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Kundenrezensionen

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am 17. Januar 2005
Eine Kunststudentin, verheiratet und Mutter eines kleinen Sohnes, verliebt sich hemmungslos in ihren Professor, steigt ihm in Bars und Diskotheken nach und hört auf, sich um ihre Familie zu kümmern. Das wäre vielleicht noch „normal", wäre da nicht ein „Zauber" über sie gekommen. Den haben ihre neidischen Mitstudenten über sie gebracht: schwarze, vergiftete Pfeile, die in ihrem Körper stecken und sie töten werden. Maria, wie die Hauptperson im Buch heißt, verliert sich immer mehr in einer Welt der Schrecken einerseits und der unendlichen Liebe des Professors auf der anderen Seite. Sie erkennt zwar, dass ihre Wirklichkeit nicht mehr dieselbe ist, wie die der anderen, begreift aber ebenso wenig wie die Angehörigen die Ursache der Veränderungen. Ihr Mann reicht die Scheidung ein, der Sohn kommt zur Schwiegermutter. Erst nach Monaten wird nach einer Zwangseinweisung in die Psychiatrie die Diagnose gestellt: Schizophrenie. Es folgt ein Auf und Ab mit neuen psychotischen Schüben, bis die Erkrankte endlich erkennt, dass sie selbst durch ihr Verhalten den Verlauf der Krankheit beeinflussen kann. Den Schluss des Buches fand ich beim Lesen etwas zu schön. Ein Blick auf den Lebenslauf der Hauptperson, die es ja wirklich gibt und deren Lebensdaten im Buch abgedruckt ist, bestätigte mir jedoch, dass er wohl tatsächlich der Wirklichkeit entspricht.
Zum ersten Mal habe ich bei der Lektüre dieses Buches verstanden, was in einem Menschen vorgeht, der an Schizophrenie erkrankt hat. Meine Vorstellung einer „gespaltenen Persönlichkeit" hatte praktisch nichts damit zu tun, was die Erkrankung tatsächlich ausmacht. Das Buch ist bei Rowohlt als Sachbuch erschienen, was verständlich ist, weil es eine wahre Lebensgeschichte ist. Geschrieben ist es aber wie ein ungemein fesselnder, stellenweise auch erschreckender Roman, dessen Sprache darüber hinaus sehr bildhaft und schön ist. Mein Urteil: Sehr empfehlenswert für jeden, der mehr über Schizophrenie wissen möchte.
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am 7. Januar 2005
Es wird die Geschichte einer schizophrenen Erkrankung beschrieben, sehr lebensnah, sehr deutlich, gut nachvollziehbar. Als Leserin leidet man mit, weil es sehr lange dauert bis psychiatrische Hilfe in Anspruch genommen wird. Da ich selber beruflich mit psychisch Kranken zu tun habe, wünsche ich mir, dass dieses Buch eine breite Leserschaft findet, vor allem in der Allgemeinbevölkerung, damit solche langen Leidensphasen, die durch Unwissenheit über die Erkrankung entstehen, verkürzt werden können. In dem Buch wird auch sehr gut dargestellt, wie die ganze Umwelt in Mit-Leidenschaft gezogen wird und wie wichtig es ist, dass die Familienmitglieder Geduld haben.
Ich fand das Buch sehr spannend, habe es an einem Tag ausgelesen und habe mich gefreut über den Mut mit der Krankheit so an die Öffentlichkeit zu gehen.
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am 16. Mai 2009
Wollte mich eigentlich nur informieren -
und dann hab ich so viel von mir entdeckt ...
Dadurch dass es in Romanform geschrieben ist,
merkt man garnicht, dass man soviel Info "nebenher" bekommt.
Das Buch hat mir sehr geholfen,
meine Probleme besser zu verstehen.
Und dass man sie in Griff bekommen kann ! Hoffnung !
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am 12. Januar 2008
Für alle, die das Leben mit einer psychischen Krankheit verstehen wollen, ist dieses Buch sehr hilfreich. Es wird alles sehr eindringlich beschrieben, so dass man wirklich gut nachvollziehen kann, wie sich die Kranke fühlt, was sie durchmacht usw.
Erschreckend ist allerdings, wie schnell man durch Überforderung und Druck erkranken kann. Mich hat das Buch sehr nachdenklich gemacht.
