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5.0 von 5 Sternen Schlachtenreicher Wikinger-Roman für Fans von Bernard Cornwell
Nordeuropa, 965: Hakon, der Jarl von Hladir, leistet Widerstand gegen Harald Graufell, der mit Hilfe des grausamen Bischofs Poppo die norwegischen Gebiete unter seine Herrschaft bringen will. Doch dafür brauchen Graufell und Poppo das Elfenbein der Narwalzähne. Und genau diese Lieferung fängt Hakon ab und provoziert so sowohl Poppo als auch Harald Graufell...
Vor 6 Monaten von anushka veröffentlicht

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Historischer Roman,der interessante Einblicke und Informationen über die damalige Zeitepoche miteinfließen lässt, aber leider
Ein machthungriger, dabei über Leichen gehender Bischof und ein ebenfalls nach Macht strebender Wikinger namens Harald Graufell, planen die Unterwerfung gläubig andersdenkender Menschen. Mittel zum Zweck, um Krieg führen zu können, ist eine Ladung Narwal-Elfenbein. Doch diese wird an einen anderen Wikinger verraten, Jarl Hakon von Hladir glaubt noch an...
Vor 7 Monaten von Happy End Bücher - Nicole veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Historischer Roman,der interessante Einblicke und Informationen über die damalige Zeitepoche miteinfließen lässt, aber leider, 14. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Taschenbuch)
Ein machthungriger, dabei über Leichen gehender Bischof und ein ebenfalls nach Macht strebender Wikinger namens Harald Graufell, planen die Unterwerfung gläubig andersdenkender Menschen. Mittel zum Zweck, um Krieg führen zu können, ist eine Ladung Narwal-Elfenbein. Doch diese wird an einen anderen Wikinger verraten, Jarl Hakon von Hladir glaubt noch an die alten Götter und es gelingt ihm durch einen strategischen Schachzug auf hoher See, das Schiff mit der kostbaren Ladung in seinen Besitz zu bringen.
Als er damit zurückkehrt, hängt jedoch in Hladir der Haussegen schief, denn Hakons Mutter, hat in dessen Abwesenheit, Hakons Geliebte Malina dermaßen schikaniert, dass Malina sich in eine abgelegene Hütte geflüchtet hat, wo Hakon sie schließlich aufspüren kann. Er will ihr begreiflich machen, dass er sie liebt und beschützen will, doch Malina fürchtet, dass Hakon ihr niemals allein gehören wird.

Unterdessen wurde Bischof Poppo mit einer wichtigen Mission betraut. Da er hofft, so an die Reliquien des heiligen Lazarus zu kommen, die ihm für seine Bemühungen winken, macht er sich sobald wie möglich auf den Weg, um seinen Verbündeten in dieser Sache, Harald Graufell, zu treffen und zu überprüfen, ob die Schiffsladung Elfenbein sicher ihren Ankunftsort erreicht hat.
Zu seiner Verärgerung muss er jedoch feststellen, dass Haralds Verwandter Sleva beim Würfelspiel, sein geheimes Wissen über die Schiffsladung, an einen von Hakon geschickten Spion namens Grani verraten hat. Somit beschließen Harald und seine Mannen aufzubrechen um Jarl Hakon anzugreifen. Werden sie den Kampf gegen Hakon gewinnen und das Elfenbein zurückerobern können?

Meine Einschätzung:

Vor ein paar Jahren las ich Axel S. Meyers Debütroman „Das Buch der Sünden“. Zwar konnte es mich nicht zur Gänze überzeugen, doch fiel mir damals schon sehr positiv auf, dass der Autor sehr viel Hintergrundwissen und Recherchearbeit in seinen Roman gesteckt hat und einen sehr bildhaften Schreibstil aufwies.

