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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Macht des Zufalls
Es ist nicht alles Zufall (behauptet der Autor auch nicht), aber der Zufall spielt im Leben eine weitaus größere Rolle, als uns bewusst ist. Stefan Klein erläutert im ersten Teil des Buches was Zufälle sind und wie sie entstehen. Er unterscheidet zwei Bedeutungen von Zufällen. Zufällig ist, was wir nicht anders erklären können oder...
Veröffentlicht am 25. Juni 2010 von Raumzeitreisender

versus
28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert,
Hallo zusammen!
Habe das Buch innerhalb von 2 Wochen gelesen und dabei viel Positives, aber auch Negatives zu berichten:
Bei meinem Lob möchte ich mich den anderen Personen, die eine Rezension geschrieben haben, anschließen. Der Zufall wird in all seinen Facetten dargestellt. Dabei untermauert Stefan Klein seine Ausführungen mit einer Vielzahl...
Veröffentlicht am 7. Januar 2005 von diggler


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Macht des Zufalls, 25. Juni 2010
Von 
Raumzeitreisender (Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt (Taschenbuch)
Es ist nicht alles Zufall (behauptet der Autor auch nicht), aber der Zufall spielt im Leben eine weitaus größere Rolle, als uns bewusst ist. Stefan Klein erläutert im ersten Teil des Buches was Zufälle sind und wie sie entstehen. Er unterscheidet zwei Bedeutungen von Zufällen. Zufällig ist, was wir nicht anders erklären können oder wollen. Die Kausalität ist keinesfalls aufgehoben, nur vermögen wir die Ursachen des Geschehens nicht vollständig zu erklären. Die zweite Bedeutung von Zufall hat etwas mit Koinzidenzen zu tun. Das Zusammenfallen von Ereignissen - z.B. ein Freund ruft an, wenn ich gerade an ihn denke - erscheint uns auffällig. Bei einer Verkettung von Ereignissen können wir nicht wissen, ob diese wirklich zufällig zustande gekommen sind. Man kann den Zufall nicht beweisen.

In "Der Irrtum des Nostradamus" stellt der Autor fest, dass Prognosen über längere Zeiträume in dynamischen Systemen (z.B. Verlauf einer Billardkugel zwischen den Banden) unmöglich sind, weil anfängliche Unsicherheiten über die Zeit exponentiell anwachsen. Er resümiert, dass es kein Widerspruch ist, dass die Dinge nach (physikalischen) Gesetzen verlaufen und wir sie dennoch nicht vorhersagen können. Bedeutet das, dass alles nach Plan verläuft? Könnte ein Überwesen mit den Fähigkeiten eines Laplace' schen Dämon den Lauf der Welt in alle Zukunft berechnen? Unter diesen Voraussetzungen eines metaphysischen Determinismus wäre Freiheit eine Illusion. Die Zukunft wäre restlos in der Vergangenheit enthalten. - In der Quantenmechanik liegt der Zufall in den Naturgesetzen begründet. Damit ist dem Laplace' schen Dämon der Garaus gemacht.

Der zweite Teil des Buches steht unter dem Motto "Der Zufall als Schöpfer". Hier geht es u.a. um die Bedeutung des Zufalls während der Evolution. Hier tritt der Zufall in Form von Mutationen auf. Autor Klein erläutert anhand von Beispielen den Unterschied zwischen der zufallsbedingten Evolution und einer Evolution nach Plan. Der Zufall fördert Kreativität und erweist sich als Motor der Evolution. Der Preis dafür ist Unberechenbarkeit und damit Unsicherheit. Aber anders ist Freiheit nicht zu haben. Darwin hat den Menschen die Vorstellung genommen, dass die Entwicklung allen Lebens nur auf ihn abzielte.

Klein setzt sich mit der Spieltheorie auseinander, beschäftigt sich mit dem Thema "Gene und Umwelt" und relativiert die Möglichkeiten der Kindererziehung. Er provoziert mit der Feststellung, dass sich Zufälle auf heranwachsende Menschen stärker auswirken als die Absichten der Eltern.

