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5.0 von 5 Sternen Viel besser als erwartet
Nach den doch zahlreichen negativen Rezensionen hatte ich Schlimmes erwartet. Doch siehe da: Dieses "Büchlein" ist toll! Erstens steht so viel Wahres drin. Feine Beobachtungen zu kleinen Missverständnissen im Alltag und kulturellen Unterschieden werden auf lustige, intelligente und zugegeben manchmal ziemlich spitze Art beschrieben. Dabei teilt der...
Vor 1 Monat von Petra veröffentlicht

versus
60 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grüezi Vorurteile. Warum auch dieses Buch das Thema nicht wirklich beleuchtet...
Ja, auch ich gehöre zu denjenigen, welche die Schweiz sympathisch finden. Ja, auch ich gehörte zu denjenigen, die des Jobs wegen eine Zeitlang in der Schweiz gelebt und gearbeitet haben. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten mit den vom Autor beschriebenen deutschen Auswanderen auch schon wieder auf. Als ich das Buch in der (deutschen) Buchhandlung sah, war...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 von Gruchot


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60 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grüezi Vorurteile. Warum auch dieses Buch das Thema nicht wirklich beleuchtet..., 15. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Ja, auch ich gehöre zu denjenigen, welche die Schweiz sympathisch finden. Ja, auch ich gehörte zu denjenigen, die des Jobs wegen eine Zeitlang in der Schweiz gelebt und gearbeitet haben. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten mit den vom Autor beschriebenen deutschen Auswanderen auch schon wieder auf. Als ich das Buch in der (deutschen) Buchhandlung sah, war ich sehr interessiert und habe es mir blind gekauft. Schließlich war auch ich zeitweise beruflich in der Schweiz und habe dort die Resentissements gegenüber Deutschen selbst miterlebt. Also wollte ich mehr erfahren und erhoffte mir von diesem Buch die Antwort. Leider bleibt der Autor meines Erachtens die Antwort schuldig. Er wird zwar nicht müde, auf über 200 Seiten die vielfältigen Vorurteile zu nennen und auch weiter zu schüren, aber wieso/weshalb/warum, diese Fragen bleiben unbeantwortet. Denn ich gehörte sicherlich nicht zu denjenigen, die sich (wie im Buch genannt) den Schweizern anzubiedern versucht haben, ich habe nicht versucht Schwytzerdütsch zu sprechen und mit den Geschichten von vor über 60 Jahren und noch länger habe ich auch nichts zu tun. Warum gehen wir Deutschen den Schweizern denn nun auf die Nerven? Vermutlich, weil Schweizer Politiker aber auch leider Autoren wie Hr. Ziauddin nicht müde werden, Vorurteile durch entsprechende Beispiele zu belegen anstatt diese zu widerlegen. Im Kapitel Fußball legt er die wahrscheinlich am ehestens wahre Antwort nahe: nämlich die, dass es um das David-Goliath-Prinzip geht und man grundsätzlich gegen das Grosse ist und die Schweiz als kleines Land sich in vielen Belangen als Anhängsel Europas ständig und immerzu gegen Einflüsse der Nachbarn wehren muss. Abgesehen davon, dass der Schweizer der Welt beweisen will, dass er mehr kann als nur Kühe melken. Für diese Weisheit benötigt man aber keine 200 Seiten, die nichtmal flüssig und einfach zu lesen sind. Wer in die Schweiz möchte, erhält in diesem Buch keine nennenswerten Infos, wie der Schweizer seine Einwanderer am liebsten hätte (außer dem, dass die Schweiz am liebsten keine weiteren Einwanderer, schon gar nicht aus Deutschland möchte). Ich für meinen Teil werde auch weiterhin ein Fan der Schweiz bleiben, des Schweizerischen ebenfalls und auch meine Freundschaften (ja, man kann wirklich Freundschaften mit Schweizern schließen), weiter hegen und pflegen. So wie es solche und solche Deutsche gibt, so gibt es diese auch in der Schweiz. Ein Stern für das Buch (weniger geht ja nicht) und einen für die Literaturauswahl, die hoffentlich fundierter und ehrlicher ist und nicht auf Effekthascherei und hohe Auflage aus ist (was noch zu prüfen ist).
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel geschrieben, wenig gesagt, 28. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Als Schweizerin mit deutscher Mutter hat mich das Buch gleich angesprochen, vorallem auch das Cover. Gelesen hab ich es als Lektüre auf dem stillen Oertchen.

