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3,8 von 5 Sternen
Gibt es intelligentes Leben?
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 2. September 2010
Der Besuch in einem stimmungsvollen, kleinen Kabarett-Theater mit netten Leuten und Sekt bis zum Abwinken war noch immer für einen unterhaltsamen Abend gut. Wer kennt das nicht, wenn eine Pointe die andere jagt und einem vor Lachen die Tränen die Backe herunterlaufen? Ganz anders sieht das aus, wenn man die geistigen Höhepunkte des Protagonisten dann in Ruhe zuhause in einem Büchlein nachliest.

Kalauer und Routine-Witze stellen sich plötzlich eher als ermüdend heraus, eine auf der Bühne vielleicht noch charmante Eitelkeit wird beim zweifelhaften Genuss unzähliger Fotos zunehmend lästig.

Immerhin liefert Nuhr auch Inhalte. Als Rundumschlag-Sarrazin "beschränkt" er sich dabei - raffinierter als dieser - einfach auf alle Themen. Wobei das ganz erfrischend sein kann, wenn mal jemand richtig über die Unmassen von Halbintelligenzlern herzieht, die ja auch dann nerven, wenn ihr Schwachsinn weder durch Statistiken noch durch Gene belegt wird.

Der beliebige Tabubruch ist dann auch das, was das Büchlein über Wasser hält. Klar haben die USA Völkermord begangen, ist das Geschwätz über "emotionale Intelligenz" als "Kompensation" klinischer Idiotie unerträglich und die Verhätschelung von Kindern ignoriert deren erst durch Erziehung austreibbare Charakterlosigkeit. Wahrheiten, die wohl nur ein Comedian äußern kann, ohne von den 2,5-Tonnern der jungen Mütter an der Friedhofsmauer zerquetscht zu werden.

Bleibt die alles entscheidende Frage: Gibt es intelligente Bücher von Kabarettisten? Wenn man Dieter Nuhr gelesen hat, kann man diese Frage leicht beantworten: "Jein". Gerade das, was intelligent an den Ausführungen des Dieter Nuhr ist, verschwindet aber allzu leicht in der Beliebigkeit des Witzes.

Was aber schwer zu übersehen ist, ist Nuhr am Zwergen-Marterpfahl, Nuhr mit jungen Chinesen, Nuhr am Baum Blick himmelgerichtet, Nuhr über vernebeltem Tal, Nuhr zwischen Buddhas, Nuhr vor Feuer-Warnschild in einem US-Nationalpark, Nuhr in Monument-Valley, Nuhr am Bahnhof von Durango, Nuhr im Tokioter Handy-Shop, nochmal Nuhr vor Buddhas, Nuhr im Flughafen von Las-Vegas, Nuhr im Aquarium von Lissabon, Nuhr auf dem Wander-Rastplatz, Nuhr vor dem Brandenburger Tor, Nuhr auf dem Bergpfad, Nuhr vor dem Grand-Canyon, Nuhr mit Jeminit in der Wüste, Nuhr im Salzburger Land, Nuhr am Strand von Aitutaki, Nuhr mit Geisbock in Kärnten, Nuhr auf Fischmarkt in Tokio, Nuhr als Schattenriss in Denver, Nuhr vor Berggasthof in Bayern, Nuhr vor Schild in Yangon und Kamel mit Nuhr. Nuhr in der Badewanne habe ich wegen der Kinder weggelassen - er nicht!

Das hat Sie geödet? Mich auch. Braucht der das wirklich? Keine Ahnung, welcher verliebte Freund ihn so wunderschön findet - wie heißt es so schön in "Cabaret": "If you could see her through my eyes!" Aber wir alle kennen die drohenden Qualen, wenn jemand seine schlechten Dias nicht wegwerfen konnte und keine guten dabei waren. Man kann ihm jedenfalls empfehlen, mögliche Angebote einer Erdungs-Selbsthilfegruppe "Nuhr" nicht unbesonnen und voreilig auszuschlagen.

print-jury 3* A0288 12.6.2011eg
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2008
Natürlich ist dem Leser "Dieter Nuhr" ein Begriff - im Fernsehen und auf der Bühne vertreten, immer witzig und sprachlich eloquent schafft er den gewagten Spagat zwischen "Stand-Up-Comedy" und Kabarett. Wer die verschiedenen Bühnenprogramme kennt und genossen hat, legt sich dieses Buch mit einer gewissen Erwartungshaltung zu.

Hierbei muss ich anmerken, dass dieses das erste Buch war, welches ich mir von Dieter Nuhr zugelegt habe. Eine Entscheidung, die ich später zwar nicht wirklich bereut habe, mich aber im Nachhinein eines Besseren belehrt hat.

