Kundenrezensionen

25
4,3 von 5 Sternen
Feders fabelhafte Pflanzenwelt: Auf Entdeckungstour mit einem Extrembotaniker
Format: TaschenbuchÄndern
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Trotz des vielversprechenden Titels hatte ich vor der Lektüre doch ein wenig befürchtet, es mit einem etwas weltfremden Botaniker zu tun zu haben, der zwar viel nützliches über Pflanzen weiß, aber andere Menschen nicht recht dafür begeistern kann. Weit gefehlt! Feder steht voll im Leben, hat Witz und Humor, so dass das Buch nicht wie ein Fachbuch wirkt, sondern wie eine Abenteuerlektüre.

Er sucht nämlich interessante Pflanzen dort, wo sie keiner erwartet. Und so erforscht er nicht in erster Linie geschützte Naturreservoire, sondern bewegt sich lieber dort, wo es spannender ist, weil es mehr zu entdecken gibt: Industriebrachen, verlassene Bahnhöfe oder Truppenübungsplätze. Und immer versteht er es, diese Pflanzeneroberungen mit einer interessanten Geschichte, einer unterhaltsamen Begebenheit zu verbinden.

Hier mal ein Beispiel dazu: an einer roten Ampel auf einer Landstraße musste er mit seinem Rad anhalten, und nutzt die Zeit natürlich gleich dazu, mit seinem "Botanikerblick" nach interessanten Pflanzen Ausschau zu halten. Und dabei macht er einen botanischen Sensationsfund! Er entdeckt nämlich das "Deutsche Filzkraut", was eigentlich schon seit 1937 als ausgestorben galt. Und so wird eine Farradtour zur Schatzsuche!

Feder möchte den Menschen die Augen öffnen für die kleinen und großen Wunder der Natur, sie sensibilisieren, diese Natur zu schützen, für sie einzutreten. Oftmals misst er den Pflanzen gar menschliche Eigenschaften bei. Zum "Orientalischen Zackenschötchen" schreibt er z.B.: "Ganz schön extrovertiert ist dieses Zackenschötchen, ein goldgelber Drängler, ein Wüstling!"

Man merkt eben, dass er die Pflanzen liebt, und das kann er auch dem Leser vermitteln. Man bekommt ein Bewusstsein dafür, dass unsere Flora erhalten werden muss. Und manch Leser wird nach der Lektüre vielleicht davon abgehalten, zukünftig genervt und unwissend mit Messer oder Kratzer auf Knien über Gartenplatten oder Garageneinfahrten zu rutschen, um alles, was grün ist, den Garaus zu machen - und sich stattdessen das Pflänzchen erst mal anschauen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2014
Natürlich muss man Herrn Feder einmal in seiner unglaublichen Ausstrahlungskraft - mindestens bei Stefan Raab - in persona gesehen haben, um das ganze Ausmaß seiner Faszination für Pflanzen verstehen zu können. Aber dann kann man sich beim Lesen der Zeilen in diesem Buch ganz hervorragend den aufgeregt gestikulierenden und grinsenden Herrn Feder vorstellen und muss einfach mitgerissen werden von dieser Begeisterung - von diesem unbändigen Drang.

Mit seinen Auftritten in der Öffentlichkeit (und mit diesem Buch), verfolgt Herr Feder nicht wirklich in erster Linie die direkte Vermittlung von Wissen. Es scheint mir viel mehr um die Begeisterung für seine Sache zu gehen. Deswegen ist dieses Buch auch nicht als Nachschlagewerk oder gar als Bestimmungsbuch zu lesen. Die Bilder sind klein und nur gerade so viele wie nötig. Sie reichen gerade zum Einstimmen. Die Beschreibungen der Pflanzen sind sehr metaphorisch, nur selten wissenschaftlich brauchbar.

Aber die große Stärke des Buches liegt in seinem Unterhaltungswert und in seiner assoziativen Kraft. Es versucht nicht "ein Bestimmungsbuch und noch ein bisschen mehr" zu sein, sondern eben nur "ein bisschen mehr". Man kennt nach der Lektüre zwar nicht wirklich die Pflanzen, die in dem Buch vorgestellt werden (viel zu viele auf viel zu kleinem Raum), aber man kennt die unzähligen fabelhaften Anekdoten, mit denen Herr Feder aufwarten kann. Und die machen Lust, sich selbst mit einem Bestimmungsbuch raus auf die Felder, Wiesen, Wälder, Moore usw. zu begeben. Und dort wird man sich sicher an die Anekdoten und Metaphern erinnern und so wieder zurück zu den eigentlichen Namen und Beschreibungen der Pflanzen finden.

