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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "stayfriends" in der Urform, 25. Oktober 2011
Von 
Peter Lau (Oberau, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab erst einmal, ich kann mich allen Rezensionen vor mir nur anschließen. Dieses Buch ist einmalig. Als ich es anfing zu lesen konnte ich erst nicht glauben, was ich da gerade las. Allein der Gedanke über Jahre oder gar Jahrzehnte Kontakt zu halten ist an sich schon faszinierend. Dass dies wie hier so eindrucksvoll beschrieben auch über 4 Jahrzehnte funktioniert, macht diese Buch um so bemerkenswerter. 4 Jahrzehnte bedeuten auch mehrere völlig unterschiedliche Gesellschaftsformen incl. einem Weltkrieg. Nach dem Krieg wieder zwei neue Gesellschaftsformen. Das es gelungen ist, dieses Klassenbuch auch immer wieder in den Osten (DDR) hinein und hinaus zu schmuggeln, machen diese Aufzeichnungen um so bedeutender. Ein anderer, auch heutztage noch topaktueller, bemerkenswerter Punkt ist die "Rolle der Frau" in den unterschiedlichen Gesellschaftsformen.
Um zurück zu meinem Titel zu kommen, den Frauen aus diesem Buch ist etwas gelungen, was wir heutzutage offensichtlich erst wieder lernen mußten.
Ohne Internet, PC etc. Kontakt zu halten. Heutzutage versuchen wir mittels "moderner Kommunikationsmittel" Kontakt zu halten, oder wieder zu bekommen. Stayfriends hat sich dabei auf die "Zusammenführung" ehemaliger Schüler / Schulklassen spezialisiert. Diverse andere sogenannte soziale Netzwerke versuchen ähnliches. Ich bezweifel, dass alle diese "modernen Kommunikationmethoden" eine auch nur annähernde "emothionale Tiefe" erreichen, wie es bei diesem Buch der Fall ist.
Ich kann D. Regina Schnabel nur zustimmen, dieses Buch ist eine wertvolle historische Hinterlassenschaft.
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gute Dokumentation über das Schicksal einer Schulklasse, 30. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Klassenbuch (Taschenbuch)
Eine Mädchenabiturientenklasse in den 30er Jahren beschließt, immer über ein kursierendes Klassenbuch in Kontakt zu bleiben und schafft dies über Jahrzehnte tatsächlich (entgegen vieler, die sich das sicherlich vornehmen!)- ein guter Stoff für ein Buch, bei dem man mit jeder Seite mehr meint, die Beteiligten zu kennen. Insbesondere besticht das Klassenbuch durch die Offenheit, mit der die ehemaligen Klassenkameraden ihr Schicksal beschreiben und auch unangenehme Dinge nicht gegenüber ihren Freundinnen verheimlichen. Besonders berührt hat mich an diesem Buch, zu sehen, wie oft sich leider die Lebenspläne der weltoffenen, fröhlichen Abiturientinnen (obwohl sie damals sicherlich eine Art Elite waren) nicht verwirklichen ließen und wie es doch die meisten geschafft haben, für sich eine Nische zu finden, mit der sie persönlich zufrieden sein können. Schließlich gefällt mir noch der Gedanke, daß unsere Großmütter und Großtanten, so alt sie uns jetzt erscheinen mögen, auch einmal zu dieser Zeit vielleicht so gedacht und gelebt haben und ähnliche Wandlungen durchlebt haben.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller neuer Blick auf unsere Mütter und Großmütter!!, 19. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein wirklich tolles Buch, das "Klassenbuch". Es gibt einen ganz neuen Blick frei auf die Generation unserer Mütter bzw. Großmütter, darauf, dass es Emanzipation auch früher schon gab, wenngleich die Grenzen und Möglichkeiten enger gesteckt waren. Ganz wunderbar ist, dass so viele Frauen zu Worte kommen, die sehr unterschiedlich sind, da sie aber eine Art "Schicksalsgemeinschaft" waren doch eine gewisse gemeinsame Prägung mitbringen, um so spannender, wie sie sich entwickeln.
Man kann der Herausgeberin für dieses tolle Buch danken und auch den Damen, die der Veröffentlichung zugestimmt haben, denn es sind doch sehr, sehr persönliche Einblicke, die man bekommt, da für manche Frauen das Buch fast wie ein Tagebuch ist; anderen Büchern aus dieser Zeit fehlen diese wertvollen (intimen) Einblicke, da sie meistens im Nachhinein und aus der Erinnerung geschrieben wären.
Der geschichtliche Abriss als Nachwort ist eine ganz gute Idee, käme aber auch ohne statistische Betrachtungen aus.
