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Kundenrezensionen

15
4,4 von 5 Sternen
Im Paralleluniversum: Eine kosmologische Reise vom Big Bang in die 11. Dimension
Format: TaschenbuchÄndern
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86 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2005
Dieses Buch stellt die derzeitigen Modelle und Theorien über unseren Kosmos vor.
Im ersten Teil zieht Kaku die historische Entwicklung der kosmologischen Modelle nach:
beginnend bei Newton und Einstein liegt der Schwerpunkt bei den Entdeckungen die zur
Formulierung des heutigen Urknallsmodells führte. Über Hubble (Expansion),Gamow
(Hintergrundstrahlung) und Hoyle (Nukleosynthese) gelangt er zum Inflationsmodell (Guth).
Den Abschluss des ersten Teil bildet die Entdeckung der beschleunigten Expansion.
Kaku gelingt es, dieser im wesentlichen bekannten Historie, noch den einen oder anderen
neuen Aspekt hervorzuholen. Dieser sehr gut geschriebene Teil wurde im Licht der neueren
Erkenntnisse (Dunkle Energie) betrachtet. Daher werden entsprechende Ideen (z.B. Einsteins
Lambda) hervorgehoben.
Im zweiten Teil wird es dann schon erheblich spekulativer: ausgehend von Schwarzen Löchern
zeichnet Kaku die theoretischen Möglichkeiten von Wurmlöchern und Zeitreisen auf.
Dann folgen Einführungen in die physikalischen Grundlagen der kosmologischen Modelle:
Quantenmechanik (Parallele Welten), Symmetriebetrachungen und im Wesentlichen die
Stringtheorie (Supersymmetrie, M-Theorie, Branen).
Kaku beschreibt die Zusammenhänge nachvollziehbar (allerdings hängt bei so manchen Absatz
das Verständnis doch etwas von den eigenen Vorkenntnissen ab) bleibt aber für meinen
Geschmack bei wichtigen Konzepten ("Negative Energie", "Dekohärenz") zu vage. Hier
hätte ich mir eine ausführlichere Darstellung gewünscht.
Der dritten und letzten Teil beginnt mit dem Ende des Universums. Kaku sinniert
anschliessend über die denkbaren Möglichkeiten wie zukünftige, fortgeschrittene
Zivilisationen das kalt und finster werdende Universum verlassen könnten. Auf den
letzten Seiten philosophiert Kaku über die Existenz von parallelen Welten im
"Multiversum".
Dies ist meiner Meinung nach der schwächste Teil, hier hätte ich von Kaku etwas
mehr Substanz erwartet, da dieser Abschnitt doch den Buchtitel rechtfertigen sollte.
Fazit: ein informatives Werk über den Kosmos und die derzeit diskutierten
Erklärungsmodelle. Manche Vorstellungen und Ideen werden etwas vage formuliert.
Zu kurz kommen die Erklärungen zum Multiversum.
Was es jedoch meiner Meinung nach besonders auszeichnet ist seine Aktualität.
Hier sind die neuesten Erkenntnisse aus der Theorie und den Messungen eingeflossen.
Aufgelockert wird der Text durch Anekdoten aus dem Leben der beteiligten
Wissenschaftler und durch Zitate aus Literatur und Film.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2005
In seinem neuesten Buch führt uns der Autor Michio Kaku erneut, ähnlich wie in seinem Bestseller "Im Hyperraum", durch die faszinierende Welt der Kosmologie, wobei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse auch für den interessierten "Nicht-Physiker" allgemeinverständlich aufbereitet werden.
Ausnehmend spannend werden hier aktuelle Theorien über das Werden und Vergehen des Universums ebenso abgehandelt, wie auch die M- bzw. Stringtheorie, den Hyperraum oder die Möglichkeit der Existenz von Paralleluniversen.
Eindeutig eines der spannendsden Bücher, welche ich in letzter Zeit zu diesen Themen gelesen habe.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2006
Wie in den meisten Bücher zu diesem Thema, beginnt Michio Kaku damit die verschiedenen Entwicklungen der kosmologischen Modelle zu erörtern. Obwohl ich schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe, haben mich manche Ideen zu den "alten" Modellen verblüfft, weil sie aus dem Blickwinkel neuer Erkentnisse beleuchtet wurden.

