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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen30
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am 19. Januar 2007
"Je verzweifelter wir dem Glück hinterher laufen, desto weiter entfernen wir uns davon. Am Ende verlieren wir nicht nur das Glück, sondern auch uns selbst aus den Augen". Solche Gedanken über das Glück und die Unzufriedenheit, die uns nach dem Glück suchen lässt, regen zum Nachdenken an. Was fehlt uns eigentlich noch zum Glück, wo wir doch alles haben? Das Gefühl, glücklich zu sein! Und dass Unzufriedenheit ein Normalzustand ist (sonst gäbe es keine Weiterentwicklung) und wir uns wegen unserer ständigen Unzufriedenheit nicht schämen müssen, ist zwar nicht neu, lässt aber hoffen, irgendwann doch noch glücklich zu werden.

Seinen steinigen Weg vom Zen-Mönch zum Abt des Klosters Anttaiji beschreibt Abt Muho sehr eindrucksvoll. Das Buch schließt mit ein paar Kapiteln über Zen und Zazen, vor allem auch Gedanken darüber, was Zen (Zazen) uns bringen kann.
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am 23. August 2007
Direkt und unverschnörkelt gibt Muho Einblicke in sein Leben und verknüpft diese mit der Frage nach dem Glück.
Es werden keine Dogmen aufgestellt und auch kein klarer Weg für jeden definiert sondern Denkanstöße vermittelt, auf welchen Wegen man zum Glück gelangen könnte.

Und doch geht es mehr um Zen als um Glück, auch für Laien und Zen Neulinge sehr interessant, da hier die Praxis und Lebenserfahrung Muhos im Vordergrund stehen.

Ein Buch das mich tief bewegt hat und welches ich ganz sicher mehr als ein mal lesen werde
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am 16. Juni 2016
Ich habe das Buch mehrmals auf Reisen mitgenommen und finde es immer wieder sehr informativ und lehrreich.
Man merkt, dass Abt Muho seit vielen Jahren meditiert, denn er schafft es, sich mit einer besonderen Klarheit auszudrücken und das auf herrlich simplem Weg.
Ich würde mich sehr über mehr Bücher des Autors freuen.
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am 7. Februar 2016
Das Buch war ein tolles Geburtstags Geschenk mein Bekannter bekommt es gar nicht mehr aus der Hand. Es war auch sehr gut Verpackt also kurz und knapp ich würde jeder zeit wieder hier bestellen
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am 19. Juni 2007
Abt Muho schreibt modern illustriert und nicht in hoch philosophischen Zen-Metaphern. Diese überlässt er ausschließlich den alten Weisen des Zen, dessen Zitate er aber meistens umgehend und verständlich über sehr anschauliche Vergleiche aus dem normalen Alltagsleben erklärt. Was mir besonders gefallen hat sind vor allem seine textbegleitenden Zitate von allen möglichen Zeitgenossen aus Literatur, Philosophie, Politik und Kunst, die es ermöglichen die Suche nach dem Glück auch mit anderen, nicht unbedingt dem Zen zuzuordnenden Intellektuellen, in Verbindung zu bringen. Dadurch erreicht man einen sehr klaren Gesamteindruck von dem, was uns Muho versucht näher zu bringen. Des Weiteren liefert er eine zum Teil sehr spannende und authentische Biographie seines Mönchwerdens von seiner Kindheit und Jugend in Deutschland an, bis hin zur Berufung zum Abt im japanischen Zenkloster Antaiji, was mir hier und da auch mal ein Schmunzeln abverlangt hat. Wer die Zen-Philosophie aus einem bestimmten Blickwinkel u.a. mit einem Zitat aus einem Punksong der Sex Pistols von 1977 unterstreicht ist für mich persönlich sowieso ein ganz Großer. Zen bist Du selbst und Du selbst bist Zen. Abt Muho hat es mir näher bringen können. Dieses Buch ist für mich ein kleines (Glücks-) Meisterwerk.
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am 22. Januar 2013
Der Titel ist unglücklich gewählt, um so lebendiger aber der Inhalt. Wir dürfen Abt Muho auf seinem abwechslungsreichen Zen- Weg begleiten. Es wird deutlich, dass der Weg des Zen trotz strenger Klosterregeln nicht nach Schema xy verläuft und kein konkretes Ziel verfolgt, wie etwa das erreichen eines Satori. DER WEG ist immer Aufbruch ins Neuland, das Ziel bleibt im Nebel verborgen. Wenn es einen letzte Vollkommenheit eines Wesens gibt (dies bestimmt nicht im Irdischen Leben), dann ist dies sicher kein End-Ziel sondern ein Aufbruch in eine neue Welt. Soch spekulative Gedanken fehlen aber gänzlich in Kuos Buch, es versucht uns näher zu bringen: das Ziel kennst du nicht, versuche aber Kurs zu halten. Ein Buch ohne verkünsteltes Sphärengeschwafel, mit dem andere Zen-Autoren sich gerne in Szene setzen.
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am 7. März 2013
(vom Autor von iZen): Die reichhaltige, praktische Zen-Erfahrung des Autors durchdringt das ganze Buch wie eine kühle Brise an einem schwülen Sommertag: Sehr wertvoll und tiefgründig, ein Text der wärmt und liebevoll versucht das mystische Thema "Glück" einzukreisen ... in den Zen-Kreis eben. Obwohl ich meterweise spirituelle Literatur kenne fühle ich mich hier besonders berührt. Der Aufbau, ein Wechsel zwischen autobiografischem Bericht eigener Klostererfahrungen und erleuchtender Philosophie, ist angenehm zu lesen und vermittelt ein spannendes Leseerlebnis. Allerdings kommt das WIE zur Erleuchtung (und damit Glücklichsein) wie bei 99% aller Bücher zu kurz. Dennoch stimmen Preis-Leistung bei diesem sehr empfehlenswerten Buch, auch für Zen-Kenner.
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am 13. März 2014
Dieses Buch ist im Wesentlichen autobiographischer Natur und beschreibt damit vornehmlich den Weg eines westlichen Menschen in ein asiatisches Kloster sowie die dortige Lebensweise auf praktischer Ebene. Dies geschieht durchaus unterhaltsam und informativ, insbesondere da der ursprünglich deutsche Autor mit Vorurteilen und falschen Vorstellungen aufräumt, die bei uns sicherlich weit verbreitet sind, von östlichen Autoren aber meist nicht hinreichend behandelt werden. Da gerade romantische Vorstellungen (die bei einem Kurzurlaub oder Besuch im Kloster durchaus zutreffend sein mögen) mit der Entscheidung sein Leben vollkommen umzustellen aber weitgehend ausgeräumt werden, wird hier eine eher verklärte Sichtweise beschrieben, die wenig Enthusiasmus fördert. Das mag durchaus realistisch sein, als Leser hatte ich jedoch nicht das Gefühl, dass mir hier auf überzeugende Weise "der Weg zum Glück" beschrieben wird. Muho macht auf mich durchweg einen ziemlich trübsinnigen und unglücklichen Eindruck. Tatsächlich bekennt er auch über längere Zeit unter Depressionen gelitten zu haben, scheint mir aber auch am Ende des Buches bestenfalls zu einem 'akzeptablen Kompromiss' mit dem Leben gekommen zu sein anstatt wirkliches Glück gefunden zu haben. Da der Text zweifellos auf jeden Leser eine andere Wirkung hat, war für mich das größte Manko allerdings, dass der philosophische Aspekt deutlich zu kurz kommt. Es wird weder versucht, dem Leser den Kern des Zen zu vermitteln, noch lassen sich an Hand der praktischen Umsetzung entsprechende Erkenntnisse ableiten.