Leider liest sich dieses Buch alles andere als flüssig. Die Sätze sind lang und kompliziert. Das Buch ist nur bedingt witzig, ich habe selten herzhaft lachen können. Ein Ratgeber à la 'Gebrauchsanweisung Schweiz' wäre sicher informativer als diese ca. 200 Seiten. Mir bleibt schleierhaft, was der Autor dem Leser überhaupt mitteilen will. Es fehlt der Rote Faden, es werden alle möglichen kleinen Schnipsel in einen riesigen Topf geworfen, etwas umgerührt und fertig soll die Suppe sein. Nein danke!

Fazit: Informations- und Unterhaltungsgehalt mangelhaft
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Reiten auf der antideutschen Welle, 12. April 2010
Von 
Michael Kühntopf (Widen, Kanton Aargau, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Das Buch ist eine Auftragsarbeit, und ohne Rücksicht auf Verluste wurde hier ähnlich wie bei gewissen witzigen, aber geistlosen TV-Formaten ein im Markt vermutetes Bedürfnis bedient. Das bestätigt auch die massive Werbekampagne, mit der versucht wurde, das Buch in den Markt zu drücken.

Sein Wert wird sich daran messen lassen müssen, was man in zehn Jahren über dieses Buch denkt, sagt oder schreibt, wenn man es denn überhaupt noch kennt. Und wie mir scheint, ist das Buch schon jetzt vergessen.

Sein Wortwitz ist häufig gelungen, treffend und wirklich lustig, häufig aber auch arg strapaziert und konstruiert. Vorgetäuscht wird eine lockere Plauderei über das Thema, aber man spürt den Fleiss und den Schweiss, der dahinter steckt. Viel wurde gelesen, damit man viel bringen kann. Der Autor hat sich nach eigener Aussage intensivst mit den Deutschen befasst, so intensiv wie noch nie mit irgendeiner anderen Sache - "ausser vielleicht in der Pubertät mit den Pickeln in meinem Gesicht". Na Danke für diesen Vergleich.

Weitere Beispiele gefällig? "Mit Bonn assoziiere ich eine Lagerhalle, die in einer Gewerbezone liegt und in der ein paar verstaubte Büromöbel aus den siebziger Jahren herumstehen." Jawoll, so isses. Und dann besuchte der Herr Autor auch noch Essen und bekam nichts zu essen - weil er angeblich kein geöffnetes Lokal fand. Alles geschlossen. Wirklich irre komisch. Der Wortwitz und die Realsatire. Wo war der Mann wirklich?

Vorgetäuscht wird eine lockere Plauderei - mit gebührlichem Abstand zum Thema, mit Souveränität und argumentativer und emotionaler Neutralität. Wirklich gewollt war hingegen - bewusst oder unbewusst -, Deutschland und den Deutschen mal richtig eins überzubraten. David schwingt die Schleuder, und Goliath kratzt sich gähnend am Hinterkopf.

Übrigens: Wenn Sie als Nicht-Fussballexperte alles wissen wollen über die Geschichte deutsch-schweizerischer Begegnungen im Fussball seit den zarten Anfängen der Etablierung dieser Sportart im neunzehnten Jahrhundert bis heute - dann kaufen Sie dieses Buch. Aber auch nur dann.

Michael Kühntopf
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen leider hinter den Erwartungen, 12. September 2008
Von 
H. Hellstern (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Nachdem ich durch meine allgäuer Herkunft in meinem Leben den einen oder anderen Schweizer schon kennen lernen durfte und darüber hinaus schon einige Freundschaften in unser Nachbarland pflege, habe ich dieses Buch nach kurzem einlesen mit großen Erwartungen erworben.
Anfangs konnte ich über die tlw. lustige Darstellung des 'Deutschtums' in der Schweiz recht gut amüsieren. Jedoch wandelt sich das Buch von Seite zu Seite in ein Werk, welches jegliche Handlungen von Deutschen im höchsten Maße ohne gut recherchierte Grundlage kritisiert.
Das Buch ist lt. Aussage des Autors für die Deutschen geschrieben. Es soll alle Auffälligkeiten im höchsten Maße negativ darstellen. Das ist die Aufgabe und das ist dem Autor wirklich gelungen. Nur stellt sich für mich die Frage, ob wir das wirklich wollen. Vielleicht gibt es in der heutigen Generation noch den ein oder anderen, der alles was irgendwie an sich deutsch sein könnte selbst verdammt, die Mehrheit jedoch, so denke ich, muss sich mit den Selbstkasteiungen gegenüber seiner Herkunft nicht mehr abgehen. Dafür gibt es in diesem Land zuviel Positives.
Wenn ich die einzelnen Kapitel in diesem Buch näher analysiere, dann spüre ich eine tiefsitzende Angst des Autors gegen alles Deutsche. Woher dies kommt und warum diese Angst in eine Art Hass übertragen wird, kann ich leider nicht bestimmen.
Vielleicht noch eine weitere Anmerkung. Meine persönliche Meinung ist, dass der Autor vorgibt, die schweizerische Gefühle gegenüber den Deutschen richtig analysiert zu haben. Fakt ist, dass der Autor sich zwar als Schweizer ausgibt, jedoch in seiner Herkunft und in seinem kulturellen Hintergrund mit der Schweiz recht wenig zu tun hat. Aus diesem Grunde finde ich es nicht gerecht, die Sichtweise einer Nation über ein Individuum zu kanalisieren.

