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am 3. März 2014
Das Buch habe in einem Rutsch (freier Sonntag) durchgelesen. Fast möchte ich sagen, dass der dritte Teil nochmal ein Schippe guter Unterhaltung zugelegt hat. Waren die ersten beiden Teile schon sehr amüsant, flüssig zu lesen und ein Genuss besonders für "die Hessen", so ist der dritte Teil nun durch den Schwerpunkt mehr Krimi (was jedoch nicht heisst, dass der Humor etwas auf der Strecke bleibt, im Gegenteil) dazu spannend bis zum Ende.Klar, solche schwierigen Verstrickungen, wer wohl der Täter ist etc. findet man hier nicht, ist doch eigentlich schnell klar, wer wohl warum wo dahintersteckt. Die Bücher bestechen vielmehr durch ihren scharfen Blick auf die Menschen, ihre Eigenheiten, so dass man sich immer wieder mal sagt, das ist der sowieso... das ist die ...., also Menschenhalt, auf die man, vorallem hier im Vogelsberg trifft.

Am traurigsten in dem ganzen Buch ist jedoch der letzte Satz, Hoffe doch, dass dieser anders gemeint, als er verstanden werden kann. Ich sage nur großen Dank für ein paar sehr unterhaltsame, vergnügliche Stunden !!
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am 1. März 2014
Inhalt

Henning Bröhmann verschlägt es – samt Familie und Hunden – in die Großstadt, nach Berlin. Eigentlich wollte er nur den Besuch der Beerdigung des ehemaligen Kollegen seines Vaters mit einem günstigen Familienurlaub verbinden, aber da schlägt das Schicksal auch schon wieder zu. Am Grab fallen Schüsse, ein Mann wird getötet. Und während Henning noch versucht das erlebte zu verarbeiten, verschwindet sein Vater spurlos. Zusammen mit Kollege Markus ermittelt er quasi fieberhaft und lässt sich nur gelegentlich durch Fußballturniere, Frauen oder Hunde ablenken. Und eben die sterben dann auch plötzlich, die Hunde.

Kritik

Wer meinen Blog kennt, der weiß auch, dass ich ein großer Fan von Dietrich Fabers Bröhmann und seiner Gurkentruppe bin. Deswegen war die Freude natürlich groß, als ich vor gut zwei Wochen das neue Buch schon in Händen halten durfte. Direkt auf der ersten Seite war es da, das Gefühl, dass sich zwangsläufig einstellen musste: Der Bröhmann ist zurück, wie er leibt und lebt. Ich hab ihn wieder. Gott sei Dank!

Aber was will man zu dem dritten Teil einer Reihe noch groß sagen? Wie immer ist der Roman aus Henning Bröhmanns Perspektive in Ich-Form erzählt und eine zweite Person erhält die Möglichkeit ihre Gedanken und Gefühle in Form von Briefen auszudrücken. In dem Fall weder Franziska, noch Melina, sondern ein ominöser Häftling. Sprachlich ist Band 3 gehalten wie die Vorgänger – eine Mischung aus Hochdeutsch und geschriebenem hessischen Dialekt in den, durch die Bank, gelungenen Dialogen.

Vorsichtig frage ich ihn, ob es sein kann, dass Sabse vielleicht doch nicht die Richtige für ihn ist.
Teichner nickt. Dann sagt er traurig: “Sonst will mich ja keine.”
“Aber es ist doch immer noch besser, wenn keine dich will, als wenn Sabse dich nicht will”, erwidere ich.
Nun hellt sich Teichners Bick ein wenig auf.
“Stimmt, da haste Recht. Danke, Henning, so hab ich das noch gar net gesehn.” (S. 201)

Fakt ist: Wer den kauzigen Ermittler vorher nicht mochte, wird ihn jetzt auch nicht mögen und wer ihn vorher geliebt hat, der verfällt ihm auch jetzt nach nur wenigen Zeilen. Es ist fast ein bisschen wie „nach Hause kommen“, wenn man die ersten Seiten liest und sich plötzlich wieder mittendrin befindet, im turbulenten und nicht ganz alltäglichen Leben der Familie Bröhmann. Trotz aller Dramatik auf den ersten Seiten konnte ich mir das Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht wischen. Es ist und bleibt einfach herrlich komisch. Aber: Bröhmann scheint gereift. Er wirkt ein wenig männlicher, markanter, zielstrebiger. Zumindest phasenweise.

