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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Informationen und gut lesbar
Mag der Titel zunächst vielleicht ein wenig in die Irre führen, so stellt sich beim Lesen zum Glück bald heraus,
daß hier nicht in Boulevard-Manier Mozarts "Liebschaften" spekulativ ausgebeutet werden, sondern
Leben, Arbeit und Einfluß der verschiedenen Frauengestalten in Mozarts Leben im Mittelpunkt stehen.
Wo man nichts genaues...
Veröffentlicht am 9. Januar 2006 von Karl Koschnick

versus
1 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein schwaches Buch.
Wenn nur die Unmengen Fehler wären, die dadurch entstanden, dass Unseld einfachste Literaturrecherchen nicht beherrscht. Das könnte man noch akzeptieren. Aber dieses Buch ist einfach elend fade geschrieben, in einem Stil, der heute bei Gymnasiasten nicht mehr akzeptabel ist. Das Thema wäre so geeignet für gehobene Unterhaltung, aber die Autorin...
Am 29. März 2006 veröffentlicht


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Informationen und gut lesbar, 9. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Mozarts Frauen (Taschenbuch)
Mag der Titel zunächst vielleicht ein wenig in die Irre führen, so stellt sich beim Lesen zum Glück bald heraus,
daß hier nicht in Boulevard-Manier Mozarts "Liebschaften" spekulativ ausgebeutet werden, sondern
Leben, Arbeit und Einfluß der verschiedenen Frauengestalten in Mozarts Leben im Mittelpunkt stehen.
Wo man nichts genaues weiß, erfindet die Autorin auch nichts hinzu, aber was sie recherchiert hat, ist
höchst interessant und aufschlußreich. Auch die Beziehung zum Vater wird unter einem neuen Blickwinkel
beleuchtet - denn zu Mozarts Schülerinen, Sängerinnen, zu Schwester Nannerl und Frau Constanze hatte dieser natürlich
auch seine jeweils eigene Meinung. Sehr empfehlenswert, ein wirklich spannendes Buch!
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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues von Mozart!, 7. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mozarts Frauen (Taschenbuch)
Ein wirklich lesenswertes Buch über viele bislang weniger bekannte Aspekte aus Mozarts Schaffen: Unter anderem wird beleuchtet, wie stark der Einfluss von Schülerinnen und Künstlerinnen (Komponistinnen, Sängerinnen, Pianistinnen) auf Mozart war, und warum und wie bestimmte Werke entstanden sind, während Mozart sich mit diesen Frauen künstlerisch wie privat auseinandergesetzt hat. Wohltuend an dieser Biografie ist, daß gezeigt wird, daß das „Genie Mozart" eben nicht alle Inspiration aus sich heraus schöpfte, sondern vieles im gesellschaftlichen sowie kultur- und sozialgeschichtlichen Kontext zu verstehen ist. Spannend vor allem die Berichte über die Wiener Primadonnen (z.B. Caterina Cavalieri), aber auch die Schilderung, wie sehr es sich für Mozart gelohnt hat, junge Frauen aus wohlhabenden Elternhäusern zu unterrichten - daraus resultierte so manch lukrativer Kompositionsauftrag. Nicht zuletzt die Beziehung zu seiner Schwester und seiner Ehefrau, die 6 von 8 Kindern beerdigen musste, geben Aufschluß über die damaligen Lebensumstände und deren Auswirkungen auf die Arbeit dieses einmaligen Musikers. Alles in allem: ein „Muß" für Musikwissenschaftler und dennoch ein im besten Sinne sehr „unterhaltsames" Buch auch für Nichtfachleute. Einfach „Neues von Mozart".
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen, 14. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Mozarts Frauen (Taschenbuch)
Auch wenn man sich eher wenig für die kaum bekannten Frauen in Mozarts Leben interessiert, bietet einem dieses Buch eine Menge interessanter Details aus dem 18. Jahrhundert. Es geht zum Glück nicht andauernd nur um Konzerte oder Werke, sondern viel um die Lebensumstände der Betroffenen. Manchmal vergißt man nämlich viel zu leicht, dass viele Dinge, die wir heutzutage selbstversändlich finden, es noch vor kurzer Zeit gar nicht waren: Wie man z.B. aus einem damaligen Erziehungsratgeber erfährt, ... verträgt sich das Violine- oder Orgelspielen nicht mit den Grazien des weiblichen Geschlechts, die Mimik beim Spielen könnte Frauen angeblich häßlich machen. Komponieren war auch inakzeptabel, denn nur der Mann sollte schöpferisch tätig sein. Könnte eine plausible Antwort auf die Frage sein, warum es bis ins späte 20. Jahrhundert hinein kaum komponierende Frauen gab bzw. gibt. Ein anderer Aspekt ist, wie man zu dieser Zeit (noch ohne Urheberrecht) als Komponist eigentlich Geld verdienen konnte, also z.B. welches Kontaktnetzwerk nötig war. Das ist ein wirklich gutes Buch mit ausführlichen Quellenangaben. Kann man auch guten Gewissens verschenken.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bereichernd und kurzweilig, 9. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Mozarts Frauen (Taschenbuch)
Melanie Unseld geht in diesem wirklich gelungenen Buch musiksoziologisch an das Thema heran und untersucht die jeweilige gesellschaftliche Rolle der Frauen und die Möglichkeiten, die ihnen ihr Umfeld zur künstlerischen Entfaltung bot. Klar, kurz und präzise informiert sie über biografische Details der porträtierten Schülerinnen, Komponisten-Kolleginnen und Primadonnen, ohne sich auf Spekulationen einzulassen. Sie betreibt hier Musikwissenschaft aus der Gender-Perspektive, flüchtet sich aber nicht in Worthülsen und Gemeinsplätze, sondern benennt die Besonderheiten des 18. Jahrhunderts in musikgeschichtlicher und musiksoziologischer Hinsicht - und das alles in einem erfrischend lesbaren Stil. Es wird deutlich, wie sehr der Erfolg einer Musikerkarriere im 18. Jahrhundert vom Geschlecht abhängig war. Ein sehr empfehlenswerter Titel in der Fülle der Bücher im Mozart-Jahr 2006!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Lektüre!, 14. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Mozarts Frauen (Taschenbuch)
Warum sollte man zum Thema Mozart und die Frauen" gerade dieses Buch lesen? Weil es zum einen mit großer Sorgfalt recherchiert ist und beim Umgang mit den Quellen die nötige Vorsicht walten lässt; zum anderen, weil es kein Hintergrundwissen voraussetzt und nicht zuletzt mit einem erfrischend unterhaltsamen Stil geschrieben ist. Der Autorin gelingt es, in die Schilderungen der Frauenfiguren höchst interessante Details aus dem sozio-kulturellen Umfeld miteinfließen zu lassen. Man fühlt sich gleichermaßen informiert wie auch gut unterhalten. Ein Überblick mit Tiefgang.
