensbedingungen herauslesen könnte, mit denen seine Vorfahren zurecht kommen mussten.

Alles in allem ein gutes Buch von Richard Dawkins, dem es wieder einmal gelingt, wissenschaftliche Themen auch für Normalbürger nachvollziehbar darzustellen, ohne die Inhalte zu trivialisieren.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Wunderbaren in der Wissenschaft, 18. September 2011
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie (Taschenbuch)
Inhalt:
In 'Der entzauberte Regenbogen' berichtet der Evolutionsbiologe Richard Dawkins von Spektralanalyse und Regenbögen, von Licht und Farbwahrnehmung, von Radio- und Schallwellen, von Wundern und Märchen, von Astrologie und Scharlatanerie, von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, von Ritualen und Magie, von egoistischen und kooperativen Genen, von Sehen und Hirnforschung, von Linguistik und Sprachentwicklung, von Genen und Memen. Dabei geht er unter anderem auf Phänomene und Erkenntnisse der Physik, der Genetik, der Neurowissenschaften, der Evolutionsbiologie, der Astronomie und der Linguistik ein.

Mein Eindruck:
'Der entzauberte Regenbogen' liest sich (wie von Dawkins gewohnt) einfach, ist unterhaltsam, bisweilen bitterböse, oft amüsant und immer spannend. Dawkins erklärt Sachverhalte dabei so anschaulich und lebendig, dass auch Laien seinen Gedankengängen folgen können.

Besonders gut gefallen hat mir die Fülle an Fachgebieten, die der Autor behandelt, und die Vielzahl an Phänomenen, von denen Dawkins berichtet. So kann man als Leser viel Neues lernen und wird nebenbei auch noch perfekt unterhalten.

Mein Resümee:
Spannend, lehrreich und oft amüsant.
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4.0 von 5 Sternen Der Zauber der Wirklichkeit, 6. Juni 2014
Von 
H. Schneider (Aichtal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie (Taschenbuch)
Warum misstrauen die Menschen oftmals der wissenschaftlichen Erkenntnis, ignorieren sie, lehnen sie ab oder bevorzugen spekulative Vermutungen gegenüber rationalen Erklärungsversuchen?
Diese interessante Frage zu beantworten hat sich der "Wissenschaftsguru" Richard Dawkins im vorliegenden Band zur Aufgabe gemacht. Im gewohnten leicht leserlichen und oftmals durchaus sarkastisch- humorvollen Stil, aber ernsthaft und überzeugend für die eigenen Ansichten eintretend benennt er die unterschiedlichen Gründe, welche es uns im Allgemeinen so schwer machen rein rationale Erklärungen zu akzeptieren, als da u. a. wären:
- "die betäubende Wirkung des Vertrauten"
- das menschliche Unvermögen, statistisch denken zu können
- Angst vor eigenverantwortlichem Denken und Handeln
- allgemeine Abneigung gegenüber den "furchtbar komplizierten" Naturwissenschaften
sowie wohl auch ganz einfach Bequemlichkeit.
Demgegenüber möchte Dawkins hier auch beweisen, das naturwissenschaftliche Erkenntnis ihre ganz eigene "gute Poesie" hat, ja dass die Wunder denen wir auf dieser Welt begegnen sehr viel Fantasie anregender sind als die wildesten Spekulationen welche wir uns auszudenken vermögen, wohingegen die die wissenschaftsfeindliche "schlechte Poesie" letztlich keinen Nutzen bringt. Unser Ziel sollte es sein die Kraft unseres Geistes sinnvoller zu verwenden indem wir zumindest versuchen die Welt um uns herum zu begreifen anstatt uns in wilde Spekulationen zu flüchten.
Nebenbei kann man auch einige interessante Fakten aus Physik und Evolutionsbiologie mitnehmen.
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4.0 von 5 Sternen Kurzer Überblick über aktuelle Themen, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie (Taschenbuch)
Das Buch fasst sehr kurzweilig die aktuelle Forschung zu diversen Themen unserer heutigen Zeit zusammen und eignet sich auch für Heranwachsende. Gut und leicht lesbar sowie einfach zu verstehen. Schönes Buch.
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Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie
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