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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut beeindruckend: LESENSWERT
Ich hatte eine Rezension zu diesem Buch im Radio gehört. Neugierig geworden habe ich es mir dann auch gleich über Amazon zugelegt. Den Inhalt habe ich derart in mich aufgesogen, daß ich das Buch in 2 Tagen durch hatte.
Erzählt wird der Aufstieg und Fall des Wertheim-Kaufhauses bis zur Machtergreifung der Nazis und die Zwangs-Arisierung. Man...
Veröffentlicht am 30. März 2005 von Woody

versus
8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach grauenvoll
So leicht werde ich nicht wütend, aber ein derart miserables Buch habe ich lange nicht gelesen! Da muss ich einfach eine Kritik schreiben!
Wenn ich mit dem Positiven beginnen soll, so fällt mir nur ein, dass es einige interessante historische Schilderungen über die Situation der Juden in Deutschland sowie über die Berliner Wertheim-Kaufhäuser...
Veröffentlicht am 13. April 2006 von Houyhnhnm


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut beeindruckend: LESENSWERT, 30. März 2005
Ich hatte eine Rezension zu diesem Buch im Radio gehört. Neugierig geworden habe ich es mir dann auch gleich über Amazon zugelegt. Den Inhalt habe ich derart in mich aufgesogen, daß ich das Buch in 2 Tagen durch hatte.
Erzählt wird der Aufstieg und Fall des Wertheim-Kaufhauses bis zur Machtergreifung der Nazis und die Zwangs-Arisierung. Man erfährt aber auch viel über die Geschichte des deutschen Judentums und deren alltägliche Ausgrenzung und Diskriminierung. Ein beklemmedes Stück deutscher Zeitgeschichte, aufwendig und präzise von den Autorinnen recherchiert, es muß Jahre gedauert haben diese Fakten derart sorgfältig zusammenzutragen. Respekt für diese literarische Leistung!
Das Buch ist trotz aller Sachlichkeit mitreißend, ein echter Page-Turner. Es bleibt ein Gefühl der Beklemmung dahingend wie weit entwickelt die deutsche Kultur - hier insbesondere Kaufhauskultur - in den 20er Jahren bereits entwicklet war, daß nichts mehr davon übrig geblieben ist, wieviel die Nazis kaputt gemacht haben und daß es bis heute keine Gerechtigkeit für die Erben gegeben hat.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Familiengeschichte, 11. Februar 2005
Von 
Man muss sich ein wenig einlesen, aber dann wird es derart spannend, dass man diese Familien- und Warenhausgeschichte nicht mehr aus der Hand legen möchte. Mich begeistert die Geschichte auch umso mehr, als ich noch im Februar 1945 im notdürftig hergerichteten Untergeschoss des ansonsten zerstörten Warenhauses Wertheim am Leipziger Platz in Berlin in der Lebensmittelabteilung kleine Packungen Leibniz-Kekse bekam, die sonst noch kaum irgendwo in Deutschland erhältlich waren. Die Verkäuferin hatte wohl etwas Mitleid mit einem 15jährigen Jungen, der ziemlich verhungert aussah. Auch viele Spielsachen konnte ich in den Vorjahren immer wieder dort bekommen. Dieses Buch gibt auch einen hervorragenden Einblick über die Zeit der Jahrhundertwende und ich muss der Autorin ein sehr grosses Lob für ihre erstklassige Recherche machen. Michael Wilke
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4.0 von 5 Sternen geschichtlich interessant, 23. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wertheims: Geschichte einer Familie (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich informiert, wer die großen Kaufhäuser von heute einmal aufgebaut hat. Aus meiner Sicht für den Leser interessant, der an geschichtlichen Hintergründen interessiert ist.
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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach grauenvoll, 13. April 2006
Von 
So leicht werde ich nicht wütend, aber ein derart miserables Buch habe ich lange nicht gelesen! Da muss ich einfach eine Kritik schreiben!
Wenn ich mit dem Positiven beginnen soll, so fällt mir nur ein, dass es einige interessante historische Schilderungen über die Situation der Juden in Deutschland sowie über die Berliner Wertheim-Kaufhäuser in diesem Buch gibt. (Einiges davon könnten die Firmen Karstadt oder Kaufhof sich vor dem Umbau ihrer Filialen als Inspiration zum Thema „Erlebniseinkauf" zu Gemüte führen.)