Im dritten Teil des Buches geht es um den Umgang mit Zufällen. Wir neigen dazu Zusammenhänge zu sehen, wo es keine gibt. Das Gehirn interpretiert ständig und ständig verwechseln wir Koinzidenz mit Kausalität. Muss man sich da noch wundern, dass Verschwörungstheorien wie Pilze aus dem Boden schießen? Die selektive Wahrnehmung zählt zu den wichtigsten Tricks des Gehirns, den Zufall zu leugnen. Auch räumt Autor Klein mit der Vorstellung auf, dass Tumore eine Folge verdrängter Sorgen seien. Klein lässt Erkenntnisse der Hirnforschung und der Psychologie einfließen, setzt sich mit Fragen der Wirtschaft auseinander und rügt den übergroßen Wunsch nach Verlässlichkeit als die eigentliche Ursache der deutschen Krankheit, die dem Land ein niedriges Wirtschaftswachstum und eine hohe Arbeitslosigkeit beschert.

Der vierte Teil des Buches zeigt Wege auf, sich vor verhängnisvollen Fehlschlüssen zu schützen. Wir können uns den Zufall zum Freund machen. Wenn aber harmlose Details auf unvorhergesehene Weise zusammenwirken, sind wir machtlos. Kleinigkeiten können zur Katastrophe führen, wie der Autor anhand von Beispielen erläutert. Es ist daher kein Zufall, dass die NASA bei ihrem Raumfahrtprogramm mit alten Rechnern arbeitet, da man deren Fehler kennt. Auch ist es nicht immer sinnvoll, Straßen zu begradigen, weil dann die Wachsamkeit nachlässt und eher mehr als weniger Unfälle passieren. Als wichtiges Rezept bei komplexen Abhängigkeiten empfiehlt der Autor, kleine Schritte zu gehen. Die Evolution ist ein Beispiel für dieses Erfolgsrezept.