Es geht weiter mit der Erörterung von Quantentheorie und der String bzw. M-Theorie. Mich verblüffte die Vorstellung, dass ein Paralleluniversum vielleicht nur einige Millimeter von unserer Wirklichkeit bzw. unserem Universum entfernt ist. Es ist verständlich geschrieben, doch mit einigen Vorkenntnissen lassen sich manche Passagen leichter verstehen. Das liegt daran, dass einige Dinge nicht in der Tiefe behandelt, sondern nur angeschnitten werden.

Im letzten Teil sagt Kaku, dass die neuesten Daten des WMAP Satelliten dafür sprechen, dass unser Universum langsam ausbrennen und im "Kältetod" erfrieren wird. Es wird anschließend erörtert wie eine hochentwickelte zukünftige Zivilisation versuchen könnte, dem sterbenden Universum zu entfliehen. Sehr spekulativ. Als Star Trek faszinierter habe ich diesen letzten Teil wie einen Science Fiction Roman mit fundierten physikalischen

Hintergrund gesehen.

Insgesamt ist das Buch sehr lesenswert und leicht verständlich. Es ist spannend geschrieben und kleine Geschichten aus der Welt der physikalischen "community" lockern den Stoff auf. Die häufig vorkommenden Rechtschreibfehler haben mich nicht gestört.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2013
Der Autor beschreibt das Konzept des „Multiversum“ und versucht darzulegen, dass die Stringtheorie die allumfassende Theorie zur Beschreibung unserer Welt ist.

In Teil Eins, Kapitel Eins – der wohl als ein Ausblick auf das was noch kommt dienen soll (?) – wird der Leser sofort mit den Begriffen der Inflation, Multiversum, M-Theorie, etc. bombardiert, ohne in sinnvoller Art und Weise an die Themen herangeführt zu werden – das dürfte Einsteiger eher Abschrecken als Faszinieren...

Danach wird zwar versucht eine Gewisse „Story“ von den Beobachtungsdaten der kosmischen Hintergrundstrahlung zur Multiversum- und zur String-Theorie aufzubauen, das gelingt aber leider nur ansatzweise. Das in viele kleine Kapitel(chen) unterteilte Buch wirkt dabei leider immer wieder wie Flickschusterei. Es finden zu viele abrupte Themenwechsel statt, viele Dinge werden dem Leser ohne jegliche Erklärung einfach vor die Füße geworfen (wie z.B. die komplette Teichenphysik incl. Standardmodell), ohne dass diese irgendwie Erklärt werden.

Und leider kann auch dieser Autor sich die vielen überflüssigen Zitate nicht sparen, die leider eine Unsitte bei derartiger Literatur geworden sind. Hinzu kommen stellenweise auch noch Verweise auf Hollywood-Filme (!), und einige völlig abgehobene Fußnoten.

Was aber so richtig ärgerlich ist, ist die m.E. dreiste Behauptung dass die String-Theorie die EINZIGE Theorie zur Erklärung unserer Welt sei (S.262) - hier wird der Leser m.E. ganz bewusst für Dumm verkauft bzw. Irregeführt.
Es existiert z.B. mit der sog. Schleifen-Quantengravitation nämlich sehr wohl eine alternative Theorie (und vermutlich gibt es noch Weitere), welche – im Gegensatz zur Stringtheorie – sogar in absehbarer Zeit überprüfbare Vorhersagen macht. Diese wird jedoch nicht mal ansatzweise Erwähnt. Stattdessen wird die Stringtheorie als das 'einzig Wahre' dargestellt, und davon Abgeleitet dass deshalb unsere Welt auch 10/11 Dimensionen haben muss (weil nämlich sonst das mathematische Hirngespinst in sich Zusammenfällt).

Das einzig Positive in dem Buch sind m.E. die wenigen Seiten über die Inflation, welche gut gelungen sind (ab S.109), und das letzte Kapitel mit dem Ausblick auf zukünftige Zivilisationen, und deren Klassifizierung (aber das scheint wohl nicht vom Autor selbst zu sein, sondern ist wohl Übernommen).