Und neben seinen Kindern, seinen Eltern und seiner Frau, tritt nun auch noch Ulrike – seine ältere Schwester- auf den Plan. Außerdem macht Töchterchen Melina mal wieder Schwierigkeiten – sie ist plötzlich viel zu erwachsen und Söhnchen Laurin benimmt sich nun gar nicht wie ein Vorzeigesohn. Er liest Bücher. Freiwillig!

Neben den bekannten Figuren treffen wir auf ein paar neue schräge Vögel, die das farbenfrohe Bild der Kleinstadtmetropole in Oberhessen noch etwas detaillierter zeichnen. Herrlich schräger Humor. Gekonnt gesetzte Witze, gepaart mit einem spannenden Fall und großen Familienmomenten. Und ja, bei Bröhmann, da sind diese Momente sehr, sehr wichtig.

Fazit

Bröhman ist und bleibt genial: komisch, kritisch, kriminell! Wieder einmal beweist Dietrich Faber sein Können als Komiker – intelligente Witze, statt plumper Provokation, eine gehörige Portion Gesellschaftskritik und viele Freunde, Feinde, Nachbarn und Familienmitglieder, die man auf die ein oder andere Weise wiedererkennt. Natürlich alles ein bisschen überspitzt dargstellt, aber deswegen nicht weniger lustig.

Und so beende ich das dritte Abenteuer mit Kommissar Bröhmann und seiner Elite-Truppe, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wenn ihr wissen wollt warum das so ist, dann müsst ihr die Bücher schon selbst lesen. Klare Leseempfehlung für alle Fans von Bröhmann und für jeden, der ein bisschen was übrig hat für intelligenten Humor.
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Henning Bröhmann begleitet mit seinen Kindern seine Eltern nach Berlin. Er will dort Urlaub machen, seine Eltern wollen zu der Beerdigung von Viktor Gummer, einem ehemaligen Polizeikollegen seines Vaters. Henning will seinen Vater auf den Friedhof begleiten und muss dort mit ihm erleben, wie dort geschossen wurde. Der Neffe des Toten bricht tot zusammen, aber galt dieser Mordanschlag wirklich ihm oder Henning und seinem Vater, an denen die Kugeln nur knapp vorbeigingen?
Hennings Eltern brechen daraufhin ihren Aufenthalt in Berlin ab und fahren zurück nach Berlin.
Als seine Mutter in anrief und mitteilte, dass sein Vater vom Joggen nicht wieder nach Hause gekommen ist, bricht auch er seinen Urlaub ab und fährt mit den Kindern nach Hause, um seinen Vater zu suchen.
Die Suche der Polizei läuft auf Hochtouren, war Hennings Vater doch vor Jahren dort Polizeipräsident gewesen.
Henning stößt bei der Recherche auf einen alten Fall, den sein Vater und Viktor Gummer vor Jahren gemeinsam bearbeitet haben. Kann es sein, dass der damalige Fall mit den heutigen Ereignissen in Zusammenhang steht? ...

Henning kann nicht so recht glauben, was seine Mutter ihm umständlich am Telefon zu erklären versucht. Sein Vater sei beim Joggen verschwunden, spurlos. Sofort sammelt Henning seine Kinder ein, beendet den Urlaub in Berlin und fährt zurück nach Hause. Nachdem er anfangs ein wenig neben sich steht, während seine Gedanken immer an das Schlimmste denken, machen er und seine Kollegen sich an die Arbeit und durchkämmen die alten Fälle, die sein Vater gemeinsam mit Viktor Gummer bearbeitet hat. Nach den Schüssen auf dem Friedhof muss es einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen geben und es dauert auch nicht lange, bis er auf ein untypisches Vernehmungsprotokoll aufmerksam wird. Der damalige Verdächtige wurde wegen Mordes verurteilt und wurde kürzlich aus der Haft entlassen.
Nachdem sie den Bezug hergestellt hatten, müssen sie sich ja nur auf die Suche nach ihm machen, denn nachdem er sich kurz zu Hause gemeldet hatte, wurde auch er nicht mehr gesehen.

