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am 8. September 2003
Über die Ptolemäer - Herrscherin gibt es so viel Bücher wie Sand am Meer. Nun folgt also ein weiteres - diesmal eine historische Biographie. Darin wird nach einer kurzen Vorgeschichte das Leben, die Liebe und das Sterben dieser (angeblich doch nicht so) schönen Frau dargestellt. Aber auch die politische Zwangslage Ägyptens - der Einfluß des mächtigen Roms, welches sich immer wieder in die Angelegenheiten des reichen und somit verlockend wirkenden Ägyptens einmischt - , der Kampf um die Anerkennung der Macht der Königin und die in dem Zusammenhang entstandenen Arrangements mit den Mächtigen von Rom - Gaius Iulius Caesar und Marcus Antonius - werden verständlich geschildert. Positiv hierbei ist, daß Uwe Baumann viele Quellen heran und in den Text einbezieht, so daß sich der Leser eine eigene Meinung bilden kann und nicht vorgefertigte Quellenkritiken hinnehmen muß. Oft wird die Ereignisgeschichte einfach nur nacherzählt (das aber nur aufgrund der Knappheit der antiken Quellen), dies gilt vor allem für die Zeit, in welcher der Endkampf des Antonius gegen Octavian stattfand. Dennoch erhebt sich das Büchlein nicht dazu, die gesamte Geschichte der ausgehenden Republik vollständig zu schildern - dies wird auch vom Autor selbst im Vorwort erwähnt. Somit wird das Buch dem Fachmann nicht viel neues bieten können, für den Laien ist es jedoch eine gut verständliche und oftmals auch amüsante Einführung in das Leben der Kleopatra VIII und den aussichtslosen Kampf der Herrscherin um die Unabhängigkeit Ägyptens von der Großmacht Rom. Die Übersichtlichkeit des Büchleins wird noch durch einen Zeitstrahl auf jeder Seite erhöht. Auch die zahlreichen Abbildungen, Stammbäume, Herrschertabellen und zum Teil zusätzliche Erklärungen von schwierigen Begriffen machen das Werk für den Nichtfachmann (auch zum schnellen Nachschlagen der Ereignisse) besonders attraktiv.
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am 20. Juli 2004
Man kann nur mit der ersten Rezension einig sein.Die schoenen und seltenen Abbildungen,die ausfuerliche Bibliographie,die Tragik und die psychologische Ueberzeugungskraft der einzelnen Stellen koennen alle Freunde der Geschichte erfreuen.Und doch moechten sie mit dem Autor auch etwas streiten.Leider unterstuetzt Uwe Baumann einen modernen,sehr lebensfaehigen Mythus,geschaffen von den Historikern aus den demokratischen oder wenigstens aus den zivilisierten Laendern.Der Autor meint,dass Octavian zum Selbstmord Kleopatras beigetragen hat.Er fuerchtete ,dass das Volk mit ihr als Gefangenen im Triumphzug nur Mitleid haben wuerde.Natuerlich bestanden die Menschenmengen,die Brot und Massenschauspiel begehrten,nicht nur aus Sadisten.Man konnte einen Gladiator begnadigen,man konnte Arsinoe und die Kinder von Perseus bedauern,man konnte selbst mit einem Tier auf der Arena Mitleid haben.Und doch verzichtete niemand deshalb auf die grausame Schauspiele.In weiterem interessierte sich das Volk fuer das Schicksal der Gefangenen nicht mehr.Ob auch die Kinder Kleopatras -die Vollwaisen und leibliche Geschwister der kaiserlichen Nichten nicht erbarmungswuerdig waeren?Und doch mussten sie den Triumphzug des Siegers schmuecken.Im Unterschied zu vielen unseren Wissenschaftlern,ueberschaetzte der Kaiser die Herzensguete seiner Untertanen nicht.Umgekehrt es kann sein,dass das Volk im tiefsten Innern dem Kaiser fuer die herzensgreifende Vorstellung dankbar war.Prof.Paul M.Martin und Whitehorne haben diesen modernen Mythus glaenzend widerlegt.Obwohl Octavian selbst das Leben eine Komoedie genannt hatte,war doch die roemische Welt nicht so heuchlerisch.Wenn der Kaiser den Selbstmord der Koenigin gewuenscht haette,wuerde er davon in aller Oeffentlichkeit sagen.Gerade so wird er spaeter oeffentlich bedauern,dass seine unglueckliche Tochter nicht den Freitod waehlte.Fuer die Meinung des Volkes hat der absolute Sieger kein Interesse mehr.Uwe Baumann bemerkt mit Recht ,dass der Kaiser offiziell eine hoechst eindrucksvolle Version von Kleopatras Tod anerkannt hatte.Aber eigentlich weiss der Sieger nichts.Prof.P.M.Martin erinnert uns an den Befehl Octavians die Sterbende zu retten,ihr das Antidot zu geben und falls notwendig,das Schlangengift aus der Wunde auszusaugen.Ein moderner Historiker des II Weltkriegs schildert uns eine grimmige Episode ,die er jetzt nach 50 Jahre als unwuerdig bezeichnet.Die englischen Aerzte und Militaerpersonen laufen um den nackten Leichnam Himmlers hin und her.Sie versuchen den Selbstmoerder um jeden Preis zum Leben wieder zu erwecken.Vielleicht auf diese Weise endete sich das irdische Dasein der Frau die so stark schoen zu leben und wuerdig zu sterben wuenschte.
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am 26. Februar 2013
Das Buch ist wirklich sehr interessant und hat mir bei meiner Informationssuche sehr geholfen, jedoch ist das Buch sehr kompliziert geschrieben. Manchmal musste ich Sätze mehrmals nach einander lesen um zu verstehen was der Autor mir mitteilen will.
Das Buch ist sehr empfehlenswert, jedoch muss man in Kauf nehmen das man mal Wörter nachschlagen muss.
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am 12. März 2013
Gut lesbare, dazu knapp gehaltene Biografie, die ein prägnantes Bild der Hauptdarstellerin, ihrer (Liebes)Beziehungen und geschichtlichen Herausforderung liefert. Gut eingebaut sind auch die Primärquellen mit den Hinweisen auf die jeweils dahinter stehenden Interessen. Ausgesprochen empfehlenswert.
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