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Kundenrezensionen

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am 3. Juni 2006
Der Postbstbote klingelt. In seiner Hand ein Überraschungspaket: Ein Dankesbrief von einer klugen, humorvollen Kollegin und Manfred Geiers 285 Seiten über: "Worüber kluge Menschen lachen".

Mein zweiter Gedanke: "Volle Punktzahl für kluges Titel-Marketing als Geschenkbuch!"

Mein erster - mehr gefühlter als gedachter - Gedanke: "lächelnde Vorfreude."

Da der eher feinsinnige Witz, der im Freudschen Sinne von "Wissen" kommt, gegenüber dem eher derb-herben Slapstick-Humor in der aktuellen Kulturlandschaft eher seltener anzutreffen ist, regt der Einband meine innere Vorfreude in besonderer Weise an.

Das Ölbild-Lachen des Jungen auf dem Titelbild, der sich mit einem Globus zu amüsieren scheint, weckt andere Assoziationen als ein TV-Humor a la Pleiten, Pech und Pannen.

Ich schaue hinein. Nein - ich breche nicht dauernd in schallendes Lachen aus. Nein: Dies ist kein "lustiges" Buch im engeren Wortsinn. Aber es macht Lust auf die Welt der Philosophen. Der Leser findet Geschichten aus den Zeiten von Plato und Demokrit, Diogenes und Kant, Freud und Valentin. Und je mehr der Leser aus anderen Zusammenhängen wiedererkennt, um so faszinierender werden die Facetten. Natürlich fehlen auch die klassischen Humorgeschichten nicht, die für Menschen, die sich mit Humor und Philosophie beschätfigen, nicht wirklich neu sind.

Aber das geht ja gar nicht anders.

Und so entsteht ein fröhliches Schmunzeln, Wiedererkennen und Erkennen, welches der Autor immer wieder in mein Gesicht zaubert. Zum Teil sind es besonders feinsinnige Formulierungen, zum Teil sind es versteckte Kleinigkeiten (das fängt schon bei Datum und Ort des Vorwortes "11.11. St.Pauli" an ), die den Schalk eines nicht nur zuweilen sehr ernsthaften Werkes durch die kleinen, frechen Buchstaben an meinen Schreibtisch befördern. Geier betrachtet Humor und die Humorträger beim Spaziergang durch die Jahrhunderte auf mannigfache Weise. In dem Wissen, dass "Witz" als ein Stammwort der germanischen Sprachen ursprünglich Denkkraft, Klugheit, Urteilsvermögen und gesunden Menschenverstand meinte, zeigt er menschliche Beziehungen zueinander und zum Humor mit historischem Interesse.

Zusamenfassung: Das Buch beleuchtet Menschen und ihre Bezüge zum Humor. Der klug gewählte Titel wird vermutlich dafür sorgen, dass es auch an Leser verschenkt wird, die sonst vielleicht nicht auf die Idee gekommen wären, sich näher mit Demokrit oder Diogenes von Sinope zu beschäftigen. Und damit gelingt dem Autor und dem Verlag, was guter Humor in bester Weise vermag: Welten in einer neuen, überraschenden Weise zu beleuchten.

Verschenken Sie das Buch an Menschen

- für die das wichtigste Qualitätskriterium eines Buches nicht die Kürze der Sätze ist

- die ein philosophisches Buch über das Lachen nicht mit einem Comic-Heft verwechseln

- und für die eine Reise in die Welt des Lachens auch viele Aspekte haben darf, die so gar nicht lachhaft sind.

An manchen Stellen habe ich mich über die intelligente Darstellung der Zusammenhänge so gefreut, dass ich glatt 6 Sterne für den Philosophieteil geben würde. Großes Kompliment!
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am 20. Oktober 2014
Hallo,

inhaltlich ist das Buch durchaus lehrreich. Es gibt einiges über den Humor zur berichten.
Auch bin ich durch das Buch auf Anthony Ashley-Cooper, 3. Earl of Shaftesbury aufmerksam geworden.
Das "ernsthaft lustige" usw. ist schon sehr interessant.

Aber ich empfand das Buch als recht fad und mühsam zu lesen. Philosophie mag ja generell häufig etwas träge, schwer und tiefgründig sein. Gerade beim Thema Humor hätte ich mir aber gewünscht, das dieser auch eben mit selbigen beschrieben wird.

Beim lesen ist mir nur gelegentlich mal ein leichtes lächeln über Gesicht gehuscht. Das war es. Der Humor und der Witz wird geradezu analytisch ins unlustige getrieben. Als wenn man versucht das lustige an einem Clown zu erklären, in dem man ihn seziert. Ich bin insgesamt von dem Buch enttäuscht. Es wird in dem Buch so viel über aber gänzlich ohne Witz geschrieben.
Da hab ich etwas anderes erwartet.

Auch hat mir ein Kapitel gefehlt, das einen zusammenfassenden und zeitgemäßen Blick auf den Humor wirft.
Worüber lachen Menschen heute? Insbesondere "die Klugen"... die Philosophie des Humors in der Gegenwart fehlt komplett.

Platon hätte wohl seinen "Spaß" an dem Buch gehabt. Aber sonst würde ich es eher nicht empfehlen.
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Wenn ein deutscher Professor losschlägt, bleibt kein Witz lustig. Manfred Geier, Privatdozent in Hamburg, tut dem Humor mit seinem Buch leider keinen Gefallen. Zwar versucht er einen philosophiegeschichtlichen Abriss des Humors zu erstellen, doch ist dieser äußerst lückenhaft, beschränkt sich auf Platon, Kant und Freud, um dann mit Karl Valentin um die Ecke zu kommen. Wesentliche Literatur erwähnt Geier nicht, erwähnt fast gar nicht, was mittlerweile in der Humor- und Lachforschung herausgefunden wurde und stellt auch Freud nur stichwortartig dar. Auch die Schüler Freuds haben Wesentliches beigetragen, nicht zu vergessen ist V.Frankl.
Manchmal ist auch der Titel schon ein Indiz, dass der Inhalt daneben geht: "Worüber kluge Menschen lachen". Dieser Titel entspricht nun gar nicht dem, was ein denkender und philosophierender Mensch will. Gerade beim Humor geht es nicht um das Kluge, sondern um die Weisheit der menschlichen Beschränktheit.
Schade! Es wäre zu schön gewesen, wenn es ein humorvolles Buch über Humor und Selbstironie geworden wäre.
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am 11. April 2006
Anders als der Klappentext vermitteln mag, handelt es sich hier nicht um eine höchst unterhaltsame Sammlung witziger Geschichten, die ein leichtes Lesevergnügen ergäben. Während man die Tiefe der Darstellung nicht leugnen sollte, wird sie sich manchen Lesern gleichwohl entziehen. Vielleicht handelt es sich um eine bleibende Darstellung, die über die Jahre sogar wächst, zitiert und gerühmt, aber nicht immer in Gänze gelesen oder verstanden wird. Wer die Originalausgabe besitzt, sollte sie sich bewahren.
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am 31. Mai 2006
... erfährt man in diesem Buch nicht. In schlechtester Tradition deutscher Gelehrtensprache verfehlt der Autor sein Thema. Zum Lachen müsste er wahrscheinlich in den Keller gehen. Inhalt des Buches ist ein Abriss abendländischer Philosophie, nicht falsch aber nicht neu und von anderen besser und gelegentlich auch witziger zusammengefasst. Gut gewollt aber schlecht gemacht.
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