Wer daran interessiert ist wie das Leben eines Mönchs in der Praxis aussieht wird hier gut bedient, wer versucht, dem Zen selbst näher zu kommen, sollte eher zu Suzuki greifen.
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am 1. März 2007
Abt Muho ist mit diesem Buch ein kleines Meisterwerk gelungen. Die Verbindung

zwischen seiner Biographie, sowie Praxis und Theorie des Zazen ist lebendig geschrieben und entbehrt nicht einer gewissen Selbstironie. Daher flüssig zu

lesen, zum Zurückblättern, zum Nochmallesen und gewiß nicht zur einmaligen Lektüre bestens geeignet. Das Buch macht Lust auf mehr, und dies werde ich auch tun.
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am 27. Juni 2007
Das Buch ist ein Labsal für alle, denen esoterischer Hokuspokus wie steinharter Käse im Magen liegt. Doch Vorsicht! Das will nicht heißen, dass Abt Muhos Büchlein eine oberflächliche Angelegenheit wäre. Gerade weil er die Dinge ohne Herumgeschreibsel schnörkellos beim Wort fasst, fühlt man, dass er was zu sagen hat und sich daraufhin angesprochen. Die Paradoxien, die man zuweilen herauszulesen glaubt, sind aber weniger als Gehalt in dem Buch enthalten, denn vielmehr als Knoten zu erkennen, die einem der eigene Verstand in die Führungsleine durch den Nebel des Lebens hineinzaubert. Um sich nicht ständig selbst auf den Leim zu gehen, mahnt Muho immer wieder das Loslassen ein.
Seine Beobachtungen der japanischen Gesellschaft (Kinderliebe, das Verhältnis der Geschlechter zueinander, usw.) haben auch einiges für sich und regen an, so manchen eigenen Standpunkt zu überdenken.
In dem Buch, das kein weiterer Ratschläger a la "Wie werde ich glücklich ohne mir noch drei Dutzend andere Kompendien dieser Art reinziehen zu müssen?" ist, sagt Muho ganz offen, allerdings in anderen Worten, dass es in Japan eine Menge ominöser Zen-Lehrer gibt, die man über die Häuser schmeißen kann. Das rühre daher, dass manche Klostervorstände quasi wie in Erbpacht zu ihrem Job kämen und ebenso gut (oder besser) als Fliesenleger oder Barkeeper überzeugen könnten.
Im Gegensatz zu buddhistischen Mönchen in anderen Teilen Asiens ist es den Zen-Menschen nämlich durchaus erlaubt zu heiraten. Muho selbst, sein Name bedeutet so viel wie "keine Richtung" oder "jede Richtung", ist mit einer Japanerin verheiratet und Vater zweier Kleinkinder, die es voraussichtlich auch nicht auf Dauer sein werden. Auf der Homepage des Klosters findet sich der Abt mit seinen Kindern beim Baden und man fragt sich irritiert: Ist es wahr, dass in Japan die Wannen nicht größer als Handwaschbecken sind?
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