Ein wunderbares Buch, das uns unsere Ahninnen näherbringen kann, wenn man sie nicht mehr fragen kann oder die sich schwertun, ihr Leben in Worte zu fassen!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer, 1. Dezember 2009
Ich habe dieses Buch meiner Omi zum 84. Geburtstag geschenkt. Sie liebt dieses Buch, weil "Ihre" Zeit beschrieben wird und sie in Erinnerung schwelgen kann, wie es damals war. Sie hat dieses Buch gleich dreimal bestellt um es ihren Freunden zu schenken.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch, das generationenübergreifend interessant ist!, 19. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Klassenbuch: Geschichte einer Frauengeneration (Taschenbuch)
Diese Klassenbuch-Eintragungen lesen sich spannend und so interessant, daß man die Lektüre am liebsten nicht unterbrechen würde. Dabei lassen die Schicksale der schreibenden Frauen den zeitgeschichtlichen Hintergrund wieder aufleben, der älteren Lesern/innen noch aus eigenem Erleben, jüngeren dagegen nur "aus zweiter Hand" bekannt ist. Die gemeinsame Lektüre, die den Älteren durch den Großdruck erleichtert wird, hat in meiner Familie zu lebhaften Diskussionen zwischen den Generationen geführt. Die sehr persönlichen Berichte werden durch den soziologischen Nachspann als subjektive Darstellungen einer nicht repräsentativen Gruppe von Frauen interpretiert. Diese distanzierte Betrachtung scheint mir durchaus wünschenswert, auch wenn sie von den älteren Lesern/innen (in meinem Fall Mutter und Schwiegermutter) abgelehnt wird.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertvolle Hinterlassenschaft, 28. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Abitur 1932 hat eine Mädchenklasse beschlossen ein Klassenbuch zu führen und reihum einzutragen. Was als nette Idee begann, um den Kontakt zwischen den Mädels aufrecht zu erhalten, entwickelte sich zu einer wertvollen historischen Hinterlassenschaft.
Was hatten die Abiturientinnen doch für Träume und Pläne! Der optimistische Blick in die Zukunft überwog. Die jungen Damen bereiteten sich auf eine strahlende berufliche und private Zukunft vor. Die Welt schien ihnen zu Füßen zu liegen. Doch alles kam ganz anders. Der 2. Weltkrieg, die Nachkriegszeit und das Leben in einem geteilten Deutschland prägte fortan die Lebenswege der Damen. Einige zerbrachen an ihrem Schicksal, einige fügten sich und machten das beste aus ihren zerbrochenen Lebensträumen, einige wurden zu gestärkten Persönlichkeiten ...
All das in den Briefen der Mädchen / Damen zu lesen ist ungeheuer interessant. Das Buch ist sowohl zeitgeschichtlich als auch psychologisch /philosophisch ein Juwel. Und ganz automatisch stellt sich auch die Frage nach den eigenen Brüchen und Sprüngen im Lebensweg. Wir können den Damen sehr dankbar sein, uns an ihren Schicksalen teilhaben zu lassen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbares Buch, 24. Februar 2010
Nach ihrem Abitur 1932 beschließen 15 Mädchen ein Klassenbuch zu führen, um weiterhin wenigstens schriftlich noch Kontakt miteinander zu haben.So berichten die einzelnen Frauen nun von ihren Berufsplänen,Hochzeiten,Kindern,den Situationen während des 2. Weltkrieges bis hin zu ihren Enkelkindern und dies über einen Zeitraum von 44 Jahren.
Das Buch selbst ist sehr schön geschrieben,auch an Emotionen mangelt es nicht.Ich fühlte mich gleich an meine Abschlußklasse erinnert, da wir auch eine tolle Klassengemeinschaft hatten.Leider hatten wir es versäumt ein Klassenbuch anzulegen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Frauengeneration verstehen, 12. Februar 2003
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Klassenbuch (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mir meine Mutter empfohlen.
Es handelt von ihrer Generation und liest sich gerade für junge Frauen von heute ungeheuer interessant.
Eine Schulklasse (Mädchen) hat nach dem Abitur über Jahrzehnte reihum ein großes Tagebuch geführt und damit ein hochinteressantes Zeitdokument erstellt.
Wer die Generation seiner Eltern - vorzugsweise die Mütter kennenlernen will, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Übrigens ein schönes Muttertagsgeschenk.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein volltreffer, 3. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
war ein geschenk für meine mutter; sie kann sich mit dem inhalt sehr gut identifizieren; der großdruck erleichtert ihr das lesen enorm
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5.0 von 5 Sternen Geschenktipp!!!, 18. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch aufgrund der positiven Bewertungen gekauft und meiner 94-jährigen Oma geschenkt. Sie liest zwar hin und wieder den ein oder anderen Schmöker, verschlingt sie aber nicht unbedingt. Bei diesem Buch ist das anders. Da ich mit diesem Geschenk einen absoluten Volltreffer gelandet habe und sie es ständig in den höchsten Tönen lobt, und Lobeshymnen sind jetzt nicht unbedingt ihre Stärke, lasse ich mich ausnahmsweise auch mal zu einem kurzen Feedback hinreißen. Das Buch ist sehr gut und absolut interessant und mitreißend geschrieben. Ich kann mich meinen "Vorrednern" nur anschließen und im Auftrag meiner Großmutter bestätigen, dass dieses Buch allein schon deshalb so gut ankommt, weil es Schicksale, Lebenswege und Erlebnisse ihrer Generation wiederspiegelt. So kommt es manchmal auch vor, dass die ein oder andere ähnlich erlebte Episode wieder in Erinnerung gerufen wird. Wer sich wie ich auch ständig fragt, womit man den lieben älteren Herrschaften noch eine kleine Freude bereiten oder für netten Zeitvertreib sorgen kann, sollte es damit versuchen.
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Das Klassenbuch: Geschichte einer Frauengeneration
Das Klassenbuch: Geschichte einer Frauengeneration von Eva Jantzen (Taschenbuch - 1. November 1997)
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