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5.0 von 5 Sternen Eine wohltuend nüchterne Einschätzung
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und bin als Hobbyastronom eigentlich allergisch gegen das Thema außerirdische Intelligenz. Das ist leider fest in der Hand von spekulativen Nichtwissenschaftlern. Dann habe ich das Buch in einer Nacht in mich hineingefressen. Zum ersten mal habe ich eine so nüchterne wissenschaftliche Beweisführung gelesen und kann...
Am 8. April 2001 veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuviel Statistik, zuwenig Leben
So richtig glücklich bin ich mit dem Buch nicht geworden - unabhängig davon, ob der Autor nun ein Gegner oder ein Befürworter außerirdischer Intelligenz ist. (Ist diesem Fall ist er ein Befürworter, wenn auch in sehr bescheidenem Rahmen.) Amir D. Aczel, Professor für Statistik und als Sachbuchautor bereits mehrmals erfolgreich...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2002 von Reinhard Koehrer


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuviel Statistik, zuwenig Leben, 10. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss (Taschenbuch)
So richtig glücklich bin ich mit dem Buch nicht geworden - unabhängig davon, ob der Autor nun ein Gegner oder ein Befürworter außerirdischer Intelligenz ist. (Ist diesem Fall ist er ein Befürworter, wenn auch in sehr bescheidenem Rahmen.) Amir D. Aczel, Professor für Statistik und als Sachbuchautor bereits mehrmals erfolgreich hervorgetreten, kann sich rühmen, komplizierte Themen derart zu vereinfachen, dass auch ein nicht vorbelasteter Leser ohne weiteres mit der Materie vertraut wird. Der Mann schreibt klar, flüssig und gewissermaßen "journalistisch" - vieles könnte ohne weiteres aus einem populärwissenschaftlichen Magazin stammen. Leider zeitigt dieser lässige Stil auch gewisse Nachteile. Zum einen gelingt es Aczel des öfteren mit verblüffender Leichtigkeit, innerhalb weniger Seiten zwischen einem halben Dutzend wissenschaftlicher Disziplinen hin und her zu springen, ein Thema oberflächlich anzureißen, um sich wenige Absätze weiter dem nächsten zu widmen. Ärgerlicher aber ist eine nicht zu übersehende Schludrigkeit, die mitunter zu Stilblüten und barem Unfug führt: So wird die Kreidezeit vom Jura abgelöst, und der Velociraptor, der laut Buch seine Beute offenbar zu erwürgen pflegte, war - viele Millionen Jahre nach dem Archaeopteryx - der "erste vogelähnliche Saurier". Ob dieses Kuddelmuddel allein vom Autor verschuldet wurde oder in einer Gemeinschaftsproduktion mit Übersetzer und Lektorat, entzieht sich meiner Kenntnis. Doch ist das Buch auch ansonsten nicht frei von Fehlern - als hätte die Hektik des Autors alle an dem Werk Beteiligten erfasst.
