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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen33
3,6 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 4. Juli 2007
"Ketzerisch" sind Notker Wolfs Gedanken zu Deutschland sicherlich nicht. Er spricht aus seinen Erfahrungen und Erlebnissen in Asien Probleme dort an, die die Menschen in diesen Ländern, v.a. in China, in den Griff bekommen haben. Außerdem erzählt er spannend von seiner Arbeit in aller Welt und dem Wirken des Benediktinerordens - und zwar so locker, wie er auch an der E-Gitarre und im persönlichen Gespräch und in Interviews zu erleben ist.
Notker Wolf schildert die Wandlungen, die er außerhalb seiner Klostermauern erlebt hat - und die Änderungen innerhalb seines Ordens, wobei vor allem die "Freiheit" auf seiner Fahne steht; eine Freiheit, die er christlich begründet und institutionell und strukturell umgesetzt hat.
So wird das Buch zu einer sympathischen Lektüre, die sich scharf und konkret mit Missständen unserer Gesellschaft auseinandersetzt - und gleichzeitig Mut macht, die eigene Freiheit in die Hand zu nehmen und daraus zu leben.
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Notker Wolf schreibt als Manager eines Ordens. Zunächst geht er dafür nach China und schaut von dort auf die deutsche Wirklichkeit. Die Analysen des Abtprimas sind nicht sonderlich tiefgehend. Eher beschreibt der Benediktiner Wolf, wie er die Entwicklungen in Deutschland erspürt und bringt Gefühle zum Ausdruck. Und darüber kann der Leser/die Leserin dann ruhig weiter denken. Eine Hauptthese durchzieht dabei das Buch von Notker Wolf: die 68er. Notker Wolf bringt die Themen, die auch von anderen diskutiert werden, auf den Punkt, was aus christlicher Sicht nötig wäre. Dabei sind manche Hinweise unangenehm und rütteln auf. Bei der praktischen Umsetzung, also der Frage, was ich jetzt tun kann, wird es in diesem Buch dann etwas dünn. Doch ist das vielleicht auch nicht so wichtig, entscheidend ist, ob der Blick auf die Welt ein wenig klarer geworden ist, denn dann handelt man einfach anders.

Die Lektüre dieses Buches lohnt sich und es wäre zu wünschen, dass die Leser gewandelt daraus hervorgehen.
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am 21. April 2006
Ein absolut empfehlenswertes Buch. Es gelingt dem Autor geschickt eigene Erfahrungen und Impressionen (z.B. von vielen Reisen und persönlichen Begegnungen) mit kritischen Anfragen an unsere Gesellschaft zu verknüpfen. Die Fragen, die der Abtprimas der Benediktiner Notker WOLF stellt, sind nicht nur berechtigt, sondern auch so pointiert formuliert, dass es eine Freude ist sie zu lesen und zu bedenken. Das man dabei quasi en passant auch etwas über die "Regel des heiligen Benedikt" lernen kann erfreut mich außerdem.
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am 27. Dezember 2006
Natürlich schreibt er aus dem sicheren Schoß der Kirche. Dennoch ist seine Meinung nachdenkenswert. Ich jedenfalls kann nachvollziehen, daß Freiheit nichts damit zu tun hat, daß es kaum noch Werte bzw Grenzen gibt. Respekt, Rücksicht auf die Unversehrtheit des Menschen und die Achtung von Eigentum anderer hat sich verschlechtert. Die Zeitungen sind voll davon. Aber für jeden von uns kommt die Zeit, wo auch er davon betroffen sein wird. Aber dann sind es ja die anderen, oder?
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am 24. April 2007
Es ist schon erstaunlich, wie das Buch die Menschen polarisiert. Bei der Lektüre der Rezensionen fällt entweder drastische Ablehnung (in überraschend persönlicher Form) oder breite Zustimmung auf. Solche Phänomene treten meist dann auf, wenn einer den Nerv getroffen hat, und das ist Notker Wolf gelungen.

Die Analyse Deutschlands als Masochist, der sich bis zur Erschöpfung auspeitscht und sich dann krankschreiben lässt ist ebenso witzig wie wahr - kein Zustand, der nicht zu ändern wäre. Beginnen kann man immer nur im eigenen Kopf und im eigenen Beritt. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann, und dazu gibt das Buch Impulse. Patentlösungen gibt es nicht, allenfalls als sozialistische Utopie.

Anders als anderen Autoren, gelingt es ihm, die tragische Generation der 68er sehr sachlich und wenig emotional von ihrer Psychopathologie her zu beschreiben; dies auch allgemein verständlich zu tun ist ein großes Verdienst des Buches. Man muss sich schon sehr entlarvt fühlen, wenn man darauf mit einer pauschalen Verurteilung oder einem Angriff auf Person und Profession des Autors reagiert.