Schade; der Kauf des Buches hat sich nicht gelohnt.
Unterhaltung und Empfehlung geht gegen "0".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nun habe ich Angst, 20. August 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Da ich demnächst wegen eines Jobs in die Schweiz umsiedle dachte ich mir "ließ mal was über die Schweiz". Der Titel und die Erläuterung "Gummihälse" in Wikipedia haben mein Interesse geweckt. Das Buch ist wahrscheinlich eine Auftragsarbeit an einen im Medienbereich tätigen Schreiberling. Und so wirkt es auch. Es ist im typischen Stil der zur Zeit den Markt überflutenden lockeren, personalisierten Geschichtchen geschrieben. Da der Autor vermutlich nur mit "überspannten" Mediendeutschen (oder anderen sogenannten Kreativen) zu tun hat, geht das Buch weit an der deutsche Realität / Mentalität vorbei.
Eigentlich ein Artikel der auf ein Buch ausgedenht wurde. Teilweise zäh wie dieses Käasefondue, das der Schweizer so gerne ißt. Und fällt dem Autor nichts mehr ein, kann man sich ja Seitenweise fachllich fundiert (!) über den deutschen Fußball auslassen.
Was habe ich aus diesem Buch gelernt?
- Der Schweizer kennt "Fussball" (wußte ich vorher nicht).
- Deusche Ärzte in der Schweiz sollte man meiden (so wie deutsche Ärzte in Deutschland)
- Ein falsches Wort und man ist bei den schweizer Kollegen auf Jahre geächtet. Nun habe ich Angst vor meinem ersten Arbeitstag.
Gut fand ich die alle 20-30 Seiten mal zu findenden unterschwellig ironischen Bemerkungen.
Fazit: Als Buch zu lang, teilweise sehr zäh, aber wenn man es trotzdem durchgelesen hat kann die Schweiz nicht mehr schocken - So scheint die Schweiz eben zu sein. Vielleicht interpretiere ich das Buch anders, wenn ich mal einige Zeit in der Schweiz hinter mir habe.
2 Sterne, 1 Sternchen Bonus für die empfindsame Schweizer Seele.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hohe Berge - plattes Buch !, 28. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Der Titel verspricht zunächst kontroversen Lesespass. Nach den ersten, doch recht gemischten Seiten wird aber schnell klar: DAS wird nix mehr!!!
Dass Vergleiche hinken weiss man ja, aber dieses Hinken entspricht einer literarischen Amputation. Billiger geht`s kaum noch!
Dieses Buch gereicht leider weder zum grenzüberschreitenden Vergnügen noch zu kulturellem gegenseitigem Verständnis: pseudopolemisch, politisch unkorrekt, intellektuell auf unterstem Stammtischniveau, und gegen Ende vermeintlich versöhnlich.
Schlussendlich reine Zeitverschwendung - SCHADE!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine nette Lektüre für zwischendurch, 17. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Das Buch greifft viele Klischees auf, welche auf beiden Seiten des Rheins existieren, und verarbeitet sie insgesamt zu einer netten, wenn auch nicht übermässig spannenden Lektüre. Ein Buch, welches man perfekt mal auf Zugreisen oder im Bus auspacken und drin schmökern kann, aber nichts, was man unbedingt lesen muss.
Ein grosser Kritikpunkt ist, dass der Autor teilweise einfach scheinbar drauflos geschrieben hat und das einige Male, indem er die vierte Wand durchbricht, auch mehr als deutlich erwähnt. Das sorgt zwar zum einen zwar für einen allgemein entspannte Stimmung, ist aber mit der Zeit aber auch ein wenig zu viel des Guten. Ausserdem ist es durchaus auch vorgekommen, dass er bestimmte Dinge wiederholt und ein paar Seiten, nachdem er einen Fakt präsentiert hat, eben diesen gleich nocheinmal erwähnt. Die aufgegriffenen "Klischees" reichen von wirklich lustigen Dingen (des Schweizers Hang zum Dimunitiv) bis zum leider viel zu kurzen Kapitel über den Neid/Hass der schweizer auf die deutsche Fussballelf und sind allgemein gut gewählt.
Kann man sich kaufen, man sollte aber nicht zu viel erwarten.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In allen Dimension leider versagt, 18. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Der Autor versucht eine schwierige Beziehung zwischen den beiden Ländern CH und DE auf lustige Art darzustellen. Gelungen ist es ihm weder journalistisch noch inhaltlich.
-Der Inhalt wird in anderen Büchern besser und informativer wider gegeben.
-Journalistisch hat er versucht eine lockere Art des Schreibens an den Tag zu legen. Das ist leider nur insoweit gelungen, als dass der Blick (die Schweizer Bildzeitung) inhaltlich und journalistischer besser geschrieben ist als diese Sammlung nur auf den ersten Blick lustigen Anekdoten.