Auch diesmal wird die Handlung durch recht verschiedene Figuren vorangetrieben, so dass man als Leser, wenn sich die erste Verwirrung ob der vielen Akteure erstmal gelichtet hat, einen guten Überblick darüber bekommt, wie sehr die Glaubensrichtung der Protagonisten ihre Handlungen bestimmt. Natürlich darf auch in dieser Geschichte der abgrundtief hassenswerte Bösewicht in Gestalt des Bischofs Poppo, nicht fehlen, der scheinbar zu keiner menschlichen Gefühlsregung fähig ist und strategisch planend seinen Weg geht, um Macht und Ruhm zu ernten.

Bereits in „Das Buch der Sünden“ war mir die Angewohnheit des Autors, Kampfszenarien etc für meinen Geschmack zu blutig und grausam zu schildern, nicht unbedingt positiv aufgefallen, was zu meinem Verdruss auch in „Das weiße Gold des Nordens“ nicht anders war. Somit würde ich zart besaiteten Lesern lieber zur Vorsicht raten, wenn sie sich für diesen Roman interessieren. Zugegeben, es mag der Story durchaus Authentizität verleihen, wenn man die Historie nicht romantisch verklärt sondern eine Prise Realismus miteinfließen lässt. Denkt man etwa an Diana Gabaldons Highlandsaga zum Beispiel, weiß man, dass auch diese Autorin durchaus nichts beschönigt, doch sind diese Szenen nicht nur als „blutiger Anstrich“, zum Abrunden eines historischen Romans gedacht, sondern bewirken stets, durch die Grausamkeit der Taten; etwas in der Seele der Romanfiguren, was ich hier leider nicht so empfand.
Überhaupt konnte ich leider keinen rechten Zugang zu den handelnden Akteuren finden. Sie wirkten auf mich leider sehr blass und stereotyp gezeichnet, so dass mich der Fortgang der Geschichte leider nicht so sehr in seinen Bann gezogen hat, wie ich es mir im Vorfeld gewünscht hätte.
Was bleibt ist wieder einmal der sehr bildhafte Schreibstil des Autors, der Orte und Geschehnisse sehr zeitgemäß vor dem Auge des Lesers entstehen lässt und viele, eingestreute interessante Informationen über das Leben in dieser Zeit.

Fazit: Historischer Roman, der interessante Einblicke und Informationen über die damalige Zeitepoche miteinfließen lässt, mir leider für einen reinen Unterhaltungsroman jedoch zu blutig war und dessen Hauptakteure mich nicht in ihren Bann ziehen konnten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlachtenreicher Wikinger-Roman für Fans von Bernard Cornwell, 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Kindle Edition)
Nordeuropa, 965: Hakon, der Jarl von Hladir, leistet Widerstand gegen Harald Graufell, der mit Hilfe des grausamen Bischofs Poppo die norwegischen Gebiete unter seine Herrschaft bringen will. Doch dafür brauchen Graufell und Poppo das Elfenbein der Narwalzähne. Und genau diese Lieferung fängt Hakon ab und provoziert so sowohl Poppo als auch Harald Graufell. Nun muss er sein Volk und seine alten Götter gegen den Christen Harald Graufell und den missionierungswütigen Bischof Poppo verteidigen.

"Das weiße Gold des Nordens" ist eine Folgeband, was ich beim Lesen zunächst nicht wusste. Leser von "Das Lied des Todes" werden einige bekannte Charaktere wiederlesen. Ansonsten kann "Das weiße Gold des Nordens" jedoch unabhängig von anderen Büchern des Autors gelesen werden, denn die wichtigsten Ereignisse werden rekapituliert bzw. sind die meisten früheren Charaktere hier keine zentralen Figuren. Gleichzeitig machen die Anspielungen auf frühere Ereignisse Lust darauf, auch die anderen Bücher des Autors zu lesen.