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am 9. Juli 2008
Das Buch hat mich sehr berührt. Es ist für alle zu empfehlen, die Schizophrenie besser verstehen wollen. Ich bin zur Zeit in Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, habe das Thema Schizophrenie von vorne
bis hinten durchgekaut in Vorbereitung auf die Prüfung u. dachte schon zu "verstehen", z. B. was Derealisation (verfremdete Wahrnehmung der Umwelt) bedeutet. Das Buch hat mir sehr geholfen, für mich das Unvorstellbare noch begreiflicher werden zu lassen; aus der Sicht einer Betroffenen, die anfangs in ständiger Ungewissheit vom Grauen der krankhaften Veränderung gepackt, nach Halt suchend in quälender Angst, schließlich einen fürsorglichen Arzt und auch das Verständnis für die Krankheit und ihre Möglichkeiten für ein normales Leben gefunden hat. Auch welche Aussagen sie an einer kühlen, gepflegten Psychologin in der Nachbetreuung geärgert haben, ist nachvollziehbar und sehr lehrreich.
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am 9. September 2011
Ich las das Buch noch im Praktischen Jahr meiner Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie, also ganz am Anfang. Es hat mir mehr Einblick in das "Innenleben" meiner Patienten verschafft als jedes Fachbuch. Mittlerweile empfehle ich es jedem/jeder, der bei uns anfängt und Interesse daran hat, Psychosepatienten verstehen zu wollen.
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am 26. Dezember 2004
Das Buch ist aus der Sicht und dem eigenen Krankheitserleben einer an Schizophrenie erkrankten Frau geschrieben. Ihre jeweiligen Krankheitsschübe und das Absetzen der Medikamente in Zeiten, in denen es ihr gut geht, bis zur späteren Einsicht, daß es ohne Medikamente nicht gut gehen kann. Erst die regelmäßige Einnahme von Medikamenten und die regelmäßigen Kontakte zu ihrem Psychiater halfen ihr sog. Frühwarnzeichen zu erkennen und bei drohenden Krankheitsschüben rechtzeitig zu reagieren.
Durch meine Arbeit mit psychisch Kranken kann ich das Leben der Protagonistin mit der Krankheit und den krankheitsfreien Zeiten gut nachvollziehen. Es ist alles perfekt beschrieben.
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am 1. September 2013
Das Buch hat mich als Angehörige eines Betroffenen tief berührt und lässt mich die Erkrankung besser verstehen. Teilweise war ich zutiefst schockiert, wie die Krankheit von der Protagonistin Besitz ergreift und sich der Wahn immer weiter entwickelt und manifestiert. Ich habe viele Parallelen zu "meinem" Betroffenen gefunden und darüber nachdenken müssen. Der Text ist flüssig und fesselnd geschrieben, es wird nie langweilig oder stolperig.

Ich kann das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen.
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am 14. April 2009
Gibt einen dramatischen Einblick in die Welt der Psychose. Unglaublich, dass auch in der engsten Familie das psychotische Handeln anfangs nicht als Krankheit erkannt wird.Man kann miterleben, wie die heile Welt der Mutter und Künstlerin Maria auseinanderbricht, welches Leid ensteht.
Das Buch ist faszinierend, berührend,man kanns kaum aus der Hand legen.
Ein wenig habe ich die Sicht des Ehemannes vermisst, wär aber der einzige Punkt,den man beanstanden könnte.
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am 26. Juni 2012
Ich habe dieses Buch innerhalb der letzten Jahre 2 mal gelesen, da ich familär mit diesem Thema betroffen war. Ich habe versucht diese Krankheit in all ihren Facetten zu verstehen. Aus diesem Grund habe ich alles über dieses Thema aufgesogen, wie ein Schwamm. Dieses Buch eröffnet Einblicke, in eine Welt, die glaube ich, sehr schwer für Menschen nachvollziehbar ist, die mit dieser Erkrankung bisher noch nie etwas zu tun hatten. Es ist ein erschütterndes Buch, aber auch eines das Mut und Hoffnung macht. Von den vielen Büchern, die ich über das Thema gelesen habe, empfand ich es als ein sehr gutes Buch. Und eines soll an dieser Stelle gesagt werden, es ist nicht einfach, auch für die nächsten Angehörigen mit so einer Erkrankung umzugehen. Der Ehepartner in diesem Buch ist zu bewundern.
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