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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen45
4,3 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 6. März 2009
Trotz des merkwürdigen Titels ist dies ein kurzweiliges Büchlein, verfaßt von einer Redakteurin / Programmiererin und einem Astronomen. In der Danksagung wird ferner die Mitarbeit von zwei Dutzend Experten gewürdigt.

Der Band gibt kurze, komprimierte Überblicke über Fragestellung und aktuellen Forschungsstand zu verschiedenen noch ungeklärten Phänomenen. Die Themen bewegen sich zwischen Mathematik (P/NP-Probleme, Riemann-Hypothese), allgemeinen und speziellen naturwissenschaftlichen Fragen (Elementarteilchen, Dunkle Materie, Kugelsternhaufen, Rotation von Sternen, Kugelblitze, Entstehung des Lebens, Plattentektonik bis hin zu Rotem Regen, Massenauftreten von Tausendfüßlern, der herbstlichen Laubverfärbung), anatomischen Themen (Warum und mit welchem Organ schnurren Katzen? Wozu dient die weibliche Ejakulation und woraus besteht das Ejakulat? Wie funktioniert eigentlich das Riechen? Warum und von wem werden bestimmte Geräusche als unangenehm empfunden? Warum gähnt man und warum ist das ansteckend? Warum nimmt Kurzsichtigkeit in den letzten Jahrzehnten zu - vor allem in Asien - und warum ist sie überhaupt so ungleich verbreitet?) bis hin zu historischen Fragen (Wann, von wo aus und gegebenenfalls wie oft wurde der amerikanische Kontinent besiedelt? Deutungen des Voynich-Manuskripts. Was war der Stern von Bethlehem? Welchen Ursprung hat die Hitze im kalifornischen Los-Padres-Nationalpark (stellenweise 300°C in vier Meter Bodentiefe)? Was war das Tunguska-Ereignis?). Selbst einen Artikel zur Laffer-Kurve gibt es: Diese Kurve beschreibt den Zusammenhang zwischen der Höhe der Steuersätze und den resultierenden Steuereinnahmen des Staates. Mit zunehmender Steuerhöhe sinken nämlich irgendwann die Steuereinnahmen; am Anfang und am Ende der Kurve gehen die Einnahmen gegen Null.

Die Themen sind - soweit ich das beurteilen kann - durchaus kompetent dargestellt und man erfährt viel Wissenswertes, was zumindest einen Einblick ins jeweilige Thema erlaubt. Meistens werden unterschiedliche Deutungen oder konkurrierende Theorien dargestellt, häufig erhält man einen historischen Abriß zur jeweiligen Forschungsgeschichte. Zu jedem Kapitel gibt es weiterführende Literatur bzw. Weblinks. Aufgrund der thematischen Bandbreite (es sind 42 Kapitel, von denen ich nur einen Teil genannt habe) ist wohl für jeden Leser etwas dabei und nur der manchmal etwas schnoddrige Tonfall wirkt an der einen oder anderen Stelle deplaziert.

Dieses Büchlein eignet sich perfekt zum einmal Durchlesen und dann Weiterverschenken an wißbegierige und lesefreudige Bekannte. Aufgrund der unabhängigen Kapitel ist es gut als Unterbrechungslektüre, z.B. für kürzere Bahn- und Busfahrten oder WC-Sitzungen, geeignet.
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am 10. Oktober 2007
Es erstaunt mich ein wenig, dass andere Rezensenten ausgerechnet mit dem schnoddrigen Tonfall, in dem dieses Buch geschrieben ist, gewisse Probleme haben: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ohne diesen Humor für die meisten Leser nicht funktionieren würde. Wer möchte sich schon durch knochentrockene wissenschaftliche Abhandlungen über Aalwanderungen, Steuergesetze oder frühgeschichtliche Schriften quälen? Kathrin Passig und Aleks Scholz kommt jedoch der hohe Verdienst zu, hochkomplexe und äußerst schwierige Themen (schließlich geht es um bis heute ungelöste Rätsel der Wissenschaft), noch dazu aus den unterschiedlichsten Themenbereichen, auf so launige Weise zu präsentieren, als würden sie einem bei einer gemeinsamen Tüte Chips berichten, was ihnen auf der Arbeit heute wieder Ulkiges passiert sei. Eines muss man den Autoren lassen: Im Gegensatz zu sehr vielen Leuten, die im Sektor Comedy hauptberuflich tätig sind, sind ihre Seitenbemerkungen wirklich witzig!