Was das Thema "E.T." betrifft, so übt sich Aczel in Zurückhaltung. Es finden sich kaum Spekulationen über außerirdisches Leben, wie es vielleicht sein könnte oder nicht, hingegen wird viel Raum den Grundlagen gewidmet. Das reicht von Ausflügen zu Quanten- und Relativitätstheorie über Doppelhelix, Marsmeteorit und der Suche nach extrasolaren Planeten hin zu lebensbedrohenden Gefahren wie Asteroiden und Vulkanismus. Der Autor weilt lieber auf der Erde als im interstellaren Raum, vor allem, wenn er in den letzten drei Kapiteln über sein Spezialgebiet referiert: Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie. Ich will das Ergebnis dieser Überlegungen hier nicht verraten, aber der Leser dürfte ziemlich erstaunt sein. Dann sind die 220 Seiten des Taschenbuchs abgearbeitet, und man lehnt sich leicht ernüchtert zurück. Der grundlegende Fehler, den der Autor begangen hat, ist jedoch leicht zu finden: Er hat so viel in das Werk hineingepackt, dass wenig dabei herauskommt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wohltuend nüchterne Einschätzung, 8. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und bin als Hobbyastronom eigentlich allergisch gegen das Thema außerirdische Intelligenz. Das ist leider fest in der Hand von spekulativen Nichtwissenschaftlern. Dann habe ich das Buch in einer Nacht in mich hineingefressen. Zum ersten mal habe ich eine so nüchterne wissenschaftliche Beweisführung gelesen und kann absolut nachvollziehen, dass die Wahrscheinlichkeit wohl tatsächlich "1" beträgt. Der Autor enthält sich in dem Buch auch wohltuend nüchtern einer Spekulation, welche Folgen diese Erkenntnis für unser Weltbild haben könnte (auch wenn er im Nachwort vorsichtig den - und für mich nicht ganz nachvollziehbaren - Gedanken andeutet, dass wohl eine geistige Revolution bevorstünde). Insgesamt meiner Kenntnis nach das einzige Buch zum Thema, welches absolut konsequent einer geradlinigen Beweisführung folgt.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verständlich und spannend geschrieben, 15. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss (Taschenbuch)
Das Buch ist unbedingt lesenswert. Es betrachtet in 11 kurzen Kapiteln die Frage, ob es auf den Planeten anderer, sonnenähnlicher Sterne Leben gibt. Den Schluß, daß es mindestens einen, wahrscheinlich sogar viele Himmelskörper gibt, auf denen im Laufe der Jahrmilliarden intelligentes Leben entstanden ist, kann der Leser selbst nachvollziehen.
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27 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die wunderschöne Bedeutungslosigkeit der Mathematik im Leben, 8. November 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss (Taschenbuch)
Der Inhalt von "Probability 1" läßt sich auf eine Zeile zusammendampfen: Das Universum ist soo riesig und beeinhaltet soo viele Sterne, dass es mit dem Teufel zuginge, wenn es nicht irgendwo außerhalb der Erde Leben gäbe, selbst wenn die Entstehung des Lebens als Einzelerscheinung infolge seiner Komplexität extrem unwahrscheinlich ist.
Aczel vertritt letztendlich einen Standpunkt, der jedem Lottospieler Recht gibt, der Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr auf dieselbe Zahlenfolge mit dem Argument tippt "die muss ja schließlich irgendwann mal kommen". Und in der Tat kann ein Statistiker wie folgt argumentieren: die Wahrscheinlichkeit p dafür, die richtigen 6-aus-49 zu tippen, beträgt p = 1:14 Mio. = 0,000000072. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit q, dass man nicht die richtige Zahlenfolge tippt q = 1-p = 0,999999928. q ist fast 1, also ist so gut wie sicher, dass man leer ausgeht. Nichts Neues.
Wenn ich allerdings immer wieder dieselbe Zahlenfolge abgebe, dann ist die Wahrscheinlichkeit Q dafür 2, 3, ..., n-mal IN FOLGE NICHT zu gewinnen, gleich Q = q hoch 2, q hoch 3, ...., q hoch n. Genügend Ausdauer beim Spieler vorausgesetzt, heisst dies also, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, 28 Millionen mal in Folge nicht den Hauptgewinn zu bekommen, ist Q = 0,999999928 hoch 28.000.000 = 0,13. Das heisst anders herum, die Wahrscheinlichkeit, in 28 Mio. Wochen mindestens einmal einen Hauptgewinn zu haben, ist 1-0,13 = 0,87. Eine vielversprechende Strategie, nicht wahr?
Aus Aczels Buch läßt sich daher die folgende Grundlage für eine Strategie bei der Suche nach Leben ableiten: Höchst wahrscheinlich gibt es da draußen etwas Lebendiges, aber so richtig sicher werden wir erst sein, wenn wir alle Sterne in allen Galaxien des Universums untersucht haben.
q.e.d.
Ein viel besserer Lesetipp: Peter D. Ward, Donald Brownlee: "Unsere einsame Erde", Springer 2001
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Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss
Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss von Amir D. Aczel (Taschenbuch - 22. März 2001)
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