Was hat mir also die Freude an diesem Buch derart vergällt? Wenn ich es undifferenziert ausdrücken würde: Platte, durchsichtige Witze, bei denen schon am Anfang des Satzes klar ist wie dieser endet. Wer die Bühnenprogramme live (oder auch im Fernsehen) gesehen hat, wird sich eher Langweilen - alles kommt einem irgendwie bekannt vor - in etwa wie "The Best of Fips Asmussen". Alles in allem hinterließ dieses Buch einen eher schalen Nachgeschmack, auch wenn ich mir ab und an ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Die Bilder sind allerdings recht gut, auch wenn sie nicht immer zum eigentlichen Themenpunkt zu gehören scheinen.

"Gibt es intelligentes Leben?" - auf diese Frage wird lange und ausschweifend mehr oder weniger nicht geantwortet. Allerdings kann ich an dieser Stelle einen Lösungsansatz bieten: Wer sich dieses Buch zulegt, hat sich unglücklicherweise für die Gruppe der Intelligenten disqualifiziert - was anscheinend doch eher die Masse ist. (Hierbei gehöre auch ich der Mehrheit an.)

Sicherlich ist es schwer, gelungene Comedy in eine gedruckte Form zu bringen - zumal die Bühnenpräsenz eines Dieter Nuhr fehlt - doch sollte gerade jemand, der für intelligenten Wortwitz bekannt ist, in der Lage sein, diesen in geeignete, lesefreundliche Form zu verpacken. (Wem dieser Satz noch nicht verschachtelt genug war, der sollte das Buch lesen.)
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67 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2006
Also die Frage, die direkt am Anfang gestellt wird, ist nicht übereinstimmend mit dem Inhalt des Buches. Viel mehr sollte gefragt werden, "Wie schaffe ich intelligentes Leben?" Denn dies gelingt Nuhr mit seinem Buch und er enführt den Leser immer in ständig wechselnde Kulturkreise, auf der Suche nach intelligentem Leben. Selbst das Tierreich wird von Nuhr genaustens untersucht.

Doch das besondere an diesem Buch, ist der pädagogisch wertvolle Effekt. Es ist faszinierend, bildend und fragwürdig zu gleich, was Nuhr in seinem Buch über fremde Kulturen berichtet und nach dem Lesen dieses Titels, hat der Leser sehr viel über fremde Kulturen gelernt. Man erfährt etwas über die Luftbestattung, über die Entstehung von Intelligenz oder auch über die Sitten in Japan, wo ein Furz oder ein Rülpser beim Essen nicht unbedingt als unhöflich gilt. Diese Erfahrungen erzählt Nuhr mit gewitzter Ironie, so dass es dem Leser wirklich noch Spaß macht sich zu bilden - ein großes Lob!

Geschmückt ist das Buch mit vielen Bildern von Nuhrs Reisen, wobei die Kommentare neben den Bildern nicht gerade die Besten von Nuhr sind. Viele dieser Kommentare, sind zwar interessant, aber nicht unbedingt lustig. Vor allem stört aber bei den Bildern, das sie nicht zu dem gelesenen passen. Während der Leser etwas über die USA liest, bekommt er Bilder aus Japan oder China zu sehen, was einen dann aus dem Lesefluss herausholt. Besser wäre es von Nuhr gewesen, die Bilder passend zum Text auszuwählen.