Stefan Klein deckt eine große Bandbreite ab. Er beleuchtet den Zufall aus unterschiedlichen Perspektiven. Auch wenn viele Erkenntnisse aus anderen Büchern schon bekannt sind, ist es doch diese besondere Fokussierung, welche das Buch lesenswert macht. Das Buch kann ich sehr empfehlen.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend, 11. September 2004
Von Ein Kunde
Ich habe dieses Buch mit großem Gewinn gelesen. Auch ein Fachmann (bin Physiker) entdeckt darin auf jeder Seite Neues oder erkennt Zusammenhänge, die er vorher nicht gesehen hat. Die Wissenschaft, über die berichtet wird, ist auf dem neuesten Stand; auch eine viele neue Erkenntnisse, die erst vor einem oder zwei Jahren durch die Fachpresse gingen, sind berücksichtigt. Ich kenne kein Buch, das auch nur annährend diese Breite, diese Aktualität und diesesn Tiefgang hätte. Es ist einfach faszinierend, wie es dem Autor gelungen, aus die Breite des neuesten Wissens über den Zufall in einem zufammenhängenden Text darzusellten. Und der ist auch noch extrem lebensnah und amüsant zu lesen.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert,, 7. Januar 2005
Hallo zusammen!
Habe das Buch innerhalb von 2 Wochen gelesen und dabei viel Positives, aber auch Negatives zu berichten:
Bei meinem Lob möchte ich mich den anderen Personen, die eine Rezension geschrieben haben, anschließen. Der Zufall wird in all seinen Facetten dargestellt. Dabei untermauert Stefan Klein seine Ausführungen mit einer Vielzahl von Beispielen aus dem täglichen Leben (Evolution, Wirtschaft, Partnerschaft, Physik, Glücksspiel etc). Das Buch ist leicht verständlich und die dargestellten Ergebnisse wissenschaftlich fundiert.
Allerdings war meiner Meinung nach der rote Faden nicht immer erkenn- bzw. nachvollziehbar und neue Erkenntnisse enthält das Werk leider kaum (soll es vielleicht auch gar nicht). Schließlich ist der praktische Nutzen des Buches sehr dürftig, weshalb das Fazit auch nicht sehr aussagekräftig ist.
Alles in allem ist "Alles Zufall" wirklich lesenswert, da Stefan Klein das Phänomen Zufall auf vielseitige Weise beleuchtet. Wer eine völlig neue Sichtweise erwartet und das Gelesene auch im Alltag umsetzen möchte, der sollte lieber zu einer anderen Lektüre greifen.
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71 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles Zufall=NONSENS, 12. Oktober 2006
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Oberflächlich betrachtet liest sich dieses Buch sehr gut. Es ist spannend geschrieben und scheint kompetent Zusammenhänge zu vermitteln, die nicht jedem klar sind. Wenn man hingegen den Autor mit seinen eigenen Argumenten konfrontiert, dann tritt Verwirrung auf. Schon der Titel ist merkwürdig. Er ist in der Aussage Nonsens (dazu gleich mehr) und lässt Ideologie statt Wissenschaft im Inneren vermuten. Zufälligkeit ist eine Eigenschaft. Wenn aber alles zufällig ist, dann ist Zufälligkeit keine Eigenschaft mehr. Genauso gäbe es keine Farbe, wenn alles grün wäre. Deshalb könnte der Autor sein Werk auch ALLES IST nennen. Für den Autor ist alles zufällig, was man nicht präzise voraussagen kann. In der Mathematik muß ein Vorgang, der im Verdacht steht ein zufälliges Resultat zu liefern, wenigstens in Gedanken unendlich oft unter denselben Bedingungen wiederholbar sein. Die Evolution (ein Lieblingsbeispiel in diesem Buch) erfüllt dieses Kriterium nicht. Es hat sie zwar einmal gegeben, aber wir sind nach der Argumentation des Autors (und natürlich auch tatsächlich) nicht fähig sie in Gedanken auch nur in Ansätzen durchzuspielen. Es gibt nur eine Evolution, und dabei wird es bleiben. Die Evolution ist mit einem Münzwurf nicht in einen Topf zu werfen. Leider tut dies der Autor aber. Weil niemand die Ergebnisse der Evolution voraussehen kann, so argumentiert der Autor, könne es auch keinen Höheren Plan geben. Das klingt schlüssig. Ich vermute allerdings, dass die Anhänger eines Höheren Plans diese Argumentation locker entkräften können, denn des Autors Schluß hat einige Voraussetzungen (gleiche Zeitebene, menschliche Fähigkeiten usw.), die man bei einem Höheren Plan in dieser Schlichtheit nicht erwartet. Zu meiner Überraschung kommt auch das Gödelsche Theorem in diesem Buch zum Zuge. Der Autor benutzt diesen mathematischen Lehrsatz, um uns klarzumachen, dass ein System niemals Aussagen über sich selbst machen kann. Wenn das stimmt, dann können wir nicht entscheiden, ob wir Teil eines Höheren Plan sind oder nicht. Das interessiert den Autor aber nicht wirklich. Er dekliniert diese Grundthese dann durch alle Kapitel seines Buches. Da er manchmal auch dem mathematischen Begriff der Zufälligkeit folgt, findet man dabei durchaus viel Lehrreiches, oder man entdeckt Zusammenhänge, die man anders vielleicht nicht gefunden hätte. Klein leistet auch echte Aufklärungsarbeit. Jeder kennt wohl die tolle Behauptung, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings Tausende Kilometer weiter irgendein Ereignis hervorrufen kann, am besten natürlich ein Katastrophe. Das klingt nach Sensation, und wenn es noch aus dem Munde von offenbar intelligenten Menschen kommt oder gar in Zeitschriften steht, dann plappern es immer mehr Leute nach, was wiederum den scheinbaren Wahrheitsgehalt jedes noch so großen Unsinns erhöht. In Wirklichkeit hatte aber ein Chaostheoretiker falsche Schlussfolgerungen aus einem seiner primitiven Modelle gezogen und diese auch noch stolz verkündet. Allein dafür, dass der Autor uns erklärt, warum der Schmetterlingsquatsch nicht stimmt, gebührt ihm Dank. Nur wenig später allerdings macht der Autor auch den Fehler, die Welt durch den Sichtschlitz einer primitiven theoretischen Vorstellung von eben dieser Welt zu betrachten: Wirtschafts-Nobelpreisträger Samuelson hatte nämlich die Idee, dass Börsenkurse sich wie eine zufällige Irrfahrt verhalten, also nicht prognostizierbar sind. Man könne demnach auch mit Dartpfeilen auf den Börsenteil der Zeitung werfen und die Aktien kaufen, die getroffen werden. Das wäre nicht schlechter als die Leistung von „Börsenprofis“. Selbst wenn das stimmen würde, beweist es gar nichts, was dem Physiker Klein, der sich mit Logik auskennt, eigentlich klar sein müsste. Klein erklärt uns hier auch, dass der Zufall in den Kursen etwas mit Rückkopplungseffekten zu tun hat. Wenn das aber so ist, dann können sich die Kurse nicht wie zufällige Irrfahrten verhalten, denn in diesem mathematischen Modell sind Rückkopplungseffekte ausgeschlossen, ebenso wie bei allen anderen bekannten Modellen für das Verhalten von Börsenkursen. Da es Leute gibt, die an den Finanzmärkten kontinuierlich Gewinne erzielen, ist Samuelsons Theorie schlicht falsch. Börsenkurse sind natürlich zufällig, aber eben nicht so, wie sich das Herr Samuelson theoretisch vorstellt. Es ist nebenbei bemerkt ein Kinderglaube, dass es beim Handel mit Wertpapieren darauf ankomme, den zukünftigen Verlauf der Kurse zu prognostizieren. Erfolgreiche Händler nehmen an solchen blödsinnigen Ratespielen nicht teil. Sie warten ab, was der Markt macht und nutzen die temporär stabilen Marktphasen aus wie ein Surfer die Welle.

