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am 10. August 2007
Dieser 3. Band ist unter verschiedenen Gesichtspunkten besonders interessant.

Man pflegt sehr häufig, die von Deschner aufgezeigten Verfehlungen des katholischen Christentums dem jeweiligen Zeitgeist zuzuschreiben. Christen seien halt auch nur Kinder ihrer Zeit und man müsse die Dinge aus ihrer Zeit heraus verstehen.

Zunächst einmal liesse sich hier fragen, warum nicht auch Ausschwitz oder andere zeitgenössische Genozide unter die gleiche Rubrik fallen.
Ferner: Je mehr man die soziologische Determiniertheit menschlichen Handelns betont, desto mehr gerät man in Widerspruch zum Dogma menschlicher Willensfreiheit und Schuld.
Ausserdem spricht man kraft diesen Arguments der katholischen Glaubenspraxis, ihren Gebeten und Ritualen, ab, Ursprung bzw. Quelle einer den Menschen läuternden und veredelnden Kraft zu sein.
Doch abgesehen von diesen allgemeinen Überlegungen zeigt Deschner im vorliegenden dritten Band, wie sehr das katholische Christentum sich bereits in der Antike zu einer kultur- und zivilisationsprägenden Instanz entwickelte.
Sein monotheistischer Absolutheitsanspruch, welcher der römisch-griechischen bzw. hellenistischen Welt fremd war, zog eine seit Konstantin systematisch betriebende Ausrottung konkurrierender Weltanschauungen nach sich, die Deschner sehr schön im Kapitel mit der Überschrift "Vernichtung" aufarbeitet.
Die Kirche vollzog auf diese Weise eine religiöse bzw. ideengeschichtliche Gleichschaltung, deren geographische und chronologische Dimension in der Geschichte vermutlich einzigartig dasteht und deren Intensität vielleicht nur in kommunistischen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts eine Parallele findet.
Mit anderen Worten: Die katholische Kirche war nicht Opfer des Zeitgeistes, sondern selber Urheber des Zeitgeistes!
So hat Deschner völlig recht, wenn er im 4. Band (Rowohlt, 1997, S. 325) schreibt:
"Ergo gehört diese nicht zufällig so gerne strapazierte, weil historisch alles "verstehbar", moralisch alles "entschuldbar" machende Floskel zum Lieblingsvokablar ordinierter Anpasser oder Schwachköpfe (häufig beides) und engültig auf den Müllhaufen ausgedienter Apologetentricks. Sie hat, nicht immer, doch in der gängigen Praxis fast stets eine Verharmlosungs-, Entlastungs- und Schönfärbefunktion."

Und wer erfahren will, wieviel wir dem Christentum tatsächlich an der Überlieferung heidnisch-antiken Schrifttums verdanken, dem sei diese Lektüre aus den bereits oben angedeuteten Gründen ans Herz gelegt.

