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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen13
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am 14. Juli 1999
Der Schüler, der im Rahmen einer Projektwoche in einer Fußgängerzone eine Umfrage zum Fernsehverhalten der Bürger machen soll, braucht dieses Buch sicher nicht. Es sei denn er will den Sinn seiner Umfrage vollkommen anzweifeln. Der Schüler würde ob der Vielschichtigkeit und der Höhe der Ansprüche an empirische Sozialforschung einfach verzweifelt aufhören. Diekmann hat ein astreines Lehrbuch für den wissenschaftlichen Bereich vorgelegt, der kritisch die wichtigsten Methoden der empirischen Sozialforschung vorstellt und betrachtet. Dem Studenten sozialwissenschaftlicher Disziplinen kann es wichtiges Basiswissen mitgeben. Diekmann gibt sich Mühe mit seinen Lesern. Die ersten 150 Seiten sind leicht lesbar, flüssig, abwechslungsreich, ja sogar spannend geschrieben, ständig aufgelockert mit anschaulichen Beispielen. Doch nachdem die Grundlagen gelegt sind wird deutlich daß es sich um ein wissenschaftliches Thema handelt und auch für Diekmann wird es zunehmend schwerer den Leser zu fesseln. Trotzdem hat man noch mehr Spaß als bei vergleichbaren Lehrbüchern. Das Buch ist gut strukturiert. Sämtliche Grundlagen werden im ersten Teil vermittelt, die drei folgenden beschreiben die Phasen der Durchführung einer Untersuchung ausführlich. Doch was wie ein großer Vorteil aussieht kann sich als Nachteil herausstellen. Wenn den Leser die Lust vorzeitig verläßt, helfen auch die vielen Beispiele und Anekdoten nicht weiter. Und eben diese Ausführlichkeit zeigt ihre Schattenseiten: man kann nicht einfach weiter hinten weiterlesen, da fast alles aufeinander abgestimmt ist. Zum späteren Nachlesen eignet es sich aber trotzdem. Vor allem wenn man nicht nur nachschlagen sondern auch wiederholen will. Insgesamt ist dieses Lehrbuch vor allem für Studenten empfehlenswert, aber auch im außerakademischen Bereich können sich Anwendungsfelder ergeben, wenn ein Lehrbuch gesucht wird, auf Basis dessen sich umfassende Kenntnisse im Bereich der Methoden der empirischen Sozialforschung im Selbststudium beigebracht werden sollen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. Februar 2006
Die "Methoden der empirischen Sozialforschung" gelten gemeinhin als die trockenste und unbeliebteste Teildisziplin der universitären Sozialwissenschaften. Sie zu beherrschen ist obligatorisch und kann sogar in der Praxis sehr reizvoll sein! Umso erfreulicher ist es mit diesem Lehrbuch von Andres Diekmann, einen komprimierten und äußerst erfrischenden Einstieg in die verschmähten Methoden zu bekommen.
Dabei richtet sich das Buch vor allem an Sozialwissenschaftler im Grundstudium, Nebenfächler aller Studiengänge, sowie interessierte Außenstehende. Auf gut 600 Seiten werden alle wesentlichen Teile des Forschungsprozesses griffig und einseigerfreundlich dargestellt. Fachtermini werden nur eingeführt, wenn es nötig ist, und dann entsprechend auch erklärt. Außerdem werden alle Themen an Beispielen plausibilisiert und damit
praktisch verankert. Die Gefahr den fortgeschrittenen Leser stellenweise mit diesem Prinzip zu langweilen, wird durch die besondere Hervorhebung vieler Beispiele als optional umgangen.
Von der Forschungslogik, über die Datenerhebung, bis zur Statistik, werden wesentliche Bereiche der empirischen Sozialforschung analog vieler Einführungsveranstaltungen erklärt. So ist es möglich (und empfehlenswert) parallel zur Methodenausbildung die entsprechenden Themen vor- oder nachzuarbeiten. Ansonsten ist der Diekmann nicht zuletzt aufgrund seines Wertes als Nachschlagewerk unter Studierenden sehr beliebt.
Der Einführungscharakter hat allerdings auch seinen Preis! Nicht jedes Verfahren wird tiefgründig genug behandelt. Manche - wie z.B. die Transkription oder hermeneutische- und qualitativ-inhaltsanalytische Verfahren - fehlen ganz. Im Hauptstudium der Sozialwissenschaften könnte der Diekmann schnell an seine Grenzen stoßen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem schnellen und fundierten Zugang zu den wesentlichen (meist quantitativen) Methoden.