Mit diesem Buch hat man einen Krimi der etwas anderen Art in der Hand. Im Vordergrund steht nicht wirklich die Ermittlung.
Henning Bröhmann erzählt die Ereignisse in der Ich-Form. Mit ihm erleben wir alles hautnah und live mit. Dabei macht er den Leser bekannt mit seinen zum Teil sehr skurrilen Mitarbeitern, allen voran Teichner. Wirklich ernst nehmen kann man die Personen jedoch nicht, denn selbst wenn das Revier in einem kleinen Städtchen liegt, soviel Eigensinn kann es gar nicht geben.
Ironisch und witzig erzählt er nebenbei ein paar kleine Geschichten, die einfach nur zum Schmunzeln sind, allen voran die Story von Teichner und seiner Freundin Sabse.

So ganz nebenbei muss sich Henning gegen eine Frau wehren, die sich ihn als Traummann ausgesucht hat, eine sehr einseitige Sache.
Seine Tochter Melina gibt ihm ebenfalls Rätsel auf, macht sie doch momentan alles, was man ihr aufträgt, ohne sich zu vermaulen. Das ist ihm unheimlich und er möchte eigentlich seine widersprechende und murrende Tochter zurückhaben.

Das Ganze wird, da es ein hessischer Regionalkrimi ist, auch des Öfteren mit hessischer Mundart gefüllt. Es wirkt nicht aufgesetzt, nicht einmal störend, es passt einfach zum Gesamtbild des Buches.
An vielen Szenen habe ich mich einfach nur ergötzt, wenn ich da nur an das Telefongespräch zwischen Henning und seiner Mutter denke, als sie ihm mal eben mitteilen will, dass der Vater verschwunden ist. Besser geht es gar nicht.
Die Auftritte von Manni sind ebenso erheiternd wie verrückt.

Dieser Krimi ist Unterhaltung pur. So ganz nebenbei werden Mörder gesucht, ein alter Fall gelöst und der Täter gefunden, der für Hunde Leberwurstköder mit Rasierklingen versetzte.

Das ist inzwischen der dritte Teil um den Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann. Für mich war es der 1. Teil, die beiden Vorgänger kenne ich nicht.
Ich finde es gut, wenn es kurze Rückblicke auf relevante Ereignisse der Vergangenheit aus den Vorbänden gibt. Diese waren hier leider sehr spärlich gesät, so dass mir ein großer Teil vom Verständnis zu seiner Familiensituation fehlt, was ich sehr schade finde.
Wen es interessiert, wie sich diese entwickelt hat, sollte diese Reihe besser mit dem 1. Teil beginnen, denn eine Zusammenfassung dazu gibt es leider nicht. Das ist auch der Grund, warum ich ein Pfötchen von der Bewertung abziehe.

Ein Regionalkrimi voller Humor und Ironie, den ich gern weiterempfehle.
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am 4. März 2014
Da ist er wieder: Hessens genialster Kommissar, diesmal ein bisschen ernsthafter als in den ersten beiden Bänden, immerhin sitzt Gattin Franziska inwischen in Haft, Papa Günther (Polizeidirektor a.D.) ist verschwunden und Eso-Schwester Ulrike ("Henny-Boy") nervt.

Neben den vertrauten Protagonisten der ersten beiden Bände (Teichner, Onkel Ludwig, etc.) kommen neue Figuren hinzu wie Sabse, der Deckel zu Topf Teichner.

Wie immer äußerst gelungen ist der genau beobachtende und auf den Punkt treffende Erzählstil Fabers, der den entscheidenden Grad zwischen Klamauk und Ernsthaftigkeit zu keinem Zeitpunkt überschreitet. Vor allem werden die slapstickartigen Nebengeschichten kurz und knackig abgehandelt und nicht bis zum geht nicht mehr ausgewalzt.