Für Einsteiger ist das Buch m.E. nicht geeignet, und fortgeschrittene Leser sollten schon Verfechter der Stringtheorie sein, um diesem Buch etwas Abgewinnen zu können.
Die sollten sich aber eher die Bücher von Brian Greene anschauen, die wesentlich interessanter und spannender Geschrieben sind.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2006
Ein hochinteressantes Buch, das auch ein an Kosmologie interessierter Laie wie ich versteht, wenn auch natürlich nicht in allen Details. Die tatsächlichen oder auch nur theoretisch möglichen Zusammenhänge zeigt der Autor sehr anschaulich auf und nimmt den Leser mit auf fantastische Reisen in die Vergangenheit und die Zukunft der Menschheit bzw. des Universums selbst. Lediglich eine Unzahl von - teilweise auch sinnstörenden - "das-dass"-Fehlern (sicherlich in 3-stelliger Anzahl)trüben den ansonsten sehr positiven Eindruck und erlauben keine bessere Gesamtbewertung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2014
Das Buch ist sehr einfach gehalten, auch Leute, die sich nicht mit der Thematik auskennen wird alles verbildlicht und vereinfacht dargestellt. Es ist viel einfacher zu verstehen als man anfangs denkt.
Wer sich nicht viel mit diesem Thema auskennt, sich aber trotzdem gerne das Buch kaufen möchte um mehr zu erfahre kann ich es nur empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2014
Kaku gelingt es, die Fragen jenseits der Standard-Kosmologie anschaulich darzustellen. Eine Fundgrube von Ideen und Erklärungen macht es auch für den Laien verdaulich. Selbst Profi-Kosmologen können dem Buch noch einige interessante
Aspekte abgewinnen.
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am 12. Juli 2015
Es werden hier für meine Begriffe außerordentlich neue Sichtweisen dargestellt, die für mich sehr interessant sind und zunächst einmal fast unbegreiflich sind. Ich finde auch der Autor stellt die Materie relativ einfach und nachvollziehbar dar.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2013
Kaku beschreibt in den ersten Kapiteln die Theorien von Newton und Einstein und beschreibt auf dem Fundamenten der Theorien von Einstein, Hawking, Hubble und weitere berühmten Physiker die Stringtheorie. Hierbei legt er sich auf die Stringtheorie als einzige richtige Theorie fest - Letztlich ist Kaku auch außerhalb der wissenschaftlichen Bücher und Fernsehdokumentationen ein Physiker im Spezialgebiet der Stringtheorie.
Im weiteren Verlauf des Buches erörtert er, welche Möglichkeiten in fernerer Zukunft es gibt die moderne Physik so zu benutzen um die menschliche Zivilisation zunächst nach der Existenz des Sonnensystems und schließlich auch nach der Unbewohnbarkeit unseres Universums (die in ferner Zukunft unausweichlich ist) zu retten. Hierbei wird am Ende des Buches skizziert, wie man ein Paralleluniversum besiedeln könnte. Der letzte Teil liest sich eher nach "Sience Fiction" als handfeste Theorie wobei er sich zu diesem Thema auch eher zu kurz fast.

In manchen Passagen schreibt Kaku sehr anschaulich, in anderen Unterkapiteln setzt er umfassende Vorkenntnisse voraus. Bsp. Seite 72: Der Zusammenhang der Periode bestimmter Sterne (als standisierte Lichtquelle) und der Entfernung wird nicht erklärt sondern man muss die Kenntnisse mit einen guten Physikbuch sich nachträglich aneignen.

Leider sind auch handfeste Fehler enthalten - Beispiel: 1 Parsec entspricht 3,26 Lichtjahren (vgl. Seite 490), nicht umgekehrt. Ob Kaku das so meint oder der Übersetzer das durcheinandergebracht hat ist nicht zu klären.

Letztlich ist es ein weiteres recht ausführliches und interessantes Buch über moderne Theorien - ob man sich damit identifizieren mag muss jeder selbst einschätzen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2011
Gibt es tatsächlich Menschen, die Physik nicht mögen? Kaum vorstellbar. Denen würde ich gern empfehlen, dieses Buch zu kaufen. Passen Sie auf, dass Sie nicht davon driften und sich in Parallelwelten wiederfinden. Es ist unglaublich spannend geschrieben, einfach erklärt, so dass jeder Laie mit Physik parat kommt. Da Physik und Kosmologie meine Steckenpferde sind - ich lese keine Krimis oder ähnliches - muss ich in meinem Bereich immer wieder Neuerungen erfahren. Jede freie Sekunde versinke ich in diesem Buch und vergesse alles rundherum. Schön, dass es Menschen gibt, die so klar ihr Fachgebiet erklären und weitergeben können!
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