Und schliesslich kann Deschner im Kapitel "Fälschung" nachweisen, dass der von der katholischen Kirche postulierte apostolische Ursprung ihrer kanonischen Schriften auf Sand gebaut ist, ja deren ganze Überlieferungsgeschichte durch die abenteuerlichsten Abstrusitäten gekennzeichnet ist.
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am 25. Juni 2011
Zunächst dachte ich, dieses Buch sei gerade eine unglaubliche Fleißarbeit, ohne neue Erkenntnisse für mich. Zumindest hatte ich wegen des Titels eine spannendere Lektüre erwartet. Tatsächlich waren mir die beschriebenen Fälschungen, Betrügereien und Verdummungen nichts Neues. Dies alles war mir nur eine Bestätigung für meine Entscheidung, vor vielen Jahren als Jugendlicher die Kirche zu verlassen. Mit weiterem Studium ging mir aber auf, daß Deschner mir in einer ganz wesentlichen Hinsicht die Augen geöffnet hatte. Vor der Lektüre dieses Buches war mir nicht in diesem Umfange klar, wie gewalttätig (inklusive Mord und Terror) die christliche Kirche jahrhundertelang gegen Andersdenkende und deren Kultur vorgegangen war (abgesehen von der mir bekannten unsäglichen Inquisition).
Bei meinen Reisen durch Griechenland hatte ich mich immer wieder gefragt, wie denn all dessen herrliche Kulturplätze so zerstört worden waren. Kriege und Erdbeben fielen als Schuldige für diese absolut durchgehende und umfangreiche Vernichtung aus. Jetzt weiß ich, wer das getan hat. Die christliche Kirche hat sich in ihrer Zerstörungswut in keiner Weise von anderen wütenden Machthabern dieser Welt unterschieden, die die Kultur ihrer Vorgänger versuchten auszulöschen. Die immer wieder auftauchende Berufung auf die Christenverfolgungen erscheint mir nun in völlig neuem Licht. Christliche "Opfer" wurden, wie andere Opfer natürlich auch, ziemlich oft wieder zu "Tätern", die unter dem Vorwand der einzig gültigen Wahrheit mit unfaßbarer Gewalt gegen andere Menschen vorgingen. Wobei es jedoch immer nur um materielle und machthaberische Interessen ging. Ich erinnere nur an die Ausrottung der amerikanischen Indianer durch die aus England vertriebenen christlichen Puritaner. Wenn mir in Zukunft noch einmal jemand vorhalten würde, daß der Koran zur Gewalt aufrufe, dem werde ich empfehlen, die Bibel zu lesen.
Ich empfehle jedem Zweifler, Deschners Kriminalgeschichte des Christentums zu lesen.
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am 12. Juni 2013
Mir hat die thematische Ordnung sehr gefallen. Es ist übersichtlicher als die zeitliche, so finde ich. Das Buch bleibt sachlich und kommt ohne Polemik aus. Es ist meiner Meinung nach gut recherchiert und hat umfangreiche Quellenangaben.
Natürlich sollte man immer im Auge behalten, dass dieses den derzeitigen Stand der Forschung repräsentiert. Das sich grundsätzlich etwas Anderes ergibt, ist jedoch nicht zu erwarten.
Für jeden, der sich für die Kernfragen der, sagen wir mal Lebensphilosophie, interessiert, ist das Buch sicher eine Bereicherung. Ich fand es spannend und ein wenig erschreckend.
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am 1. November 2013
Das Hauptwerk bzw. Lebenswerk von Karlheinz Deschner ist schlichtweg herausragend am Himmel der Kirchenkritik!
Die von ihm über Jahre hinweg zusammengetragenen und belegten (!) Fakten, ergeben ein gänzlich anderes Bild, als uns die konservative und apologetische Kirchengeschichtsschreibung weis machen will. Die mittlerweile 10 Bände umfassende Reihe, legt detailliert die Verfehlungen der verschiedenen christlichen Kirchen und ihrer Repräsentanten, von den biblischen Ursprüngen bis zur Gegenwart da.

Band 3: Die Alte Kirche. Fälschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung

In diesem Band folgt Deschner nicht dem zeitlichen Verlauf der Geschichte, sondern befasst sich explizit mit den im Untertitel benannten Verbrechen des Christentums. So prangert er ausführlich die Fälschungspraktiken, den Reliquienhandel, die Zerstörung der antiken Bildung und vieles mehr an...

Fazit: Dieses Werk sollte zur Pflichtlektüre erhoben werden!
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am 25. Februar 2014
In diesem, dem 3. Band des 10 bändigen Werkes dröselt der Autor vor allem die Fälschungen und Täuschungen der christlichen Kirche in der Vergangenheit auf. Sehr gut recherchiert und detailreich dargestellt.
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am 16. April 2014
das Alte Testament ist ein recht zufällig zusammengeschustertes Werk - lange hat man gestritten was dazu gehört was nicht.
Jahwe ordnet Massenmord über Massenmord an - da und dort mal 100 000 Menschen meucheln und gnädigerweise ab und zu jemand versklaven - das Alte Testament gehört längst als jugendgefährdende Schrift indiziert!!
Und alles nur für das Expansionsstreben des "Gottesvolkes" - irgendwelche Parallelen zu heute?
Muss wer gegen die Ungeheuerlichkeit des Holocaust ist, sollte nicht gleichermaßen gegen das grausige Treiben Jahwes die Stimme erheben?
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am 16. April 2011
K. H. Deschner lässt primär die Menschen und sekundär das Christentum in einen Spiegel blicken.