Faber bleibt seiner angenehmen Erzählweise aus verschiedenen Blickwinkeln - Ich-Erzählung des Kommissars und - diesmal - eingestreute Briefe oder Vernehmungsprotokolle - treu.

Der Lokalkolorit in Oberhessen wird um die Reflektionen Bröhmanns über die Weltstadt Berlins ergänzt.

Fehlt nur noch Band 4 zur "vierbändigen Driller-Drilogie" (frei nach Literaturgott Manni Kreuzer).
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am 4. März 2014
Dietrich Faber präsentiert hier seinen dritten Fall für den resignierten Ermittler Henning Bröhmann. Ein tierischer Krimi, der eigendlich keiner ist. Krimi schon, tierisch nur im übertragenden Sinne...Der Leser darf sich auf turbulente Ermittlungen, kuriose Begebenheiten und sonderbare Erkenntnisse freuen.

Zum Inhalt:
"Der Tod ist ein Hesse. Kommissar Henning Bröhmann hat den Dienst noch nie sehr geliebt. Und er hat die Nase ziemlich voll: von der Provinz, den Kollegen, dem diktatorischen Vater. Mit dem reist er eines Tages nach Berlin: Beerdigung eines alten Kollegen von Bröhmann senior. Doch in der Hauptstadt geschieht etwas Unerwartetes, Schreckliches. Ein gewaltsamer Tod. Nein, zwei. Und kurz darauf ist der Vater verschwunden. Henning geht der Sache nach und kommt einer unschönen Geschichte auf die Spur. Vor Jahrzehnten, als der Alte noch das Heft in der Hand hielt, verschwand ein Mann hinter Gittern und schwor Rache. Nun sterben in der Gegenwart Menschen. Und Hunde!"

Schreibstil:
Der klassische Krimi in einem neuen Gewand! Der Autor bedient sich einer ganz anderen Art des Krimis, denn der Leser wird willenlos in Vorurteile und Klischees gehüllt und zunächst gekonnt an der Nase herum geführt. Irrungen, Wirrungen und Überraschungen. Autor Faber lässt den Leser zuschauen und platziert ihn mitten in die Ermittlungen und setzt ihn den Mordfällen hilflos aus. Autor Faber bringt dem Leser die Schauplätze und Regionen nahe, denn er schreibt teils in einer passenden Mundart und Ausdrucksweise. Dietrich Faber setzt die Handlungsstränge gekonnt fort und führt sie zum Ende hin raffiniert zusammen. Wir erfreuen uns an Insidern und bestimmten Sitten. Autor Faber wartet mit einem Krimi auf, der gut unterhält und für Lesevergnügen und Spannung sorgt. Das Buch liest sich flüssig und unterhält. Er schreibt flott, modern und trifft den Nerv der Zeit.

Charaktere:
Die Auswahl der Charaktere ist dem Autor bemerkenswert gelungen, denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Team rund um die Ermittlungen wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Besonders angetan hat es mir Kommissar Bröhrmann, der eine unliebsame Entdeckung parallel zu seinen Ermittlungen macht. Bröhrmann ist schon bekannt aus einem weiteren Band, den ersten Fall, jedoch vermisst der Neuleser hier keine einzige Macke oder Eigenschaft der Charaktere. Gekonnt fügt der Autor Informationen aus dem ersten Band in den zweiten ein, ohne dass man Lücken erkennen kann. Aber auch die vielen Nebenrollen bieten dem Leser viele unterhaltsame Momente und allem voran natürlich die bestätigten Klischees. Hier treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Faber beweist großes Geschick, denn er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Er lässt den Leser an den Ermittlungen teil haben!