Und auch insgesamt werde ich sicherlich zu weiteren Büchern dieses Autors greifen, da mich "Das weiße Gold des Nordens" über die mehr als 600 Seiten sehr gut gefesselt hat. Beim Lesen darf man allerdings nicht zimperlich sein. Denn im Stile von beispielsweise Bernard Cornwell ist dieses Buch recht gewaltvoll und stellenweise ziemlich brutal. Auch wird streckenweise ein großer Fokus auf diverse Schlachten und Kämpfe gelegt. Die Erzählperspektive wechselt oft und manchmal auch zu Personen, denen kein allzu langes Leben beschert ist. Das kann manchmal irritieren, vor allem, wenn dabei wieder neue Figuren vorgestellt werden. Die Hauptcharaktere sind alle überzeugend gezeichnet und es gibt klare Sympathieträger. Gleichzeitig gelingt es dem Autor jedoch, eine übertriebene Schwarz-Weiß-Zeichnung zu vermeiden, sodass beispielsweise Bischof Poppo zwar ein ganz klarer Gegenspieler und Anti-Sympathieträger für den Leser ist, gleichzeitig gelingt es jedoch, deutlich zu machen, wie sehr diese Figur aus (wenn auch fehlgeleiteter) Überzeugung heraus handelt und wie deren Weltbild aussieht. Diese Fähigkeit des Autors macht alle Figuren authentisch.

Für Fans historischer Romanzen ist dieses Buch ungeeignet. Es gibt zwar eine Liebesgeschichte, aber sie steht nicht im Vordergrund. Das größte Gewicht erhalten ganz klar Kampfszenen und Politik zur Zeit der Wikinger und Kaiser Ottos. Mit diesem Buch taucht man ein in ein sehr rauhes Leben im Mittelalter zwischen allen Fronten. Da ich ein Fan Bernard Cornwells bin und dieses Buch dem generellen Stil Cornwells ähnelt, habe ich mich gut unterhalten gefühlt, mit den Figuren mitgefiebert und das Buch gern gelesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungener historischer Roman. Spannend, abwechslungsreich und authentisch zugleich, 10. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Taschenbuch)
Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Das fing schon beim Cover an. Farblich und auch von der Bildgestaltung war es auf alt getrimmt und hat auch mit den Bildern perfekt zu der Geschichte gepasst. Ebenso verhält es sich mit dem Titel, der eigentlich nichts weiter ist, als ein Synonym für das Narwal-Elfenbein und damit perfekt einen der Dreh- und Angelpunkte der Geschichte trifft.
Was die Protagonisten angeht, hatte ich am Anfang wirklich meine Schwierigkeiten, dass gebe ich gerne zu. Auf den ersten 200 Seiten werden sehr viele Protagonisten bzw. für die Entwicklung der Geschichte wichtige Leute eingeführt, welche auch alle eine sehr gute und detailierte Hintergrundgeschichte haben. Genau das war aber auch mein Problem, da ich mich zwischenzeitlich etwas von der Informationsflut überschwemmt gefühlt habe. Allerdings benötigt man diese Informationen auf den folgenden knapp 500 Seiten dann auch, damit die Geschichte gut ineinandergreift und das tut sie tatsächlich und entschädigt für alles. Es gibt keine logischen Fehler, die Geschichten greifen perfekt ineinander, nichts widerspricht sich. Der Autor hat wirklich sehr sauber gearbeitet. Meinen Respekt hierfür.
Auch sind es am Anfang relativ viele Handlungsstränge, welche nebeneinander herlaufen und sich immer wieder verbinden und wieder auseinanderlaufen, mit ihnen natürlich die Protagonisten. So entsteht ein wunderbares Geflecht zwischen den Figuren, welches die Geschichte erstrahlen lässt und ihr noch mehr Tiefgang verleiht. Je weiter man in der Geschichte kommt, desto weniger Handlungsfäden laufen nebeneinander ab, da sich immer mehr miteinander verwoben hat. Dennoch gibt es verschiedene Handlungsstränge und auch immer wieder Schilderungen aus allen Perspektiven. So erfährt man nicht nur Hakons Sicht der Dinge, sondern auch die seiner Feinde, was für mich die Sache noch ein wenig spannender und abwechslungsreicher macht.
Auch die Sprache ist eingängig, lässt sich flüssig lesen, passt aber auch zu der Zeit und rundet das Ganze perfekt ab. Ihr seht, ich bin begeistert und von mir gibts in diesem Fall auch eine klare Leseempfehlung und natürlich, wie sollte es nach der Schwärmerei auch anders sein

5 von 5 Punkten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Wikingergeschichte zwischen christlichem Glauben und den alten Göttern, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Taschenbuch)
Das weiße Gold des Nordens, ein historischer Roman von Axel S. Meyer.