Aber bis auf diese Kleinigkeit bei den Bildern, ist das Buch gut gelungen und man wird seinen Spaß damit haben und trotzdem noch was lernen – so macht es Spaß! Dieter Nuhr beweist mit diesem Buch auch, dass er nicht irgend ein dummer Mensch ist, der nur witzig sein kann, nein, er zeigt auch, dass er was in seinem Köpfchen hat und dies versucht er seinem Leser zu vermitteln. Mit Erfolg!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn ein interdisziplinärer Querdenker wie Dieter Nuhr sich auf die Suche nach intelligenten Lebensformen begibt, wird man mit Sicherheit allumfassende Antworten erwarten dürfen, die man so zu lesen nie gewagt hätte, sich vorzustellen. Wenn man sich das Terrain der Philosophien und Naturwissenschaften als dreidimensionalen Raum vorstellt und gleichzeitig den Teufel im Detail weiß, so hat Dieter Nuhr eine perfekte diabolische Diagonale als kürzeste Verbindung zwischen den Extrempunkten dieses Gedankenraumes gezogen und balanciert gekonnt augenzwinkernd sinnierend an dieser entlang. Sicher, man muß selbst schon ein Liebhaber des Nonsense-Hochseilaktes sein, um den atemberaubenden Assoziationen Nuhrs folgen zu können. Schmalspursynaptikern mag dieses Werk zu umfassend, zu weitläufig oder schlichtweg albern (da sie überall einen tief versteckten, alles erklärenden, womöglich gar "göttlichen" Sinn vermuten) vorkommen.
Daß es genau eben jenen Sinn nicht gibt, beweist der Autor immer wieder mit Beispielen banaler Alttagssituationen, die sich dem Nuhr-typischen Existenzberechtigungstialismus stellen müssen: a) Gibt es eine Erklärung für eine Selbstverständlichkeit, b) falls ja, ist diese eigentlich nicht überflüssig? c) falls nein, wird Nuhr sie schon finden. d) falls weder b) noch c) zutreffen, war es immerhin gut, es mal erwähnt zu haben.
Zwei weitere nicht gestellte Frage beantwortet der Autor mit diesem Buch gleich en passant: Ja, es gibt noch deutsche Autoren mit Esprit. Und es gibt auch deutschen Humor nördlich des Niveauäquators in Gürtelhöhe.
Zumindest ist der Kauf dieses Buches eine intelligente Investition und gleichzeitige Frischzellenkur für die eigenen Ergrauten.
So wird man sich sicher nach der Lektüre auch lebenspraktischeren Fragen widmen als im Buchtitel nachgehakt, z.B.: Wann gibt es mehr Lektüre dieser Art?
Oder, um im Nuhrschen Kontext zu bleiben: Falls es so etwas wie ein intelligentes Leben gibt, dann ist es auch zur Lektüre dieses Buches berechtigt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2007
Gewohnt frech und gespickt mit Seitenhieben, bspw. sowohl gegen klischeehaft weltfremde Supermächte auch als auch deren schwer bewaffneten Kontrahenten. Von anderen vor mir erwähnte Verständnisprobleme kann ich nicht bestätigen, eher das Gegenteil ist der Fall: In meinen Augen handelt es sich um sehr lockere Kost für den interessierten Leser.
Gesagt werden muss, dass ich das Buch nicht als Roman oder vergleichbare Lektüre sehe, sondern in freien Momenten immer mal ein Kapitel lese, für das verschmitzte Lächeln zwischendurch. Und davon bekommt man, auf sehr hohem Niveau, ganze Wagenladungen voll. Oft sind es Details, kleine Formulierungen oder die angewandten Satzbauten, die aus einem scheinbar offenkundigen Vergleich eine zynische Pointe entwickeln.
Alles in Allem ein spitzer Kommentar allgemein Bekannter weltgesellschaftlicher (Miß)Stände, oft gewürzt mit interessanten (allgemein nicht bekannten) Hintergrundinformationen.
Sicher, erwartet man eine platte Witzesammlung dürfte man die "lauten Lacher" vermissen, auf der Suche nach einigen Momenten heiterer Kurzweile darf, als Nuhr-Fan sowieso, uneingeschränkt zugegriffen werden.
Man könnte den relativ geringen Umfang (der durch einen recht großen Zeilenabstand und eine zahlreiche Bebilderung zusätzlich geschmälert wird) natürlich mit Punktabzu quittieren, aber ich habe genau bekommen was ich erwartet hab. Daher ein Griff in die Vollen!
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am 24. Juli 2009
Zu diesem Buch kann man ersteinmal nicht sonderlich viel sagen, was nicht bereits im Klappentext oder im Produkttext enthalten ist.
Nach dem Lesen der ersten Seiten fällt einem allerdings sofort auf, dass sich Dieter Nuhr in seinem Schreibstil und seinen Gedankengängen zumeist den Spagat zwischen Anspruch und doch einfacher, lustiger Unterhaltung schafft und den Leser souverän durch das Buch führt. Viel mehr als sich führen zu lassen muss man auch meist nicht tun, es handelt sich sozusagen um die ideale Feierabendlektüre, doch gerade, wenn man in Versuchung gerät, von den Ideen Nuhrs inspiriert, sich seine eigenen Gedanken zu machen, wird man von einer Zeile überrascht und es eröffnen sich neue, interessante Aspekte, die einem zum Schmunzeln bewegen.
Käufer dieses Buches sollten kein "Haudraufkabarett" erwarten, denn es handelt sich eher um eine Art Gedankenspiel mit intelligenten, teilweise auch faszinierenden, Kommentaren und Vergleichen. Manchmal beginnt man sich zu fragen, wie dieser Kerl (Autor) auf diese verrückten Gedanken kommt und allein aus dieser Überlegung heraus, verfällt man in einen inneren Lachanfall. Für meinen Geschmack könnten allerdings gerne noch mehr solcher Momente vorkommen.
Da die weiter o.g. Phasen, in denen das Buch einfach nur Dahinplätschert, teilweise zu lang ausfallen, gibt es keine fünf, sondern lediglich vier Sterne, dennoch ist das Buch durchaus empfehlenswert, nicht zuletzt auch wegen der unterhaltsamen Fotos, die auf jeder dritten Seite zu finden sind.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2006
Nuhr ist ein hervorragender Kommödiant. Die Theorie, dass es dafür eines wachen Geistes bedarf, bestätigt sich in diesem Buch. Nicht die Jagd nach dem schnellen Lacher steht hier im Voedergrund, sondern eine amüsante Analyse des Mensch- und (oder) Intelligentseins. Wer Nuhr liest, sieht seine Zweifel bestätigt, dass wir Zweibeiner eine wirkliche Krönung der Schöpfung sind. "Gibt es intelligentes Leben" gehört für mich zu den erfreulichsten Hervorbringungen dieses Bücher-Jahres, ähnlich frech, witzig und ironisch geht es in Marcel Dreykopfs "Fußball - Das Allerletzte" zu, in dem der ultimative Beweis gelingt, dass Gier und Niedertracht ausreichende Eigenschaften sind, um bestens durchs Leben zu kommen. Schön, dass es solche guten Bücher gibt, lassen sie doch Hoffnung, Dieter Nuhrs Frage mit einem "Ja, manchmal" beantworten zu können.
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am 13. Dezember 2009
Was den Anschein eines Reiseberichts erweckt, entpuppt sich als humoristische ja meist auch satirischen Blick über den so berühmten Tellerrand. Kurz zusammengefasst heißt dies, Dieter Nuhr nimmt uns mit auf eine Reise um die Welt und geht dabei Alltagsfragen auf den Grund. So zum Beispiel die weltberühmte Frage , welche drei Dinge man mit auf eine einsame Insel mitnehmen möchte.
Garniert wird diese philosophische Reise durch skurrile und manchmal auch befremdliche Bilder.
Die Hauptfrage des Buches, nach dem Intelligenten Leben beantwortet Dieter Nuhr auf seine eigene, unnachahmliche Art (wie wird nicht verraten, selber lesen).
Dieter Nuhr beweist mit diesem Buch, das es Eines braucht um die Welt um sich zu verstehen, eine große Portion Humor (und man darf sich selber manchmal nicht so ernst nehmen).