Meinung:
Das Treiben um die Beerdigung, den Mordfällen und den Ermittlungen fand ich sehr interessant und spannend dargestellt. Auch dieses besondere Team mit allen Klischees und Vorurteilen zu nutzen hat mir gut gefallen. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung! Auch die regionalen Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Leider hat das Buch für mich jedoch eine Schwäche im Spannungsbogen, dieser beginnt recht spät zu steigen, ist er jedoch ganz oben, gibt es kein Halten mehr und die Ereignisse überschlagen sich fast. Aber dennoch bezaubert mich der Spannungswert des Buches. Gerade die Charaktere und die Schauplätze trumpfen hier enorm auf. Das Ende ist an sich abgeschlossen, lässt aber noch genügend Potential für einen weiteren Fall im Team um Bröhrmann. Man darf sich freuen, vielleicht Henning Bröhrmann nochmal zu erleben. Ein tolles Buch mit viel Persönlichkeit , Herzblut des Autors und vielen Entdeckungen in einem besonderen Fall.

Der Autor:
"Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Fabers Lesungen und Buchshows sind Bühnenereignisse. In seinem Debütroman «Toter geht's nicht» schickte er Henning Bröhmann zum ersten Mal auf Mörderjagd. Der Roman stand wochenlang auf der Bestsellerliste. «Der Tod macht Schule» ist das zweite Buch mit dem charismatischen Kommissar aus Bad Salzhausen in Mittelhessen, Band 3, "Tote Hunde beißen nicht", ist ab März 2014 erhältlich.
Der Autor lebt mit Frau und Sohn in Gießen.
Tourneetermine und weitere Informationen: [...]
Mehr über Henning Bröhmann erfahren Sie auf seiner Facebookseite: [...]"

Fazit:
Dieser Krimi ist nahezu vollkommen, hat mich vollkommen Unterhalten und mir viele spannende Lesestunden bereitet. Es gibt von mir eine klare Leseempfehlung.
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Inhalt:
Henning Bröhmann nutzt die Beerdigung eines ehemaligen Kollegen seines Vaters - seines Zeichens Polizeipräsident a. D. - in Berlin für einen Familienausflug aus. Mit seinen beiden Kindern Laurin (7) und Melina (17), den beiden Hunden Charlie und Berlusconi und seinen Eltern macht sich Henning auf den Weg in die Landeshauptstadt um der Beerdigung von Viktor Gummer beizuwohnen. Die Reise nach Berlin ist gleichermaßen aufwühlend und lustig (leider nur für den Leser), der Anlass leider ein trauriger. Doch plötzlich zerreissen Schüsse die friedvolle Stimmung auf dem Friedhof und kurze Zeit später verschwindet Günther Bröhmann, Hennings Vater, spurlos. Und so beginnt für Henning Bröhmann, den besten Kriminalhauptkommissar überhaupt, die Jagd nach einem Mörder, einem Entführer und einem Hundehasser. Denn Hunde müssen diesmal auch dran glauben.

Meine Meinung:
Lange musste ich auf den dritten Teil warten - jetzt endlich ist es soweit!
Nach "Toter geht's nicht" und "Der Tod macht Schule" erscheint nun endlich mit "Tote Hunde beissen nicht" der dritte Teil der "Bröhmann-Saga". Für mich sind die Geschichten rund um Henning Bröhmann, den sympathischen, charismatischen, unfreiwillig komischen und liebenswerten Kriminaler jetzt schon Kult!

Wie gewohnt wartet auch dieses Buch mit Dialogen in gewohnt lässig-hessischem Dialekt auf. Und ich als (fast) waschechte Bayerin liebe diesen Dialekt! Ich bin ja auch bekennender Badesalz-Fan :)

Natürlich sind auch Manfred "Manni" Kreutzer, Teichner (Teischi) und Markus Meirich wieder mit von der Partie. Wir lernen auch Hennings Schwester Ulrike, die Osteopathen-Queen näher kennen als uns lieb ist. Während uns Manni auf seiner Klampfe "Lonsome Wolf" zum besten gibt und Henning für "Ein bißchen Frieden" sorgt, sitzt Franziska, Hennings straffällig gewordene Ehefrau (siehe Teil 1 + Teil 2) ein. So verpasst sie u. a., wie sich Laurin in einen Bücherwurm verwandelt und Melina zur Putzfee mutiert. Und Gott sei Dank bekommt sie nichts von Rike mit...