Das Negative fällt umso umfangreicher aus:
Die Schreibweise ist in höchstem Masse schlicht und uninspiriert. Das Niveau erreicht bestenfalls das eines mäßigen Schulaufsatzes. Einige Male wird es gar so haarsträubend, dass man sich fragt, ob es beim Rowohlt-Verlag keine Lektoren mehr gibt. Beispiel gefällig? Bitteschön: „ Der Erste Weltkrieg beendete den unaufhörlichen Aufstieg der Wertheim-Brüder...". (S. 199) Was jetzt, ist er nun „unaufhörlich" der Aufstieg oder nicht? Kaum eine Seite kommt ohne derart krauses Zeug aus.
In einer Tour werden Belanglosigkeiten aneinander gereiht. Beispiel? (S. 193) „Im Frühjahr 1913 hatte Georg Wertheim auf der Rückfahrt von Hamburg in Oberursel einen Autounfall, der anfänglich schlimmer aussah, als er war." Ah ja!
Die handelnden Personen bleiben blass und taugen nie zu wirklichen Protagonisten. Das mag an den Personen liegen. Die zitierten Tagebucheintragungen von Georg Wertheim lassen jedenfalls einen emotionsarmen, höchst pragmatischen Menschen erahnen. Zitat: (S. 198) „1. August Deutschland erklärt Russland den Krieg. 3. August Deutschland erklärt Frankreich den Krieg. 4. August England erklärt Deutschland den Krieg." Gefühle sind dem wahrlich schwer zu entnehmen.
Vielleicht liegt es auch an der spärlichen Quellenlage. Aber warum schreibt man dann überhaupt in Buch über diese Familie? Die Geschichte der Kaufhäuser ließe sich bequem auf eine Zeitungsseite zusammen fassen.
Die wenigen Versuche, bei denen den beteiligten Personen etwas Kontur verliehen werden soll, gehen gründlich daneben und wären schon fast Anlass für eine Beleidigungsklage. Als Georg Wertheim mit fast fünfzig Jahren Zeit zur Brautschau findet, wird die Begegnung folgendermaßen geschildert: „ Vielleicht merkte er durch die vom Weingenuss angeregte Unterhaltung nicht, dass ihr Gesicht mit den wasserblauen Augen, der glatten Haut und den gepolsterten Wangen etwas Ungeformtes, Teigiges hatte. Oder es war ihm egal. Sie war jung, und ihr Dekolleté war milchig weiß." Wenn das heute jemand z.B. über Veronica Ferres schriebe, die Unterlassungsklage wäre ihm sicher.
Gesamturteil: ein schlecht geschriebenes, überflüssiges Buch!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein Roman..., 1. Januar 2008
Diese Geschichte der Familie Wertheim mit ihren Kaufhäusern ist ein umfassendes Bild der Zeit und der Gesellschaft.
Außerdem ist es spannend geschrieben, wie ein Roman zu lesen.
Nicht nur interessant für Leute, die in Kaufhäusern arbeiten bzw. gearbeitet haben, sondern für Alle, die etwas über die deutsche Geschichte erfahren möchten.
Aktuell, da der Konflikt mit dem Nachfolgeunternehmen Karstadt ja bis heute nicht wirklich geklärt ist.
Also: Information, Unterhaltung und Spannung - was will man mehr??
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wertheims, 15. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wertheims: Geschichte einer Familie (Taschenbuch)
Eine hervorragendes Buch!Man kann nur hoffen,daß es viele Mensches lesen und auch weiter empfehlen.Ich habe viel dazu gelernt,weil dieses Buch auch über die damalige politische Situition deutlich Auskunft gibt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes BUch, 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wertheims: Geschichte einer Familie (Taschenbuch)
Buch ist gut angekommen Gut erhalten.
Die Geschichte ist interessant, da auch geschichtliche Aspekte mit einfliesen.
Auch über das jüdische Leben wird berichtet.
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Die Wertheims: Geschichte einer Familie
Die Wertheims: Geschichte einer Familie von Simone Ladwig-Winters (Taschenbuch - 2. Mai 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,68
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