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Kundenrezensionen

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am 29. Oktober 2006
Der politische Querdenker beweist als Autor eine erfrischende Unabhängigkeit seiner Argumentation, was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist. Dass er dabei die Lebens- und Wirkungsgeschichte Jesu einseitig auf die politische Botschaft, die aus dem Evangelium hervorgeht, reduziert, ist kein Nachteil, da er diese Einschränkung auch explizit benennt. Grundlage seiner Ausführungen ist das - seinerzeit wie auch heute! - als revolutionär zu bezeichnende Menschenbild von Jesus, das von der Gleichheit aller Menschen, dem befreienden Gebot der Nächstenliebe und der Einheit von Wort und Tat ausgeht. Anhand vielfältiger Bereiche (Friedenspolitik, Kapitalismus, Gleichberechtigung etc.) leitet er die Praxisrelevanz und Aktualität eines lebendigen Evangeliums ab, kritisiert auf dieser Basis gegenwärtige politische und gesellschaftliche Strukturen und unterbreitet Alternativen. Im Grunde genommen erschöpft sich sein Plädoyer keineswegs nur auf einer abstrakten politischen Ebene, sondern tangiert viele Bereiche des menschlichen Miteinanders. Nicht allen seiner Beispiele muss bzw. kann man zustimmen. Kritikwürdig ist dabei v.a. der im zweiten Teil des Buches häufig wiederholte Absolutheitsanspruch, mit dem der Autor die Einstellung von Jesus meint vorhersagen und festlegen zu können. Zudem könnte manche Diskussion noch wesentlich differenzierter und umfassender erfolgen. Gleichwohl vermittelt dieses Buch manche Denkanstöße, wozu insbesondere die vielen zitierten Bibelstellen beitragen.
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am 4. April 2005
Ein paar Worte zur Kritik meines Vorredners: Geißler ist der Überzeugung, dass Jesus von einer "gesunden" Nächstenliebe predigte, die Notwehr nicht ausschloss. Insofern ist sein Bezug auf die USA und den 11. September völlig korrekt. Ebenso war es richtig die Kosten des Krieges aufzurechnen. Schließlich wollte Geißler aufzeigen wieviel Geld ausgegeben wurde und wird, dass Hilfsbedürftigen zu gute hätte kommen können.

Nun zum Buch. Es hat mich sehr überrascht. Es ist von lockerer Hand geschrieben, ohne dabei Anspruch zu entbehren. Und Geißler gelingt es tatsächlich neues Licht auf einige Textstellen des Evangeliums zu werfen. Zwar sind seine "Erkenntnisse" nicht immer zwangsläufig richtig - dafür dichtet er Jesus gelegentlich ein wenig zu viel seiner eigenen Überzeugung an -, aber sie regen zum Nachdenken an. Und was kann man sich mehr von einem Buch wünschen. Dieses Buch ist Pflicht für einen jeden, der politisch, religiös oder einfach am Menschen interessiert ist.
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am 24. Mai 2012
Das Buch hat mich begeistert!

Fernab von komplizierten theologischen Spitzfindigkeiten vermittelt dieses Büchlein einen Eindruck vom Leben und von der Botschaft Jesu Christi, verständlich und auf das Wesentliche und auf den Bezug zu den direkten Quellen fokussiert. In diesem Buch fand ich so manche - überraschend einfache - Antwort auf Glaubensfragen, meist unmittelbar bezogen auf die überlieferten Aussagen von Jesus Christus.

Mit der vom Papst geforderten "Entweltlichung der Kirche" kann ich mich nicht abfinden. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, die Annäherung an ewig Gestrige und manchmal extrem "rechtslastige" erzkonservative Gruppen (Piusbrüder) ist der Amtskirche wichtiger als das Zugehen auf junge Menschen und wichtiger als der Blick nach vorne. Realitäten unserer modernen Gesllschaft werden von der Kirche heute einfach nicht wahrgenommen. In diesem Buch wurde mir wieder näher gebracht, was Jesus Christus, auch für Menschen, die nicht glauben können, zunächst einmal war: Auf jeden Fall 'mal ein großartiger "Sozialrevolutionär", dessen Leistung so richtig erkennbar wird, wenn man sich die sozialen Normen von vor 2000 Jahren ein wenig vorstellt, und dessen Regeln für das Zusammenleben auch heute noch die Welt sehr viel lebenswerter machen könnte. Und als Gottes Sohn geht diese Dimension natürlich noch sehr viel weiter - aber das muss ja nicht jeder Leser zwingend glauben, wenn er nicht mag oder auch nicht kann.

