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5.0 von 5 Sternen Voll das Leben!
Wer bisher gedacht hat, Wissenschaft wird von alten Männern mit langen Bärten betrieben, die sich still und leise in ihr Kämmerchen zurückziehen, bis sie ihre neusten Erkenntnisse der Welt mitzuteilen gedenken, der wird mit diesem Buch eines besseren belehrt.
James D. Watsons' „Doppelhelix" entmystifiziert in klaren einfachen Worten die Welt...
Veröffentlicht am 12. Mai 2004 von Amazon Customer

versus
5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sollte besser bei der Biologie bleiben ...
Der Inhalt des Buches ist ja grundsätzlich ganz interessant, stilistisch ist es aber teilweise unter aller Sau, von leicht leserlich kann keine Rede sein. Es kommen eine Unzahl von Personen vor, die mal beim Vornamen, mal beim Nachnamen genannt werden, und man weiß meistens garnicht wer jetzt wer ist. Oft macht Watson auch plötzliche Gedankensprünge,...
Veröffentlicht am 26. August 2002 von mnemosyne146


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll das Leben!, 12. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Wer bisher gedacht hat, Wissenschaft wird von alten Männern mit langen Bärten betrieben, die sich still und leise in ihr Kämmerchen zurückziehen, bis sie ihre neusten Erkenntnisse der Welt mitzuteilen gedenken, der wird mit diesem Buch eines besseren belehrt.
James D. Watsons' „Doppelhelix" entmystifiziert in klaren einfachen Worten die Welt der Naturwissenschaft. Vom Eheproblem des Vorgesetzten, über den Wunsch ein französisches Opair-Mädchen kennenzulernen, bis hin zum „inoffiziellen Entleihen" fremder Forschungsergebnisse ist das Streben und Handeln des Nobelpreisträgers nichts Fremdartiges, was man erst versteht, wenn man studiert hat. Nein, ganz im Gegenteil spiegelt es das Leben an sich wieder, in all seinen glänzenden Facetten.
Die autobiographische Aufzeichnung seiner Arbeit an der Entschlüsselung des Erbguts ist voll von knuffigen Originalen, alltäglichen Situationen und ureigenen Gefühlen, so dass der von Watson gegangene Weg lebendig und nachvollziehbar wird.
Zwar kommt es tatsächlich hin und wieder vor, dass man die eingangs erwähnten alten Männer mit langen Bärten trifft (sowohl in der „Doppelhelix" wie im echten Leben), doch sind es auch nur ganz normale Menschen die auf keinem marmornen Sockel stehen. Dies ist nur eine von vielen Erkenntnissen, die man nach knapp 190 Seiten mitnimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genie ohne Maske, 13. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Als ich 1963 als junger Medizinstudent mit der Biochemie in Berührung kam ,stand alles noch unter dem Eindruck des Nobelpreises,den Watson und Crick für ihr Modell der DNS bekommen hatten.Für mich damals die Entdeckung des Jahrhunderts(sie ist es heute noch für mich!!).Mich verfolgte jahrelang der Gedanke..wie war das möglich!? Dann bekam ich Watsons 2. Geniestreich in die Hand.nämlich diese Büchlein..und ich wurde eingeführt in eine Welt des ahnenden Strebens und Staunens, des bereitwilligen Darbietens genialer Gedanken,der großen Visionen und kleinen Schritte.Das Herantasten und Zurückgedrängtwerden,das Hoffen und Herunterfallen,die Vision von einem Modell,das zunächst schemenhaft wie eine Fata morgana war,alles das wird so plastisch,menschlich geschildert,daß der Leser--auch der Laie- fast ein wenig mit denkt,mit puzzelt .. und mitsiegt.Ich behaupte,nie ist vorher oder nachher
über Genie und Genialisches so geschrieben worden
Wenn "nature" damals meinte,auch dieses kleine Büchlein hätte den Nobelpreis für Literatur verdient,stimme ich dem voll zu.Das Göttliche des genialischen Denkens,hier wird es menschlich.hier in diesem Büchlein.!..die Maske wird dem Akademischen weggerissen..in den so abstrakten Gedankenspielen des großen Watson kann sich jeder selbst erkennen....unglaublich!
Die Welt der aufstrebenden Biochemie...die Welt der Pauling,Perutz,Craig..die von anglikanischem Entdeckergeist
geprägte Welt im Cambridge der berühmten 50-er Jahre wird sozusagen nebenbei beleuchtet..man betrachtet einen fremden Kosmos--und man glaubt ,man gehört dazu!.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein muss für genetik-interessierte, 2. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Ein absolut wichtiges Buch über DIE naturwissenschaftliche Leistung im 20. Jahrhundert - hochinformativ - da Watson es sich leisten konnte, vom hohen Ross des abgehobenen Wissenschaftlers herabzusteigen und die wahren Hintergründe zu schildern.
Auch wertvoll für Biologie - Schüler und Studierende, die sich so einen etwas anderen Zugang zur Naturwissenschaft verschaffen können, zumal es sich sehr gut lesen lässt. Der Durchbruch gelang 1952 auch ohne profunde Chemie-Kenntnisse - beruhigend vielleicht, aber besser geht's wohl doch mit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die hehere Suche nach der Wahrheit entmystifiziert ..., 22. Juni 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Das Buch wurde mir von einem Freund kurz vor Beginn meiner Diplomarbeit geschenkt. Obwohl ich kein Naturwissenschaftler bin, hat mir die Lektüre dabei geholfen, die eigene wissenschaftliche Arbeit in einem produktiveren Licht zu sehen. Selbst Nobelpreisträger scheinen normale Menschen mit nachvollziehbaren Bedürfnissen zu sein. Auch in der Wissenschaft geht es nicht nur um Wahrheit. Wie im nicht-akademischen Leben auch hängt der Erfolg hier auch davon ab, wie man sich verkauft und von vielen kleinen "Zufällen". Das Bild, das ich von Nobelpreisträgern hatte, hat sich damit entmystifiziert. Jedoch habe ich den Respekt und die Bewunderung für ihre Arbeit nicht verloren, sondern einfach nur geschnallt, dass es immer noch Menschen sind, die dies vollbringen.
Ganz nebenbei empfand ich die Art und Weise, in der der Entdecker selbst, von der Entdeckung erzählt nicht nur unterhaltend, sondern auch ziemlich spannend.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der DNA, 13. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Jeder sollte heute, im Zeitalter der Biotechnologie und Gentechnik, die Namen Crick und Watson kennen, Entdecker der DNA und Nobelpreisträger 1962. Dieses Buch ist von einem von ihnen, und es behandelt genau diese Entdeckung. Watson schildert in leicht verständlicher Sprache die Vorgänge die zur Entdeckung der DNA-Struktur geführt haben, und überhaupt seine Erlebnisse in den Jahren 1951-53. Dieses Werk ist eines der wenigen Bücher, in denen ein moderner Wissenschaftler, der eine weltbewegende Entdeckung macht, nicht nur ihren wissenschaftlichen Teil veröffentlicht, sondern auch die gesamten Erlebnisse und Gedanken des Forschers wiedergeben. Es liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte. Für mich war das Buch eines der ersten, die mich wirklich für die Wissenschaft interessiert haben. Man muß nicht Chemiker sein, um die Faszination der Forscher für die Grundstruktur des Lebens und damit auch dieses Buch zu verstehen. Für mich gehört es gemeinsam mit Hawkins "Eine kurze Geschichte der Zeit" zu den populärwissenschaftlichen Büchern, die man unbedingt gelesen haben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft unterhaltsam erklärt, 6. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Sehr schönes Buch, um zu sehen, wie Wissenschaft früher stattgefunden hat und teilweise heute noch Anwendung findet, da viele Strukturen noch immer nicht aufgeklärt sind. Hat mich ein wenig an die eigene Arbeit erinnert, ...