Cover:
Ein außergewöhnliches nicht alltägliches Cover, es erinnert mich an Bilder in Museen oder einen gestickten Wandbehang.

Inhalt:
Der Wikinger Harald Graufell will die Macht in den Ländern des Nordens, er hat den christlichen Glauben angenommen und mit dem überaus grausamen Bischof Poppo an seiner Seite will er siegen.
Doch das Schiff mit dem „weißen Gold“ des Nordens, kostbares Narwal-Elfenbein, das ihre finanzielle Absicherung sein sollte, wird von ihrem Erzfeind, dem Jarl Hakon mit seinem Raben, geraubt.
Hakon ist einer der letzten Herrscher am Nordweg, der noch an die alten Götter glaubt und sich auch auf eine Seherin stützt. Er tut alles um sein Land und sein Volk vor den Christen, den Munkis, zu schützen und gegen sie zu verteidigen. Doch auch er ist vor Verrat nicht sicher.

Meine Meinung:
Ein sehr gut und spannend geschriebener Roman.
Er liest sich flüssig und es sind viele Erklärungen und Beschreibungen da, die das ganze so bildlich machen, dass im Kopf ein richtiger Film abläuft.
Es gibt gleich am Anfang recht viele Personen und ich wusste nicht so recht wohin meine Sympathie tendiert. Die Antipathie war aber sofort da und von seinen ersten Gräueltaten an wartet man darauf, dass der Bischof seine Taten zurückbezahlt bekommt.
Die Christianisierung und das Festhalten an den alten Göttern, sind toll beschrieben.
Im 2. Viertel wird es mir dann ein bisschen zu umfangreich, es gibt so viele was erzählt wird und ich war ein bisschen verwirrt.
Dann allerdings wird es wieder total spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich fertig war.
Es passiert immer wieder Neues und immer wieder werden neue Intrigen gesponnen und unsere Helden laufen in neue fast aussichtslose Fallen.
Der grausamen Zeit entsprechend gibt es auch etliche grausame Stellen und Schilderungen.
Die kriegerischen Handlungen und das politische Geflecht zur damaligen Zeit, nehmen die Haupthandlung ein. Aber auch der Alltag und das tägliche Leben, so wie Verrat und Vertrauen, Liebe und Eifersucht nehmen ihren Platz ein.

Die Karten gleich am Anfang des Buches zeigen in welchem geographischen Bereich sich die Geschichte bewegt und erleichtert dadurch das Verfolgen der Handlungen.

Autor:
Axel S. Meyer ist 1968 in Braunschweig geboren und studierte Germanistik und Geschichte. Heute ist er als Reporter und Redakteur der „Ostsee-Zeitung“ tätig und lebt in Rostock. Mit dem „Buch der Sünden“ gewann er 2009 den ersten Preis im Wettbewerb „Historischer Roman des Jahres“ des Rowohlt Verlags.
„Das weiße Gold des Nordens“ ist nach „Das Lied des Todes „ sein dritter Roman über die Wikinger-Zeit.