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am 27. Dezember 1999
Sorry, tut mir leid, daß ich nach den ziemlich positiven Vorgängerrezensionen doch ein paar negative Aspekte beizutragen habe. Zur Einführung in die empirische Sozialwissenschaft ist das Lehrbuch meiner Meinung nach zu wenig strukturiert. Es stimmt zwar, daß zahlreiche Beispiele und die Beschreibung diverser Experimente der besonderen Illustration dienen, doch gerade in den Anfangskapiteln werden häufig Begriffe vorausgesetzt, die erst in späteren Kapiteln genauer erklärt werden. Auch verteilen sich Inhalte zu bestimmten Themen über das ganze Buch, so daß man gar nicht die Illusion haben brauch', man könne nur die relevanten Kapitel lesen. Es ist wirklich notwendig, sich die kompletten 600 Seiten anzutun, um einen gewissen Überblick zu bekommen. In der Tat kenn' ich auch kein besseres Buch über die Methoden der Sozialforschung, aber das erhebt ja den Diekmann noch lange nicht zur Perfektion. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. Juni 1999
Dieses Buch ist eine runde Sache. Als Lehrbuch für Empirie Kurse ist es bestens geeignet, denn auf 600 sehr gut lesbaren Seiten werden einem die Grundlagen dieses Fachbereichs lebendig näher gebracht. Der Text ist sehr gut geschrieben und mit vielen Anekdoten aus der Praxis aufgelockert. Im Gegensatz zu vielen anderen Lehrbüchern macht es richtig Spaß dieses zu lesen, denn der Autor vermag einem mit seinem lockeren Schreibstil derart zu fesseln, daß man dieses Buch auch interessierten zur Privatlektüre empfehlen kann. Die Kapitel sind sinnvoll angeordnet , so daß man zu jeder Zeit das Gefühl die teilweise recht anspruchsvolle Thematik verstehen zu können. Ich selbst benutze dieses Buch auch um mich auf ein Praktikum im Bereich Meinungsforschung vorzubereiten und einige Kapitel (Inhaltsanalyse) waren auch für andere Klausuren (Publizistik) sehr hilfreich. Dieses Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ich wage sogar zu behaupten, daß es das beste Lehrbuch ist, daß ich bisher in der Hand gehalten habe. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. Juli 2006
Der Autor versorgt den Leser mit so ziemlich allen Themen der empirischen Sozialforschung in einer zum teil sehr amüsanten Weise ohne jedoch den Anspruch aus den Augen zu verlieren. Jedoch sollte man zusätzlich einen Titel zum Thema qualitative Forschung lesen (z.B. Uwe Flick). Als Alternative zu Diekmann bietet sich auch Kromrey an, der inhaltlich etwas andere Schwerpunkte legt, aber ebenso unterhaltsam und gehaltvoll schreibt. Wer Interesse an einem tieferen Verständnis der mathematischen Grundlagen hat sei auf Jürgen Bortz verwiesen - den man allerdings weniger komplett lesen wird, sondern allenfalls als wichtiges Nachschlagewerk im Regal haben sollte.
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am 2. Oktober 2010
So viel Material sich in diesem Standardwerk versteckt, so wenig kann man das Material schnell finden. Der Index ist ziemlich nutzlos, man muss in der Tat das gesamte Buch lesen, und sich merken, welche Sachverhalte an welcher Stelle auftauchen. Darüberhinaus findet man kaum Begriffsdefinitionen, Begriffe werden en passant eingeführt und dann weiterverwendet, teilweise mit weiteren Erläuterungen über diverse Abschnitte verteilt. Die Struktur des Buches ist zwar logisch, das Auffinden von einzelnen Themen (s.o.) wird dadurch aber auch nicht erleichtert. Die zahlreichen Beispiele aus der Praxis verschleiern eher die Kernthemen einzelner Abschnitte, da sie vom Wesentlichen ablenken oder gar Nebenkriegsschauplätze eröffnen. Unverständlich auch, dass ein Werk diesen Umfangs nur als Taschenbuch erhältlich ist - 784 Seiten lassen sich nicht gut als Paperback im Format eines Romans binden. Insgesamt also nur zur "Lektüre am Stück" bei entsprechender Vorbildung geeignet und sicher nicht als Nachschlagewerk.
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am 1. Juni 2005
Keine Lust auf theoretische trockene Bücher, die euch die Theorie so langweilig rüberbringen, das sogar das Telefonbuch interessanter scheint?
Dann greift zum Diekmann. Eines der besten Bücher zum Erlernen der Methoden der Empirischen Sozialforschung.
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und man kann alles anhand zahlreicher guter Beispiele nachvollziehen. Oftmals handelt es sich um Beispiele, die wirklich verblüffend sind. Diekmann weiß, wie man Sachverhalte richtig rüberbringt; sogar einige Brisen Humor sind enthalten.
So macht lernen Spaß!
Eines der besten Lehrbücher die ich bisher lesen "durfte" (und das waren einige!).
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am 21. Mai 2005
Dieses Buch verschafft jedem, den es interessiert, einen umfassenden Einblick in die Welt der Sozialforschung. Anhand anschaulicher Beispiele werden Methoden erklärt, die man sonst erst beim zweiten oder dritten Mal verstehen würde.
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am 5. November 2014
Macht sich gut im Regal, falls man in seinem Leben noch einmal etwas in Richtung wissenschaftlich korrekte empirische Studie unternehmen möchte. Zum lernen ist es für meinen Geschmack zu allumfassend bzw. je nach Bedarf unspezifisch. Kann man trotzdem besitzen!
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am 4. November 2003
Ich habe für ein von mir veranstaltetes Seminar eine Reihe von Büchern über empirische Sozialforschung gesichtet und fand dieses am besten. Für mich hat es zwei wesentliche Vorteile vor anderen Büchern, die dieses Thema behandeln:
1. Es stellt ausführlich die Probleme und Risiken der verschiedenen Methoden dar und berichtet auch von fachlichen Kontroversen, so dass die Leserin auch zur kritischen Betrachtungsweise und eigener Argumentation angeregt wird.
2. Es ist sehr lebendig geschrieben.
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