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4.0 von 5 Sternen Liest sich nicht wie ein Sachbuch., 4. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Mozarts Frauen (Taschenbuch)
Rezension:
Wolfgang Amadeus Mozart war kein eigenbrötlerisches Genie, wie man es vielleicht von einem Klaviervirtuosen erwarten würde. In dieser Biographie lernen wir Mozart von einer ganz anderen Seite kennen. Mozart wurde sehr durch sein Umfeld beeinflusst. Auch Frauen spielten eine große Rolle in Mozarts Leben, was dieses Buch deutlich macht.
Melanie Unselds Biographie über den berühmten Musiker Mozart liest sich fast wie eine Geschichte. Das ist sehr ungewöhnlich für ein Sachbuch, denn Bücher dieses Genres laufen schnell Gefahr, sehr langweilig zu werden. Unseld aber findet genau das richtige Maß zwischen Fakten, kleinen Geschichten und Anekdoten, die sich um Mozart und seine Bekanntschaften ranken.
Die wichtigsten Quellen, denen sich Unseld bedient, sind die Briefe von und an Mozart. Durch diese Zitate lernt man den Menschen Mozart, auch abseits der Musik, sehr gut kennen. Beispielsweise hatte er ein gutes Gespür für Mode. Außerdem war ihm seine Familie sehr wichtig, allen voran seine Mutter, der er schrieb, wann er nur konnte.
Die Frauen, die Mozart wichtig waren, trennte er aber nicht gänzlich von seiner Musik. Unseld zeigt, was sehr interessant ist, mehrere Stücke auf, die Mozart für die Frauen schrieb. Auch in vielen Texten seiner Opern finden sich verschlüsselte Botschaften an diese.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass Unseld, wie sie im Vorwort selbst schreibt, 'Mut zur Lücke' lässt. Sie hält sich nicht an irgendwelchen Legenden auf, für die man keine Belege findet. Sie hält sich an die Fakten, mit denen sie ein wirklich gutes Sachbuch geschrieben hat. Einzig hat mir nicht so gut gefallen, dass Unseld manchmal viel Anlauf nimmt, bis sie zu einem Punkt kommt, der wirklich etwas mit Mozarts Leben zu tun hat. Die Lebensgeschichte aller portraitierten Frauen wird dargestellt, was manchmal gar nicht nötig ist, um das Verhältnis mit Mozart zu beschreiben und klar zu machen.
Unselds ungewöhnliche Mozart-Biographie wird noch durch Bilder und Schriften ergänzt, die von den Frauen und Mozart erhalten geblieben sind. In Erinnerung ist mir dabei eine Fotographie geblieben, die ein Notenblatt zeigt. Darauf hat Mozart skizzenartig eine seiner Schülerinnen portraitiert.
Fazit:
'Mozarts Frauen' beschreibt Mozart sehr gelungen aus einem völlig anderen Blickwinkel, als man es sonst gewohnt ist: aus dem der Frauen. Unseld hält sich wenig an Kleinigkeiten auf und spart an Fachbegriffen, sodass man kein Musiker sein muss, um dieses Buch zu verstehen. Voll von Anekdoten und Bildern (in der Buchmitte) kann ich dieses Buch für jeden empfehlen, der glaubt, den berühmten Komponisten Mozart schon zu kennen.
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1 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein schwaches Buch., 29. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mozarts Frauen (Taschenbuch)
Wenn nur die Unmengen Fehler wären, die dadurch entstanden, dass Unseld einfachste Literaturrecherchen nicht beherrscht. Das könnte man noch akzeptieren. Aber dieses Buch ist einfach elend fade geschrieben, in einem Stil, der heute bei Gymnasiasten nicht mehr akzeptabel ist. Das Thema wäre so geeignet für gehobene Unterhaltung, aber die Autorin scheiterte an stilistischer Impotenz und am Unwillen, sich wirklich mit der Mozart-Literatur der letzten 80 Jahre zu beschäftigen.
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Mozarts Frauen
Mozarts Frauen von Melanie Unseld (Taschenbuch - 1. Dezember 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,48
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