Natürlich ist Herr Feder kein Literat - das Buch wird keinen literarischen und kaum irgendwelchen wissenschaftlichen Kriterien gerecht. Es liest sich wie ein beiläufig improvisierter Vortrag, eine ungezwungene Erzählung und man muss Herrn Feder in persona gesehen haben, um alle Redewendungen und Flachsigkeiten sofort verstehen zu können. Aber dann macht das Buch wirklich Spaß. Und für eine gute Sache ist es ja auch: für unsere völlig vernachlässigte einheimische Natur.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2014
Das Buch hab ich mir gekauft, weil ich Jürgen Feders Fernsehauftritte Klasse fand. Da ich mich selbst ein bisschen mit Pflanzen auskenne, kann ich seine Begeisterung nachvollziehen. Wie auf jeder Exkursion bekommt man Dinge gezeigt, die man noch nicht kannte und auf die man in Zukunft achten will. Leider sind für Leute, die die Pflanzen von denen er schreibt nicht kennen, die Bilder doch recht klein - draußen wiedererkennen ist schwierig. Die Einteilung des Buches ist gut gemacht - nur den Mainzer Sand in das Kapitel Pfalz zu stellen - schwerer Fehler........
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2015
Diese Buch ist ein Ärgernis für Fachleute und Menschen, die ernsthaft an der Natur interessiert sind und nicht nur das für wahr halten, was ihnen medial zum Thema präsentiert wird. Jürgen Feder ist ein Medienmensch durch und durch. Seine ganze Argumentation dient dazu, ein recht simplifiziertes Weltbild, das ein Laie nun einmal zur belebten natürlichen Umwelt hat, aufrecht zu erhalten.

Herr Feder ist Landschaftspfleger. Ein Beruf, der unter Biologen und mit der Natur arbeitenden Menschen meist nicht wirklich anerkannt ist. Das erscheint manchmal etwas ungerecht, aber leider sind es hin und wieder Menschen, wie Herr Feder, die dieses Urteil bestätigen.
Die Landschaftspflege neigt dazu, die Natur zu schematisieren und ihr ein Wunschbild aufzudrücken, das in jedem Fall in seinem Status Quo erhalten werden soll. Was dort stört, wird eliminiert. Sei es die Pflanze, die nicht auf der Wunschliste steht, oder der Bauer, der Sorge um seine
Fläche hat, auf der er arbeitet.

Das Buch ist voll von Begegnungen, die vom Autor mit Kurzschlusshandlungen gerechtfertigt werden. Fast immer fehlt jegliches Hintergrundwissen und es wird daher eine Meinung vertreten, von der Herr Feder sicher sein kann, dass sie von der Mehrheit der Leser gewürdigt wird. Nämlich von denen, die ebenfalls kein Hintergrundwissen haben.

Das ganze wird dann gewürzt mit Anekdoten, die nur interessant sind für Leute, die dabei waren und zufällig die gleiche Meinung haben, also eigentlich nur für den Autor selbst. Es ist nämlich für den Leser relativ unintreressant, auf welchen Autobahnen des Nordens er schon einmal überraschenderweise den Hirschhorn-Wegerich gefunden hat, da diese Pflanze in Deutschland längst überall heimisch ist.

Die auffallend schlechten Pflanzenfotos wirken, wie aus einem Bullauge aufgenommen und lassen manchmal nur gerade noch erkennen, dass es sich um eine Pflanze handelt. Auch das ist übrigens offenbar eine häufige Marotte von Landschaftspflegern. Mir sind jedenfalls schon einige Autoren dieses Berufes begegnet, die ebenfalls nur sehr geringe Sorgfalt auf die bildliche Darstellung legen und den Text dadurch kaum unterstützen.

Das Buch ist geschrieben etwa im Stil eines Jürgen Dahl, allerdings ohne dessen Fähigkeit, den Leser wirklich zu fesseln. Eine weitere Ähnlichkeit besteht darin, dass auch Feder zu häufig Urteile fällt, ohne sich intensiver mit einer Sache befasst zu haben. Das ist dann in Ordnung, wie es Dahl macht, wenn es dadurch nicht zu Pauschalurteilen kommt, sondern die eigene Meinung als spekulativ, aber gut möglich geschildert wird.
Bei Feder ist die Ahnungslosigkeit aber dann besonders unangenehm, wenn er, durch sein offenbar sehr extrovertiertes Temperament, immer wieder Ärger provoziert und ihn selbst daran hindert, die Sache in Ruhe zu reflektieren.