Über die Figuren braucht man eigentlich nicht viel zu sagen. Wer die beiden ersten Teile gelesen hat, weiß WIE sympathisch und wunderbar alle sind. Alleine die Namen schon :)

An vielen Stellen im Buch kann man wieder wunderbar innehalten und herzhaft lachen. So sorgen Sätze wie "Charlie scheißt auf den Bahnsteig und der Himmel vergießt darüber ein paar Tränen" oder "Man muss wissen, meine Eltern sind recht anstrengend. Vor allem wenn sie im Doppelpack auftreten. Jeder für sich alleine ist es allerdings auch." für die Bespaßung während der Jagd nach dem Mörder.

Alles in allem wieder ein sehr, sehr gelungener Lokal-Krimi, den ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann, der gerne auch mal fernab von staubtrockener Lektüre unterwegs ist. Keine schwere Kost, sonder locker-leichte Abwechslung für kurzweilige Stunden mit vielen altbekannten, liebgewonnenen Protagonisten.

Die Bücher aus der Bröhmann-Reihe sind übrigens unabhängig voneinander zu lesen. In jedem Buch werden wichtige Ereignisse und Erklärungen aufgegriffen, so dass man auch als Neueinsteiger den "dodalen Durschblick" hat.
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am 6. Januar 2015
ich möchte mich an dieser Stelle als absoluter Fan von Ihnen outen. Ich habe alle Bücher gelesen, in denen Sie als Hauptfigur glänzen (und leiden) und war jedes Mal begeistert.

Klar, nur als Leserin war ich begeistert, aber als Mensch leide ich mit Ihnen und Sie tun mir richtig leid, es ist ja alles kein Zuckerschlecken, was Sie erleben müssen, als Familienvater und als Kriminalhauptkommissar. Ihr Schöpfer, Herr Dietrich Faber, macht es Ihnen aber auch nicht leicht! Zu viel Verantwortung auf einmal, und nicht mal etwas Ruhe und Entspannung gönnt er Ihnen während eines kurzen - und zweifellos wohlverdienten - Urlaubes.

Vielleicht wird es Ihnen schwer fallen, von mir gesagt zu bekommen, dass Sie nicht der Einzige sind, den ich bewundere. Ihren Herrn Vater finde ich einfach herrlich! Ja, natürlich, werden Sie denken, als Außenstehende habe ich nichts zu befürchten!

Ihr dritter Fall "Tote Hunde beißen nicht" hat mir sehr gut gefallen. Ich finde, Herr Faber wird jedes Mal ehrgeiziger, wenn es darum geht, Ihnen neue Aufgaben im privaten und im beruflichen Leben aufzubürden.

Ich wiederhole mich gern: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Nur das Ende... das Ende! Sagen Sie bitte, dass das nicht wahr ist! Oder in den Worten Ihres verehrten Vaters ausgedrückt: "Der Herr Faber kann doch nicht hergehen und die Geschichte so enden lassen!"

In der Hoffnung auf einen vierten Fall, bei dem ich auf Ihre Kosten wieder lachen und leiden darf, verabschiedet sich

Ihre treue Anhängerin
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TOP 500 REZENSENTam 22. Februar 2015
Eigentlich mag ich keine Regionalkrimis, die nach meinem Geschmack allzu oft inhaltliche und/oder sprachliche Mängel hinter dem Regionalkolorit verstecken. Dietrich Faber mit seiner Reihe um Kommissar Bröhmann ist für mich aber anders. Es macht Spaß diesen durchaus vielschichtigen Charakter durch die Geschichte zu begleiten, zumal sowohl das Privatleben als auch der Kriminalll durchaus spannend sind.

Bisher sind drei Bände um Bröhmann erschienen, die bezüglich des Privatlebens des Kommissars aufeinander aufbauen. Die Kriminalfälle sind jeweils in sich abgeschlossen. Daher ist ein Beginn mit dem ersten Band der Reihe sinnvoll, aber kein Muss. Fazits: leicht wegzulesen, macht Spaß und ist unterhaltend.
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am 9. März 2014
wenn man in der vollbesetzten Bahn sitzt, und immer mal wieder spontan loslacht... ;-)
So geschehen, als ich dieses Buch las.