Erfreulich erfrischend auch die Darstellung von Gerhard Schröder, der Autor besitzt die innere Freiheit und auch den Mut, in unserer politisch korrekt gleichgeschalteten Meinungslandschaft ein derart klares Urteil zu fällen. Darum ist es gut, dass der Abtprimas sein Profess abgelegt hat, was kann man ihm nehmen?

Ein empfehlenswertes Buch, man kann es gar nicht oft genug verschenken.
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am 6. September 2014
Was hindert Deutschland und mich persönlich weiterzukommen, etwas zu wagen, über den eigenen Horizont zu blicken? Herausfordernte Gedanken aus den Kloster zum mutigen Leben
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am 26. Oktober 2015
Ich bin mit dem Service sehr zufrieden, würde meinen Bedarf (egal was auch immer ich haben möchte über Amazon abwickeln
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am 2. Juli 2010
Bin vor einiger Zeit auf die Bücher von Notker Wolf gestossen.
Es sind schöne Denkanstöße für zwischendurch.
Es müssen nicht immer wissenschaftliche "Ergüsse" sein, die ein Buch wertvoll machen.
Schön ist die Tatsache, dass Notker Wolf nie die "Bodenhaftung" verloren hat und selten mit erhobenen Zeigefinger daher kommt.
Ein sehr interessanter Mensch und ein erfrischendes Buch. Kann ich nur weiterempfehlen...
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am 16. April 2009
Obwohl das Buch seine Erstauflage erst vor drei Jahren erlebte, gehört es bereits einer vergangenen Epoche an. Nach der letzten Jahrtausendwende erschienen zahllose Werke, die vor zu einem zu großen Einfluss des Staates warnten und Kürzungen im Sozialsystem das Wort redeten. Typisch für all diese Elaborate ist der permanente Gebrauch des Wortes "Reform" sowie der stets vermittelte Eindruck, dass eine Verbesserung der Situation nicht von staatlichen Maßnahmen, schon gar nicht gegen die Interessen damals hoch angesehener Wirtschaftsführer wie Harz, Pierer oder Zumwinkel, sondern nur durch einen gesteigerten Fleiß des einzelnen Bürgers ("Du bist Deutschland") zu erreichen sei.

Wolfs Werk ist gewissermaßen ein Nachzügler und von den meisten Werken dieses Typs darin unterschieden, dass hier nicht ein Wirtschaftsführer oder neoliberaler Journalist, sondern ein Kirchenmann vor staatlichen Einmischungen in die Wirtschaft warnt. Der flott runtergeschriebene Essay bietet dabei insgesamt wenig Neues; unangenehm ist allerdings die permanente Pauschalpolemik gegen "die 68er", wobei selten deutlich wird, wen Wolf konkret meint; lediglich die Schröder-Regierung wird als klares Feindbild des öfteren benannt. Daneben finden sich zahllose für sich genommen nette Histörchen aus dem Leben der Benediktiner, die allerdings mit den dargestellten Problemen oft wenig zu tun haben. Es mutet in diesem Zusammenhang allerdings etwas merkwürdig an, dass ein aus einem so durch und durch abgesicherten Umfeld stammender Autor permanent mehr Risikobereitschaft der Bürger anmahnt. Dass die Sache oft so einfach nicht ist und die Möglichkeiten des einzelnen Arbeitslosen zur Beendigung seiner Misere begrenzt sind, wird derzeit von vielen christlichen Sozialethikern nachdrücklich hervorgehoben, ohne dass man diese deshalb zu den bösen 68ern zählen würde.

Mittlerweile, im Zuge der Finanzkrise, hat sich der Zeitgeist wieder gedreht und vielfach zu der Erkenntnis geführt, dass etwas mehr staatliche Einflussnahme in den letzten Jahren vielleicht nicht schlecht gewesen wäre. Ironischer Weise war es der hier viel geschmähte 68er Schröder, dessen Agenda 2010 Wolfs Vorstellungen in vielen Punkten entgegenkam, während die derzeitige christdemokratisch geführte Regierung genau in die entgegengesetzte Richtung marschiert und für mehr Staat an allen Ecken und Enden sorgt.

Fazit: Ein interessantes Zeitdokument, nicht mehr und nicht weniger.
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am 20. Juni 2007
Vieles, was der Autor schreibt polarisiert offenbar sehr stark. Aber das war wohl auch das Ziel des Buches. Auch wenn ich längst nicht alles, was Herr Wolf schreibt für richtig halte finde ich doch, dass sich das Lesen dieses Buches lohnt. Herr Wolf bezieht klar Stellung und regt zum Nachdenken an. Nicht nur darüber, welche Auswirkungen "die 68er" auf unsere Gesellschaft hatten. Sondern auch darüber, wie denn die eigene Position aussieht zu den Fragen, die sich unserer Gesellschaft stellen.

Wer natürlich am liebsten solche Bücher liest, die der eigenen Meinung nicht allzu sehr widersprechen, der sollte sich freilich gut überlegen, ob er sich ausgerechnet dieses Buch zulegen möchte ;-)
11 Kommentar9 von 15 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden