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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 20. Oktober 2009
Richard Dawkins, ein wahrer Meister der populärwissenschaftlichen Literatur, verwendet in diesem Buch die Metapher des Unwahrscheinlichkeitsgebirges, um die Wirkungsweise der Evolution anschaulich zu machen.
Viele Kritiker der Evolutionstheorie, auch durchaus gebildete Menschen, greifen Lebensformen heraus, die auf der Spitze eines riesigen Berges zu stehen scheinen, dessen steile Wände niemals alleine durch die Kräfte der Evolution bezwungen werden können. Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber, dass zu jedem dieser Gipfel auch ein anderer Weg über sanft ansteigende Wiesen gefunden werden kann. Sicher, die Beschreitung des Weges in kleinen Etappen scheint mühevoll und langwierig. Wenn man aber die riesigen Zeiträume betrachtet, welche die Evolution zur Verfügung hatte, summieren sich selbst kleinste Schritte und auf den ersten Blick unwahrscheinliche Resultate können entstehen.

Richard Dawkins präsentiert in diesem Buch eine breite Palette von Themen. Er erläutert, was "Zufall" im Rahmen der Evolution wirklich bedeutet, zeigt, wie die natürliche Selektion anhand von Computerprogrammen veranschaulicht werden kann und erklärt, wie sich die faszinierende Fähigkeit vieler Tiere zu fliegen oder das immer wieder zitierte Auge entwickelt haben.
Weiters spürt er dem Ursprung des Lebens nach und tritt der Ansicht entgegen, dass Lebewesen zum Nutzen der Menschheit oder zu einem sonstigen höheren Zweck gestaltet worden wären.

Zum krönenden Abschluss wird das Geheimnis der Feige gelüftet: Das Zusammenspiel dieser auf den ersten Blick so gewöhnlichen Frucht mit den untrennbar mit ihr verbundenen Feigenwespen wirft eine Reihe von faszinierenden Fragen auf, die Dawkins im Lichte der Evolution beantwortet.