Weniger von sich zu zeigen, als in einem steckt, ist Dummheit, nicht Bescheidenheit. Damit hatte Montaigne sicher recht und das gilt natürlich auch für Jürgen Feder. Man sollte aber wissen, wann man aufhören muss. Und das weiß Feder leider oft nicht.

Das Buch enthält sehr viele Ungereimtheiten. Hier nur einige davon.

"Der Name Fuchs-Greiskraut ist mir schleierhaft, es sieht keinem Fuchs ähnlich, riecht auch nicht nach Fuchs und hat noch nicht einmal Bandwürmer. Ein gewisser Herr Fuchs stand hier wohl als Namenspatron Pate."
Es ist schon etwas peinlich, wenn man als Botaniker Leonhart Fuchs, einen der wichtigsten Botaniker der Neuzeit, der im 16. Jahrhundert ein epochales, 1000-seitiges Werk über Wildkräuter geschrieben hat, nicht kennt. Jeder Gärtner, Förster und Bauer lernt in seiner Ausbildung, dass das Fuchs-Greiskraut ihm zu ehren benannt wurde.
Hätte ein Bauer eine ähnlich ignorante Einstellung, wie Herr Feder, dann würde er beim Anblick eines alten Porsche-Treckers wohl überlegen, warum der denn so heiße, wo er doch so langsam ist und ganz anders stinkt.
Dass Herrn Feder zu Fuchs aber primär der Bandwurm einfällt, lässt darauf schließen, dass er seine Informationen mehr aus den Mainstream-Medien holt, wo er auch besser aufgehoben ist.

"Ferner nutzte man die Wegwarte gegen Gallenleiden, Gelbsucht, Magenbeschwerden, Schlaflosigkeit, Verdauungsbeschwerden, sowie Hypochondrie und Hysterie (der alte Sigmund Freud hätte sich darüber totgelacht - ein absoluter Irrglaube!). Nicht zu vergessen: In Russland wurde sie sogar gegen Wasserscheu eingesetzt"
Sigmund Freud lebte zu einer Zeit, als Wechselwirkungen zwischen pflanzlichen und tierischen Organismen wenig erforscht waren, bzw. das Wissen darüber aus vergangenen Jahrhunderten wieder vergessen war. Er gilt auch nur bei Laien und Medienmenschen noch heute als bedeutender Pschologe, während ein großer Teil seiner Ansichten längst widerlegt ist. Das ist so ähnlich, wie mit Alfred Brehm, der in Medien regelmäßig als "Tiervater" abgefeiert wird, während er für Zoologen im wesentlichen nichts weiter als ein anthropozentrischer Idiot war. Wo die Grenze zwischen Glaube und Irrglaube verläuft, ist nur eine Frage der Zeit.
Den köstlichen Seitenhieb gegen die tumben Russen konnte sich Feder natürlich auch nicht verkneifen. Die "Information" darüber stammt aus einer einzigen Quelle, nämlich von Gerhart Zuccarini, der sie unkommentiert in einem Lehrbuch für Pflanzenkunde im 19.Jahrhundert erwähnt hatte. Er war übrigens bis auf einen kurze Zeit in der bayerischen Provinz nie aus München herausgekommen und selbst die meisten Pflanzen, die er beschrieb nie an ihrem wirklichen Wuchsort gesehn, sondern lediglich die Sammlungen von Kollegen durchstöbert. Für ihn war Russland so weit weg, wie heute für einen Bildleser.
"Imposant ist die medizinische Bedeutung des Fingerhuts. In entsprechender Dosierung nutzte man ihn zur Kreislaufförderung, gegen Lungenentzündungen und sogar gegen Manie"
Leider erfahren wir von Herrn Feder nicht, ob auch hier Herr Sigmund Freud sich wieder fast totgelacht haben könnte, aber was bei der Wegwarte Irrglaube ist, kann beim Fingerhut ja nur richtig sein.