Habe es eben gerade zu Ende gelesen und bin wieder begeistert. Die ersten beiden Teile fand ich schon super, und diesen hier noch besser, auch wenn mir der Klappentext nicht so recht gefiel.
Dass man mit Bröhmann keinen "echten", spannenden Krimi bekommt, bei dem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht, macht gar nichts. Die Typen in diesem Buch sind einfach Weltklasse. Und zumindest ich lese Dietrich Faber deswegen.

Ich tendiere inzwischen schon dazu, Bröhmann und sein Umfeld witziger und besser zu finden, als Klufti! Und als großer Kluftinger-Fan soll das schon was heißen!

Aber die letzte Seite... oh je, oh je... Da bleibt zu hoffen, dass sich das im nächsten Teil aufklärt!
Herr Faber: es gibt doch einen nächsten Teil, oder?
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am 15. Mai 2014
Kommissar Bröhmanns Dritter bleibt inhaltlich sehr nah an seinem Ersten – wieder ist Bröhmann (mehr oder weniger) persönlich in einen Fall verwickelt, wieder gibt es jede Menge hessischer Bardeneinlagen und Hunde spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Der Autor macht seine Sache auch diesmal gut: Seine Charaktere machen spürbar eine Entwicklung durch und im Gegensatz zu Band Nr, 2, „Der Tod macht Schule“, ist das Ganze inhaltlich wieder etwas stringenter, glaubwürdiger und zusammenhängender.

Was passiert also?
Auf der Beerdigung eines alten Arbeitskollegen fallen Schüsse. Als Bröhmanns Vater kurz darauf spurlos verschwindet, beginnt der hessische Provinz-Kommissar in alten Akten zu forschen und kommt dabei einem Fall auf die Spur, in den nicht nur zwei Familien aus dem Vogelsberg verwickelt sind, sondern möglicherweise eben auch der eigene Vater.

Wie bereits in den Vorgängern schieben sich Kriminalfall und Bröhmanns Alltag als (quasi) alleinerziehender Vater abwechselnd, aber fließend und stimmig in den Vordergrund. Ruhig und gemächlich lässt Faber seinen Kommissar über weite Strecken in Sackgassen laufen und dennoch so ganz nebenbei auf die richtige Spur abbiegen. Daneben gibt es allerlei hesssisches Urgestein, das mit seinem erschreckend realen Dialektgrusel wieder für etliche Lacher sorgt.

Gut gefallen haben mir die Entwicklungen, die Fabers Charaktere machen - allen voran Henny Bröhmann, der im dritten Band endgültig den Sprung vom alltagsmüden, trägen Berufs- und Familienstoiker hin zum reflektierten Verantwortungsmenschen macht. Bröhmanns Unsicherheiten machen ihn weiterhin zu einer sympathischen Identifikationsfigur; darüber hinaus steht dem Protagonisten aber die neue Entschlossenheit sehr gut, weil sie ihn als "Helden" der Geschichte greifbarer macht.
Insofern kommt Bröhmann der Gefängnisaufenthalt von Ehefrau Franziska gleich zweifach zupass - inhaltlich macht dieses Handlungselement den Leser neugierig auf die nächsten Bände, für den Kommissar hält es die Möglichkeit zur persönlichen Findung parat.

Habe ich Kritik?
Naja. Ja. Ein bisschen. Faber macht an sich nichts falsch, er erfüllt die Erwartungen an seine flotte Hessen-Spaß-Krimi-Reihe, erfindet das Rad allerdings auch nicht neu. Mit Herr Bärt hat der Autor im Auftakt seiner Reihe den Prototyp des lustig sein wollenden, aber nicht lustig seienden hessischen Spießertypen geschaffen, der nun in vielen anderen Charakteren sein Spiegelbild findet - in Arbeitskollegen, Tatverdächtigen und natürlich in Manni Kreutzer. Hier fehlen mitunter Abgrenzungen und Nuancen, die aus den Stereotypen echte Charaktere machen, was schwer ist, weil die Reihe von den Stereotypen lebt.

Fazit: Bröhmann drauf, Bröhmann drin. Mit diesem Buch macht man nichts falsch.
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