Manche ihrer Scherze erinnern an die Sat.1-Wissenschaftsshow "Clever" mit Wigald Boning, andere (das Geheimnis des roten Regens in Indien etwa) daran, wie Charles Fort schon vor über hundert Jahren die erstaunlichsten ungeklärten Merkwürdigkeiten in seinen Büchern behandelte. Dabei ist die Spannbreite der behandelten Gebiete wirklich beeindruckend: Wer hat zuerst Amerika besiedelt? Worum handelt es sich bei dunkler Materie? Und worum bei der weiblichen Ejakulation? Warum empfinden wir manche Geräusche als geradezu unerträglich? Und warum geben wir eigentlich Trinkgeld? Jedesmal muss man sich eigentlich in ein komplett neues Spezialgebiet einarbeiten. Offenbar verfügen die Autoren aber ohnehin schon über eine sehr breite Universalbildung: In lässig dahingeworfenen Nebensätzen kommt die Trickserie South Park ebenso vor wie der Autor Kurt Vonnegut und der Systemtheoretiker Niklas Luhmann. Für den Leser bedeutet dieses breite Wissen enorme Abwechslung. Kein Zweifel: Dieses Buch ist eine Leistung, die man anerkennen muss.
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am 16. September 2007
Der Slogan "Dies ist das erste Buch, nach dessen Lektüre sie weniger wissen als vorher" ist falsch. Es müsste vielmehr heissen: "... wissen sie, was nicht nur sie nicht wissen".

Die Autoren stellen Themen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, für die derzeit niemand eine (plausible und belastbare) Erklärung hat. Von Astronomie über den roten Regen bis hin zum Gähnen stellt das Buch derzeitige Erklärungsversuche zusammen - wissenschaftliche und weniger wissenschaftliche (vorallem letztere Kategorie ist nicht selten äußerst amüsant).

Der lockere Erzählstil macht das Buch gut lesbar. Leider lassen die Autoren an manchen Stellen das nötige Fingerspitzengefühl für den Humor und dessen Niveau vermissen, kann aber die 5 Sterne für die originelle Idee und die gute Darstellung nicht gefährden.
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am 14. September 2007
Es gibt viele Dinge, die verstehe ich nicht. Muss ich auch nicht verstehen. Ich nutze Dinge des täglichen Gebrauchs und gut ist.

Doch manche Dinge begreifen selbst die klügsten und fähigsten Wissenschaftler nicht. Und dabei geht es nicht um so abstrakte und weltfremde Dinge wie Antimaterie oder Wurmlöcher, sondern Sachen, die uns täglich hier auf der Erde umgeben. So ist man sich beispielsweise bis heute nicht über die Wirkunsgweise gewisser Narkotika im klaren. Man weiss zwar WIE, aber noch lange nicht WARUM! Der Leser erhält in diesem Buch einen Einblick in eine ganze Bandbreite von Dingen und Vorgängen, die man sich nicht erklären. Es wird auf wissenschaftliche Weise erklärt, wie etwas funktioniert und wie man es benutzt, doch gleichzeitig tauchen auch die Erklärungen auf, wieso es eigentlich nicht sein kann oder logischerweise ganz anders sein müsste.

Dass man sich hier einer wissenschaftlichen Herangehensweise bemühen muss, dass muss einem klar sein. Dennoch ist dieses Buch sehr simpel einleuchtend und logisch geschrieben, sodass auch interessierte Leser ohne mathematisch-naturwissenschaftliches Abitur auch die Einzelheiten verstehen können. Das Buch schafft den schwierigen Spagat zwischen leichter Verständlichkeit und wissenschaftlichem Anspruch, was meiner Meinung nach beispielsweise das allseits bekannte P.M.-Magazin nie geschafft hat. Und man kann sich bei der Lektüre dieses Werkes gut unterhalten fühlen.

Insgesamt ein gutes Buch, man weiss danach zwar nicht unbedingt mehr, aber man versteht doch leichter.
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am 12. September 2011
dass in dem Buch der Autoren Kathrin Passig und Aleks Scholz Begriffe/Fragen auftauchen, wo es noch keine wissenschaftlichen Erklärungen für gibt. Was Unwissen ist wird aber vorab schon mal im Lexikon definiert. Für mich waren die Fragen teilweise so fazinierend, weil ich eigentlich meinte, sie seien längst beantwortet. Beispiel: Erkältung oder wie weit kann der Staat die Steuern erhöhen(Laffer-Kurve) und was ist Geld usw.? Ein amüsantes, unterhaltsames Buch, das den Geist anregt weiter zu recherchieren.
Ich freue mich schon auf die nächsten Ausgaben.
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am 29. Oktober 2014
Ich kenne keinen Wissenschaftler, mit Ausnahme von Harald Lesch, der wie begnadet auch immer, sich an derart vielen Themen wie in diesem Buch vorgestellt, abgearbeitet hätte. Das Buch ist eine aufwendige Recherche, eine Fleißarbeit von eigenem Wert, die ihresgleichen sucht.

