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Kundenrezensionen

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am 24. März 2012
H. behauptet in diesem Buch, dass die überwältigende Komplexität der Welt durch die ausschließliche Bezugnahme auf die physikalischen Gegebenheiten und Gesetze erklärbar sei. Steven Hawking ist ein ausgezeichneter Wissenschaftler, so hört man. Den Beweis ist er in diesem Buch schuldig geblieben. Kein Wunder, wenn das Buch enttäuscht und vor unwissenschaftlichen Behauptungen strotzt, die jeglicher nachprüfbaren Relevanz entbehren.
H. vermischt seine Glaubensannahmen mit Beobachtungen und Messungen. Er sagt zwar, dass die Welt wie sie ist, ausreichend durch Naturgesetze erklärbar sei, aber den Beweis dafür bleibt er schuldig. Zudem begeht H. etliche Denkfehler, die typologisch sind für Leute, die die Entscheidung getroffen haben, dass ihre Denkvoraussetzungen rein materialistischer Natur sein sollen. Dies ist aber ein Glaubensakt, der nichts mit der reellen Welt zu tun haben, außer dass solche Denkschemata darin vorkommen, etwa so wie wenn man sagt, es gibt grüne Katzen. Man kann nicht wirklich beweisen, dass es keine grünen Katzen gibt, aber zumindest in der Vorstellung existieren sie. Ich würde das Buch als Aufsatz über grüne Katzen und ihre Wirkungen für uns Menschen bezeichnen. Hie und da können einem, wenn man über grüne Katzen nachdenkt, auch da interessante Ideen einfallen. Aber wir würden uns schwer tun im Leben, wenn wir diese Ideen als grundlegend, z.B. für den Grund unserer Existenz betrachten würden.
Immerhin gibt H. zu: "Unserem Universum und seinen Gesetzen scheint ein Entwurf zugrunde zu liegen, der sowohl darauf zugeschnitten ist, uns zu erhalten, als auch, wenn wir existieren sollen, wenig Spielraum für Abweichungen lässt."...Die in jüngerer Zeit gemachte Entdeckung der extremen Feinabstimmung vieler Naturgesetze könnte zumindest einige von uns zurück zu der alten Vorstellung führen, dieser große Entwurf sei das Werk eines großen Entwerfers."
Ja, und was bietet H. als Alternative! Das: unser Universum ist ja nur eines von vielen. Da haben wir wieder die grüne Katze. D. glaubt also, bei uns ist alles so schöpfungsmäßig, geplant, funktional und designmäßig eingerichtet, weil es ja unendlich viele Universen gibt, wo das nicht so ist. Der Haken an der Theorie ist, dass es keinen einzigen Beweis dafür gibt. Es handelt sich lediglich um den Versuch die überwältigende Fülle an Hinweisen, dass dieses Universum genau für die Existenz des Menschen angelegt ist, mit einem Schlag abzutun. Genial oder plump? D. bietet jedenfalls nichts Neues. Er hat quasi bei den alten Griechen abgeschrieben.
Übrigens schließt auch die Idee von den Multiuniversen Gott als Schöpfer nicht aus! Sein Gottesbild, also seine Vorstellung wie Gott sein müsste, wenn er Gott wäre, unterliegt ohnehin Missverständnissen. Er sieht in Gott nur einen Lückenbüßer". Wenn also die Erklärungslücken der Naturwissenschaft geschlossen werden, verschwindet Gott. Es gibt aber eine andere Gottesvorstellung. Gott ist eben gerade nicht, oder nicht nur, in der Schöpfung zu finden, wenn es ihn gibt. H.s Logik ist so: H. betritt ein Haus, und weil er den Eigentümer dort nicht findet, sagt er, es gibt keinen. Gott ist jedoch, wenn es ihn gibt, zuerst der Urheber der geschaffenen Welt, ohne ein Teil davon zu sein. Daher ist es kaum zu erwarten, dass man ihn bei einem Weltraumspaziergang antrifft. Die großen Religionen glauben außerdem, dass Gott die Welt erhält. Ohne Gott gäbe es keinen H., der sich Gedanken über die Schöpfung machen kann.
Die Frage, die man sich stellen muss, ist also nicht Gott oder die Schöpfung, allenfalls muss die Frage lauten: wo kann ich in der Schöpfung Gott erkennen. Wenn ich ihn nicht erkennen kann, muss ich die Frage nach seiner Existenz offen lassen, wenn ich ihn nicht anders wahrnehmen oder etwas über ihn erfahren kann. Und genau das behaupten die Religionen. Das bedeutet, dass die Aussagekraft der Naturwissenschaften begrenzt ist. Eine Welt, in der alles nur nach den Gesetzen von Masse und Mathematik funktioniert, ist lediglich Science Fiction. Mathematik ruft keine Masse ins Dasein. Und Masse keine Gesetze. Das versteht jeder.