Mit Leuten aus anderen Berufen scheint Herr Feder überhaupt Probleme zu haben. Manchmal müssen sie ihm gar nicht erst begegnen, um seine Abneigung zu erregen.
"Eine weitere Spezies, über die ich mich immer wieder ärgere, sind Förster, die aus Unwissen sonnendurchflutete Waldweg und Waldgrabenränder vernichten. In einem Wald nördlich von Verden bei Bremen wurden so zwei Wegsäume mit hundert Exemplaren vom Bergjohanniskraut flächig vor allem durch Laubfall verdrängendem Gingko bepflanzt. Eine völlig unnötige Aufforstung. Was hat eine Baumart aus Ostasien im deutschen Wald zu suchen?"
Wieder mal ein schöner Schnellschuss aus der Hüfte, der beim Medienpublikum wunderbar ankommt. Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus: Die Stadt wollte Gingkobäume an diversen Straßen pflanzen und hatte diese auch bereits besorgt. Da sie sich aber weibliche Bäume hat andrehen lassen, die einige Wochen im Jahr bestialisch nach Buttersäure stinken, hat sich die Bevölkerung gewehrt, dass Gingkos in ihren Wohngebieten gepflanzt werden. Weil die Bäume aber so richtig schön teuer waren, konnte die Stadtverwaltung sie nicht einfach auf den Kompost werfen, sonst hätte es Ärger mit der Opposition gegeben. Also mussten sie jemandem angedreht werden, der das Angebot nicht ablehnen konnte. Also flux in den Wald damit, wo sie nicht weiter lästig werden. Der Förster fand die Idee zwar gar nicht bersauschend, aber da er nur Erfüllungsgehilfe für die Kommune ist und kein Mitspracherecht hat, wurde ihm die Aufforstung aufgedrückt. So etwas passiert täglich in Deutschland.

"Begegnet war mir der Purpurrote Hasenlattich erstmals, als ich für die Deutsche Bahn einen Auftrag zwischen Fulda und Frankfurt erledigte, die geplanten Ausbaumaßnahmen sollten landespflegerisch begleitet werden. Es ging um Verbreiterung der Trasse und Kurvenentschärfung, alles auf Kosten wunderschöner Natur- und für welchen Wahnsinn? Läppische fünfzewhn Minuten Zeitersparnis!"
Tja, Herr Feder, dann hätten sie vielleicht diesen Auftrag auch ganz einfach ablehnen können. Im Gegensatz zum Förster mit den Gingkos hätten das nämlich problemlos gekonnt. Aber erst das Geld einsacken und dann hinterher über die moralisch verwerfliche Sache zu lamentieren ist schon sehr bigott, nicht wahr?
Übrigens, so von wegen ausländischen Bäumen, die "in Deutschland nichts zu suchen" haben: fast sämtlich heute hier vorkommenden Baumarten sind erst im Laufe der Zeit hier heimisch geworden. Die einzige großflächig bestandbildende natürlich vorkommende Art ist die Rotbuche, die hier flächendeckend wachsen würde, wenn nicht Menschen das Landschaftsbild in den vergangenen Jahrhunderten entscheidend mitgestaltet hätten. Aber genau diese natürlichen Buchenbestände werden von Feder als langweilige Monokulturen bezeichnet, in denen ihm zu wenig Bodenpflanzen vorkommen. Die Tatsache, dass diese Monokultur auf über 95% der Fläche in Deutschland ohne menschlichen Einfluss wachsen würde, ist Herrn Feder offenbar unbekannt.

Mehr Stellen will ich jetzt nicht raussuchen. Ich hab genug zu tun, meinen Garten in einen dörfliche Ruderalflorabereich umzuwandeln. Da muss die derzeitige Witterung ausgenutzt werden, sonst wird das nix.