Wer Dieter Nuhr auf der Bühne gut finde, fährt mit diesem Buch nicht falsch, wobei Live natürlich weitaus besser ist.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2006
"Dieter Nuhr beweist, dass Komik und Intelligenz sich nicht ausschließen" schreibt die Berliner Morgenpost auf dem Buchrücken. Etwas ähnliches wollte ich auch schreiben, doch nun haben die es schon getan, also lasse ich es.

Damit ist freilich noch nicht bewiesen, dass Intelligenz prinzipiell möglich ist. Aber Humor bringt einen besser durch intelligenzfreie Zeiten als Intelligenz durch humorlose Zeiten. Und wenn man beides haben kann, sollte man zugreifen!

Es ist nicht verwunderlich, wenn die vielen Bilder selten zum Text passen: der Text paßt nämlich auch nicht zu den Bildern, ja, oft nichtmal zu sich selbst. Da kommen Relativitätstheorie und Hot Dogs, Hausbau und Organspende oder USA und Demokratie auch schonmal im selben Satz vor, und während man sich noch fragt "Häh?" hat das Thema schon wieder gewechselt.

Hat man das Buch dann durch, könnte man glatt auf die Idee kommen, es nochmal zu lesen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2007
Wer Dieter Nuhr einmal live erlebt hat, der wird ihn lieben. In unserem Lande gibt es nur ganz wenig intelligente Comedians - und Nuhr ist einer davon.

Womit wir auch schon beim Thema seines Buches wären: Intelligenz.

Gewohnt humorvoll begibt sich Nuhr weltweit auf der Suche nach ihr - ' natürlich nicht, ohne so ganz nebenbei auch noch andere Themen abzuhandeln. Wie in seinen Shows erkennt man in einigen Punkten sich selbst oder seine Mitmenschen sofort wieder. Nicht nur einmal saß ich mit dem Buch in der Hand und musste lauthals lachen -' was zugegebener Maßen im vollbesetzten Bus nicht unbedingt gut ankommt. Da habe ich den Leuten einfach den Titel des Buches gezeigt, und jeder konnte sich denken, was er wollte.

Im Prinzip ist das ganze Buch wie seine Bühnenshows, mehr als einmal konnte ich mir vorstellen, wie Nuhr das auf der Bühne gebracht hätte ' inklusive seines Tonfalles.

Wer Nuhr liebt, wird dieses Buch wie ich verschlingen. Wer mit Nuhr nichts anfangen kann, sei getröstet: Eine Antwort auf die existentielle Frage nach der Intelligenz wird nicht wirklich gefunden. Deswegen muss man das Buch also nicht kaufen.
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