Mein Fazit:
Ein toller Roman über die Wikingerzeit, wenn ich auch nach dem tollen Anfang einen kleinen Hänger hatte, das hat das Ende wieder gut gemacht.
Auch wenn man wie ich, die Vorgängerbücher nicht kennt, kommt man ohne Probleme in die Handlung rein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein toller Einblick in die Wikingerzeit, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Taschenbuch)
Im dritten Roman über die Wikingerzeit von Axel S. Meyer strebt König Graufell immer mehr nach Macht. Unterstützt wird er von Poppo, einem Bischof, der mit Gewalt die Menschen von ihrem alten Götterglauben zum Christentum führen möchte. Doch ausgerechnet Hakon, Graufells Feind bietet ihm die Stirn und stiehlt ihm das ,,weiße Gold des Nordens``. Eine schwierige Auseinandersetzung beginnt...
Meyer ist es gelungen, mit diesem historischen Roman die alte Wikingerzeit wieder lebendig werden zu lassen.
Obwohl ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe, hatte ich kaum Probleme mich in die Handlung hinein zu finden.
Mir hat besonders gefallen, dass immer wieder die Perspektive gewechselt wird und man so das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. So kommen neben Hakon, Poppo und König Graufell auch Nebencharaktere wie eine Seherin zu Wort.
Die Figuren sind gut konstruiert und glaubwürdig in ihrem Auftreten, auch wenn es nicht immer dem entsprach, was ich z.B von einem großen Krieger erwartet hätte. Schön fand ich auch, dass auch Frauen ihren Platz in der Handlung haben und zu Wort kommen.
Meyer schreibt flüssig, baut Spannung auf und verschwiegt auch blutige Details von Folterungen und Kämpfen nicht. Einige seiner Schilderungen, wie die ,,Reise`` der Seherin zu den alten germanischen Göttern war mir allerdings zu ausschweifend beschrieben.
Das Erzähltempo ist genau richtig und der Autor versteht es, genau dann innezuhalten, wenn etwas genauer beschrieben werden muss.
Insgesamt ist ,, Das weiße Gold des Nordens" ein spannender und auch sehr interessanter Roman, der einen guten Einblick in das Leben der Wikinger um 965 gibt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Roman, 17. August 2014
Von 
Jarmila Kesseler "esposa1969" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Taschenbuch)
== Das Cover: ==

Das Cover ist lt. Angaben des Autors ein Motivausschnitt aus dem Teppich von Bayeux aus dem 11. Jahrhundert gewählt und wirkt sehr passend, zeitgetreu und reiht sich mit den Cover der beiden Vorgänger-Bände wunderbar ein.

== Leseeindrücke: ==

Nach "Das Buch der Sünden", sowie "Das Lied des Todes" ist nun "Das weiße Gold des Nordens" der dritte historische Roman des Autors. Obwohl ich die beiden Vorgänger Bände nicht kannte, hatte ich keinerlei Probleme mich in die Handlung einzufinden, da die Sprache sehr gut verständlich und die Handlung fesselnd verfasst wurde. Ich muss zugeben, dass ich bei dem Titel - ohne den Buchrückentext zu kennen - bei weißem Gold zuerst an Salz und nicht an Elfenbein gedacht hatte.

Der Roman ist in fünf Teilen gegliedert, wovon jeder dieser 5. Überkapitel und jeweils mehreren Unterkapiteln aufgeteilt ist. Auf insgesamt 668 angenehm kurze und kurzweilige Seiten lernen wir den Wikinger Harald Graufell kennen, den machtgierigen Bischof Poppo, sowie deren Erzfeind den dunklen Krieger Hakon. Um andersgläubige Menschen zu unterwerfen muss ein Heer aufgestellt werden. Zu diesem Zweck braucht man finanzielle Mittel bzw. Gold und in diesem Falle das >>weiße Gold<<, eben das Narwal-Elfenbein. Jarl Hakon von Hladir gehört zu den Andersgläubigen, ist einer der letzten Herrscher, die noch an die alten Götter glauben und sein Plan, sein Land und Volk gegen die Machenschaften von Harald Graufell und seinem Gefolge zu verteidigen geht auf: Er bringt das weiße Gold in seinen Besitz. ...