Dieses große Aufklärungswerk enthält u. a. die nachtstehenden Hauptkapitel:

"1. Kapitel: Christliche Fälschungen in der Antike, Fälschungen im Alten Testament, Fälschungen im Neuen Testament, Fälschungen in der nachneutestamentlichen u. altkirchlichen Zeit. 2. Kapitel: Wunder- u. Reliquienbetrug. 3. Kapitel: Wallfahrtsschwindel. 4. Kapitel: Verdummung, Der Ruin der antiken Bildung, Der Ausbruch des christlichen Geisterwahns. 5. Kapitel: Ausbeutung, Die kirchliche Predigt, Die kirchliche Praxis. Die Erhaltung und Festigung der Sklaverei. 6. Kapitel: Vernichtung, Christliche Büchervernichtung in der Antike, Die Vernichtung des Heidentums."

Lediglich das Unterkapitel "Der Ausbruch des christlichen Geisterwahns" suggeriert die Nichtexistenz von Geistern, Seelen usw. Die diesbezügliche empirische bzw. erfahrungsgemäße, dem Experiment entnommene Forschung, konnte jedoch das Sein von Seelen bzw. Energiekörpern nachweisen, von Menschen, die des Nachts vorübergehend ihren Körper verlassen und von Verstorbenen, sozusagen als Naturgesetz.

Viele Quellenangaben unterstützen K. H. Deschners "Kriminalgeschichte des Christentums - Die alte Kirche". Das Werk ist empfehlenswert.
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am 14. Juni 2004
nur wenige Menschen wissen, daß es nicht die Antike war und auch nicht die Germanen, welche Europa ursprünglich prägten, sondern die Kelten mit einer, das heutige Europa umspannenden Kultur, deren Einheitlichkeit sich vom heutigen Jugoslawien über Norditalien bis zum Main, dann südlich der Pyrenäen, westlich des Rheins bis nach Schottland und Irland erstreckte, ohne daß sie durch zentralisitisch organisierte auf militärischer Despothie beruhender Gewalten bedurfte. Eben eine Kultur!
Nun sind die Kelten nicht Deschners Thema. Aber seine entideologisierte "Abendländische Weltgeschichte" macht deutlich, wie die Germanen mit Hilfe der Pfaffen die Unsitte römischer Herrschaftshierarchien erlernten und damit begannen, in der Fortsetzung des Erbes Roms als "1. Heiliges römisches Reich Deutscher Nation", das Gesicht Europas zu bis zur Unkenntlichkeit zu brandmarken. Auch die moderne Demokratie ist nur ein verblendeter Abklatsch dieser auf der militärischen Despotie beruhenden bürokartischen Staatsideologie, welche von nahezu allen Brotgelehrten - staatstreu - zum glorifizierten Erbe der Antike hochstilisiert wurde.
Während sie früher auf manifester Gewalt basierte, schöpft sie sie heute heute ihre Legitimatioin aus verinnerlichten Zwängen und Ideologien, welche das real existierende zentralistische, autoritäre und autokratische Staatsgebilde hinter den irrwitzigsten demokratisch genannten Institutionen verstecken, ein mühselig über die Jahrhunderte christlich/germanischer Despotie durch die nackte Gewalt installierte Organisation struktureller Gewalt, welche wie nie zuvor flächendeckend und bis tief in die Herzen der Menschen hinein sich anschickt zur globalen Zivilisation der so Ziviliserten zu werden und hierzu mit dem Krieg auch den Handel mißbraucht, wie eh und je.
Wer Deschner gelesen hat, wird diesen Verblendungszusammenhang leichter durchschauen. Deschner sei Dank für dieses Lebenswerk.
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am 12. Januar 2014
Durch diese Informationen gibt die gesamte Christengeschichte ein neues Bild für den glaubenden Menschen- weil das in Frage stellen gut ist.
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