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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...und sie bewegt sich doch!, 18. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Galilei, Galileo (Taschenbuch)
Knapp, präzise und verständlich wird in gewohnter Rowohlt-Qualität die Biographie des physikalischen und astronomischen Begründers der Neuzeit abgehandelt, wobei weder die Lesbarkeit noch geschichtliche und philosophische Verweise zu knapp kommen. Das Hauptaugenmerk der Abhandlung liegt dabei auf den Umständen, die zur Anklage durch die Inquisition geführt haben.
Kurzum, eine geeignete Einführung in das Wirken Galileis und die Auswirkungen desselben, die zur Lektüre des "Dialogs über die beiden Weltsysteme" und der "Discorsi" einlädt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel über Galileos Charakter - wenig über astronomische Erkenntnisse, 5. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Galilei, Galileo (Taschenbuch)
Dieses Buch ist bereits älter und wurde jedoch aktualisiert und überarbeitet von jener Autorin, die auch schon die Biographie zu Johannes Kepler geschrieben hat (auch bei RoRoRo als Bildmonographie).

Eine gute Biographie über Galileo Galilei mit sehr vielen Querverweisen zu Johannes Kepler, die jahrelang in Briefkontakt standen.
Diese Querverweise findet man übrigens auch in der Biografie von Johannes Kepler (hier eben nur aus anderer Sicht).

In diesem Buch habe ich Galileo als arroganten, selbstverliebten und machtbesessenen Wissenschaftler kennen gelernt, der um jeden Preis als Genie gefeiert werden wollte.
Hier nur ein paar Beispiele im Zusammenhang mit Kepler:
- Galileo beantwortete Keplers Briefe und Ansuchen nicht, ihm Material und Unterlagen zu borgen bzw. zukommen zu lassen
- Galileo schrieb Kepler jedoch ständig, sobald er etwas Neues entdeckt hatte, ohne jedoch zu erwähnen, was es sei, und indem er seine Erkenntnisse - wie ein kleines, selbstverliebtes Kind - in Rätsel kleidete
- Galileo hatte in seinen frühen Jahren ständig Angst vor der Kirche und unterstützte Keplers Hilfegesuch nicht, aber erst als er sicher sein konnte, dass ihm nichts passieren würde, wagte er den Schritt in die Öffentlichkeit

Es wird sehr, sehr viel über sein Leben erzählt und im Verhältnis dazu sehr wenig über seine astronomische Arbeit. Das mag aber daran liegen, dass der Autor keine Physikerin ist.
Ein gutes Drittel des Buches beschäfigt sich mit Galileos Kampf gegen die Kirche bzw. seine Bemühungen, die Gunst und die Aufmerksamkeit der Kirche auf sich zu lenken, in der Hoffnung, dass diese ihn als grandiosen Wissenschaftler akzeptieren würde - was aber bekanntlich nicht geschah.
Die Biographie legt jedoch Nahe, dass Galileo großteils selbst daran Schuld gewesen sei, weil er die Anerkennung um seine Person fast schon erzwingen wollte, was fast schon an Größenwahn erinnert. Er hatte kein Gespür für diplomatisches Verhalten.

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Galilei, Galileo
Galilei, Galileo von Johannes Hemleben (Taschenbuch - 1. September 1969)
EUR 8,95
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