Sterne gibt es zu viele im Spätkapitalismus. Sucht euch welche aus und klebt sie am besten von hinten auf den Kühlschrank.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2014
War sehr gespannt, was der durch TV bekannte "Extrembotaniker", zu sagen hatte. Ich liebe die Natur und habe durch sein Buch einen anderen Blickwinkel auf heimische Pflanzen in meiner Heimat bekommen.
Leider fand ich die Aufmachung, vor allem die für meinen Geschmack viel zu kleinen Bilder der Pflanzen, zu wenig aussagekräftig. Als Nichtbotanikerin hatte ich nicht den Lesegenuss, den ich mir erhofft hatte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2014
Also ich habe den Herrn Feder in einer Talkshop gesehen und war begeistert von seinem Wissen, welches er auf sehr humorvolle Weise weiter gibt. ! Daraufhin bestellte ich mir dieses Buch! Ich bin begeistert mit welch wachsamen Augen er durch die Straßen und Felder Deutschlands geht und hier die Pflanzenwelt so herrlich begeistert beschreibt. Wenn man sich dafür interessiert, so wie ich, ist man mit diesem Buch gut beraten und informiert!
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am 30. Juni 2015
Pflanzenfreunde brauchen 2 Dinge: 1. Feders fabelhafte Pflanzenwelt in Buchform & 2 .`mal an einer Botanik Safari mit Jürgen Feder teilnehmen. Seitdem ich das Buch in Händen halte, gucke ich auf Hauswände, beäuge Kantsteine und schaue nach Gehwegplatten Ecken. 'Entdecke immer Pflanzenwachstum und prüfe, ob "sie" zur fabelhaften Pflanzenwelt gehören können. Der Dichter Ringelnatz sagte mal: 'Überall ist Leben, überall ist Wunderland'' Passt auch. Gestern im Botanischen Garten ' am Fahrradständer ' ich bücke mich, sehe eine kleine Storchschnabel Pflanze und sage: Eine Verbeugung ! So macht`s auch Jürgen Feder.
Beim Rupfen und Zupfen bin ich zaghafter. Kenne dann doch zu wenig Gewächse, ob man es darf und sollte ?!
Das Buch und in Kombi die Botanik Ausflugssafari sind eine Schule des Sehens, des Wahrnehmens !
Die norddeutsche Begeisterung muss verstanden werden. Als ich von den Orchideen in Hamburg erzählte, immerhin für mich eine kleine Sensation, sagte man mir: "Ach was" ! Das ist mehr als ich erwarten kann. Die Botanik ist voller Überraschungen ! Und Dank des fröhlichen, zügigen Laufschritts bei der Jürgen-Feder-Safari kommen wirklich viele Pflanzen zur Geltung. Die Nachbereitung gibt`s im Buch.
Übrigens meine einzige Sauerampfersuppe habe ich in Litauen gegessen; und meine Großmutter hat im letzten Jahrtausend immer vom Johanniskraut erzählt. Nun kenne ich sogar die Pflanzen dazu ! Eben eine besondere Pflanzenwelt. Sie sehen, sogar Familiengeschichten rutschen in die Botanik ab. Ein Schnellkurs in Botanik sollte das Buch nicht sein, denke eher ein schöner, entspannter Begleiter für die Natur.
Lesenswert, unterhaltsam, fundiert. Beim nächsten Spaziergang, bei der nächsten Wanderung ein nützlicher Wegbegleiter.
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... am Wegesrand, Bach, Fluß, Teich, im Feld, auf der Wiese und an aussergewöhnlichen Orten.

Oft geht man achtlos an den kleinen Pflanzen in den Ritzen der Bürgersteige vorbei oder sieht sie bestenfalls als (Un-)Kräuter die man wegmachen sollte.
Jürgen Feder zeigt in seinem Buch, das dass unscheinbare Pflänzchen ein wahrer (Über-)Lebenskünstler ist oder gar etwas das eigentlich überhaupt nicht in Deutschland heimisch ist. Meist durch Zugvögel, Schiffs- oder Bahnverkehr als blinde Passagiere eingereist.
Aber auch die seltenen und meist auch absolut schönsten Pflanzen werden vorgestellt, sowie erklärt was sie so besonders macht.
Egal ob in der Stadt, am Feldrand oder sogar am Klohäuschen an der Autobahn.
Nach der Lektüre dieses Buches geht man mit anderen Augen durchs Leben und sieht das unordentliche Unkraut im Bürgersteig anschließend als Pionier und Kämpfer.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2014
Sehr guter Text, hätte mir aber mehr schöne Fotos gewünscht.Entschädigung durch frischen Schreibstil und viele Anregungen und Zugang zu besserem Verständnis von Pflanzengesellschaften.
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am 2. Juni 2014
Für alle die, die gern wie ich in der Natur rumstromern und sich für alles grüne begeistern können, ist das Buch eine Bereicherung. Ich betrachte manche Blume intensiver und überlege, was kann sie mir gutes tun. Das Buch ist locker und verständlich geschrieben. Einfach toll für eine Frohnatur, wie ich eine bin. Freue mich, das Buch gefunden zu haben. Im Urlaub habe ich es immer dabei um nachschauen zu können. Das Buch animiert, die Nase noch mehr in die Natur zu stecken.
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