Leider geht so eine Entdeckung heute nicht mehr so schnell.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plichtlektüre, 27. Mai 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Wenn man sich für Naturwissenschaften interessiert sollte man dieses Buch unbedingt gelesen haben.Für jederman verständlich beschreibt Watson,wie er mit seinen Kollegen die Struktur der Doppelhelix entschlüsselte,und liefert Einblicke wie wissenschaftliches Arbeiten funktionieren kann.Er beschreibt eine der wichtigsten Entdeckungen in der Biologie aus einer sehr persönlichen Sichtweise,und lässt kaum ein gutes Haar an seinen Mitarbeitern,was oft sehr amüsant ist.Wer also nur trockene Fakten über die DNA-Struktur bekommen will wird etwas enttäuscht sein,will man allerdings mehr über die Hintergründe der Entdeckung aus der Sicht von Watson erfahren stehen einem einige Stunden mit kurzweiligem Lesevergnügen bevor.
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4.0 von 5 Sternen recht ehrlich..., 25. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
...das ist es, was das Buch auch heute noch lesenswert macht. Da beschreibt ein Nobelpreis-Empfänger, wie er es geschafft hat, diesen zu bekommen. Seine Schilderungen über die eigene Begrenztheit und die seiner Mitarbeiter machen das Erzählte glaubhaft und spannend.
Gerade die zwischenmenschlichen Beweggründe, werden amüsant und nachvollziehbar geschildert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen einfach DNA, 21. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Ich fand es sehr interessant zu erfahren wie die beiden Wissenschaftler an die Lösung des Problems herangingen.Es wird auch auf die Beziehung zwischen beiden eingegangen.Auch die verschiedenen Ideen werden vorgestellt und im Nachhinein ist es recht amüsant zu lesen was da nicht gestimmt hat.
Allerdings wäre eine objektivere Sicht der Dinge sicherlich nicht falsch gewesen.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Früher war alles besser - nicht jedoch in der Wissenschaft, 15. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur (Taschenbuch)
Eintauchen in eine andere Welt: Die Forschung in den 60er Jahren. Watson schafft es, mit seinem lockeren Schreibstil und seiner völlig überheblichen Art eine Stimmung zu erzeugen, die zum einen unterhaltsam wie spannend ist und gleichzeitig - beim genauerem Hinsehen - auch schockierend. Es war die Zeit als es noch möglich war, dass heranwachsende Wissenschaftler "mit zwei linken Händen", die ohne wirklich selbst ein Experiment gemacht zu haben, noch einen Nobelpreis erlangten und Frauen noch als diejenigen angesehen wurden, die die "wahren" Wissenschaftler vom forschen abhielten. Watsons bericht ist auf jeden Fall lesenswert. Und sicherlich nicht nur für Biochemiker oder Biologen interessant, für die diese Buch eine Pflichtlektüre sein sollte.
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