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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2008
Menschenführung - steckt dahinter die bloße Tatsache, Chef einer bestimmten Anzahl von Menschen zu sein? Oder ist mit diesem Begriff viel mehr angesprochen? Abtprimas Notker Wolf und Schwester Enrica Rosanna tragen in ihrem jeweiligen Dienst große Verantwortung und zeigen in dem Buch "Die Kunst, Menschen zu führen", dass Menschenführung weit über das bloße Chefsein hinausgeht.

Alle Überlegungen des Buches gehen vom christlichen Menschenbild aus wie es der heilige Benedikt von Nursia seiner Regel zugrunde legt: Von Gott selbst geschaffen, trägt der Mensch höchste Würde in sich, hat aber andererseits auch seine Schwächen und Fehler und verliert sich oft auf den Wegen der Verführung (vgl. S. 13).

Das Buch richtet sich vor allem an zwei Gruppen von Lesern: die erste sind Führungskräfte in der Wirtschaft und Personen, die öffentliche Ämter bekleiden, die zweite Eltern, Erzieher und Lehrer.

Beim Thema Führung in Wirtschaft und Öffentlichkeit lenken Abtprimas Notker Wolf und Schwester Enrica Rosanna die Aufmerksamkeit des Lesers auf den Begriff der Autorität: Autorität ist nicht etwa einzig und allein ein Über- und Unterordnungsverhältnis, sie ist vielmehr "Souveränität" (S. 80), eine Haltung also, die, trotz des Führungsanspruchs, immer auch den Gegenüber im Blick hat, auf ihn Rücksicht und die eigene Person nicht zu wichtig nimmt. Für den Chef geht es also vordringlich darum: er muss die "Mitarbeiter wahrnehmen, erst nehmen und als Individuen behandeln" (S. 35). Bei Konflikten muss er etwaige Kränkungen wegstecken können, bei Kritik an Mitarbeitern hat er im Voraus "Motiv, Notwendigkeit und Wirkung" (S. 94) seiner Worte abzuwägen. Zugleich ist es für den Chef jedoch wichtig, stets entschlossen zu handeln in seinen Entscheidungen.

Lehrer, Erzieher und diejenigen, die für ein Kind als Mutter oder Vater Verantwortung tragen, werden sehen: Behütet man die Kinder zu sehr, hilft dies nicht, ebenso wenig hilft es aber, darauf zu vertrauen, aus ihnen werde ganz von selbst etwas werden. Vielmehr geht es für Eltern darum, den Kindern ein vernünftiges Vorbild zu sein und jederzeit bereit zum Gespräch - Letzteres wird umso wichtiger, je mehr die Welt der Medien Einfluss hat auf die Kinder. Lehrern empfiehlt das Buch eine "wohlwollende Autorität" (S. 180), die stets zum Besten der Schüler ist. Im Blick ist also ein Unterricht, der nicht nur beschult: er soll auch Wissensdurst fördern.

Die Quintessenz dieses Buches liegt also, wie ich meine, in Folgendem - und das gilt für Wirtschaft und Öffentlichkeit genauso wie für Schule und Erziehung: Entstehen muss ein Miteinander in gegenseitigem Respekt, zu dem jeder seinen Teil beiträgt, in dem aber auch klar ist, wer die Richtung vorgibt.

Fazit: Ein unbedingt lesenswertes Werk für alle, die viel mit Menschen zu tun haben.
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am 21. Oktober 2007
Sr. Enrica Rosanna und Abtprimas Notker Wolf beschreiben in ihrem Buch den langen Weg von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit. "Das Ziel am Endes dieses langen Weges wäre die Versöhnung mit sich selbst, und das Ergebnis wird Souveränität heißen. Was ist damit gemeint? Ich würde Souveränität als Größe definieren, die als Bescheidenheit auftritt. Als Festigkeit, die sich als Einfühlungsvermögen und Verständnis äußert. Und als die innere Freiheit, eigene Belange zurückzustellen und der Sache zu dienen. Souveränität ist genau genommen der Zentralbegriff dieses Buches und im Grund der jeder Führungskunst, die nicht den Weg der Macht propagiert. Souveränität erlaubt uns, in allen Situationen angemessen zu reagieren, in denen kontrolliertes Handeln gefragt ist; sie hilft uns vor allem, Konflikte sauber auszutragen und derart zu lösen, dass kein übler Nachgeschmack zurückbleibt (S. 80 f.)." Mit diesem Buch wird Orientierung gegeben, eine Orientierung die sowohl für die Führungspersönlichkeit als vor allem auch für das Betriebsklima von Nutzen ist, sobald die Führungspersönlichkeit die im Buch gesetzten Wegmarken als solche für sich erkennt.
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am 18. Mai 2011
Leider kann ich diesem Buch nur 2 Sterne geben. Allerdings muss ich konstatieren, dass die beiden Autoren sicher über ein sehr hohes Maß an Menschenkenntnis und Erfahrung im Umgang mit Menschen haben. Darüber hinaus sind die "aus dem Leben gegriffenen" Erzählungen sehr eingängig und verdeutlichen oftmals das vorher gesagt. Soweit so gut.
Ich habe das Buch jedoch im Hinblick auf die Führung von Mitarbeitern gelesen und bin überrascht von zwei Autoren mit dieser Berufung auf über 100 Seiten Empfehlungen zur Kindererziehung zu lesen. Sicher sie mögen viel Erfahrung der einen oder anderen Art mitbringen. Aber insgesamt ist mir der Tenor doch zu "katholisch" (die Autoren mögen mir diesen Ausdruck verzeihen). Wenn vom Idealbild der Familie und dem prägenden Einfluß zusammen eingenommener Mahlzeiten gesprochen wird, und dies mit den gemeinsamen Mahlzeiten des Ordens in einem Absatz genannt wird, so scheint mir daß die Autoren doch vergessen, daß diese Familie heute leider nicht mehr Realität ist (Scheidungen, Dienstleistungsgesellschaft mit vielen Beschäftigen im Schichtdienst etc.). Dieser rote Faden zieht sich (leider) durch das gesamte Buch und auch wenn Parallelen in der Führung/Erziehung von Kinder, eines Ordens und eines Unternehmens bestehen mögen, gibt es doch eklatante Unterschiede.
Als Fazit kann man vielleicht mitnehmen, dass das Buch den einen oder anderen interessanten Denkanstoß liefert. Mehr ist darin für mich jedenfall nicht erkennbar, weswegen ich leider nur die 2 Sterne vergeben kann. Jeder der seine katholischen Wertevorstellungen wiederfinden möchte ist mit dem Buch jedoch gut aufgehoben.
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am 22. April 2009
Dieses Buch zeigt auf, wie man sich als Führungsperson verhalten und benehmen sollte. Es ist wunderbar geschrieben und macht an vielen Beispielen deutlich, wie wichtig für den Erfolg der richtige Umgang mit den Mitarbeitern ist. Menschen, die sich selbst nicht in der Rolle der Führungskraft finden, werden hier sehr schnell die Schwächen und Stärken ihres Vorgesetzten erkennen.
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am 2. August 2008
der Menschenführung aus christlicher Motivation - ich habe es immer auf meinem Schreibtisch im Büro liegen und habe in ihm viel Anregung, Bestärkung und Ideen zur Verbesserung gefunden.
Empfehlenswert für jeden, der wirklich führen und nicht nur Mitarbeiter domptieren möchte.
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am 4. März 2014
Ich habe mit viel Freude und Begeisterung diesen Klassiker gelesen. Es hat gute Ideen Menschen zu führen und stellt gut dar, was eine Führungskraft auszeichnet. Empfehlenswert.
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am 9. Juni 2014
Ein tolles Buch für alle, die sich mit Ihrer Rolle als Führender in Beruf und Familie auseinandersetzen. Da steckt viel Weisheit drin!
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am 29. Dezember 2009
Ich habe das Buch verschenkt, nachdem ich darin gelesen habe u. fand es
interessant mit vielen guten Ratschlägen u. Tips.
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