Ein sachlicher Fehler, der dem Sozialpolitiker Heiner Geissler eigentlich nicht passieren dürfte, ist mir aber aufgefallen:
Im Kapitel "Der Teich Bethesa am Schafstor" schreibt er (Seite 78 11. Auflage 2010), dass nach 6 Wochen Krankheit das Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen werden würde. Das ist völlig falsch!! Nach 6 Wochen fällt die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber weg und die Zahlung des Krankengeldes durch die Krankenkasse beginnt erst!! Außerdem: Ist der Gedanke wirklich so falsch, dass jeder erstmal für sich selber verantwortlich ist, bevor er irgendwelche Transferleistungen vom Staat und damit der Solidargemeinschaft erhält?

Jedenfalls kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, auch Menschen, die mit dem christlichen Glauben "nicht so viel am Hut haben."

Aliobaba
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am 22. April 2005
Durch den Artikel ueber Christentum von "Stern" und die Curiositaet und Intuition habe ich den Buch gekauft. Aus meiner Sicht beinhaltet dieses Buch erstaunliche Informationen ueber die Bibel Uebersetzungen. Ich bin Orthodox und ich habe auch in die Orthodoxe Bibel nachgeschaut und da gibt's auch Fehler! Ich habe es sehr wichtig gefunden dass z.b. "Metanoiete" wurde als "Tuet Busse" uebersetzt statt "Denket um". Ich habe mich entschieden nachzuforschen.
Den uralten Text in die Gegenwart zu bringen hat mir auch sehr gut gefallen.
Durch dieses Buch bin ich naeher die Bibel geworden und ich freue mich unheimlich ueber Menschen zu erfahren die etwas tun moechten. Ich bin auch der Meinung dass die Botschaft Jesu fuer diese Welt gilt ;-)
Ich habe dieses Buch auch als Geschenk fuer Freunde gekauft...vielleicht werden wir trotzdem die Welt langsam aendern ?
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am 12. Januar 2005
Konkreed, Alder ... um es mit den Worten zu sagen, die die Jugend heute gebraucht.
Ich bin weder CDU-Anhänger noch gläubiger Kirchgänger noch Leseratte, doch ich habe mir Heiner Geißlers neues Buch zu Weihnachten schenken lassen, weil es mich einfach vom Titel her interessierte.
Über den Inhalt brauche ich mich hier nicht weiter auszulassen, denn das haben meine Vorredner schon ausreichend getan. Deshalb kurz und bündig: das Buch ist leicht verständlich geschrieben, liest sich also auch für Otto-Normalleser gut.
Heiner Geißler übersetzt Aussagen Jesus' in die heutige Zeit, bedient sich dabei ebenso kurzer wie leicht verständlicher Erläuterungen der Zeit und der Umstände in denen diese Aussagen gemacht wurden und verzichtet dabei gänzlich auf jedweden theologischen Schnickschnack. Seine Interpretationen und Folgerungen sind prägnant, schlüssig und überzeugend. Er spricht in seinem Buch das aus, was jeder, der sich "Christ" nennt, empfinden müßte, um Christ zu sein.
Eine Empfehlung, nicht nur für Christen!
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am 25. November 2011
Die Evangelien und was Jesus gesagt hat und tat, werden diesmal aus der Sicht eines Politikers betrachtet, erörtert und erklärt. Aus der Sicht eines Politikers! Und all die Erläuterungen von Heiner Geißler sind interessant sowie sie bereichern die Leser. Es löst auch den " ach so ist es!" Effekt aus.
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am 14. Dezember 2010
Ich bin total begeistert von der Art und Weise, wie Herr Geisler die Zusammenhänge beschreibt.
Ein Fachmann bis ins Detail. Auch die Fähigkeit seinen Politikerkollegen mal die Fakten vor Augen zu halten ist absolut spitze. Regt sehr zum Nachdenken an.
Wahrscheinlich wieder schade, dass es genau die, die es dringend lesen sollten, eben nicht lesen...
Absolute Empfehlung, auch wenn man mit dem Thema Jesus sonst nicht viel am Hut hat.
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HALL OF FAMEam 19. November 2003