Alles in allem ist dies ein sehr interessantes Buch, dass für jeden etwas enthält. Grundsätzliche logische Verwirrungen, Argumente für den Glauben (siehe oben), dass es keinen Höheren Plan gäbe, sehr viele Informationen rund um das, was sich jeder so unter dem Zufall vorstellt, ein wenig Lebenshilfe, viel Beruhigendes („Erziehung bringt nichts“) und schließlich viel Unterhaltung. Mich jedenfalls hat es sehr zum Nachdenken angeregt.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zufällig gelesen!, 15. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt (Taschenbuch)
Durch Zufall (!) habe ich dieses Buch zum Lesen bekommen und bin begeistert von den Gedanken, mit denen Stefan Klein Chaos, vermeindliches Glück und Unglück und Mystisches erklärt.

Dies ist die Philosphie nach der diejenigen suchen, die sich nicht damit zufrieden geben können, daß Spatzen nur gottgewollt vom Himmel fallen und macht nachdenklich darüber, ob man die Dinge wirklich objektiv oder nur in einem vorgebackenen Schema sehen kann.

Die Thesen sind teilweise provokativ, aber faszinierend schlüssig und fassen alle Erkenntnisse zusammen, die die Menschen gewonnen haben, seitdem sie einräumen mußten, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt.

Von Darwin's Evolutionstheorie bis Einstein's Relativitätstheorie, der scheinbaren Sicherheit von Statistiken und der These, daß Liebe eigentlich nur durch falsche Deutung vom Gegenüber entsteht, ist alles drin.