Gleichwohl, meine Begeisterung hält sich in engen Grenzen. Warum?
1.) Neues wird nicht geschrieben. Aber: Das Bekannte wird, so vermute ich, im großen und ganzen richtig wiedergegeben; jedenfalls hört sich es sich, sofern mit Ernsthaftigkeit vorgetragen, recht vernünftig an. Die Glaubwürdigkeit des Textes soll durch Hinweise auf wissenschaftliche Artikel erhöht werden, darunter befinden sich auch solche von namhaften Autoren. Eine bewährte Praxis, mit dem Nachteil, daß die Literatur zum Nachlesen nur in Ausnahmefällen zugänglich sein dürfte.
2.) Wenn ich die Schlagwörter des Buches mit den Einträgen in einschlägigen Lexika, wie etwa der Encyclopaedia Britannica oder Wikipedia, vergleiche, erfahre ich bei letzteren deutlich mehr. Nehmen wir als Beispiel den Beitrag zur Kurzsichtigkeit. Dieser Artikel ist sehr mager ausgefallen; der wissbegierige aber möglicherweise unkundige Leser würde gern etwas über das gesicherte Wissen, also die Funktionsweise des Auges und den physiologischen Prozeß des Sehens erfahren, bevor er sich auf das ungesicherte Wissen einläßt. Da ist er bei den genannten Lexika deutlich besser beraten. So ist das bei vielen anderen Artikeln in diesem Buch; ein Blick in Wikipedia, zum Beispiel, gibt mehr her als das Lexikon des Unwissens.
3.) Die krampfhaften Witze des Buches. Die sind so unpassend, daß sie die schöne Ernsthaftigkeit des sonstigen Textes auszulöschen drohen. Eine blödere Erklärung zu "was ist eine Funktion" (S.170) habe ich noch nicht gelesen. Wirklich zu blöd, um sie hier wiederzugeben. Und so gibt es fast zu jedem Schlagwort gleich mehrere solcher Ausrutscher. Schade, schade. Für dieses Buch würde sich die elektronische Form eignen, wo je nach Veranlagung des Lesers, die lächerlichen Passagen ausgeblendet werden könnten. Mein Vorschlag: Frau Passig, die dem Vernehmen nach mit dem Computer umzugehen weiß, sollte dazu ein Programm bereitstellen, so daß auf Klick der Text bereinigt werden könnte.

Auch wenn das Buch, sicher nicht zu Unrecht, sich großer Beliebtheit erfreut: Lust auf ein weiteres Exemplar dieser Gattung, das sich inzwischen als "neues Lexikon" ausgibt, habe ich, entsprechend dem oben Gesagten, nicht verspürt.
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am 21. Juli 2009
Als ich dieses Buch in die Finger bekommen habe, habe ich es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, da es zu interessant war, um es aus der Hand zu legen.

Es ist witzig, leicht zu lesen und zudem noch sehr informativ. Wer hätte gedacht, dass niemand weiß, wieso Narkosemittel eigentlich funktionieren oder warum Katzen schnurren. Ebenso gibt es Einblicke auf Mysterien wie Schlaf, Rattenkönige, die weibliche Ejakulation und Kugelblitze. Ich würde gerne noch weitere Beispiele geben und näher ins Detail gehen, aber ich möchte die Lesefreude nicht verderben. Insgesamt werden 42 Wissenslücken in alphabetischer Reihenfolge (wie es sich für ein Lexikon gehört) aufgezeigt.

Auch wenn es "Lexikon des Unwissens" heißt, so ist die Lektüre trotzdem sehr informativ, vor allem weiß man genauer, was man nicht weiß. Von mir aus hätten die Autoren wie im Vorwort erwähnt gleich eine 24-bändige Enzyklopädie des Unwissens schreiben können, ich hätte sie mir gerne durchgelesen.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe volle fünf Sterne.
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am 31. Oktober 2007
Es gibt Bücher, denen man selbst vor Beginn der Lektüre Vorschusslorbeeren einräumt - ein spannendes, innovatives Thema, guter (Unter-)Titel, ansprechender Schutzumschlag, solider Einband, gutes Papier usw. können dazu beitragen, dass man sich beim Aufschlagen der ersten Seite am Anfang eines mehrstündigen puren Lesevergnügens wähnt. Die Vorschusslorbeeren bringen es mit sich, dass Abweichungen von der Erwartung bei der inhaltlichen Güte nicht so schnell wahrgenommen werden bzw. auf viel Wohlwollen stoßen, und erst nach und nach realisiert man, dass sich das Lesevergnügen eigentlich nicht recht einstellen will.

So erging es mir bei diesem Band, der vom äußeren Eindruck her nichts zu wünschen übrig lässt und den Preis rechtfertigt. "Tolle Idee!", dachte ich, und ein Thema wie für mich gemacht. Gleich im ersten Artikel ist zu erfahren, dass bis heute nicht richtig erforscht werden konnte, wie und wo der Aal sich fortpflanzt - höchst sonderbar und erstaunlich. In diesem Moment schon scheint sich die Erwartung zu erfüllen und obendrein entsteht der Eindruck, die Autoren besäßen auch noch Humor - also alles bestens. So geht es dann erst einmal weiter, das eine oder andere war mir bereits bekannt, das meiste nicht, interessant und/oder kurios in der überwiegenden Zahl. Dass der "Humor" im gleichbleibenden Takt von zwei Witzchen pro Seite hämmert und zunehmend bemüht wirkt, nahm ich dabei nach und nach zähneknirschend in Kauf. Doch immer mehr merkte ich dann auch, dass ich zwar eine Menge Dinge erfahre, über die man wenig weiß und was das wenige ist - aber eben auch nicht mehr! Es wäre sicherlich zuviel verlangt, dass die Autoren das Unwissen durch eigene Forschung hätten vermindern sollen, aber sie hätten zumindest ansatzweise ergründen können, woran die Begrenztheit des Wissens denn jeweils liegt. So beläuft sich das Ganze auf eine Aufzählung, die auch kürzer hätte ausfallen können und durch die irgendwann dann regelrecht nervende Holzhammerironie auch nicht aufgewertet wird. Das Problem des Buches ist nicht, dass man nach seiner Lektüre nicht, wie versprochen, weniger weiß als zuvor - das Problem ist, dass man nicht wirklich mehr weiß.

Fazit: Tolle Idee - schwache Ausführung.
33 Kommentare74 von 101 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2013
Zuletzt gelesen habe ich u. A. die Bücher der verrückten Experimente. Im Gegensatz zu diesen Büchern (ebenfalls zu empfehlen)
muss man sich bewusst sein, dass man bei diesem Buch am Ende eines Beitrags (meistens ein paar Seiten lang) nicht eine "Auflösung" erfährt, da es sie noch nicht gibt, sondern verschiedene existierende Ansätze zum Finden einer Erklärung bekommt. Aber gerade das Aufzeigen von immernoch bestehenden Mysterien ist interessant und macht den Leser gespannt darauf, ob diese Rätsel in der Zukunft noch gelöst werden. Außerdem bedeutet das Fehlen einer Aufklärung des Unwissens nicht, dass man bei diesem Buch nicht trotzdem etwas lernen könnte.

Ein interessantes Thema von vielen: "Wie ist das Leben entstanden?".

Dabei ist das Buch unterhaltsam geschrieben und vom Anspruch angemessen. Teilweise wird dem nicht so detailverliebten Leser angeboten ein paar Absätze zu überspringen, wenn es zum Beispiel einen etwas (!) tieferen Einblick in ein mathematisches Kapitel gibt. Durch die Kürze der Beitrag gut geeignet auch für zwischendurch.

Ich würde es wieder kaufen.
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am 2. Dezember 2011
Lexikon des Unwissens zeigt 42 verschiedene Themen, wovon wir letztendlich keine Ahnung haben oder zumindest sehr wenig. Dem Leser werden Fragen eröffnet, auf denen es keine Antwort gibt - man weiß nicht mehr als vorher, aber man weiß, dass man nichts weiß (auch ein bekanntes Zitat von Platon). Die Themen sind recht unterschiedlich - von Hawaii, Dunkle Materie, Kleber, Teilchen bis zur Paarung der Aale sind die unterschiedlichsten Themen vorhanden. Durch das gut struktuierte Ebook kann man auch mal paar Kapitel überspringen oder gewisse Kapitel suchen. Ein besonders toller Aspekt am Ebook ist der Humor der Autorin - eine Klasse für sich! Auf sehr humoristische Art werden Zusammenhänge getroffen und kommentiert. Die einzelnen Themen sind gut recherchiert und es werden teils mehrere Theorien vorgestellt und es wird letztendlich gezeigt, dass sogut wie niemand Ahnung hat. Die Fragen an sich sind aber intelligent und manche davon werden wir hoffentlich irgendwann lösen können.

Volle 5 Sterne für ein unterhaltsames Ebook.

Stefan MexxBooks
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