Entweder es handelt sich hier um eine schlechte Auftragsarbeit oder um den geistigen Erguss eines Journalisten, der auf mehreren Dimensionen in seiner Jugend und Ausbildung zu kurz gekommen ist.

Einfach ungenügend.
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5.0 von 5 Sternen Viel besser als erwartet, 19. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Nach den doch zahlreichen negativen Rezensionen hatte ich Schlimmes erwartet. Doch siehe da: Dieses "Büchlein" ist toll! Erstens steht so viel Wahres drin. Feine Beobachtungen zu kleinen Missverständnissen im Alltag und kulturellen Unterschieden werden auf lustige, intelligente und zugegeben manchmal ziemlich spitze Art beschrieben. Dabei teilt der Autor nicht nur gegen Deutsche aus, sondern nimmt auch Eigenheiten seiner Landsleute gehörig auf die Schippe. Zweitens erfährt man viel - Historisches, Linguistisches, Kulturelles. Drittens wird das Buch gegen Ende weniger laut und immer differenzierter - bis zum grandiosen Schlusskapitel, dass doch schon fast in eine Liebeserklärung an die Deutschen mündet. Ich frage mich schon, wie man dieses eindeutig satirische Buch dermaßen missverstehen, sich dermaßen davon provoziert fühlen kann. Für mich ein Armutszeugnis im Bezug auf die Fähigkeit zur Ironie und vor allem Selbstironie mancher Leser. Für alle, die etwas über Schweizer und Deutsche lernen wollen und nicht gleich wegen jeder Pointe gegen das eigene Land untröstlich beleidigt sind: Lektüre wärmstens empfohlen!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Empfehle dieses Buch als Entscheidungsgrundlage BEVOR man in die Schweiz ziehen möchte, 27. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Grüezi Gummihälse: Warum uns die Deutschen manchmal auf die Nerven gehen (Taschenbuch)
Ich empfehle jedem Deutschen, der sich überlegt in die Schweiz zu ziehen aber nicht viel weiß über die Schweizer, dieses Buch zu lesen und sich genau zu überlegen ob man sich das antun möchte. Denn so wie in dem Buch beschrieben sind die Schweizer tatsächlich gegenüber Deutschen eingestellt. Sie empfinden eine tiefe Antipathie gegen Deutsche, wollen sie nicht im Land und lassen einen das auch bei jeder Gelegenheit spüren. Begründet ist dies in den tiefen Komplexen gegenüber den hochdeutsch sprechenden, schnelleren und oft auch besser ausgebildeten Deutschen.
Könnte ich die Zeit 6 Jahre zurückdrehen und stünde nochmals vor der Entscheidung den Job (der in einem Deutschen Jobportal annonciert wurde) in Zürich anzunehmen, ich würde mich absolut dagegen entscheiden. In naher Zukunft wandere ich wieder ab.
Erkundigt euch sonst am Besten persönlich bei Deutschen (jeder hat so einige Stories zu erzählen diesbezüglich), die in der Schweiz leben bevor ihr die Entscheidung trefft in die Schweiz zu ziehen! Ein besseres Netto-Gehalt alleine macht noch lange keine gute Lebensqualität aus.
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