H. nimmt an, es gebe einen unvereinbaren Streit zwischen dem Glauben an einen Gott und die Naturwissenschaft. Aber das ist auch nur eine unbewiesene Annahme, denn Leute wie Galileo, Kepler, Newton brachten die Wissenschaften vorwärts, gerade weil sie an einen Gott glaubten, der Spuren seiner Genialität in der Schöpfung hinterlassen haben muss. Auch scheint H. nicht zu bedenken, wenn er als Materialist Recht hat, und wir nur eine Ansammlung von Molekülen sind, die zufällig so zusammengekommen sind, dass sie auch das Denken angefangen haben, warum sollte dieses Denken dann überhaupt zu richtigen Schlüssen gelangen? Demgegenüber wiegt schwer, dass sowohl in der Naturwissenschaft als auch in anderen menschlichen Erfahrungsgebieten sehr starke rationale, vernunftgemäße Schlüsse zu machen sind, die auf die Existenz Gottes hinweisen. Besonders zu erwähnen ist die von unzähligen Menschen geglaubte historische Tatsache der Auferstehung Jesu Christi. Viele glauben auch an die Existenz von Julius Cäsar, aber es hat keinerlei Bedeutung für ihr Leben. Die persönlichen Erfahrung vieler Millionen Menschen ist etwas was nicht durch Mathematik oder Masse wegzudiskutieren ist.. Die Menschheitsgeschichte bietet genügend Beweise der Existenz von Tatsachen, die über die bloße Naturwissenschaft hinausgehen. Daher greift H. viel zu kurz bei seinen Ausführungen und Schlussfolgerungen. Es ist lediglich ein fruchtloser Versuch die Menschen zu einem hoffnungslosen, finsteren Glauben an eine Welt zu bringen, die nur von Masse und Materie regiert wird. Wem das gefällt, der soll es lesen.
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am 10. September 2010
Rüdiger Vaas, Hawking-Kenner und Rezensent des "großen Entwurfs", hat Recht: Theologen und Philosophen werden nicht begeistert sein. Nicht, weil Hawking glaubt, der Weltformel nahe zu sein, sondern weil er sich anmaßt, damit die letzten Fragen der Menschheit beantworten zu können. Fundamentale Fragen wie "Warum gibt es etwas und nicht einfach nichts?" waren bisher Gegenstand der Philosophie, die Hawking schon im zweiten Absatz des Buches schlicht für tot erklärt (S. 11). Die Autoren behaupten, "dass es möglich ist, diese Fragen ausschließlich in den Grenzen der Naturwissenschaft und ohne Rekurs auf göttliche Wesen zu beantworten" (S. 168). Damit wird auch der Rückgriff auf Gott als Schöpfer entbehrlich, denn das Universums entsteht spontan aus dem Nichts: "Da es ein Gesetz wie das der Gravitation gibt, kann und wird sich das Universum ... aus dem Nichts erzeugen. ... Es ist nicht nötig, Gott als den ersten Beweger zu bemühen, der das Licht entzündet und das Universum in Gang gesetzt hat." (S. 177)
Damit ist Hawkings atheistisches Bekenntnis ausdrücklich geworden, anders als vor 12 Jahren in Eine kurze Geschichte der Zeit, deren letzten Worte noch vom "Plan Gottes" sprachen - gern zitiert und auch von heutigen Zeitungsartikeln noch als Hinweis der möglichen Vereinbarkeit von Naturwissenschaft und Religion gewertet. Ein Sinneswandel Hawkings' also?
Nicht wirklich! Auch ohne Kenntnis des neuen Buches konnte Hans Küng 2005 den Hinweis auf den Plan Gottes kommentieren: "Das war selbstbewusst gedacht und ironisch gemeint. Denn Hawkings Meinung war: Mit einer solchen vereinheitlichten 'Theorie für alles' ... würde die Welt sich selbst erklären und Gott als Schöpfer nicht mehr notwendig sein" (Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion S. 31). Gut vorweggenommen, was jetzt explizit vorliegt!
Hawking ergänzt damit kosmologisch, was Richard Dawkins evolutionstheoretisch versucht hat: den Schluss von den Naturwissenschaften zur Nichtexistenz Gottes. Dass dies nur mit wissenschaftstheoretischer Ignoranz und Arroganz möglich ist, bezeugen zahlreiche internationale Pressebeiträge, die ich auf meiner website forum-grenzfragen.de zusammengestellt habe (PRESSESCHAU). Dessen ungeachtet wird das neue Buch - wie bei den anderen "Feuilleton-Athisten" (Johanna Rahner) - dennoch zum Kassenschlager werden können. Hawking hat dafür mit den provokativen Thesen kurz vor der Veröffentlichung einen ähnlichen Beitrag geleistet wie seinerzeit der Schlusssatz mit dem Plan Gottes, der beinahe der Endredaktion zum Opfer gefallen wäre. Beinahe, denn mit der Streichung "hätte ich womöglich die Verkaufszahlen halbiert", weiß der Spiegel Hawking zu zitieren. Die Breitenwirkung (das engl. Original läuft bei amazon.com bereits am 6. Sept. selbst der Belletristik den Rang ab: Platz 1) rechtfertigt denn auch eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Buch, dessen Thesen zahlreiche fundamentale Anknüpfungspunkte für Diskussionen bietet:

- Was ist innerwissenschaftlich von der propagierten M-Theorie zu halten? Wie solide und empirisch fundiert sind die Stringtheorien? Wie konkurrenzfähig sind Alternativtheorien?

- Inwieweit sind - erkenntnistheoretisch gefragt - die Theorien Konstrukte, inwieweit beschreiben sie "Wirklichkeit"? Was meint Hawkings "modellabhängiger Realismus?"

- Wo liegen in wissenschaftstheoretischer Hinsicht die Grenzen naturwissenschaftlicher Modelle - gegen die Anmaßung, Metaphysik durch Physik ersetzen zu können?

- Was ist theologisch unter "Schöpfung aus dem Nichts" zu verstehen - im Unterschied zu dem "Nichts", aus dem das Universum spontan entstehen soll und das Hawking wie viele andere vor ihm (z. B. Frank Wilczek, Rolf Ebert, Peter Atkins) mit dem theologischen "Nichts" verwechseln?

In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass das Buch über Provokation und Polarisierung hinaus zu einer differenzierten Diskussion beiträgt.
1111 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2010
Habe mich sehr auf das neue Werk von Hawking gefreut. Umso enttäuschter war ich dann leider. Es wird überhaupt nichts Neues geboten, ist sehr kurz und zu oberlächlich gehalten.
Wer den Vorgänger noch nicht gelesen hat, sollte unbedingt zu diesem greifen.
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am 25. September 2013
Schön und verständlich geschrieben, nicht so trocken und monoton wie andere in diesem Genre.
Bilder veranschaulichen das ganze und auch inhaltlich alles Top.
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am 9. April 2015
Das Wissen um das Universum ist mein Hobby. Stephen Hawking bringt mich aktuell auf den neusten Stand. Verständlich geschrieben. Danke
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am 3. Februar 2015
Und ja der Sohn liest, hat einen Fachbereich entdeckt, was ihn beruflich sehr ansprechen würde. Da freut sich Mutti doppelt
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am 29. Dezember 2011
Der Versandt war sehr zufriedenstellend.

Das Buch ist angenehm zu lesen, doch wer in 11 und 12 einen Physikkurs belegt hat wird wenig neue Erkenntnisse gewinnen-diese werden nur neu angewandt.
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am 13. August 2015
Sofortige Rückmeldung, zügige Abwicklung, unverzügliche Zusendung, alle Waren wie zugesagt,
ich bin rundum zufrieden, zumal der Preis für die Qualität relativ niedrig ist ! HERVORRAGEND
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am 5. März 2014
Schneller geliefert als angegeben . Sehr schön , genau was ich wollte . Das Buch ist wie aus der Druckerpresse . Einfach kurz und gut Ich bin sehr Zufrieden .
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am 16. Januar 2014
das Buch ist sehr interessant geschrieben, aber auchschwer zu verstehen, wenn man nicht gerade Physiker ist. Toll, man kann viel lernen....
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