Der Autor entführt uns nicht nur in eine längst vergangene Zeit, die mehr als tausend Jahre zurück liegt, sondern auch an Schauplätze, die zu entdecken es sich lohnt und in denen er uns Einblicke gewährt. Die Charaktere sind größtenteils sympathisch und allesamt gut vorstellbar beschrieben. Der Spannungsbogen spannt sich von Beginn der Handlung bis zum Ende straff.

Auch haben mir die Namen des gesamten Romans so gut gefallen und war froh über das Ortsnamens-Register am Ende des Romans, wobei man diese recht gut von deren Namensgebung her ableiten kann.

Ich habe mich bestens unterhalten und informiert gefühlt, vergebe somit sehr gerne 5 von 5 Sternen!

by esposa1969
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Wikingerroman, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Kindle Edition)
In seinem historischen Roman „Das weiße Gold des Nordens“ entführt der Autor Axel S. Meyer seine Leser ins Nordeuropa des zehnten Jahrhunderts. Verschiedene Herrscher kämpfen um die Macht. Da sind auf der einen Seite der Wikinger Harald Graufell, der von dem brutalen Bischof Poppo begleitet wird, der allerdings weniger den Glauben als seine eigene Macht im Blick hat Die beiden wollen Norwegen erobern. Ihr Gegenspieler ist Fürst Hakon von Hladir, der (immer begleitet von seinem zahmen Raben) mit seinen Mannen das Meer unsicher macht. Ihm gelingt es, das «weiße Gold des Nordens», kostbares Narwal-Elfenbein, von Graufell zu erbeuten. Beide Seiten suchen Verbündete in ihrem Kampf und hoffen auf den Beistand ihrer jeweiligen Götter…
„Das weiße Gold des Nordens“ baut auf zwei Vorgängerbänden auf, die ich nicht gelesen habe. Ich bin trotzdem gut in die Geschichte reingekommen und konnte das harte Leben der damaligen Zeit spüren. Die Geschichte ist spannend und immer wieder voller überraschender Wendungen, selbst wenn die Personen in ihrem Verhalten vorhersehbar sind. Die Thematik lässt schon erahnen, das Kampf und Gewalt eine große Rolle spielen. Durch den Auftritt einer Seherin erfährt man auch einiges über die germanischen Götter und den Glauben an sie. Meyer schreibt flüssig und die Story ist durchweg spannend.
Mein Fazit: ,, Das weiße Gold des Nordens" ist ein lesenswerter Roman, im dem man viel über die Zeit der Wikinger erfährt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend - stimmig - gut recherchiert - sprachlich gereift gegenüber den ersten Büchern, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Kindle Edition)
Es ist allles drin, was einen guten historischen Roman ausmacht. Gut geschrieben, flüssig und spannend. Dei Histirischen Fakten sind gut recherchiert und locker verpackt.
Sehr zu empfehlen für Fans guter, spannender historischer Romane. Der Bezug zu Bernard Cornwall ist über Zeit und Thema gegeben, aber "Abklatsch" ist Axel S. Meyer spätestens seit diesem Roman nicht mehr.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss für jeden der historische Romane liebt, 16. Juli 2014
Von 
J. Nimmervoll (Traberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Kindle Edition)
Ich war wiederum absolut begeistert von Axel S. Meyer`s Stil zu schreiben und den Leser mitzunehmen in eine fremde Welt. Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur. Dieses Buch kann man kaum aus der Hand legen, sosehr taucht man in die Geschichte ein. Ich gebe alle Sterne und hoffe dass die Geschichte weitergeht!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles und spannendes Buch, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das weiße Gold des Nordens (Taschenbuch)
Das Buch knüpft an den Titel "Das Lied des Todes" des gleichen Autors an. Sehr kurzweilig und spannend geschriebene Geschichte aus einer Epoche dunkelster Zeiten. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung.
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Das weiße Gold des Nordens
Das weiße Gold des Nordens von Axel S. Meyer (Taschenbuch - 1. Juli 2014)
EUR 9,99
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