Insgesamt ein sehr gutes Buch, das ein breites Themenspektrum abdeckt und interessante Informationen auf ansprechende Weise präsentiert.
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am 11. August 2013
Seit ich in der Schule bin, mag ich die Bücher, welche unsere Welt seriös beschreiben. Die Biologie war eine der interessantesten Gebiete um sie kennenzulernen, ohne sie wirklich tief zu studieren. Die Richard Dawkins „Gipfel der Unwahrscheinlichkeit“ steht bei mir in der ersten Reihe zusammen mit Thomas R. Henry (The Strangest Things in the World), Joseph Chalifman (Insects are Architects) und vielen mehr.
Dieses Buch schliesst einige Wissenslücken in der Evolutionslehre, beschreibt interessant, wie kompliziert sich die pflanzlichen und tierischen Organismen gegenseitig in der Entwicklung unterstützen oft bis zur völligen Abhängigkeit. Das Buch zeigt aber auch, dass schon vereinfachten PC Simulationen einen „Gefühl“ geben können, wie die Evolution funktioniert.
Es ist kein Buch für Leute, die nur eine Unterhaltung suchen, und selbständiges Denken für zu mühsam halten.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Mai 2009
Richard Dawkins versucht in diesem Buch deutlich zu machen, dass selbst komplizierte Wunderwerke der Evolution wie etwa Augen oder das Fliegen durch den allmählichen Prozess von Anpassungen möglich wurden. Sofern wir nur auf das Unwahrscheinlichkeitsgebirge dieser Errungenschaften der Natur starren, müssen wir alles als von geheimnisvoller göttlicher Hand gemacht denken. Aber indem wir sozusagen auf der "Rückseite" des Steilgebirges die langsamen Wege der Evolution auf dem Weg zum Gipfel verfolgen, wird deutlich, dass sich über Mutation und anschließender immerwährender Selektion Änderungen und Weiterentwicklungen quasi automatisch ergeben. Er macht dies auch mit Computersimulationen etwa bei der Entwicklung der perfekten Spinnennetzform oder von Schneckenhäusern deutlich, dabei kommt er zu durchaus "kurzen" Entwicklungszeiten auch kompliziert anmutender Gebilde, die erklären, dass sich die ungeheure Artenvielfalt unseres Planeten in der Tat in den Jahrmilliarden hat entwickeln können. Schließlich erläutert er am Beispiel der sehr artenreichen Familie der Feigen eine überaus raffinierte Ko-Evolution mit den sie befruchtenden Wespenarten. Dabei läuft alles unbewußt ab: weder Wespe noch Feige machen absichtlich dieses oder jenes, aber über die Selektion bestimmten Verhaltens werden Anpassungen auch der Gegenseite gefördert oder unterdrückt, so dass nach tausenden von Generationen ein überaus spezifischer Mechanismus von Zusammenarbeit entstehen kann, oft mit nur einer Wespenart für eine bestimmte Feige.
Ein tolles Buch, das ich jedem an Biologie oder Evolution Interessierten zur Lektüre empfehle. (24.05.09)
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am 8. Februar 2016
Leider hält sich Dawkins nicht an Fakten. Seine Erklärung der Entstehung des Fischauges mittels des Gradualismus ist schlicht eine Falschdarstellung, sprich: unglaubliche Vereinfachung des Sachverhaltes. Ich empfehle zur Lektüre: Michael Nahm `Evolution und Parapsychologie` (nicht abschrecken lassen vom Titel...ist weder esoterische Spinnerei noch kreationistischer Dogmatismus, der Autor selber Biologe). Der Autor klärt die entsprechende Problematik in aller Deutlichkeit auf. Man fragt sich dann schon wie Dawkins et al. dazu kommen gewisse Sachverhalte dermassen schief darzustellen. Der Autor meint denn auch: "Die in der besprochenen Publikation (bezüglich Fischauge, die Dawkins nur referiert bzw. darlegt) aufgestellten Behauptungen sind derartig ungeheuerlich, dass man sich fragen muss, wie ein renommiertes Fachjournal überhaupt dazu kommen konnte, sie abzudrucken.(...) Besonders in den Büchern von R.Dawkins schwingt auf nahezu jeder Seite unter seiner siegesgewiss vorgetragenen Überzeugungsarbeit fahrlässige Simplifizierung komplexer Sachverhalte mit."
Analoges gilt für die Problematik bzw. Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben überhaupt. Die mainstream-Biologen scheinen mit Scheuklappen ausgerüstet, die jegliche Stolpersteine schlicht ignorieren. Gut, dass es mit Nahm einen kompetenten Autor gibt, der in undogmatischer Weise die nüchtern gegebenen Fakten auf den Tisch legt, die man sonst aus anderen kritischen Publikationen sich zusammenklauben müsste.
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am 3. Februar 2010
Für mich ist der Gipfel des Unwahrscheinlichen Dawkins' fesselndstes Werk. In Bild und Wort werden hier komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt. Natürlich ist dafür etwas Geduld, Vorwissen und Interesse vonnöten, aber das fordert schließlich jedes gute Sachbuch. Wer sich jedoch darauf einlässt, kann sich der Begeisterung, mit der Dawkins mal rein auf der biologischen Ebene die Evolution als schöpferische Kraft präsentiert, nicht entziehen. Auch wenn man Dawkins Polemiken nicht vertritt, kann dieses Buch jedem begeisterten naturwissenschaftlich interessierten nur wärmstens ans Herz gelegt werden.
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am 30. November 2000
Richard Dawkins hat die bemerkenswerte Fähigkeit, wissenschaft spannend lesbar, verständlich und doch ohne "wissensverlust" zu schreiben. Dazu kommt seine sarkastische Streitlustigkeit, welche ja schon im "Entzauberten Regenbogen" so "spritzig" und erfrischen zu lesen war. In diesem Buch sucht er sich diverse "unmögliche Wunder" der Evolution heraus und erläutert ihre Entstehung. Oft wird dies mit Hilfe einfacher Computerprogramme sehr leicht nachvollziebar beschrieben . Nachher wissen wir, warum es fast selbstverständlich ist, warum sich die heutigén Augen so schnell und einfach entwickelt haben, wir wissen Bescheid über die Flügel etc. Und am Ende der Gipfel des Unwahrscheinlichen, leicht bestiegen von der Rückseite, die Feige.... Viel Freude damit!
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am 30. August 2011
Dawkins ist nicht nach jedermanns Geschmack, aber er ist ein erstklassiger Biologe. Im vorliegenden Buch behandelt er äußerst kompetent, warum etwas, das nach unserem Hausverstand unwahrscheinlich ist, doch entstehen konnte. Faszinierend, nicht nur für Laien, sondern auch für Biologen. Kreationisten verstehen den Inhalt sicher nicht.
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am 28. Mai 2012
.. empfinde ich, dass solch ein Autor als einer der Meinungsführer der Evolutionstheorie gilt. Als Neuling dieser Materie hatte ich recherchiert, wer maßgeblich am aktuellen Diskurs beteiligt ist. So entschied ich mich neben einem anderen auch für dieses Buch und las es zu erst. Nach 108 Seiten legte ich es verärgert zur Seite. Schade ums Geld. Mehr als mutige Ideen die durch bloße Rhetorik und heranziehen von Mutation und Selektion bekräftigt werden sollen, wurden bis hier her nicht geliefert. Und fundierte durch Daten belegte Erkenntnisse hatte ich bis zu dieser Seite auch nicht gefunden. Ich fühlte mich an der Nase herumgeführt. Der Autor scheint schon so etabliert zu sein, dass man ihm einfach glaubt was er sagt, wenn er sich nur seiner selbst sicher ist. Für mich macht es dann keinen Unterschied ob ich an "Gott" oder "Dawkins" glauben soll.
Tiere als "Uhrwerk", und Computerprogramme als Beweis für eine Vorstellung wie es sein könnte...? Also bitte...
Ich bin wie gesagt Neuling in diesem Gebiet, aber schon lange interessierter Leser anderer wissenschaftlicher Richtungen. Hier beschlich mich irgendwie das Gefühl, dass jemand seine Ideologie verteidigen wollte.

Die minutiösen Beschreibungen biologischer Wunderwerke fand ich da noch am interessantesten. Deswegen auch der zweite Stern. Aber dafür hatte ich mir das Buch nicht gekauft. Aus zoologischer Sicht bestimmt interessant. Für mich, der sich in Evolutionstheorie einlesen wollte nur enttäuschend.
Ich hoffe nur, dass dieses Buch nicht exemplarisch für die populärwissenschaftliche Evolutionstheorie ist.
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