"von der streubombe CBU-87 wurden im golfkrieg 10.000 stück für 139.897.939 dollar abgeworfen. dafür könnten fast 10 millionen kinder in der dritten welt gegen polio, masern und tetanus geimpft werden." eindrucksvoll wie dieser satz ist das gesamte buch heiner geißlers und er zeigt auch, was der autor mal wieder nicht ist: feige. er fragt nicht erst bei verschiedenen parteigenossen nach, ob er das so sagen dürfte. bei den katholischen bischöfen und dem papst wohl auch nicht: "es war eine der großen taten luthers, den zölibat beseitigt zu haben." geißler formuliert nicht nur friedfertig, er zitiert auch gern die deftigeren jesus-zitate, der damals (siehe mt 18,6) wohl auch nicht vor der formulierung zurückgeschreckt war, kinderverderber sollten am besten "...mit einem mühlstein um den hals im tiefen meer versenkt" werden. dass heiner geißler wegen seiner aufsässigkeiten im tiefen meer versenkt wird mit einem mühlstein um den hals, das wollen wir nicht hoffen - im gegenteil, diesem mutigen, faktenreichen und grundlegend gut durchdachten buch ist ein oberster platz auf den bestsellerlisten zu gönnen...
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am 20. Januar 2004
Interessiert Sie was Jesus zum Nahostkonflikt sagen würde?
Was er über die Beschneidung der Frau denkt? Welch Mensch er war? Suchen sie Hilfestellung zu Problemen und Sorgen die die Menschen in der heutigen Zeit beschäftigen? Dann ist das Buch genau richtig für Sie! Leicht verständlich und glaubwürdig niedergeschrieben (s. auch Autorenbeschreibung). Inhaltlich mit vielem identisch was anerkannte Zeitschriften bereits vor kurzem über Jesus berichteten. Absolut Empfehlenswert- vorausgesetzt, man ist offen seine bisherige Meinung zu überprüfen oder vielleicht sogar um die christliche Ansicht zu ergänzen!!
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am 1. November 2003
Das Bemühen und Argumentieren um das, was Jesus heute sagen würde, bezeichnet das neue Buch von Heiner Geißler wie es seine sämtlichen politischen Publikationen und seine Handlungen kennzeichnet. Es ist gut, dass man sich so auf Heiner Geißler verlassen kann. Das ist heute selten. -
In diesem Buch wird erstens der Versuch unternommen, die Botschaft von Jesus auf ihren Kern zu bringen und zweitens von missverständlichen Übertragungswegen zu entkleiden.
Der Kern der Botschaft ist die Begründung der Menschenwürde in Gott. Sie wird abstrahiert im Gebot der Gottes- und Nächstenliebe. So stringent und kohärent hier argumentiert wird, so deutlich ist doch die Praxis christlicher Kirchen und sich christlich bezeichnender politischer Kräfte von diesem Anspruch entfernt. Man kann ja nicht sagen, dass die Respektierung der Unverfügbarkeit der Würde des Menschen das hervorstechende Merkmal kirchlichen Wirkens in zwei Jahrtausenden war. Auch lernt der Fernsehzuschauer schnell, wie mit „Abweichlern" in der Politik umgegangen wird. -
Aufschlussreich sind die Darlegungen Geißlers über missverständliche Übertragungen der Botschaft von Jesus, wobei er die historische Situation im römisch-jüdischen Konflikt, die „Tendenz" der Evangelisten, aber auch einseitige Übersetzungen und damit Begriffsbildungen durch (autorisierte) Kirchenväter anführt. Selbst wenn man im Einzelfall noch andere Erklärungen heranziehen könnte, sind diese Ausführungen besonders lohnenswert zu lesen. Durch missverständliche Übertragungen haben sich jedoch über Generationen Formeln der Botschaft Jesu in den Köpfen festgesetzt, die weniger die originären Formeln Jesu als die Formeln der Institution Kirche sein dürften. Umdenken ist indes schwer (S. 23).
Ein wenig vermisst man, was Jesus zu denen sagen würde, die - wie etwa 80% der Menschen im Osten - allenfalls von seinem Namen gehört haben, die seine Worte kaum kennen und nun die „Tat-Sache" erfahren, dass im Sozialbereich immer noch und von jeder Partei gespart werden kann... (Besonders glaubwürdig sind für das Vortragen solcher Vorschläge Pensionäre, die selbst keine Abstriche in Kauf nehmen müssen...)
Was würde Jesus den schwachen Menschen zu sagen haben und wie, würde er ihr Wahlkämpfer, ein „Populist" oder ihr „Superstar" werden? -
Sich Jesus als Abgeordneten vorzustellen bereitet freilich Mühe: Es geht dabei gar nicht um die Partei oder Fraktion. Aber sollte er in Gleichnissen sprechen, die die Zuhörer wieder kaum verstehen? Hört überhaupt jemand zu? Wir können es nicht wissen und ahnen nichts Gutes. -
Wir wissen aber, dass sein Reden und Handeln übereinstimmen würde. Er wäre glaubwürdig, kreditwürdig, niemandem etwas „schuldig" - was man sich bei der heutigen Finanzlage kaum noch vorstellen kann, - vom politischen Ränkespiel wegen Andersartigkeit ausgeschlossen und so recht einsam, wie damals, nicht wahr?
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