Egal, welche Theorie man vertreten möchte, dieser "Flirt mit dem Zufall" unterhält garantiert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Sich mit dem Zufall zu beschäftigen lehrt Bescheidenheit.“ (S.146), 11. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt (Taschenbuch)
Oberflächlich betrachtet sehen wir im Zufall die Dinge die wir uns nicht erklären können: „Unserem Wesen entspricht es, zielgerichtet zu denken und zu handeln; wir können und wollen nicht glauben, dass sich das Universum so offenkundig sinnlos verhält.“ (S.24) Mit dieser Monografie ist dem Autor eine umfassende Darstellung des Themas ‚Zufall’ gelungen. Es wird klar, dass Zufall kein so einfaches Phänomen ist. Wir erleben Überraschungen (aka Zufälle) nur, „weil unsere Intelligenz nicht breit genug ist, um den Plan der Welt in all seinen Einzelheiten zu verstehen.“ (S.48). Anders gesagt, Zufälle gäbe es nicht, würden wir die Welt, alle Zusammenhänge und alle Einzelheiten bis ins Detail verstehen. Und je weiter wir uns von der Gegenwart Richtung Zukunft entfernen desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von Zufällen. Ausflüge in die Physik und Psychologie machen das Buch besonders lesenswert. Unser Hirn macht uns oft einen Strich durch unsere ‚zufallsfreie’ Welt. „Was wir uns besser ausmalen können, erscheint uns wahrscheinlicher.“ (S.207)
Zusammenfassend lässt sich sagen: „Je komplizierter die Welt wird, die wir uns schaffen, desto schwerer können wir deshalb die Folgen unseres Tuns voraussehen...“ (S.278)
Neues braucht Irritation und Experimente sind oft wichtiger als Effizienz (Kap. 16) Ein wirklich kluges Buch!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kann doch kein Zufall sein!, 5. Dezember 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch das neue Buch von Stefan Klein ist schon jetzt ein Bestseller. Und das ist in der Tat kein Zufall.
Klein versteht es, wie sonst meist nur englischsprachige Autoren, wissenschaftliche Tatbestände auch für den Laien interessant und verständlich rüber zu bringen.
Der Aufbau des Buches in vier Hauptabschnitte (Entstehung, Wirkung, Wahrnehmung, Strategien) mit insgesamt 16 Kapiteln, die wiederum in viele kurze, meist nur ein bis zwei Seiten lange Unterabschnitte gegliedert sind, hilft, das Gelesene gut zu verdauen. Auch kann man das Buch mal für eine Weile aus der Hand legen und dann nahtlos wieder anschliessen. Selbst "Querleser" kommen zu ihrem Recht, die sich nur für bestimmte Abschnitte interessieren.
Ob sich der Leser nach der Lektüre den Zufall tatsächlich zum Freund machen kann, nun, das hängt auch weiter stark von eben jenem ab ...
Allemal ebenso unterhaltsam wie lehrreich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich lesenswert, 4. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich für das Thema interessiert wird manche neue Erkenntnis dazu gewinnen. Man kann für sich durchaus Lebenshilfen in ähnlichen Situationen erhalten.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Gott würfelt doch., 31. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf sehr unterhaltsame Art und Weise wird einem alles was im Nahbereich des Begriffs Zufall zu finden ist veranschaulicht. Dem Autor gelingt es sehr gut die Gratwanderung zwischen dem theoretischen Diskurs und Fallbeispielen zu gehen. Er hat eine unglaubliche Gabe eigentlich komplizierte Vorgänge dem Leser anschaulich näherzubringen, wodurch das Lesen zum Vergnügen wird. Trotzdem geht der Anspruch nicht verloren, werden viele bekannte Theorien besprochen und die Kernpunkte erläutert.
Großartig ist natürlich im Zusammenhang zur Quantenverschränkung das Beispiel vom rostigen Nagel dessen Atome beim besten Willen nicht wissen können daß soeben der Onkel vestorben ist.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoch interessant, 25. Juli 2004
Von Ein Kunde
Die Frage, was die Zukunft bringt, beschäftigt wohl jeden. Klein behauptet überzeugend, dass der Zufall einen viel größere Rolle in unserem Leben spielt, als wir denken. Trotzdem sind wir keine machlosen Opfer des Zufalls. Der Autor beschreibt Strategien, wie man die Dinge so wenden kann, wie man will. Ob das funktioniert, weiss ich noch nicht (ich habe das Buch erst seit einer Woche). Hochinteressant ist es auf jeden Fall. Klein schreibt witzig und unterhaltsam. Ich habe das Buch schon zwei Mal verschenkt.
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Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt
Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt von Stefan Klein (Taschenbuch - 1. August 2005)
EUR 9,95
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